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Robert Müller: Tropen - Kapitel 32
Quellenangabe
typefiction
booktitleTropen
authorRobert Müller
year1993
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-008927-1
titleTropen
pages5-16
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1915
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»Unsinn«, sagte ich; er hielt betroffen inne. »Ich muß zugeben, ich bin Ihren Behauptungen gegenüber hilflos, denn ich konnte sie nicht alle fassen. Ich bin Ihren Anschauungen gegenüber wahrhaftig ein Laie; was folgt daraus? – aber ich weiß trotzdem ganz bestimmt, daß das alles dialektisch ist. Es liegen Druckfehler vor; ich vermag sie nicht alle zu übersehen –«

»Well«, sagte Slim, »also dialektisch, if you please. Das ist gut. Was aber ist nicht Dialektik? Alle Institutionen der bürgerlichen Gesellschaft beruhen auf dialektischen Resultaten. Staat, Ehe, Patriotismus. Das sind Dinge, die es nicht gibt. Aber man rechnet mit ihnen. Dialektisch sind die bildenden Künste, sie sind Schönredereien, Lügen, Tricks. Aber darum nicht wertlos, Johnny, nicht wertlos. Sie entsprechen einer gewissen Dimension, ich habe Ihnen das schon erklärt. Euer Empfinden lebt ; ja in einer gewissen Dimension...«

»Und das Ihre?« schob ich schnell den Fuß vor.

»Das meine noch über dem Euren. Ich lebe in der Dimension des Paradoxen, des ewig Konträren. Erinnern Sie sich, was ich Ihnen gestern abend expliziert habe. Oder haben Sie es verschlafen?«

»Gestern abend?«

»Nun ja, gestern abend, nach dieser merkwürdigen Seance, bei der Moki seine alten Kunststücke aufführte. Wir stritten doch darüber, ob er wirklich aufgeflogen sei – was ganz lächerlich ist – oder ob es sich hier um ein suggestives Sehen handelte, das ich Ihnen erklärte. Ich erkenne wohl, daß Sie Ihre ganze betrunkene und gläubige Seele von gestern abend verschwitzt haben!«

»O nein«, sagte ich halbtot, denn kein Gedanke war weit und breit in meinem Kopfe, »ich erinnere mich wohl. Ja, und – und... da erklärten Sie mir also irgendwie Ihr System, wie... ja, natürlich, ich erinnere mich schon. Das ist aber merkwürdig.«

»Was ist merkwürdig«, sagte Slim grinsend; »Sie waren sehr betrunken, Johnny, ich weiß. Aber Sie haben verdammt gescheit gesprochen, obwohl Sie mich immer mit ›Checho‹ anredeten, als Sie beweisen wollten, daß der Gott auf und davon geflogen sei. Ich hatte alle Achtung vor Ihrer Beobachtung und Spitzfindigkeit. Sie sind heute wesentlich dümmer. Was ist denn so merkwürdig...?«

»Merkwürdig, ja, nun, nun natürlich Ihr System. Es hat aber etwas für sich. Ich erinnere mich schon. Sagen Sie mal, habe ich Ihnen vielleicht auch etwas erzählt?«

»Erzählt?« machte Slim und sah mir gerade ins Gesicht. »Ja, Sie haben mir von Ihrer Braut erzählt, jenem spröden deutschen Mädchen, sie ist Soubrette, glaube ich, haben Sie gesagt. Jawohl, darüber haben wir oben im Zusammenhang mit meinem System der Dimensionen und den verschiedenen Phantomien gesprochen. Ich akzeptiere übrigens Ihr Wort, Phantoplasma, es ist besser. Sie haben offenbar darüber nachgedacht. Ich fand es sehr schön von Ihnen, daß Sie mir aus Ihrem früheren Leben erzählten. Ihre Bemerkungen dazu waren durchaus interessant. Und nun fühle ich mich Ihnen gegenüber gewissermaßen verpflichtet; ich möchte, da wir ja nun einmal im Urwalde Freunde geworden sind, nicht, daß Ihnen an mir etwas dunkel sei; Sie würden es, wie es dem Menschen nun eben geht, gewiß ins Schlechte deuten.«

