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Sturmflut. Zweite Abteilung

Friedrich Spielhagen: Sturmflut. Zweite Abteilung - Kapitel 6
Quellenangabe
typefiction
authorFriedrich Spielhagen
titleSturmflut. Zweite Abteilung
publisherLeipzig Verlag von L. Staackmann
printrun33.-34. Auflage
year1913
firstpub1877
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20141027
projectid381adaf6
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Fünftes Kapitel

Es war nicht sowohl der Wunsch der Damen, sondern nur Carlas Verlangen gewesen, dem Ottomar gefolgt war, als er sich zu Giraldi begab. Carla brannte vor Neugier, den Mann, über den sie nun schon eine Welt der interessantesten Dinge gehört, persönlich kennen zu lernen; es sei abscheulich, daß sie um das Vergnügen kommen sollte! ob denn Herr Giraldi Seine Exzellenz oder den Herrn Geheimrat nicht wegschicken könne? ob Ottomar nicht eine Diversion machen wolle, indem er selbst hinüberging und die katholische Frage, oder um welches Stück der hohen Politik es sich auch sonst handeln möge, kupierte? Ottomar sei ja so gewandt! Bitte ihn doch auch, Else! er tut ja alles, um was du ihn bittest! Else hatte jetzt nicht wohl anders gekonnt, als sagen: tue doch Carla den Gefallen! und selbst jetzt war Ottomar mit einem mürrischen: ich spreche kein Italienisch! sitzen geblieben, bis die Baronin mit zerstreutem Lächeln sagte: Das braucht dich nicht abzuhalten, lieber Ottomar; Herr Giraldi spricht so ziemlich alle europäischen Sprachen und das Deutsche fast wie ein Deutscher. – O, daß ich nicht selbst gehen kann! rief Carla. – Wenn du es befiehlst, liebe Tante, hatte Ottomar gesagt und war gegangen.

Mit sehr geteilter Empfindung. Er hatte die Visite nur mitgemacht, weil Else es so sehr zu wünschen schien und Wallbachs ihn so dringend gebeten hatten. Aber daß er, der Vertreter der Familie nach seinem Vater, den Mann zuerst aufsuchen sollte, dessen Namen sein Vater niemals in den Mund nahm, der, wenn er dem Vater glauben durfte, soviel Unglück, soviel Schmach über die Familie gebracht – das war zu viel für seinen Stolz. Und doch lag gerade wieder in diesem Umstande ein dämonischer Reiz, den Ottomar, während er über den Vorsaal schritt, mit einem grimmigen Behagen auf sich wirken ließ. Hatte doch der Vater eben jetzt so gewaltsam in sein Leben eingegriffen, ihm durch sein herrisches Vorgehen sie geraubt, die er liebte – mehr als je! ihn für sein Leben unglücklich gemacht, sie an den Rand des Todes, vielleicht in den Tod getrieben; sollte er sich hier wieder einmal vor dem drohenden Schatten schon der väterlichen Autorität beugen? oder sich nicht lieber freuen, daß ihm eine Gelegenheit geboten wurde, Trotz zu bieten?

Und dieser Trotz hatte seine Lippen zu dem ironischen Lächeln gekräuselt, mit dem er eben bei dem verrufenen Manne eingetreten war.

Nun hatte er, wie ein böses Omen, anstatt des Geheimrats, den er vorzufinden erwartete, den Grafen getroffen – den letzten, den er sich als Zeugen eines Schrittes, der halbwegs ein Frevel an der Familienehre und jedenfalls eine bedenkliche Konzession war, gewünscht haben würde. Das Wort war ihm auf der Lippe erstorben, und den finstern Blick, mit dem er dem sich Entfernenden folgte, würde auch ein weniger Kluger schwerlich mißdeutet haben.

Sie lieben den Herrn nicht, sagte Giraldi, mit einer bezeichnenden Handbewegung hinter dem Grafen her.

