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Tao Te King

Laotse: Tao Te King - Kapitel 20
Quellenangabe
typetractate
authorLaotse
titleTao Te King
publisherHeinrich Hugendubel Verlag
year2007
isbn978-3-7205-3003-3
translatorRichard Wilhelm
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20131015
projectidd86e3e8f
wgs
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17

Herrscht ein ganz Großer,
so weiß das Volk kaum, daß er da ist.
Mindere werden geliebt und gelobt,
noch Mindere werden gefürchtet,
noch Mindere werden verachtet.
Wie überlegt muß man sein in seinen Worten!
Die Werke sind vollbracht, die Geschäfte gehen ihren Lauf,
und die Leute denken alle:
»Wir sind frei.«

Die Stufenfolge der Fürsten ist sehr bezeichnend. Die Zeilen 6 und 7, die ebenfalls in Abschnitt 23 vorkommen, sind hier weggelassen. Zum 2. Teil vergleiche das hübsche Volkslied, das unter dem Kaiser Yau gesungen worden sein soll:

Die Sonne geht auf, und ich gehe an die Arbeit.
Die Sonne geht unter, und ich gehe zur Ruhe.
Ich grabe einen Brunnen und trink
Ich pflüge ein Feld und esse.
Der Kaiser – was gibt mir der?

(Das alles verdanke ich nicht dem Kaiser, sondern meiner eigenen Arbeit.)

 

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