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Robert Müller: Tropen - Kapitel 41
Quellenangabe
typefiction
booktitleTropen
authorRobert Müller
year1993
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-008927-1
titleTropen
pages5-16
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1915
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Der Storch stand einige fünfzig Schritt vor mir im Flußsande und sondierte in den überwucherten Wasserlöchern am gegenüberliegenden Ufer. Er war auf den Schuß hin umgefallen, lag einige Sekunden wie tot da, bekam Zuckungen, als ich plötzlich in wilder Pein und mit energischer Reue in der Herzgrube auf ihn zulief, und erhob sich geduckt auf beide Beine. Du erbarmungswürdiger Mensch! Nun war es also doch geschehen, nun hatte der Eigensinn meiner Phantasie doch recht behalten. Bei Gott, ich hatte es nicht gewollt, bei Gott und allem Familienschmerze schwöre ich, ich habe es nie gewollt! Ich habe nie die Absicht gehabt, eine Storchenwitwe zu versorgen, dieweil ich ihr den Ernährer mordete, niemals habe ich im Ernste an das Vergnügen gedacht, meine Schießkunst an einem Storchenschnabel zu beweisen. Aber das ist es eben, mein Lieber. Du zielst auf eine Sache außer dir, auf einen schönen, roten Fetisch, auf ein rotes Ideal, und zuletzt hast du doch dich gemeint. Aber wenn du eines Tages den förmlichen Beschluß faßt, dir ein Leides anzutun, dann ist die Zerstreutheit dazu da, du irrst dich ein wenig und tust es deinem Nächsten. Deine Selbsthinrichtungen vollziehst du an einer Puppe – Mensch, du bist mir verdächtig, mir deucht, du bist ein unheilbarer Dichter. Exponierte Tode mit beschaulichem Weh und anderen fragwürdigen Begleiterscheinungen haben den Vorteil, daß sie die Energie stählen und die Lebenslust ein wenig aufpulvern. Jahrelang kannst du in der Schaukel deiner wogenden Gefühle liegen, abgedriftet im Auf und Nieder seelischer Gezeiten; aber wenn du beschlossen hast, wie dir gebührt und besser wäre, mit dem Mühlstein um den Hals dich zu ersäufen, wo es am tiefsten ist, da erst schnellst du in die Höhe und bekommst Kurs. Siehe da, ist dir der Mühlstein, die steife Krause, nicht ein Rettungsgürtel gewesen? Hast du dich nicht trügerischen Hoffnungen hingegeben über die Schwere deiner Missetaten, und hast du den Auftrieb deines Elends niemals unterschätzt, um nicht schwimmen zu müssen? Wie schwach du dennoch bist in deiner Stärke. Es bedarf nur des Anstoßes, und du rollst unaufhörlich wie ein Satellit. Dein Gesetz ist die Trägheit. Zum Fixstern bist du zu dumm; zu feige, um dich durch das fallen zu lassen, was du im Symbol Weltraum heißt. Hoiohoho, wie du springst, das Opfer deines Symbolismus zu beweinen! Nichts ist köstlicher, als Reue über angetanes Leid. Nichts ist raffinierter als Humanität. Nichts ist praktischer, um das Leben zu steigern. Schieße einen Storch, und du kommst noch einmal zur Welt. Opfere nach gutem, altem Brauche, und der Satan fährt aus dir in die Säue, die du nun dichten mußt. Verschweine die Hölle, das ist Dichterhandwerk, du Liebling der Phantasie. Die Hölle ist der Schmerz. Wenn du ihn aber protegierst, wird er eine Altersversorgung. Und du und wir – ach, wir alle wollen trotzdem leben, obwohl wir zuviel Phantasie haben. Aus Phantasie vergessen wir den Schmerz, aus Phantasie fühlen wir ihn, aus Phantasie leugnen wir ihn. Aber er ist dennoch! Was sitzt, Mensch, hier in diesem Augenblick vor dir? Welche Unendlichkeit? Der Schmerz – ein zerschossener Vogel!