Ich habe keine Ursache dazu, entgegnete Ottomar.

Gewiß nicht, sagte Giraldi; – denn zwei verschiedenere Naturen lassen sich schwer gegenüberstellen. Dort die ausgesprochene Überzufriedenheit mit herrlichsten Qualitäten, die man nur in der Einbildung besitzt; hier der ewig nagende Zweifel an vortrefflichsten Gaben, die die Natur in reichster Fülle gespendet hat; dort die trostlose Enge eines harten Herzens, in die sich die Eitelkeit und die Frivolität teilen; hier Überschwang der Liebe, die in Gram versinkt, weil nicht alle ihre Blüten reifen.

Ottomar schaute erschrocken auf. – Wer war der Mann, der ihn zum ersten Male sah und in seinem geheimsten Herzen las, wie in einem aufgeschlagenen Buche? der ihm in der ersten Minute das nicht nur zu sagen wußte, sondern zu sagen wagte? so ruhig, so, als ob es sich von selbst verstände, als ob es sich nicht der Mühe verlohne, die elenden Schranken gesellschaftlicher Konvenienz auch nur einen Moment zu respektieren? als ob er sie wegwehen könne mit einer leisen Bewegung der schlanken, weißen Hand?

Er blickte, wie eine Erklärung heischend, in die schwarzen Augen, und dabei schoß ihm die Erinnerung eines Waldsees, an dem er als Knabe oft gespielt und von dem die Sage ging, daß er unergründlich sei, durch die Seele.

Ich habe Sie überrascht, sagte Giraldi. Ich könnte vielleicht diese Überraschung benutzen, Ihnen – und wär' es nur auf kurze Zeit – in einem mystischen Lichte zu erscheinen und, indem ich vorgebe, im Besitz von Gott weiß welchen Geheimnissen zu sein, mich in Ihr Vertrauen stehlen. Aber ich bin kein Scharlatan; ich bin nicht einmal der Abenteurer, zu dem Sie, halb widerstrebend, halb neugierig, gekommen sind; ich bin weiter nichts als ein Mann, dem seine teuersten Hoffnungen, seine heißesten Wünsche nun schon so lange geknickt und gebrochen sind, daß er verlernt hat, zu hoffen und zu wünschen, und daß ihm nur eine Empfindung geblieben ist: die des Mitleids mit allem Leiden, wo immer es ihm entgegentritt, zumal wenn das Leid sich so deutlich auf dem Gesichte eines jungen Mannes ausprägt in dem Augenblicke, wo die Gesichter anderer von Lebensfreude und Lebenslust strahlen und glänzen. Und nun, Sohn des Mannes, der mir feind ist, weil er mich nicht kennt, reichen Sie mir die Hand und sagen Sie mir, daß ich Sie durch meinen Freimut nicht beleidigt habe!

Er streckte mit einer bezaubernden Gebärde halb der Bitte, halb des Befehles beide Hände aus, die Ottomar mit einer leidenschaftlichen Hast ergriff. Hatte er doch so viel gelitten in diesen Tagen und niemand gehabt, dessen Hand er hätte fassen, niemand, dem er sein übervolles Herz hätte ausschütten können! Und von den wohllautenden Lippen dieses schönen, fremden, seltsamen Mannes mußten ihm die ersten Trostesworte kommen! Geschahen denn wirklich noch Wunder? oder bestand, wie der Mann selber sagte, das Wunder nur darin, daß man, um den Unglücklichen zu verstehen, nur selber unglücklich zu sein braucht?