»Keineswegs«, sagte ich, schmächtig an Gefühl. »Mein Physiologismus«, fuhr Slim fort, »ist Geistigkeit. Greifen wir zur Physik, Herr Ingenieur. Um das Fluidum zu erzeugen, auf das es jeweils ankommt, ist es gleichgültig, ob Sie den Körper im Strahlungsfelde des Magneten bewegen, oder ob das Feld am Körper vorbeispaziert. Nehmen Sie die Inversionsströme! All right, das ist mein Vergleich! Ich bewege einmal zur Abwechslung sozusagen nicht die letzte uns faßbare Dimension, das ist die Zeit, sondern führe eine leere objektive Bewegung gegen sie aus. Das Fluidum, das derart erzeugt wird, ist dann ungefähr diese meine Dimension; daß ich in ihr auf alte, uralte niedrigdimensionale Lebensformen zurückgreife, ist eben ihr, wollen sagen, reaktionäres Wesen. Hören Sie...« und er begann sich über das zu verbreiten, was er seine dimensionalen Theorien nannte. Wir schritten in eifrigem Gespräche in die Savanne hinaus und wieder zurück. Als erst die Hälfte erledigt und geklärt war, standen wir schon wieder an der ersten Hütte. Ich fand bei mir zu allen diesen Eindrücken das lösende Wort, daß Slim eine ungeheure synthetische Intelligenz besitze, aber sich in ihr übernähme.

