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Hermann Essig: Taifun - Kapitel 3
Quellenangabe
typefiction
booktitleDer Taifun
authorHermann Essig
year1997
publisherWeidle Verlag
addressBonn
isbn3-931135-28-4
titleTaifun
pages2-15
created19991120
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1919
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Während der D-Zug Brüssel-Warschau nach Berlin unterwegs war, hatte Dr. jur. Alfred Bäumler, Charlottenburg, Viktoria-Luise-Platz 25, Zeit, den Heiratsvermittler aufzusuchen.

Es war schade, für Susanne ging diese Gelegenheit verloren. Bis der D-Zug auf Bahnhof Friedrichstraße einlief, war wahrscheinlich dieses Dr. jur. Lebensschicksal bereits durch eine passende Verbindung besiegelt. Es schien überhaupt ein tragisches Verhängnis, daß alle die Menschen, welche die D-Züge benutzten, solange nicht am Leben aktiv beteiligt waren. Deshalb war die Mode aufgekommen, die D-Züge so unheimlich rasen zu lassen. Am idealsten wäre es gewesen, wenn man so rasch wie der elektrische Funken von Ort zu Ort kam, nicht bloß mit der Stimme, nein, wenn sich erst Leib an Leib reiben konnte, dann war alles Wünschenswerte erreicht.

Man erzählte sich die Geschichte des Grafen Sablunski nicht als Fabel. Er war auf seine Geliebte sehr eifersüchtig. Als er von der Erfindung der Fernphotographie hörte, sandte er dem Erfinder einen Brief, er möchte sich auf sein Gut zu ihm begeben und ihm einen Apparat so einrichten, daß er Omeline auch elektrisch besaß, während sie am Meeresstrand badete und er auf den Feldern das Stecken der Zwiebeln besichtigte.

In alten Zeiten nannte man es Sehnsucht. Und diese war die gedankliche Spannkraft zwischen Liebenden. Den Modernen war das zu anstrengend, sie lebten lieber fröhlich und ließen ihre elektrischen Apparate alles Wünschliche arbeiten.

Man ließ auch die D-Züge so rasen, damit man dem Schicksal und dem Zufall hinter die Schliche käme. Wahrscheinlich gelang es mit der Zeit, zu entdecken, wie es manche Leute anstellten, mit Verstandeskraft reich zu werden, ohne den Eingriff eines Zufalls, oder man fing die Besuche des reichtumspendenden Zufalls durch Überfall mit dem D-Zuge noch an den Pforten der Türen ab.

Allein alle Geschwindigkeit hilft nichts, wenn einer das Pech hat, stets der arme Teufel zu bleiben, niemals ein passendes Weib zu finden, trotzdem annähernd fünfhundert Millionen Weiber auf der Erde um ihn herumkriechen.

So war vielleicht gar keine Not, daß Susanne zu spät kam. Vielleicht spielte der Heiratsvermittler, welcher ein Allerweltshexenmeister war, trotz allem sie als die richtige Lebensgefährtin dem Dr. jur. Alfred Bäumler in die Hände. Es konnte, anders ausgedrückt, dem Zufall gelingen, daß sie sich nicht versäumten, trotz des Zeitausfalls mit der D-Zugfahrt. Und ein frommes Gemüt hätte dann gesagt, Susanne fuhr nur deshalb nach Berlin, damit endlich der Doktor zu Braut und Frau kam.

Wer aber kuppelte dann?

Vielleicht der Brüsseler Schutzmann.

Man könnte das Menschenleben als ein buntes Tuchmuster auffassen, in dem keine Weberkarte das System bezeichnete, sondern wo der Zufall gelbe und blaue Fäden willkürlich durcheinanderschoß.

Diesen Schuß des Zufalls zu ermitteln, wäre eine undankbare Arbeit. Dagegen dankbarer und heiterer ist es, gewisse Menschen als Hexenmeister anzuerkennen.

Wenn Dr. Bäumler nicht den Glauben an seinen Heiratsvermittler gehabt hätte, daß er hexen konnte, so wäre er nicht zu ihm hingelaufen.

Das eigenartigste an diesem Heiratsvermittler war, daß er kein Heiratsbureau hatte, sondern einen Kunstsalon. Und er erhob keinen Pfennig Spesen für das Glück seiner Opfer.

Er spielte täglich seinen Fünfuhrtee, daß es im Hofe des Hausvierecks widerhallte. Und an den Strahlen dieser Töne kletterten besondere Menschen empor in die erste Etage des rechten Seitenflügels. Dadurch machten sie alle ihr Glück. Unglückliche züchtete der Hexenmeister grundsätzlich nicht. Er war befähigt, die Menschheit einem paradiesischen Zustande zuzuführen.