Sein Herz floß über; die schönen, zuckenden Augen füllten sich mit Tränen, deren er sich schämte und die er doch nicht hemmen konnte. Giraldi ließ seine Hände los und kehrte sich ab, indem er sich mit der Hand über die Augen fuhr. Als er sich nach einiger Zeit wieder umwandte, lag auf seinem sprechenden Gesicht etwas wie bescheidene Freude, und seine Stimme klang leichter, wie vorhin, als er jetzt sagte: Und nun, mein lieber junger Freund, Sie werden diese Stunde nicht vergessen, und nicht vergessen, was ich jetzt noch sage: ich bin ein armer Mann, trotz dem Dänenprinzen; aber was ich vermag, das soll für Sie geschehen auf einen Wink der Augen, die so wunderbar den Augen gleichen, für die ich noch heute in den Tod gehen würde, wie zu einem Feste. – Kommen Sie!

Er legte seinen Arm vertraulich in den Ottomars und führte ihn nach der Tür, die er öffnete, um den Gast vorangehen zu lassen. Ottomar wandte sich nicht; er würde sonst entsetzt gewesen sein über das wie von einem Krampf verzerrte Gesicht des Mannes, der hinter ihm den Griff der Tür mit der linken Hand preßte und die gespreizten Finger der Rechten erhoben hatte, wie ein Geier die Klaue, die er seinem Opfer in den Nacken schlägt. –

Der Eintritt des Grafen in den Salon war für die Baronin überraschend genug gewesen; aber ein Augenblick hatte für die Kluge hingereicht, um den Zusammenhang herauszufinden und daß diese Überraschung ein Werk Giraldis sei, das sie zu beobachten und über dessen Resultat sie hernach zu berichten habe. Es bedurfte freilich für sie dieses Anreizes nicht; Else war ihr in dieser einen Stunde so teuer geworden; jeder Blick der fröhlichen braunen Augen, die – sie wußte es! auch so ernst dreinschauen konnten, jedes Wort, das aus dem kleinen Munde kam, jede Bewegung der anmutig schlanken Gestalt – alles, alles war wonnesame Nahrung gewesen für ihr gequältes, nach wahrer Liebe, nach schöner, unentweihter Menschheit schmachtendes Herz. Wie weit hatte die glänzende Carla hinter der schlichten Anmut ihres Lieblings zurückstehen müssen! Carla, bei der alles: jeder Ton, jede Miene, jeder Augenaufschlag, jede Bewegung von einer unersättlichen Gefallsucht berechnet war, die keineswegs immer das Richtige traf und oft so weit über ihr Ziel hinausschoß. Sie hatte die beiden Mädchen fortwährend hinüber und herüber verglichen und sich immer wieder gesagt, daß man Else nicht zur Schwester haben und eine Carla wahrhaft lieben, und daß aus der Verbindung mit ihr für Ottomar kein Segen erblühen könne, auch wenn er auf der Schwelle nicht über die Gestalt jener schönen Verlassenen, in Verzweiflung Zusammengebrochenen mit frevelndem Fuß hätte wegschreiten müssen. Sprach doch für sie, die der Fürchterliche in das Geheimnis eingeweiht, die Reue, die in ihm wühlte, nur zu deutlich aus dem nervösen Flackern seiner schönen Augen, aus seiner düstern Schweigsamkeit ebenso wie aus der freudlosen Gesprächigkeit, zu der er sich dann wieder aufraffte, aus dem unheimlich-geschäftigen Nagen der scharfen Zähne an der feinen Lippe. Und sie, die dem Unglücklichen ihr Wort und ihre Hand gegeben, schien nichts von alledem zu merken, zu ahnen! sie konnte schwatzen und lachen, und mit dem Grafen kokettieren, genau so, wie eine Minute vorher mit ihrem Verlobten, nur, daß ihr eitles Spiel jetzt augenscheinlich nicht verloren war, sondern eifrig und aufrichtig bewundert und dankbar, soviel an dem Manne war, zurückgegeben wurde. – Und dann schweifte der Blick der Beobachterin zu Elsen hinüber und traf auf ein Augenpaar, in dem sie nun schon so gut zu lesen gelernt hatte und dieselben Empfindungen zu entdecken glaubte, die sie selbst bewegten: Kummer, Mitleid, Verwunderung, Tadel – alles freilich abgeschwächt, wie es bei dem jungen Mädchen natürlich war, das offenbar das traurige Geheimnis der Verlobung ihres Bruders nicht kannte. Und sicher war diese schwesterliche Teilnahme durch keine selbstsüchtige Regung getrübt. Als der Graf so unerwartet eintrat, hatte kein freudiger Aufschlag ihrer Augen, in denen sich sonst jede Regung wiederspiegelte, kein lebhafteres Rot der Wangen, aus denen die Farbe so leicht wechselte, ihn begrüßt; – eine Miene des Staunens nur, wenig schmeichelhaft für den Ankömmling und für Valerie ein Beweis, wie gut der Schreckliche durch seine Späher berichtet war. Hatte doch freilich auch sonst alles und jedes, was sie in dieser Stunde gesehen, gehört, seine Voraussage Punkt für Punkt bestätigt! Und nun würde er hereintreten – an der Hand des armen Ottomar, den er, wie alle, die in seine Nähe kamen, in den wenigen Minuten umgarnt, gewonnen, bezaubert, – würde hereintreten, einem Fürsten gleich, der, als der letzte, erscheint, nachdem dienstbeflissene Schranzen jedem der Befohlenen seinen Platz im Saale angewiesen, auf daß des Gebieters Auge nicht ängstlich zu suchen brauche, zufrieden-lächelnd über die Versammlung schweifen könne, die nur auf ihn geharrt hat!

