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Tausend und eine Nacht. Band X

Max Henning: Tausend und eine Nacht. Band X - Kapitel 26
Quellenangabe
typenarrative
authorUnbekannte Autoren
titleTausend und eine Nacht. Band X
publisherVerlag von Philipp Reclam jun.
yearo.J.
firstpub1895
translatorMax Henning
correctorJosef Muehlgassner
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150411
modified20180223
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Der Mann, welcher nie mehr lachte

»O König, mir kam zu Ohren, daß einmal ein Hausbesitzer und vermöglicher Mann, reich an Geld, Eunuchen, Sklaven und Grundstücken, zu Gottes, des Erhabenen, Barmherzigkeit abschied und einen jungen Sohn hinterließ. Als dieser Sohn erwachsen war, fing er an zu schmausen und zechen und Musik und Gesang zu hören und verschenkte und verthat die Gelder, die ihm sein Vater hinterlassen hatte, bis ihm schließlich nichts mehr übrig geblieben war, –

Fünfhundertundachtundachtzigste Nacht

worauf er die Sklaven, die Sklavinnen und Grundstücke versilberte, bis er schließlich ganz verarmt war und als Arbeiter sein Brot verdienen mußte. Nachdem er in dieser Weise bereits ein Jahr gelebt hatte, saß er eines Tages unter einer Mauer und wartete auf jemand, der ihn dingen sollte, als mit einem Male ein Mann mit hübschem Gesicht und in feinem Anzug an ihn herantrat und ihm den Salâm bot, worauf er ihn fragte: »Oheim, kennst du mich etwa von früher her?« Der Scheich antwortete ihm: »Keineswegs, mein Sohn; doch sehe ich die Spuren früheren Wohlstandes trotz deiner jetzigen Lage an dir.« Da versetzte der Jüngling: »Das Schicksal und Verhängnis nimmt seinen Lauf; du aber, mein Oheim mit dem freundlichen Gesicht, hast du etwa ein Geschäft, für das du mich dingen willst.« Der Scheich antwortete: »Mein Sohn, ich möchte deine Dienste für eine leichte Sache in Anspruch nehmen.« – »Und was ist's, mein Oheim?« fragte der Jüngling. Er versetzte: »Außer mir sind noch zehn Scheiche in meinem Haus, und wir haben keinen, der uns bediente. So du uns bedienen willst, sollst du Essen und Kleidung bekommen, soviel wie du begehrst, außer andern guten Dingen und Geld; und vielleicht giebt dir Gott durch uns dein Vermögen wieder.« Da versetzte der Jüngling: »Ich höre und gehorche;« worauf der Scheich erwiderte: »Ich stelle dir jedoch eine Bedingung.« – »Und welches ist deine Bedingung, mein Oheim?« fragte der Jüngling. Der Scheich antwortete: »Du mußt unser Geheimnis bei dir behalten und nichts von dem verraten, was du uns thun siehst; und solltest du uns weinen sehen, so darfst du nicht nach der Ursache hiervon fragen.« Der Jüngling versetzte: »Jawohl, mein Oheim,« und nun sagte der Scheich zu ihm: »So komm, mein Sohn, mit Gottes, des Erhabenen, Segen.