An der Korridortür war ein schwarzes Plakat angenagelt, auf dem mit gelber Messingschrift zu lesen war: Taifun, Leiter Hermione Ganswind. Während man davorstand und sich den Eintritt überlegte, wirbelten aus dem Innern die gigantischen Töne einer dämonischen, alle Sinne zermürbenden Musik. Wenn es ein Weib war, warum hieß es dann nicht Leiterin? War sie etwa eine herrische Dame, die nach Art der Tierbändigerinnen mit der Peitsche in der Hand herumlief? Sie leitete den Taifun, der den Sand der Wüste Sahara über die blühenden Landgärten des Nils in die Fluten des Mittelmeeres jagte. Irgendein geheimnisvoller Zusammenhang zwischen der fürchterlichen Musik und dem beabsichtigten Ziele mußte herrschen. Mit einem spiritistischen Schauer, der kalt über den Rücken lief, wagte man endlich den Eintritt.

Dort kroch Dr. Bäumler hinein. Sein Überzieher hing ihm stets wie nachgeschmissen über den Schultern, und sein Hütchen saß nach vorn gekantet über weit aufgerissenen Augen, die durch die Oberkante eines orthozentrischen Kneifers die Welt schräg betrachteten. Die Hände steckte er in die Hosentaschen, eine Zigarette lag zwischen die Lippen geklemmt in seinem Munde.

Von diesem Taifun hatte er schon viel gehört. Der Taifun hatte in Paris, London und Petersburg große Gemäldeausstellungen veranstaltet, die Presse aller Länder schimpfte über ihn, diese Erzeugnisse dürften erst zur Anerkennung kommen, wenn erst einmal die ganze Menschheit verrückt wäre. Der Schutz der Polizeibehörden aller Kulturländer wurde angerufen, die Menschheit vor dieser Gefahr durch Zwangsmaßregeln zu behüten. Es müßte einfach verboten werden, solche Bilder zu malen. Weil aber jedermann in seinen vier Wänden malen konnte, was er wollte, so war ein solches Verbot aussichtslos. Nur diese Werke auszustellen, sollten die Polizeien verbieten. Aber die Herren von der Polizei suchten vergebens nach einer Präzisierung der Grenze, und es blieb Tatsache, daß diese verrückte Malerei überhandnahm. Die Presse fühlte sich teilweise überwunden und begann für den Taifun Partei zu ergreifen. Der anfangs schüchterne Anhang des Taifun ballte sich lawinenhaft. An alten Größen der Kunst fegte der Taifun vorbei, daß sie nur mit resignierten Blicken hinter ihm herschauen konnten und sehen mußten, wie die gesamte Menschheit allmählich mitgerissen wurde, gleich dem Sandwirbel, der auf den donnernden Flügeln des Wüstensturmes dahinjagte. Wohin die Reise ging, überlegte keiner der Anhänger, ob in die Fluten des Meeres zum Ertrinken oder auf die glühenden Steppen Asiens zum Ersticken, das kümmerte einen hingerissenen Anhänger nicht.

War das nicht verrückt? Überhaupt, wo begann der gesunde Menschenverstand, und wo hörte er auf?

Dr. Bäumler, der Verzweifelte, begab sich endlich dahin, selbst zu untersuchen. Er war von seinem klaren Verstande völlig überzeugt und maßte sich mit Fug und Recht die Fähigkeiten an, den Taifun prüfen zu können.

Allein. Das war doch die größte Torheit. Denn, wem war es nicht selbstverständlich, daß der Taifun jeden, wenn er auch nur den Kopf hineinsteckte, sofort mitriß?! Man mußte sich den Ort der Handlung etwa vorstellen wie ein Riesengebläse, das die Menschen wie Staub wegsaugte. Das Saugen begann, wenn einer schon den dunkeldüstern Hof des Häuservierecks betrat. Unwiderstehlich riß ihn die Musik die Treppe hinauf, empor, hinein, und einmal drin, kam er nur wieder heraus, wenn ihm der Leiter freundlich zum Abschied die Hand reichte. Solcher Mensch kam dann immer wieder.

Suchte ein Mensch Kunst oder Literatur, es blieb sich gleich, alle unbewußten Dranggefühle verkörperte die Musik, gespielt und erfunden von Hermiones Ehegatten.

Wer die Bändigerin des Taifun bewältigen konnte, der mußte ein guter Reiter sein.