Und da trat er herein, sich nur so lange auf Ottomars Arm stützend, daß jeder die vertrauliche Beziehung, die bereits zwischen ihm und dem Neffen der Dame des Salons bestand, bemerken konnte, und dann, seinen Schritt beschleunigend und Ottomar hinter sich lassend, auf die um das Sofa gruppierte Gesellschaft zuschreitend, in der das Gespräch sofort verstummte, während sich aller Augen neugierig, bewundernd auf den so eifrig Erwarteten richteten.

Und wie unzählige Beweise Valerie auch von der Gewandtheit des Mannes hatte, sie war wieder einmal gegen ihren Willen gezwungen, die Überlegenheit zu bewundern, mit der er, ohne daß selbst sie zu sagen vermocht hätte, wie? in kürzester Frist der Mittelpunkt des Kreises geworden war, um den sich alles zu drehen, von dem jede Anregung, jedes Interesse auszugehen, zu dem jeder Gedanke, jede Empfindung wieder zurückzufließen schien. Selbst Frau von Wallbach hatte sich aus der bequemen Lage, die sie nach der ersten Begrüßung in ihrem Fauteuil eingenommen und unverändert beibehalten, aufgerichtet und starrte mit halb offenem Munde und mit Augen, die beinahe nicht mehr schläfrig waren, auf die seltsame Erscheinung; – Else hatte wohl alles, was ihr sonst das Herz bewegt haben mochte, in diesem Moment vergessen, und als sie sich nach einiger Zeit mit einem tiefen Atemzuge zur Tante wandte, lag auf ihrem Gesichte das heimliche Bekenntnis: dies ist mehr, viel mehr, als ich erwartet habe; – Carla hatte dieselbe Empfindung, und sie sorgte durch ihre Blicke, durch ihr Mienenspiel dafür, daß jeder davon unterrichtet würde, noch bevor sie es offen aussprach. – Ich habe mir, rief sie, in einer Zeit, die an dem Mangel lebhafter Empfindung und des Mutes das wenige, was sie noch empfindet, auszusprechen, doppelt krankt, die Naivetät der Kinder reserviert, zu bewundern, wo und wie immer mir das Wunderwerte erscheint, und das Recht der homerischen Helden, meiner Bewunderung einen unverschleierten Ausdruck zu geben. Und wenn mir unter den flachen Gesichtern, die der Norden liebt – die Anwesenden, meine Herren, sind immer ausgenommen – ein Kopf sich darbietet, zu dessen Charakterisierung mir die von der südlichen Sonne getränkten Porträts eines Tizian, eines Rafael, eines Velasquez nicht genügen, – den ich mit nichts vergleichen kann, als mit dem Wunderbilde, dem ich den erhebendsten Eindruck verdanke: dem unaussprechlich würdevollen und doch von himmlischer Sanftmut durchleuchteten Christuskopfe über dem Hochaltare im Dome von Monreale bei Palermo – so muß ich das eben sagen, mag Herr Giraldi auch mit noch so bescheidener Bitte die Hand erheben – dadurch um so mehr jenem Urbild gleichend, das mir von heute ab freilich nur noch ein Abbild sein kann.