« Hierauf erhob sich der Jüngling und folgte dem Scheich, der ihn in ein Bad führte, wo er seinen Leib von dem daran klebenden Schmutz reinigen ließ; dann ließ er ihm ein hübsches Linnengewand holen, und kleidete ihn darin, worauf er sich mit ihm in seine Wohnung zu seinen Kumpanen begab. Als der Jüngling sein Haus betrat, sah er, daß es ein hohes, festgefügtes und geräumiges Gebäude war mit einander gegenüberliegenden Wohnzimmern und Sälen, in deren jedem sich ein Springbrunnen befand, mit zwitschernden Vögeln darüber, und die Fenster der Säle gingen von allen Seiten auf einen schönen, vom Hause eingeschlossenen Garten. Der Scheich führte ihn in eines der Wohnzimmer, das mit buntem Marmor ausgelegt und an der Decke mit Malereien in Lazur und gleißendem Gold verziert war, während seidene Teppiche den Boden bedeckten; in dem Zimmer aber saßen zehn Scheiche in Trauergewändern einander gegenüber und weinten und wehklagten. Verwundert hierüber, war der Jüngling schon im Begriff den Scheich hiernach zu fragen, als er sich wieder der Bedingung erinnerte und seine Zunge hemmte. Der Scheich aber überreichte nun dem Jüngling eine Kiste mit dreißigtausend Dinaren und sagte zu ihm: »Mein Sohn, verwende das Geld in dieser Kiste für uns und dich nach Belieben; sei getreu und hüte, was ich dir anvertraut habe.« Der Jüngling erwiderte: »Ich höre und gehorche,« und gab nun Tage und Nächte lang von dem Gelde für sie aus, bis einer von ihnen starb. Da nahmen ihn seine Gefährten, wuschen ihn, wickelten ihn ins Leichentuch und begruben ihn in einem Garten hinter dem Hause. Der Tod aber hörte nicht auf einen nach dem andern fortzuholen, bis der Scheich, welcher den Jüngling in Dienst genommen hatte, allein übrigblieb, worauf der Jüngling mit ihm allein, ohne einen dritten, im Hause lebte, bis der Scheich, nachdem eine Reihe von Jahren darüber verflossen waren, erkrankte. Als nun der Jüngling an dem Leben des Scheichs verzweifelte, trat er an ihn heran und sagte zu ihm, nachdem er ihm sein Bedauern ausgedrückt hatte: »Mein Oheim, ich habe euch zwölf Jahre lang bedient, ohne daß ich eine einzige Stunde in meinem Dienste lässig gewesen wäre, vielmehr war ich euch stets in Treuen ergeben und diente euch eifrig und nach Kräften.« Der Scheich versetzte: »Ja, mein Sohn, du hast uns treu gedient, bis alle die Scheiche zu Gottes, des Mächtigen und Herrlichen, Barmherzigkeit abschieden, und so müssen auch wir sterben.« Da erwiderte der Jüngling: »O mein Herr, du schwebst in Gefahr, und darum wünschte ich, du sagtest mir, weshalb ihr weintet und fortwährend wehklagtet, trauertet und seufztet.« Der Scheich entgegnete: »O mein Sohn, dir thut es nicht not, dies zu wissen, belästige mich daher nicht mit dem, was ich nicht zu thun vermag, da ich zu Gott, dem Erhabenen, betete, daß keiner mit meinem Leid heimgesucht wurde. Willst du vor dem Unheil, das uns befiel, sicher sein, so öffne nicht jene Thür;« – bei diesen warnenden Worten wies er mit der Hand nach ihr, – »willst du aber erdulden, was wir erduldet haben, so öffne sie, und du wirst die Erklärung für all unser Thun finden, doch wird es dich gereuen, wenn es zu spät ist.«

