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Sturmflut. Zweite Abteilung

Friedrich Spielhagen: Sturmflut. Zweite Abteilung - Kapitel 32
Quellenangabe
typefiction
authorFriedrich Spielhagen
titleSturmflut. Zweite Abteilung
publisherLeipzig Verlag von L. Staackmann
printrun33.-34. Auflage
year1913
firstpub1877
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20141027
projectid381adaf6
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Zwölftes Kapitel

Ferdinande war, als Ottomars Schritt über den Flur die knarrende Treppe hinab verhallte, aufgesprungen und, die Hände ringend, ein paarmal in dem kleinen Zimmer hin und her geschritten; dann hatte sie sich wieder auf das Sofa geworfen, wie Ottomar sie zuletzt gesehen: den Kopf in die Hände auf die Lehne gedrückt.

Aber sie hatte vorhin nicht geweint; sie weinte auch jetzt nicht: sie hatte keine Tränen.

Sie hatte keine Hoffnung mehr, keinen Wunsch mehr, außer dem einen: für ihn sterben zu dürfen, da sie doch nicht für ihn leben konnte, ihr Leben für ihn nur eine Last und eine Qual mehr sein würde.

Hätte sie doch dem Offizier mit der klaren Stirn und den klugen, mitleidigen Augen geglaubt: Sie täuschen sich, liebes Fräulein! Ihre Flucht mit Ottomar ist keine Lösung, ist nur eine Verwicklung mehr, und die allerschlimmste. Der Schwerpunkt liegt für Ottomar in seiner so grausam kompromittierten Ehre als Offizier. Hier muß wenigstens der Schein gerettet werden, und das ist – nach den Einleitungen, die ich getroffen habe – jetzt noch möglich. Sein Leben wird auch dann nur im besten Falle ein Scheinleben sein, von dem ich nicht weiß, ob er es ertragen wird; ich zweifle sogar daran; aber in Fällen, wie dieser, ist es vielleicht erlaubt, selbst seine bessere Überzeugung zum Schweigen zu bringen. Unzweifelhaft aber ist, daß, wenn Sie jetzt mit ihm fliehen und der Umstand, wie ja gar nicht anders möglich, bekannt wird, für uns, seine Freunde, keine Möglichkeit bleibt, den Schein zu retten. Ein Offizier, der schuldenhalber plötzlich seinen Abschied nehmen muß, dessen Verlobung infolgedessen zurückgeht, der auch, in seiner mißlichen Lage, darauf verzichtet, die Geschichtenträger und Verleumder zur Rechenschaft zu ziehen – das kann vorkommen, kommt leider nur zu oft vor. So aber – verzeihen Sie das Wort – ist dem Skandal Tor und Tür geöffnet. Ein Mann, der in einem solchen Augenblick noch an etwas anderes denken kann, als aus dem Schiffbruch seiner Ehre möglichst viel zu retten, oder, wenn denn gar nichts mehr zu retten ist, nicht wenigstens mit Würde resigniert – vielleicht auf das Leben; – der, statt dessen noch ein Wesen, das er zu lieben behauptet – ein unbescholtenes Mädchen, eine angesehene Dame – in diesen Schiffbruch verwickelt – der Mann hat alles und jedes Anrecht auf Teilnahme, auf Mitgefühl verscherzt. Ottomar selbst wird das, muß das einsehen – über kurz oder lang. Diese seine Reise nach Warnow hat in meinen Augen absolut keinen Sinn. Was will er da? Giraldi zur Rechenschaft ziehen? Der Italiener wird ihm antworten: Sie sind ja kein Kind; Sie mußten wissen, was Sie taten – den Grafen fordern? weswegen, wenn er mit Ihnen kommt! Aber mag er doch reisen; nur allein! nur nicht mit Ihnen! Ich beschwöre Sie: nicht mit Ihnen! Glauben Sie mir: die Liebe, auf deren Allmacht Sie so vertrauen, die, wie mit Götterhänden, Ottomar über alle Nöte weghelfen soll – sie wird sich gänzlich ohnmächtig erweisen – ja, schlimmer als das: sie wird den Rest an Kraft, den Ottomar vielleicht sonst noch aufzuwenden hätte, vollends brechen. Um seinetwillen – wenn Sie doch an sich nicht denken wollen – gehen Sie nicht mit ihm! –

Sonderbar! Als er – sie auf die Seite ziehend, noch im letzten Augenblicke, während Ottomar und Bertalde, im anderen Zimmer, die paar Sachen zurecht machten – so zu ihr sprach – mit fliegenden und doch so klaren Worten – es war an ihr vorübergerauscht, wie leerer Schall – sie hatte kaum gewußt, wovon er sprach, und jetzt kam ihr alles wieder ins Gedächtnis – Wort für Wort! War es doch schon in Erfüllung gegangen – Wort für Wort!