Ich bin glücklich, einer hohen Künstlerphantasie, wie sie unzweifelhaft dem gnädigen Fräulein inne wohnt, ein armseliges Motiv dargeboten zu haben, erwiderte Giraldi.

Ich glaube, wir müssen gehen, sagte Frau von Wallbach, mit einem zerstreuten Blick nach der Zimmerdecke.

Um Himmels willen, halb zwei! rief Carla, in die Höhe schnellend; mein Gott, wie doch die Zeit in interessanter Gesellschaft auf Götterschwingen dahinrauscht!

Die Gesellschaft war fort; Giraldi, der sie bis an die Tür begleitet, kam wieder zurück, langsamen Schrittes mit erhobenem Haupt, die dunklen Augen von Triumph leuchtend, während ein Lächeln der Verachtung seine Lippen schürzte. Plötzlich – mitten in dem Gemache – blieb er stehen; sein Gesicht war für einen Moment wie in finstere Nacht gehüllt, aber im nächsten bereits lächelte es wieder, und lächelnd fragte er:

Ist das die Miene des Siegers nach der Schlacht?

Valerie hatte, in tiefster Abspannung mit geschlossenen Augen in ihren Fauteuil zurückgesunken, geglaubt, daß auch er das Gemach verlassen. Bei dem ersten Ton seiner Stimme schrak sie empor.

Die du gewonnen hast!

Für dich!

Er beugte sich, wie vorhin, zu ihr herab, ihre Hand an seine Lippen zu führen.

Die Hand der Herrin ist kalt, wie warm auch – ich weiß es – ihr Herz ist. Des Kampfes Lärm taugt nicht für ihre reizbar-zarten Nerven. Wir müssen dafür sorgen, daß sie bei Zeiten an einen stilleren Ort entrückt wird, wo sie das Ende in Ruhe abwarten kann.

Was meinst du? fragte Valerie mit lächelnder Miene, während ein Schauder sie durchrieselte.

Es ist ein Plan, der soeben in meinem Geiste sich kristallisiert hat und der – aber nein! nicht jetzt, wo deine liebe Seele der Ruhe bedarf! nicht jetzt, morgen, vielleicht, wenn diese Augen wieder mutiger blicken, wenn das Blut wieder wärmer in dieser lieben Hand pulsiert – übermorgen – es hat keine Eile; du weißt, Gregorio Giraldi macht seine Pläne nicht für einen Tag.

Ich weiß es, erwiderte Valerie.

Er hatte jetzt wirklich das Zimmer verlassen; Valerie lauschte; sie hörte seine Tür gehen; sie war allein. Zitternd erhob sie sich und wankte nach dem Stuhl, in dem Else gesessen. Dort sank sie in die Knie, ihre Stirn auf die Lehne drückend.

Und du weißt es, allmächtiger Gott! Du hast mir deinen Engel gesandt, als ein Zeichen deiner Gnade und Barmherzigkeit. Ich will dir gläubig vertrauen: du wirst nicht dulden, daß der Schreckliche deine schöne Welt zerstört.

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