Fünfhundertundneunundachtzigste Nacht

Nach diesem ward der Scheich immer kränker und kränker, bis er starb, worauf der Jüngling ihn mit eigenen Händen wusch, ins Leichentuch wickelte und neben seinen Gefährten bestattete. Alsdann saß er in jenem Hause, das mit seinem ganzen Inhalt in seinen Besitz übergegangen war; trotzdem aber fühlte er sich beunruhigt und hing trüben Gedanken über das Ende des Scheichs nach, als er sich eines Tages wieder seiner Worte und der Ermahnungen erinnerte, nicht die Thür zu öffnen, und dabei von der Lust angewandelt wurde sie sich zu besehen. Da erhob er sich und suchte so lange in der vom Scheich mit der Hand bezeichneten Richtung, bis er eine kleine Thür sah, vor welcher vier Schlösser aus Stahl lagen, und die von Spinnengewebe ganz überzogen war. Bei ihrem Anblick gedachte er jedoch wieder der Warnung des Scheichs und ging fort, wiewohl ihn von nun an seine Neugierde zum Öffnen der Thür zu verführen suchte. Sieben Tage lang hielt er ihr stand, am achten Tage überwältigte ihn jedoch die Begierde, und er sprach: »Ich muß die Thür öffnen und schauen, was mir dadurch widerfährt, denn Gottes, des Erhabenen, Schicksal und Verhängnis wird durch nichts aufgehalten, und nichts geschieht ohne durch seinen Willen.« Hierauf erhob er sich und öffnete die Thür, indem er die Schlösser zerbrach. Nachdem er sie geöffnet hatte, erblickte er einen schmalen Flur, in dem er drei Stunden schritt, bis er mit einem Male an den Strand eines großen Flusses gelangte. Verwundert hierüber, schritt er den Strand des Flusses entlang, dabei nach rechts und links ausschauend, als mit einem Male ein großer Adler aus der Luft niederschoß, ihn mit seinen Krallen packte und mit ihm zwischen Himmel und Erde dahinschwebte, bis er eine große Insel mitten im Meer erreichte, auf welche er ihn fallen ließ, worauf er wieder fortflog. Ganz verwirrt hierüber, saß der Jüngling nun auf der Insel, ohne zu wissen, wohin er sich wenden sollte, als er eines Tages auf hoher See ein Schiffssegel wie einen Stern am Himmel aufleuchten sah. Da hängte sich sein Herz an das Schiff, in der Hoffnung durch dasselbe seine Rettung zu finden, und er behielt es so lange im Auge, bis es nahe herangekommen war. Da sah er, daß es ein Nachen aus Elfenbein und Ebenholz war, der ganz und gar mit gleißendem Gold plattiert und mit Rudern aus Sandel- und Aloeholz versehen war, in welchem zehn Jungfrauen gleich Monden saßen. Als diese ihn erblickten, stiegen sie zu ihm aus dem Nachen ans Land, küßten ihm die Hände und sagten: »Du bist der König, der Bräutigam!« Hierauf trat ein Mädchen, schön wie die lachende Sonne am leuchtenden Himmel, herzu, das in der Hand, eingebunden in einem seidenen Tuch, einen Königsornat und ein goldenes, mit allerlei Hyazinthen besetztes Diadem hielt. Nachdem sie ihn in den Ornat gekleidet und mit dem Diadem gekrönt hatte, trugen ihn die Mädchen auf ihren Händen in den Nachen, den er mit allerlei bunten seidenen Teppichen ausgeschlagen fand, und spannten die Segel aus, worauf sie auf die hohe See hinausfuhren. »Wie ich mit ihnen« – so erzählt der Jüngling – »fuhr, glaubte ich fest, es sei nur ein Traum, und ich wußte nicht, wohin sie mit mir zogen. Als sie dann nahe ans Land gelangten, sah ich, daß der Strand von gepanzerten Truppen wimmelte, deren Anzahl, allein Gott – Preis Ihm, dem Erhabenen! – wußte. Sobald wir gelandet waren, führten sie mir fünf gestempelte Pferde mit goldenen Sätteln vor, die mit allerlei Perlen und Edelsteinen besetzt waren, und ich wählte mir eins von ihnen aus, auf das ich mich schwang, während mir die andern vier nachgeführt wurden. Dann ließen sie die Banner und Fahnen über meinem Haupte flattern, die Tamburins rasselten, die Trommeln wirbelten, die Truppen reihten sich zur Rechten und Linken auf und wir ritten näher, während ich mich immer fragte, ob ich schliefe oder wach sei, und diesen prächtigen Aufzug nur für einen wüsten Traum hielt. Wir ritten so lange, bis wir zu einer grünen Matte mit Schlössern, Gärten, Bäumen, Bächen, Blumen und Vögeln, welche den einigen Gott, den Allbezwinger, lobpreisten, gelangten, als mit einem Male mitten zwischen jenen Schlössern und Gärten ein Heer wie ein niederbrausender Sturzbach ins Feld gesprengt kam, bis die ganze Matte von ihm angefüllt war. Unfern von mir hielt das Heer an, und nun kam ihr König auf mich zugeritten, dem nur einige seiner Vertrauten voran schritten.« Als der König nahe an den Jüngling herangekommen war, stieg er von seinem Rosse ab, worauf dieser ebenfalls abstieg; dann begrüßten sie einander mit dem besten Salâm, worauf der König zu dem Jüngling sagte: »Folg' mir, du bist mein Gast.« Alsdann stiegen beide wieder auf, und ritten nebeneinander plaudernd zum Schloß des Königs, ihnen voran die Eskorten, bis sie vor dem Königsschloß anlangten, worauf sie abstiegen und samt und sonders in den Palast traten.

