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Tao Te King

Laotse: Tao Te King - Kapitel 15
Quellenangabe
typetractate
authorLaotse
titleTao Te King
publisherHeinrich Hugendubel Verlag
year2007
isbn978-3-7205-3003-3
translatorRichard Wilhelm
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20131015
projectidd86e3e8f
wgs
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12

Die fünferlei Farben machen der Menschen Augen blind.
Die fünferlei Töne machen der Menschen Ohren taub.
Die fünferlei Würzen machen der Menschen Gaumen schal.
Rennen und Jagen machen der Menschen Herzen toll.
Seltene Güter machen der Menschen Wandel wirr.

Darum wirkt der Berufene für den Leib und nicht fürs Auge.
Er entfernt das andere und nimmt dieses.

Die fünf Farben, nämlich blau (bzw. grün), rot, gelb, weiß und schwarz. Die fünf Töne, nämlich c, d, e, g, a. Die Würzen, wörtlich die »fünf Geschmacksarten«, nämlich bitter, salzig, süß, sauer, beißend. Der Sinn der Nutzanwendung ist Betonung der Pflege des selbständigen Inneren unter Vermeidung der Preisgabe an die Lust nach den äußeren Dingen der Sinnenwelt. Ähnlich wie in Abschnitt 3. Der Schlußsatz ist wieder eine stereotype Wendung; vgl. Abschnitt 77.

 

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