»Sie sind ein Ursprung«, sagte ich höflich, wie mir's vor Uneigenheit zumute war. Das Gespräch endete, als wir zu van den Dusens Hütte traten. Ich ertappte mich bei dem Gedanken, daß ich wohl ein guter Leiter sein müsse. Irgend etwas muß der Mensch doch sein, irgendeinen Ehrgeiz muß er zufriedengestellt finden. Mein Kopf war während dieser Tage nichts als eine Filiale des phänomenalen Denkorganismus, den Slim in seinem Schädel barg. Er ahnte in diesem Augenblicke meine Botmäßigkeit, behaupte ich, denn plötzlich traf er Anstalten, sich zu revanchieren – dies durchschaute diesmal ich – fühlte sich aber von meiner Höflichkeit geplagt und suchte sich aller lästigen Verpflichtungen zu entledigen, indem er sich mit objektiver Eiseskälte bis ans Herz hinan wappnete. Er sagte nämlich, höchst unlustig und gleichsam als Maßregel, den guten rücksichtslosen Takt unseres Verkehrs festlegend: »Johnny, Sie sind ein interessanter Mensch. Eigentlich. Aber wie kommt es, daß Sie trotz Ihres höheren Intellekts stets mehr Unrecht in Ihren Meinungen haben, als irgendein anderer Mensch von tieferstehender Intelligenz?« Bei diesen Worten richtete er seine Augen geradeaus auf die Hütte Dusens, der dort im Schatten saß und aus einer kurzen Pfeife qualmte. »Es kommt daher, daß Sie ein Deutscher sind und sich auf keine Realität geeinigt haben. Die Deutschen sind stets um einen Grad klüger als andere Menschen auf Gottes Erdboden. Ja ja, sehen Sie mich nicht so hilflos an. Es ist der Natur mit dieser Überlegenheit blutig ernst. Die Natur liebt den Deutschen offenbar, sie gibt ihm Talente, Chancen zu unerhörter Macht und zu Glück, aber er geht daran vorbei. Der Deutsche ist universell und liebt die Nuance; allein die Vorstellung fremder Hautfarben ist für ihn erregend und macht ihn ehrgeizig. Er liebt den Chinesen und möchte am liebsten selbst einer sein, weil er feine Seide trägt und inmitten eines Systems uralter Weisheit lebt. Eines Systems; man stelle sich vor, was das für einen Deutschen ist. Er liebt den Neger, weil er ihn musikalisch ahnt. Er erwartet nichts weniger als die endgültige Veredelung der Welt, herbeizuführen durch die Verschmelzung der Deutschen und der afrikanischen Musik. Und er liebt den Indianer, diesmal mit den besten Gründen. Denn der rote Mann erinnert ihn unter den fremden Rassen am nächsten an seine eigene Art und Mythologie. Aber der Deutsche nimmt nicht, was zu ihm paßt. Das empfände er als unethisch. Er hat eine verfluchte ordinäre Askese im Blute, ein gottverdammtes Stück dieser Sklavenrassen, die in ihm aufgegangen sind. Kein Volk lebt so wenig, was es denkt und sehnt, wie der Deutsche. Er ist der interterritoriale Mensch, wie ihn der liebe Gott geschaffen hat. Aber unter den großen Völkern ist er heute der territorial Beschränkteste. Keiner kennt die Fremde, das Fremde, so wie er, denn er ist der Phantasievollste; aber wo hat man schon gesehen, daß er Phantasie genug besaß, eine Fremde zu regieren? Denn dies ist meiner Meinung nach die höchste phantasiemäßige Spannung: eine Fremdartigkeit organisch zu regieren; es ist der Ausfluß höchsten und edelsten Herrschersinnes. Aber der Deutsche schämt sich seiner schönsten gewalttätigen Triebe: die alte Sklavenseele rumort in ihm. Er hat die wahnsinnige Knechtsidee, der Geist würde durch die Tat geschmälert oder gar verneint! Als ob der Geist durch Äußerlichkeiten überhaupt zu beeinträchtigen sei! Der Deutsche verfällt sofort der fremden Umgebung: soviel Phantasie, soviel mehr Phantasie als andere Nationen besitzt er; aber nicht genug Phantasie, um diese Umgebung zu beherrschen. Alles in der Welt hat der Deutsche erfunden; so sehr, daß man von allen früheren Erfindungen sagen kann, ihre Urheber seien geradezu nur vorweggenommene Deutsche gewesen: aber die anderen haben seine Ideen eingeführt...«

»Die Amerikaner?« warf ich ein, halb lustvoll, halb peinlich berührt.

Slim riß seinen Rock auf. Auf sein Hemd waren Sterne und Streifen eingenäht. Seine Brust war breit. Und sie war beschützt von einem unpassenden kleinen Silberkreuze, das er um den Hals trug. Es fiel mir aber nicht weiter auf, denn in den südamerikanischen Republiken pflegen die Männer dieser mehr zur Toilette gehörenden Gewohnheit unbedenklich zu huldigen. Er sah mich hart an. »Ich bin Amerikaner mit Leib und Seele. Ich bin mit dem ›Stars and Stripes‹ am Leibe aufgewachsen, in einer schneidigen und patriotischen Schule. Aber obwohl ich das gesündeste United States zwischen Seattle und Galveston fluche, kann ich von den Liedern und Erzählungen der alten Frau träumen. Die alte Frau ist meine Großmutter. Sie war eine Deutsche. Well, Johnny, ich, der Amerikaner, sage Ihnen: mit dieser Nation ist es nichts. Es gibt sie kaum mehr. Die Hoffnungen, zu denen ein Washington und Lincoln berechtigten, sind als schon erfüllt und verjährt zu betrachten. Der heutige Amerikaner ist ein Verfallstypus. So schnell und unmotiviert, wie die Blüte kam, ist sie auch verwelkt. Die Grundlagen waren zu hastig erschöpft. Und, ich muß es sagen: Es sind zuviel Menschen meiner Herkunft unter diesem Volke; und nur ein wenig gewisses Blut ist gefährlich, es fehlt an Ausgleich und ergibt ruinierte, einseitige und charakterlose Figuren...«

»Die Engländer?« sagte ich dringend.