Da stand er auf seinen schrägen zwei Röhren, die in der Mitte Auswüchse trugen, geschweißte Stellen, und benahm sich seltsam genug. Die Federn an seinem torpedoförmigen Leibe, der unter einem gewissen Winkel sichtbar wurde, waren wie eine große Krause aufgestülpt. Ha! dachte ich, bist du nicht eigentlich selbst ein Fisch, du Fischverspeiser? Willst du besser sein als ich? Bin ich deinen Leidenschaften und deinen Askesen auf den Grund gekommen? Ich habe doch mich in dir getroffen. Du verschmähst die üppige Tafel eines brasilianischen Djungles und hältst dich an die Lanzetten, die kleinen Torpedos, die reizvollen Elipsoide in der Zoologie, du hast einen persönlichen Geschmack und bleibst noch dort selbst du, wo du dich in deinen höchsteigenen Abbildern verzehrst. Du bist mir eine Maschine, die sich von ihren eigenen Bestandteilen nährt, in dir habe ich das Symbol aller Entwicklung und aller Lebenstechnik entdeckt. Dein Schnabel ist praktisch genommen ein Futteral für einen länglichen Fisch. Dein Hals hat sein individualisiertes Vorbild in einem Wurm, dein Rumpf aber hat einmal einem kecknasigen Eisfisch als Figur gedient. Deine dünnen Beine beziehst du von der Wasserspinne, die du so sehr liebst; als ersten Gang ein halbes Dutzend vor Tische. Du gibst dich nach deinen Atavismen. Du wirfst keinen Blick auf die brasilianische Menukarte, die dir zur Verfügung steht, sondern trachtest, in Form zu bleiben, und wenn dein Verdauungshorizont auch keineswegs weit ist, so muß man ihm doch zugeben, daß er Rasse hat. In deine gastrischen Verhältnisse spielt das erotische Prinzip der Ähnlichkeit hinein, das wir schon kennen. Du hältst etwas auf erbliche Schönheit, sie allein steht dir zugleich zu Gemüte und zu Magen. Übrigens habe ich in dir einen Typus getroffen. Er pflegt, aus einem Mangel an Unternehmungsgeist und einem zu rassigen Appetite, die aufgelegte Speisekarte des Lebens beiseite zu schieben und hält sich an reine Formalitäten. Er akzeptiert nur Dinge und Geschöpfe, die ihm ähnlich sind, oder solche, die in ihm enmaschiniert wurden. Obwohl er selbst eine technische Fusion niedrigerer Organismen darstellt, ist er einer Weiterbildung nicht mehr fähig. Denn, merkt euch das alle, ihr Störche auf stolzem Einbein, mit den Aristokraten ist es heute vorbei. Sie haben ausgespielt, sie sind ein überlebter Typus. Denn nun ist die Reihe an den Grobrassigen, den Eroberern, den Kolonisatoren und Entwicklern mit dem schlechten Geschmacke und der Initiative des Hungers. Aus dem Chaos, aus dem Djungle werden neue Sattheiten herausgearbeitet. Gifte stellen sich als harmlos und nahrhaft heraus. Moräste erweisen sich als ergiebig. Aus Bohrlöchern brechen unterirdische Quellen, und die Dürste werden mehr von dem brenzlichen Beigeschmack des Vulkanischen, des Erdinnersten und Tiefen gestillt, denn vom kühlen Wasser. Die Formen hierfür sind vorläufig Nebensache; sie kommen noch frühe genug. Denn all dies ist das Werk der Mischrassigen und Geschmacklosen, der Entwicklungsbedürftigen, der Formlosen, der kecken Abenteurer und losen Schnäbel. Sie greifen zu und haben das Leben. Sie nähren sich nicht nur vom Gebotenen, sondern auch vom Bietenden und werden von Speisekarten fett; Programme sind ihr Salz; denn es sind auch Dichter darunter, eine Art Dichter wenigstens mit sehr gesunder oder doch höchst gesunder Verdauung. Wenn sie Krämpfe haben und sich erbrechen, befinden sie sich eben erst am Gipfelpunkte ihrer Behaglichkeit. Vor den anderen heißt dieser Zustand Poesie, und alle gedeihen sie daran. Sie bilden und vereinigen sich zu ungeheuren Organisationen, großzügigen Kriegs- und Köpfmaschinen, bei denen der einzelne genau so verschluckt wird wie ehedem. Aber das tut nichts; das Glück hat sich mitentwickelt. Mit den antiquierten und prüde eingehaltenen Formen, aus denen der Mensch besteht, wird kehraus gemacht. Es gibt weitaus entwickeltere Grade von Leid, keine kräftige Seele, die auf dem Höhepunkte ihrer Zeit ist, sollte sich vom Schreckgespenst eines leidenden Storchen in Entsetzen verwickeln lassen, was immer Faszinierendes daran sein mag. Kusch, Seele, von einem Menschen. Welches Schauspiel, ein vom Mitleide verlaustes Jägertemperament! Habe Ehrfurcht vor dem Gesetze der höheren Kraft!

