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Tao Te King

Richard Wilhelm: Tao Te King - Kapitel 24
Quellenangabe
typepoem
titleTao Te King
authorLaotse
translatorRichard Wilhelm
publisherDiederichs
year1919
copyrightAchim Wagenknecht
senderaw@achimwagenknecht.de
correctorhille@abc.de
created20010113
firstpub1911
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23

Macht selten die Worte,
dann geht alles von selbst.
Ein Wirbelsturm dauert keinen Morgen lang.
Ein Platzregen dauert keinen Tag.
Und wer wirkt diese?
Himmel und Erde.
Was nun selbst Himmel und Erde nicht dauernd vermögen,
wieviel weniger kann das der Mensch?

Darum: Wenn du an dein Werk gehst mit dem Sinn,
so wirst du mit denen, so den Sinn haben, eins im Sinn,
mit denen, so das Leben haben, eins im Leben,
mit denen, so arm sind, eins in ihrer Armut.
Bist du eins mit ihnen im Sinn,
so kommen dir die, so den Sinn haben, auch freudig entgegen.
Bist du eins mit ihnen im Leben,
so kommen dir die, so das Leben haben, auch freudig entgegen.
Bist du eins mit ihnen in ihrer Armut,
so kommen dir die, so da arm sind, auch freudig entgegen.
Wo aber der Glaube nicht stark genug ist,
da findet man keinen Glauben.

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