Er lachte. »Geben Sie sich keine Mühe, Johnny. Verbergen Sie den Stolz Ihres Herzens nicht hinter solchen Höflichkeiten. Johnny, wenn ich bloß daran denke, daß statt der Engländer die Deutschen in Indien säßen... Das Herz geht mir auf. Was hätte das für die Zukunft zu bedeuten; ich würde mir vor dieser Tatsache wirklich erlauben, allen Respektes von ›Menschheit‹ und dergleichen zu faseln. Aber die Deutschen? Johnny, gestehen Sie's nur, Sie sind ein Deutscher – an Indien haben Sie so überhaupt in Ihrem Leben noch nie gedacht! Haha! Charles Darwin in allen Ehren; den haben wir jetzt gründlich verbreitet. Ich aber erwarte noch alles, sogar die Eroberung Indiens, von der Nation, die den Freiherrn von Münchhausen gezeugt hat. Dieser Mann würde sich am Fuße des Pamir, wo die Berge bis in den Himmel phantasiert sind, erst wieder daheim fühlen.«

»Was Sie über den Amerikaner sagen«, sagte ich, »kann ich verstehen.« »O bitte, bemerken Sie nichts!« fiel er mir ins Wort. »Ich könnte es nicht hören. Wenn einer seine eigene Nation kritisiert, so klingt das anders, als wenn er dasselbe aus fremdem Munde hört. Ja, wenn ich ganz fein auf Sie eingehe, muß ich Sie sogar um Entschuldigung bitten. Auch ein übertriebenes Lob einer Nation spricht sich leichter aus, als es sich von deren Angehörigen anhört. Denn im Grunde enthält es eben wieder einen boshaften Vergleich, eine Kritik. Was aber den Amerikaner betrifft, so kann ich dies wiederum klar bekennen. Der amerikanische Typus, wie er als moderner Standardmensch in den Begriffen lebt, stirbt in Amerika aus. Er scheint dafür auf Europa, ich will gerne sagen, auf Deutschland überzugehen.« Er sah mir lächelnd ins Gesicht. »Aber Ihnen, Johnny, fehlt noch manches dazu. Sind Sie nicht ein wenig romantisch? Nicht ein wenig überhitzt? Haben Sie nicht, wenn ich Sie recht durchschaue, zu sehr das kleinliche Bedürfnis, zu stilisieren, alles zu dem zu machen, was Ihr Poesie, Überlebensgröße, nennt? Nein? Nun, es kommt mir eben doch so vor. Mein Lieber, elementarisieren Sie, seien Sie pur in ihrem Erleben! Nicht steigern, um Gottes willen nicht steigern! Verfluchte deutsche Sucht! Sie haben gewiß schon Augenblicke gehabt, in denen Sie annahmen, daß ich groß bin. Sie erröten. Sehen Sie, ich will Ihnen hiermit noch nicht beweisen, daß ich nicht groß, sondern nur eitel und brutal bin. Denn beweisen kann ich es nicht; ich müßte mich mit Bekenntnissen überstürzen und über Worte verfügen, die so schnell aufeinanderfolgen wie Herzschläge und Nervenströme. Ich kann's nur einfach aussprechen. Ich bin nicht groß. Laden Sie mir nicht derlei Verpflichtungen auf. Überhaupt, nehmen Sie mir's nicht übel. Ich fühle Wärme für Sie. Aber lieben Sie mich nicht. Lassen Sie mich allein. Umgeben Sie mich nicht mit sich. In dem Augenblicke, wo ich zu beobachten anfange, sind Sie für mich eine Leiche. Ich bin immer auf der Jagd. Ich bin ohne Bosheit. Aber ich kann nicht schonen. Ich kann nicht. Es fehlt mir an Talent hierzu. Und ich kann mich nicht einmal darüber grämen. Bewundern Sie das nicht. Das ist etwas ganz Einfaches. Sie sind ja kein Frauenzimmer, Johnny, wie? – Hallo, van den Dusen, wie geht's, was ist denn los?«