Die allmächtige Liebe! großer Gott! es war ein Hohn! Was hatte er für die Bilder der Zukunft, die sie ihm ausmalte mit Farben, deren Glut aus ihrem übervollen Herzen quoll, anders gehabt, als ein melancholisch-düstres Lächeln, einsilbig-zerstreute Antworten, die er wohl nur gab, um doch etwas zu sagen, während seine Seele erdrückt war von der Last der Gedanken an den zürnenden Vater, die mitleidigen oder hohnlachenden Kameraden, und ob er nicht vielleicht doch noch Herrn von Wallbach, den Grafen zum Duell würde zwingen können. Seine Zärtlichkeiten selbst, wenn sie ihn, das Herz voll namenloser Angst, in ihre Arme geschlossen – wie eine Mutter ihr Kind, das sie aus den Flammen trägt – es schauderte ihr, dachte sie daran: als ob sie ein verliebtes Mädchen wäre, dem man schon den Gefallen tun müsse – eine Maitresse, die man auf die Reise mitgenommen und die man doch nicht merken lassen dürfe, daß sie einem schon auf der ersten Station eine Last sei!

Sie! sie! die einst geträumt, ihre Liebe sei ein unerschöpflicher Born, und sich gescholten, daß sie so karg gewesen, den Bittenden von ihrer Tür gewiesen, draußen gelassen in der öden Wüste des Lebens, wo er freilich verschmachten, verzweifeln mußte! Sie, die Überstolze! überstolz, weil sie wußte, daß sie Unendliches zu geben hatte; daß ihre Liebe war, wie der Sturm, der daherbraust, niederwerfend, was nicht stärker ist, als er; – wie die Flut, die heranrollt, vernichtend, verschlingend, was nicht in die Wolken ragt!

Das war ja ihre Furcht gewesen, diese ganze Zeit: auch er, – selbst er würde sie nie ganz verstehen; es würde ein klaffender Bruch bleiben zwischen ihrem Ideal und der Wirklichkeit, und sie dürfe deshalb ihr Ideal nicht opfern, ob das Herz noch so sehnend klopfte, das heiße Blut noch so stürmisch durch die Pulse jagte. Sie hatte ja nur dies eine, das Höchste zu verlieren, um, wenn sie es verloren, ärmer zu sein, als die ärmste Bettlerin, sie, der der unerbittliche Verstand den schönen Traum so vieler Jahre: eine Künstlerin zu sein von Gottes Gnaden, einmal und für immer zerstört!

Wie hatte sie gekämpft! wie hatte sie gerungen so viele dumpfe Tage hindurch, so viele in düsterm Sinnen, in windender Verzweiflung durchwachte, durchraste Nächte! deren Graus sie, die Starke, längst erlegen wäre, nur daß durch die fieberhaften Morgenträume sein geliebtes, verführerisches Bild glitt, sie hinüberlockend zu andern dumpfen Tagen, zu andern qualvollen Nächten.

Jetzt war's sein Bild nicht mehr; jetzt war's er selbst – verführerisch nicht mehr und doch noch immer geliebt!

Ach! wie so sehr geliebt! mehr als je! unendlich mehr in seinem hilflosen Elend, als in den Tagen seines Glanzes.

Wenn sie ihm doch helfen könnte! sie hatte ja für sich selbst keinen Wunsch, kein Verlangen. Gott war ihr Zeuge!! Und wenn sie heute nacht in seinen Armen ruhte, er in den ihren – sie konnte daran denken, ohne daß ihre Pulse klopften, ohne daß bei dem Gedanken die Verzweiflung, die ihr das Herz abdrückte, auch nur für einen Moment gewichen wäre: er wird aus deiner Umarmung, deinen Küssen keine neue Kraft, keinen frischen Lebensmut schöpfen! er wird sich von dem Lager der Liebe erheben – ein lebensmüde:, gebrochener Mann!

Wie sollte sie da Kraft und Mut zum Leben behalten – nicht mehr für sich allein – für sie beide jetzt?