Da kam der Doktor mit seinem schiefen Schubiak an wie ein Papierfetzen, der schon von jeder Kehrichtmaschine eingezogen wird. Aber solche leicht gewordenen Menschen, die nur noch haltlos wie Papierschnitzel umhergeweht wurden, waren am tauglichsten. Diese leichtesten konnten vom Taifun bis in die höchsten Himmel geblasen werden. Und gerade solche gingen als die Götter in den Himmel ein, worin sie fest aufgebaut und als Sterne am Firmament angeklebt wurden, um beschaut zu werden von den in ständigem Wirbel mitgerissenen schwereren Menschenexemplaren.

Holla! Als Dr. Bäumler zur Tür eingetreten war, klatschte diese zu wie von einem Gewitterluftzuge. Ihm flog schon das Hütchen vom Kopfe, hinauf auf einen Kleiderhaken. Und sein Überzieher ging mit heraus, daß fast der Rock drin stecken blieb. Der Doktor mußte ihn schnell zuknöpfen, damit er nicht weggeblasen wurde, sonst konnte noch Weste, Hemd und Hose mit heruntergehen, dann stand er nackt.

War es nicht kühl und kalt? Der Doktor klapperte mit den Zähnen. Er spürte den Vorfrühling in seinen Gliedern. Wenn er etwa hier zur Braut käme! Und diese zur Frau machen müßte? Er war ja eigentlich nicht zum Taifun gelaufen, um ihn zu prüfen, sondern um zu erfahren, ob man hier nicht auch heiraten konnte. Vielleicht in dem großen Anhang im Sandwirbel, wenn der Leiter dabei nachhalf. Es war ja klar, wenn das Publikum im ständigen Rausche im Taifun dahinjagte, so mußte doch der Leiter ein bewegungsfreier Gegenstand sein, denn sonst wäre die Veranstaltung gar zu übermenschlich und unbarmherzig gewesen.

So war es auch.

Hermione kam zu jedem im Wirbel Befindlichen gütig und gnädig hin, reichte ihm die Hand und sprach mit einer süßen Engelstimme mit ihm. Dann verschwand sie wieder. Und der jedesmal Angeredete wirbelte weiter, es blieb ihm nur die Sehnsucht im Herzen, den schönen Engel bald wieder in seiner Nähe zu fühlen.

Bei dem Doktor ging es besonders wunderbar. Mit ihm wirbelte Hermione sofort ins Allerheiligste. Dorthin, wo der Flügel stand, aus dem der Gatte soeben einen Tamtam-Marsch herausschlug, daß allen Anwesenden die Beine zuckten, als müßten sie von Asien nach Amerika über die Beringstraße schreiten.

Hermione lächelte süß. Ihre blonden Fransen hingen nahe bis zu den blauen klugen Augen. Ein lichtblauer Flor umhüllte kleidartig ihre nordische Gestalt.

Am Flügel wackelte das Haupt einer ägyptischen Sphinx. Der Ehegatte war mitten im Taifun geformt worden, und nun saß er als der höchste Gott und Hexenmeister am Flügel.

Die freundlichen Augen des Leiters hatten den Doktor zum Sitzen eingeladen. Und selbst saß sie wieder im Kreise der anbetend Lauschenden. Sie hielt das eine Bein über das andere geschlagen, beugte den Rumpf nach vorn, daß der schwanenschöne Nacken das Bild ihres Gesichts den Lauschenden aufmerksamer vor Augen hielt. Ihren Arm stützte sie auf das emporgeschlagene Knie, daß die Rundheit ihrer Nacktheit deutlich hervorschaute. Im gesamten glich sie einem großgewachsenen Baby, und sie erinnerte darum die verzückten Anbeter an einen Engel, wie sie in den Jagdgründen Walhallas umhergehend gedacht werden.

Der Doktor sah sich im Kreise mit den Falten eines Misanthropen um. Er saß etwa da, wie die Karikatur des von Michel Angelo erfundenen Gottvaters. Karikatur mußte es ja sein, wenn solcher Gottvater einen Kneifer auf der Nase trug. Hermione betrachtete ihn aufmerksam. Der Neugekommene war gewiß ein Mensch von großer künstlerischer Anlage. Das bewiesen sein weißes Stärkehemd, die schwarzen Lackschuhe und die grauseidenen Strümpfe, die etwas hagere Gestalt, welche häufig die Kniee zusammenzog, wie ein streitsüchtiger Geißbock. Die beiden Ellbogen stützte er mit Vorliebe auf die Lehnen seines Fauteuils. Der Mensch wollte gewiß aus ihm reden, nur das Schicksal hatte ihm die Mundhöhle verschlossen. Dieser Marabu hatte bisher im Sumpfland gestanden. Der Taifun mußte ihn in die Lüfte reißen; wer wußte, in welchen hohen Regionen er endlich die Schwingen frei bekam.