Der Holländer saß gedrückt auf seinem Feldstuhl und wimmerte uns entgegen. Slim lachte kräftig auf, ganz unmetaphysisch, beinahe gutmütig. Dem Kranken gegenüber erschien er von einer wahnsinnigen Gesundheit. Dieser aber wurde kränker. Und plötzlich wurde Slims Übermacht widerwärtig. Etwas in mir kippte um; ich wurde stolz auf meine Schwäche, ich loderte in heller Begeisterung auf für die Hemmungen, die mein Hirn wie ein Gebirge umstellten. Gleich darauf lachte auch ich und ärgerte mich, wie gesund es klang; es war noch ein Schwächerer da als ich. Van den Dusen machte einen so kläglichen Eindruck, daß man noch vom Tode aufstehen mußte, wenn man ihn ansah. Er war eine Kur gegen Schwächen und wankelmütige Launen.

Er war unrasiert und hatte seinen Tropenhelm tief in die Stirne geschoben. »Hurra«, schrie er grämlich und sah mich zwinkernd an, »ich bin ein Schlagwort los! Nieder mit den Schlagwörtern! Nieder mit dem Wasserrad! Wasserrad, Wasserrad, hu, wie es sich in meinem Kopfe dreht!«

»Wasserrad? He, was ist los mit Ihnen, Dusen?« frug Slim. »Wo haben Sie denn heute nacht gesteckt? Was haben Sie sich heute nacht denn da draußen geholt? He?«

»Wissen Sie, was ein Wasserrad ist?« schrie van den Dusen. »So haben John und ich eines Tages die Erscheinung getauft, daß Sie Tatsachen umkehren können, ohne ihre Wirkung zu verändern. Dies tut seine Arbeit und Ihnen bleibt das Vergnügen, die Dinge aus- und einschnappen zu lassen wie ein schlapp gewordener Gong. Behalten Sie das! Und nun denken Sie sich einen Menschen, einen gut und vernünftig angezogenen Europäer, gleichsam einen umgekehrten Adam, er nascht vom Baume der Erkenntnis – und siehe, da ward er gewahr, daß er zuviel angezogen sei. Und« – »Und was weiter«, erkundigte sich Slim ruhig, ohne eine Miene zu verziehen.

»Nun ja – ach Unsinn, nichts. Das sind eben diese verfluchten Umdrehungen. Man kann praktisch nichts mit ihnen anfangen. Sie können sich doch nicht etwa hinstellen und nackt vor den Frauenzimmern herumtanzen, bloß weil diese glauben, daß unsereins schlecht angezogen sei? Na, erlauben Sie aber – abstrakt, nichts als abstrakt. Vollständig abstrakt!« Er sprach es aus, als habe er die Absicht, die größte Beleidigung zu formulieren.

Slim ging, schmunzelnd und die Hände in den Hosentaschen. Ich wollte mich anschließen, um unsere Gespräche fortzusetzen. Der Holländer aber rief mich geheimnisvoll und verlegen zurück. Grunzend zog er mich in die Hütte und entledigte sich der Bekleidung seines Oberkörpers bis auf die Haut. Ich entfernte ihm mit dem Federmesser eine Anzahl Dornen aus dem weißen Rückenfleische, die auf geheimnisvolle Art dorthin gekommen waren, und legte ihm Pflaster auf lange Rißwunden, die wie Peitschenhiebe über den Nacken geschnalzt verliefen. Indessen gab mein Mann umständliche Schwüre ab, daß das Paradoxon nichts für ihn sei.

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