Fünfhundertundneunzigste Nacht

Hand in Hand schritten der König und der Jüngling in den Palast, wo der König den Jüngling auf einem goldenen Thron Platz nehmen ließ, während er sich an seine Seite setzte. Als er aber den Lithâm von seinem Gesichte genommen hatte, siehe, da war es ein Mädchen wie die lachende Sonne am leuchtenden Himmel, strahlend von Schönheit, Anmut, Eleganz, Vollkommenheit, Selbstgefälligkeit und Liebreiz. Verwundert über ihre Schönheit und Anmut, betrachtete der Jüngling diese herrliche Huldgestalt und hohe verkörperte Glückseligkeit, als sie zu ihm sagte: »Wisse, o König, ich bin die Königin dieses Landes, und alle die Truppen, die du sahst, sei es Reisige oder Mannen, sind Frauen, und kein einziger Mann ist unter ihnen; denn die Männer befassen sich in unserm Lande mit Pflügen, Säen und Ernten, mit der Bodenkultur und dem Bauen von Städten und allerlei nützlichen Künsten und Handwerken, während die Frauen regieren, Ämter bekleiden und den Wehrstand bilden.« Während sie noch miteinander redeten, und der Jüngling über das Vernommene sich aufs äußerste verwunderte, trat mit einem Male der Wesir ein, eine ehrwürdige Matrone von ergrauendem Haar und hoheitsvoller, majestätischer Erscheinung, zu welcher die Königin sagte: »Laß den Kadi und die Zeugen kommen.« Während nun die Alte wieder fortging, wendete sich die Königin mit freundlichen Worten an ihn, um seine Schüchternheit zu bannen, und sagte schließlich zu ihm: »Bist du's zufrieden, mich zu deinem Weib zu haben?« Da erhob er sich, um die Erde vor ihr zu küssen, sie aber wehrte es ihm, und so sprach er denn zu ihr: »Meine Herrin, ich bin der geringste deiner Knechte, die dich bedienen.« Hierauf fragte sie ihn: »Gedenkst du all der Diener, Truppen, der Reichtümer, Schätze und Horte, die du sahst?« Er antwortete: »Ja.« Da sagte sie zu ihm: »Über alles dies sollst du freie Verfügung haben außer über jene Thür, die du nicht öffnen darfst. Öffnest du sie, so wirst du es bereuen, wo dir die Reue nichts mehr nützen kann.« Kaum hatte sie ihre Worte geendet, als die Wesirin mit dem Kadi und den Zeugen eintrat, alles Matronen mit auf die Schulter wallenden Haaren von hoheitsvollem und majestätischem Äußern. Die Königin befahl ihnen, den Ehekontrakt zwischen ihr und dem Jüngling aufzusetzen; und, als sie es gethan hatten, richtete sie Bankette an, zu denen sie alle Truppen einlud; und der Jüngling suchte sie, nachdem sie gegessen und getrunken hatten, heim und fand in ihr ein jungfräulich Gemahl.