Wenn er im Kreise umherblickte, so lag etwas wie ein leiser Spott auf seinen rasierten Affenlippen. An den Wänden wagten seine Blicke kaum emporzuklimmen, insbesondere überschnitt dann die Blicklinie die oberen Ränder seines Augenglases, so daß er nichts mehr sehen konnte. An den Erzeugnissen der bildenden Kunst, welche der Taifun vertrat, glitten darum seine Augen blind ab. Diese Bilder hingen überall in dem Salon und seinen Nebenhimmeln, in den Gängen und winkeligen Abzweigungen, nur die Toilette war ohne sie.

Daß der Doktor nicht wagte, nach dieser Kunst emporzuschauen, nahm ihm keiner übel. Es war ein Zeichen für seine Bescheidenheit. Das Gewinnende an diesen Bildern war ja eben, daß man erst langsam sie zu betrachten wagte. Bei einem Rubens erkannte man sofort das Weib, aber nur hier sah man es nie, sondern wünschte und empfand es nur. Es gab schlechterdings für Sittenvereine eher eine Möglichkeit, gegen die Klassiker einzuschreiten, als gegen diese Modernsten. Sie predigten eigentlich alle die reale Weit, aber eine Wirklichkeit, die nur im Geiste existierte. Die Wirklichkeit des Geistes.

Der Doktor überlegte sich die Sache, den leisen Spott um die Mundwinkel. Paßte diese Umgebung für ihn? Wie sollte er auf diesem Wege zu der realsten Möglichkeit, zur Ehe, gelangen? Aber das konnte nur ein scheinbarer Widerspruch sein, denn die Menschen, welche er sah, hatten alle etwas fast Philisterhaftes in ihrem Anzug, nur Hermione und ihrem Gemahl sah man das Gottentsprossene an. Wahrscheinlich lebten sie in kinderloser Ehe. Diese setzte der Doktor auch für sich voraus. Dagegen saß dort drüben auf einem Sessel scheinbar ein Künstler mit schwarzem Lockenhaupt, neben ihm seine Gattin, eine gute Dicke, die wahrscheinlich viele Kinder hatte. War es ein Dichter? Dann wettete er darauf, daß er mindestens ebenso viele Kinder hatte, wie unaufgeführte Schauspiele. Manche sahen dann wieder so lammfromm aus, daß man nicht fehlging, nur die wilde Ehe für sie für möglich zu halten.

Hermione wartete mit Spannung, bis der Tamtam zu Ende war. Jetzt hatte er nur noch ein paar Dutzend Takte, dann planschte der Fußgänger auf der Beringstraße ins Wasser, ohne Amerika erreicht zu haben. Und dann trieb der Lauschende auf bleiernen Wogen, ungekannt wohin, weiter, ohne Ziel. Das war das Berückende in dieser ganzen Richtung, das Ziellose. In Literatur und Musik.

Der Marsch endete wie eine abgeschnittene Welle. Eine natürliche Unmöglichkeit, aber geistig vorstellbar, und darum wirklich. Darin verkündete Ganswind, der Waltende, seinen Jüngern die ganze gedankliche Tiefe der Unnatur.

Mit einem kurzen Ruck stand gleichzeitig mit dem letzten Tritt der gespreizten Hände der Kopf still. Während des Spiels sah man ihn vielleicht doppelt und dreifach infolge des leidenschaftlichen Nickens und des drachenhaften Schnaubens seines erregten Atems. Es war ein Genuß gewesen, den Erschütterungen des musikalischen Körpers zuzusehen. Jetzt stand ein fast kleiner Mensch vom Klavierstuhle auf, guckte äffchenhaft um sich und schritt gemessen auf den Doktor zu. Die Haare des Genies standen wie lange, gekrümmte, steife Sicheln nach hinten und waren über dem gesteiften Halskragen senkrecht zum Wirbel abgeschnitten, so daß das Profil einer Sphinx ähnlich sah. Die Nase hatte einen feinen zarten Schnitt, und die Stirn war hoch wie bei einem gewaltigen Denker. Trotz der auffallenden Form infolge des absonderlichen Haarschnittes flößte der ganze Kopf Vertrauen und Neigung ein. Der Doktor hatte das Gefühl, als der Künstler ihm die Hand drückte, daß er hier einen Freund besitze, dem er sich nicht mitteilen konnte, ohne daß seine Mitteilungen später ironisiert wurden.

Beim Druck der Hand verzog sich das Gesicht Ganswinds zu einem breiten Grinsen. Das stand in scharfem, unverständlichem Gegensatz zu den exakten durchdachten Bewegungen am Flügel. Der Doktor hatte sich erhoben und grüßte lächelnd, aber mit großer Bescheidenheit. Ein korrektes Schweigen herrschte noch längere Zeit, denn jedes Wort klang nach dieser Musik hohl und leer.

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