Das Tier ringelt den Hals und duckte ihn in den Kropf zurück, durch dessen Haut man den Puls pochen sah. Die blassen Lider waren herabgelassen, dahinter zuckten bläuliche Schatten; es waren die Augäpfel. In den Winkeln stand eine dicke, schmutzige Zähre. Wehe, der Storch weinte! Den Schnabel hielt er offen und spreizte ihn gegen den Himmel, wo die Störchin kreisend und mit entsetzt herabgebogenem Halse wie an einem Faden hing. Der Vogel unten bot ein Bild vollständiger Verlassenheit. Ein Streifschuß hatte den oberen Deckel des Schnabels lädiert, das Ende war abgesprengt. Diesen Span reckte er mit steinerner Geste zum Himmel. Als ich ganz nahe war und ihm einen Puff mit dem Gewehrkolben gab, begann er wie verrückt mit seinem Instrument zu knattern, aber es gab keinen Laut mehr. Diese Erregung wirkte schädlich. Er machte Schlingbewegungen und übergab sich. Bei dieser Gelegenheit wurde in seinem Schnabel ein kleines Fischlein sichtbar, es war eingeklemmt und schoß von Zeit zu Zeit Reflexe, es lag dort und bewegte sich wie eine kleine Mine von Leben. Diese explosiven Reize mochten unter andern Umständen einen trefflichen Kitzel ausmachen, eine Art motorischen Pfeffers. Jetzt waren sie aber überflüssig, das bewies die Haltung des Blessierten. Ich stellte schnell meine Diagnose. Heftige Kopfschmerzen, Gehirnerschütterung, vermutlich Irrsinn und Versagen des Sensoriums. Ich stupste den Vogel, als er bereits wieder mit seinem Spachtel stumm zum Himmel sang. Er bediente sich immerhin zweier Beine, er, der Dünne, hatte das aristokratische Dicketun in diesem ernsten Augenblicke aufgegeben. Solange meine Rippenstöße zart blieben, rührte er sich nicht; erst auf eine heftigere Attacke hin reagierte er mechanisch nach dem Gesetze der Schwerkraft und verlegte seinen Standpunkt nach rückwärts. Durch sein gesträubtes Gefieder sah ich ihm unter einem Winkel bis auf die warzige Haut. Ich schoß ihm eine Kugel durch und durch. Er brach mit laffen Gliedern zusammen, nachdem er kurz nach dem ersten Chock versucht hatte, die Flügel zu spannen. In seiner Zerstreuung versuchte er den gewohnten Aufstieg, vergaß für den Bruchteil einer Sekunde aufs Sterben, gab aus Gedankenlosigkeit einer alten, lieben Gewohnheit nach. Aber in diesem Stückchen Sekunde mußte sich in ihm eine rapide Entwicklung vollziehen. Die Stadien seines Seelenlebens prasselten aneinander vorbei. Und unter dem Hochdruck dieser Schnelligkeit hatte er sich einmal umgedreht, war einmal kurz und rund um sein ganzes Storchendasein herumgekommen und zu Boden gestolpert. Sein zerspänter Schnabel stand noch immer voll ungeklapperter Klagelaute offen.

Plötzlich hörte ich einen Laut, ein Geheimnis von einem Schrei, das Sigel einer menschlichen Stimme, wie ich es deutete. Als ich mich emporrichtete, geriet ich in die Flugbahn eines Dings, das von oben auf mich zukam. Es war die Störchin, die mit an den Busen geknallten Beinen ihren roten Schnabel nach mir dehnte. Schöne Geschichte das! Ich zielte. Sie kam einige Schritt von ihrem Gatten zu liegen. Unter den Leichen kroch jetzt der Blutwurm hervor, es machte mir aber nicht wohl. Ich sah schnell weg. Meine Empfindlichkeit war krankhaft geworden. Kaum aber sah ich weg, juckte es mich, wieder hinzusehen.