Wenn nicht Kraft und Mut zum Leben – so zum Sterben doch!

Wenn sie für ihn sterben könnte! ihm sterbend sagen könnte: siehe, der Tod ist eine Wonne und ein Fest für mich, wenn ich hoffen darf, daß du von Stund' an das Leben verachten und, weil du es verachtest, groß und schön leben wirst, wie einer, der nur lebt, um groß und schön zu sterben!

Aber für seine weiche Seele würde ja auch das kein Sporn und kein Halt sein; nur ein dunkler Schatten mehr zu all den dunklen Schatten, die auf seinen Pfad gefallen; und er würde auf dem schattenhaften Pfade weiter wanken – tatlos, ruhmlos nach einem frühen, ruhmlosen Grabe! –

So lag sie da, versunken in den Abgrund ihres Jammers, das Heulen des Sturmes nicht achtend, der das Haus fortwährend vom Giebel bis zum Grunde erschütterte, das wüste Lärmen der trunkenen Gäste gerade unter ihrem Zimmer nicht hörend, kaum den Kopf erhebend, als jetzt die Wirtin in das Zimmer trat.

Die Wirtin hatte die gnädige Frau, da die gnädigen Herrschaften doch nun gewiß zur Nacht bleiben würden, eigentlich fragen wollen, wie sie es mit den Betten nebenan in der Kammer gehalten wünsche; aber vor dem wunderlichen Ausdruck des bildschönen, bleichen Gesichtes, das sich da von der Sofalehne hob und sie mit so sonderbaren Blicken anstarrte, war ihr die Frage auf der Zunge sitzen geblieben; und sie hatte nur noch die andere: ob sie der gnädigen Frau nicht eine Tasse Tee machen dürfe, nur eben so herausgebracht. Die gnädige Frau schien die Frage nicht verstanden zu haben, wenigstens erwiderte sie nichts, und die Wirtin dachte: sie wird ja wohl klingeln, wenn sie etwas will, und war mit dem Licht, das sie in der Hand trug, nebenan in die Kammer gegangen und hatte die Tür – die immer nur erst nach mehreren Ansätzen zuging – um die gnädige Frau nicht weiter zu stören, bloß dicht angelegt und sich dann mit dem Licht nach den Fenstern gewandt, zu sehen, ob sie auch wohl verschlossen wären. Das eine war es nicht, der obere Riegel hatte sich eingeklemmt, und als sie den untern aufdrückte, blies der Sturm durch die schmale Ritze das Licht aus, das sie auf das Fensterbrett gestellt hatte. Ich finde mich auch schon so zurecht, dachte die Wirtin, und wandte sich in dem Halbdunkel nach den Betten; blieb aber stehen, als sie nebenan die Tür gehen und die gnädige Frau einen leisen Schrei ausstoßen hörte. Du lieber Gott, dachte die Wirtin: das ist denn doch bei den vornehmen Leuten fast noch schlimmer als bei unsereinem. – Denn der gnädige Herr, der zurückgekommen, hatte sogleich in einem nicht eben lauten, aber offenbar heftigen Ton zu sprechen begonnen. Was die beiden jungen Leute wohl nur miteinander haben? dachte die Wirtin und schlich auf den Fußspitzen nach der Tür. Aber sie konnte nichts verstehen, nichts von dem vielen, was der gnädige Herr sagte, und die paar Worte auch nicht, die die gnädige Frau dazwischen sprach; und dann war der Wirtin, als ob das gar nicht die helle Stimme von dem gnädigen Herrn sei, und als ob die beiden gar nicht deutsch sprächen; und sie hatte das Auge an die Ritze gelegt und zu ihrem Erstaunen und Schrecken einen wildfremden Mann bei der gnädigen Frau im Zimmer stehen sehen, dem, eben als sie hereinblickte, der braune Mantel von der Schulter auf den Boden glitt, ohne daß er ihn aufgenommen, während er fortwährend mit beiden Armen gestikulierte und immer schneller und lauter und lauter sprach – in seinem unverständlichen Kauderwelsch – wie ein Wahnsinniger, dachte die entsetzte Wirtin.

