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Tao Te King

Laotse: Tao Te King - Kapitel 12
Quellenangabe
typetractate
authorLaotse
titleTao Te King
publisherHeinrich Hugendubel Verlag
year2007
isbn978-3-7205-3003-3
translatorRichard Wilhelm
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20131015
projectidd86e3e8f
wgs
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9

Etwas festhalten wollen und dabei es überfüllen:
das lohnt der Mühe nicht.
Etwas handhaben wollen und dabei es immer scharf halten:
das läßt sich nicht lange bewahren.
Mit Gold und Edelsteinen gefüllten Saal
kann niemand beschützen.
Reich und vornehm und dazu hochmütig sein:
das zieht von selbst das Unglück herbei.
Ist das Werk vollbracht, dann sich zurückziehen:
das ist des Himmels Sinn.

Zeile 1: Bild einer Schale mit Wasser, die man nicht überfüllen darf, ohne daß es überläuft.

Das nächste Bild bezieht sich auf eine Messerschneide. Der Sinn ist der des Sprichworts: Allzu scharf macht schartig. In der letzten Zeile setzen manche Texte: Ist das Werk vollbracht »und folgt der Ruhm«, ein Zusatz, der mit der sonstigen Anschauung unseres Werkes nicht stimmt und auch den Rhythmus unterbricht. Es ist wohl eine Korruption aus Abschnitt 17, wo es heißt: »Die Werke werden vollbracht, die Geschäfte gehen ihren Lauf« (wörtlich »folgen«), die hierher übertragen ist.

 

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