Sieben Jahre lang führte er mit ihr ein Leben herrlich und in Freuden und in Hülle und Fülle und Wohlbehagen und Wonne, als es ihm eines Tages einfiel die Thür zu öffnen, indem er bei sich sprach: »Befänden sich hinter ihr nicht große Schätze, noch schöner, als die, welche ich schaute, so hätte sie mir dieselbe nicht verwehrt. Hierauf erhob er sich und öffnete die Thür, und siehe, da befand sich der Vogel in ihr, der ihn von dem Strand des Stromes zur Insel fortgetragen hatte. Als der Vogel ihn erblickte, rief er: »Keinen Willkomm einem Gesicht, dem es niemals gut ergehen soll!« Sobald der Jüngling den Vogel sah und die Worte vernahm, lief er fort, der Vogel setzte ihm jedoch nach und packte ihn, worauf er ihn, nachdem er mit ihm eine Stunde lang zwischen Himmel und Erde geflogen war, an derselben Stelle niedersetzte, von welcher er ihn einst entführt hatte, um dann wieder fortzufliegen. Nach einer Weile kam der Jüngling wieder zur Besinnung und fing an zu weinen und wehklagen, als er der verflossenen Herrlichkeit, Macht und Ehren gedachte und sich erinnerte, wie noch vor kurzem die Truppen vor ihm einhergezogen waren, und wie er Befehle und Verbote erteilt hatte. Dann verweilte er zwei Monate lang an dem Strand, an dem ihn der Vogel abgesetzt hatte, indem er sich immer noch der Hoffnung schmeichelte, zu seiner Gattin zurückzukehren, bis er, als er eines Nachts schlaflos, bekümmert und brütend dasaß, eine Stimme hörte, ohne daß er jemand gesehen hätte, und die Worte vernahm: »Wie groß waren die Wonnen! doch nie und nimmer kehrt das Verflossene wieder.« Da seufzte der Jüngling noch bitterlicher und suchte in seiner Verzweiflung, die Königin und all die frühere Herrlichkeit noch einmal wiederzusehen, das Haus auf, in dem die Scheiche gelebt hatten, denen, wie er nunmehr wußte, das gleich wie ihm widerfahren war, und die er nun wegen ihres Weinens und ihrer Trauer entschuldigte. Voll Trauer und Gram betrat er jenes Gemach und weinte und klagte, ohne zu essen und trinken, ohne Wohlgerüche zu genießen und zu lachen, bis daß er starb, worauf man ihn neben den Scheichen bestattete.

Wisse daher, o König, daß Hast nicht löblich ist und nur Reue zum Erbe giebt; und hiermit rate ich dir gut und treu.«

Als der König seine Geschichte vernommen hatte, ließ er sich warnen und raten und stand von der Hinrichtung seines Sohnes ab.

Fünfhunderteinundneunzigste Nacht

Da aber trat am sechsten Tage das Mädchen mit gezücktem Messer in der Hand zum König ein und sprach: »Wisse, mein Herr, wenn du nicht auf meine Klage hörst und dein Recht und deine Ehre gegen deine Wesire schirmst, die mir Unrecht anthun und behaupten, daß die Weiber voll Arglist, Verschlagenheit und Falsch sind, und hierdurch mein Recht aufheben und den König behindern wollen, mir Gerechtigkeit zu erweisen, so nehme ich mir das Leben. Hier stehe ich und will vor dir durch die Geschichte eines Prinzen, der sich zur Frau eines Kaufmanns Zugang verschaffte, den Beweis erbringen, daß die Männer arglistiger als die Frauen sind.« Da fragte sie der König: »Was trug sich zwischen beiden zu?« Und das Mädchen erzählte:

 

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