Im übrigen schien mein Fieber ausgetobt zu haben. Nach diesem Coup kam Leben in mich. Hungrig stürzte ich mich in den Djungle, mein ganzes Nervensystem war wie eine Vergrößerungslinie, die die feinsten Vorgänge und Effekte des gepferchten Lebens aufnahm. Die tatzengroßen Blätter schlugen hinter mir zusammen, ich trat in ungewisse Löcher und balancierte über schlüpferige Stämme. Ha, war das der Djungle, der mich einmal so schaurig grün angestarrt hatte wie das Gespenst einer länderlangen Schlange? Dieses Gewimmel kam mir bekannt vor. Ach, ich war krank gewesen, hinfällig an Körper und Seele, und ich hatte die Philosophie eines Schwächlings gehabt. Es gab doch nichts über einen lustigen, allezeit appetitanregenden Positivismus! Alte Pläne tauchten in mir auf und Sehnsucht nach Urälterem. Ich wollte all meinen Lebensrest der prächtigen Existenz unter breitblätterigen Pflanzen weihen, wollte ohne die Hemmungen der Zivilisation meinen reinen menschlichen und tierischen Trieben opfern; ja, ich wollte mir ein Weib nehmen und als ebenbürtiger Sohn der Tropen gebotene Süßigkeiten auskosten. Mit den Ideen wird Schluß gemacht, ich verlege mich ganz auf die benachbarte Realität, ich ziehe mich in die tiefstmögliche Dimension zurück. Ich werde mein Buch nie schreiben, denn es ist niemand da, für den ich es schreiben möchte. Da ich weiß, daß die Welt dadurch nicht verändert wird, da ferner die Dinge schön sind, auch ohne daß ich davon erzähle, werde ich dieses Buch nie schreiben. By Jove, das war die verrückteste Idee von mir, das mit dem Bücherschreiben. Wie mochte ich alter Mechanikus nur auf diese Idee verfallen? Die Antwort steckt in meiner Geburt; ich bin aus dem literarischesten Volke der Welt geboren. Dies kommt davon, daß die gotischen Sprachen ein wahrer Teufelsspuk von Formen und Ideen sind, ein umgebautes Münster in Bestandteilen, eine unerhörte Verführung für das arme Menschenkind, zu dichten und zu denken. Jetzt aber ist die Affäre beigelegt und jetzt erst ist mir ein Dom vom Herzen gefallen. Hurra, ich habe ewige Ferien, ich kann den Gedanken schwänzen und vom Nichtstun leben. Ist es nicht meine eigentliche Bestimmung? Der lustige Bruder hat mir seit je im Blute gesteckt, soweit ich zurückdenke, bin ich nie was anderes als ein besserer Vagabund gewesen. Ich nehme mir ein Weib. Heute noch gehe ich mit Zana durch, wir leben als Adam und Eva und zeugen ein vollständig neues Geschlecht von Menschen. Das letzte war etwas verpfuscht. Da wir keine Hemmungen kennen, gibt es bei uns auch keinen Sündenfall. Damit erlöschen auch die hygienischen Verkehrtheiten, Syphilis, Schwindsucht und Konsorten sterben aus, denn von nun an leben wir naturgemäß. Zana ist ein gesundes Mädel. Wenn sie sieht, was für ein Kerl ich jetzt bin, sticht sie um meinetwillen zehn andere tot. Ich bin der beste Schütze des brasilianischen Urwaldes. Hört! hört! Ich treffe – oho, was ist los?

Von der Seite her nahte sich ein Brechen und Knacken von Zweigen. Eine Bewegung glitt durchs Unterholz. An den Spitzen der Bäume, die sich schüttelten, konnte man ihr Fortschreiten beobachten. Es war ein Tier, schon begann ich Farben zu sehen, vorwiegend Weiß, das zwischen dem Netz von Blättern auftauchte. Konnte es ein Panther sein? Ich stieg auf den nächsten höheren Ast und verschaffte mir eine Position. Es war ein kleines panthergroßes Tier, es pürschte sich aber mit auffallendem Lärm und kunstlos durch den Djungle heran. Sein Kurs lief an mir vorüber schräg zum Flusse hinab und mußte ungefähr gegenüber unserer Lagerstelle münden. Nun war es einige zwanzig Schritte vor mir, aber über sein Wesen war ich noch nicht im klaren. Es wandte einen menschenähnlichen Kopf hin und her, es war weiß, für ein Faultier war es aber trotzdem zu schnell. Donnerwetter, es hatte einen verdammt menschlichen Kopf, war es ein weißer Affe? – – – Hahahaha, hahaha, das war es? Also das war es, nein, hoho, das war doch – – – Bis zum letzten Augenblicke sah es her wie ein verhältnismäßig kleines Tier, so groß war der Djungle, so groß und stark waren die Bäume. – Nämlich, es war das Lachen, das weiße blanke Lachen. Es war das Lachen im Urwalde, eine ganze Symphonie von Lustigkeit, es war ein homerisches Gebrüll der Natur ob ihrer Überlegenheit über den schmächtigen Menschen. Die Natur lachte, der Djungle lachte, meine Seele aber lachte mit. Denn dieses Weiße, dies kleine weiße Tier da – –

Es lag wirklich ein unerschöpfliches Lachen in Slims Haltung. Er sah so klein aus inmitten dieser Umgebung, so untergeordnet. Er ging mit heftigen Bewegungen ins Zeug, ich konnte einen Augenblick sein Gesicht sehen, es zeigte den Ausdruck von Spannung. Dieser Mann folgte einer Sehnsucht. In bübischer Haltung saß er dann endlich hinter dem Buschwerk an der Lisiere und starrte mit kranken Augen zu unserem Lagerfeuer hinüber. Er hielt ein Binokel vor die Augen und sah und sah sich satt. Das tat er eine Viertelstunde lang. Dann kroch er langsamer, als er gekommen war, den Weg zurück. Ich saß still. Er kam ganz nahe an mir vorbei, warf mir seine Traurigkeit ins Gesicht, aber er erfaßte meine Anwesenheit nicht. Ich horchte den Lauten der Gewaltsamkeit, mit denen hier jedes Weiterkommen verbunden war, gedankenvoll nach. Warum hatte ich ihn nicht angerufen?

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