Ich will nicht wieder umkehren, schrie Antonio, nachdem ich den halben Weg gelaufen, wie ein Hund hinter der Herrin her, die ein Räuber gestohlen, und die andere Hälfte im Stroh des Wagens zusammengekrümmt gelegen habe, wie ein Tier, das der Schlächter auf den Markt fährt. Ich will kein Hund länger sein, ich will nicht länger leiden, ärger als ein Tier. Ich weiß jetzt alles, alles, alles: wie er dich verraten hat, der ehrlose Feigling, um zu der andern zu laufen, und wieder von der zu dir, und vor deiner Tür gelegen und um Gnade gewinselt hat, während sie drinnen für ihn gekuppelt haben: seine Dirne und der gottverfluchte Giraldi, dem ich die Kehle zusammenschnüren will, wann und wo ich ihn nur wieder treffe, so wahr ich Antonio Michele heiße! Ich weiß alles, alles, alles! und daß du ihm heute nacht deinen schönen Leib geben wirst, wie du ihm deine Seele gegeben!

Der Ärmste hatte kein Verständnis für das halb verächtliche, halb melancholische Lächeln, das um die stolzen Lippen des schönen Mädchens zuckte.

Lache nicht! schrie er, oder ich töte dich!

Und dann, als sie sich halb erhoben – nicht aus Furcht, nur, um den Wütenden zurückzuweisen –

Verzeihe, o verzeihe mir! ich dich töten, dich! die du mein alles bist, meines Lebens Licht und Wonne! für die ich mich zerreißen lassen würde, Glied für Glied! jeden Tropfen meines Herzens geben will, so du nur erlaubst, den Saum deines Kleides zu küssen, den Boden zu küssen, auf dem du gewandelt! Wie oft, wie oft habe ich's getan, ohne daß du's wußtest, – in deinem Atelier – die Stelle, da dein schöner Fuß gestanden, die Werkzeuge, die deine süße Hand berührt! Ich verlange ja so wenig; ich will ja harren – jahrelang – wie ich jahrelang schon geharrt, und will nicht müde werden, dir zu dienen, dich anzubeten wie die heilige Madonna, bis der Tag kommt, da du den Flehenden erhörst!

Er war auf der Stelle, wo er stand, in die Knie gefallen, die rollenden Augen, die krampfhaft zuckenden Hände zu ihr erhoben. Steh' auf! sagte sie; du weißt nicht, was du sprichst, und nicht, zu wem du sprichst; ich kann dir nichts gewähren; ich habe nichts zu gewähren; ich bin so arm! so arm! viel ärmer als du!

Sie irrte jetzt durch das kleine Gemach mit gerungenen Händen; vorüber an dem Knienden, der, als jetzt ihr Gewand sein glühendes Gesicht streifte, wie von einem elektrischen Schlage durchzuckt, auf die Füße sprang.

Ich bin nicht arm, schrie er, ich bin eines Fürsten Sohn, bin mehr, als ein Fürst; ich bin Michel Angelo, ich bin mehr als Michel Angelo! Ich sehe sie kommen in wallenden Scharen, Lieder singend zum Preise des unsterblichen Antonio; Blumen tragend, Kränze winkend, zu schmücken, zu umwinden die Wunderwerke des göttlichen Antonio! hörst du! hörst du? da! da!

Von der breiten Dorfgasse herauf drang vielstimmiges, verworrenes Geschrei der durch die Kunde von der hereingebrochenen Flut aufgeschreckten, zur Unglücksstätte hinablaufenden Menschen; von dem Turm der benachbarten Kirche herab schallten, durch den Sturm zerrissen, jetzt in dröhnender Nähe, jetzt in verzitternder Ferne, die Töne der Glocke.

Hörst du? rief der Wahnsinnige, hörst du?

Er stand mit weitausgestrecktem Arm, lächelnd, die schwimmenden Augen, wie in seligem Triumph, auf Ferdinande gerichtet, die ihn entsetzt anstarrte.

Auf einmal wurde das Lächeln zur schauerlichen Grimasse; die Augen blitzten in tödlichem Haß, der ausgestreckte Arm zuckte zurück, die Hand krampfte sich auf der Brust, als jetzt unmittelbar unter dem Fenster eine Stimme hell durch das Toben des Sturmes das Geschrei der Menschen übertönte in befehlendem Ton: ein Seil – ein starkes Seil, das längste, das ihr habt! und dünne Leinen, so viel als möglich – es sind schon welche unten! ich bin noch vor euch da!

Ein eiliger Schritt, drei, vier Stufen zu gleicher Zeit nehmend, kam die knarrende Treppe herauf – der Wahnsinnige lachte gell.

Die Wirtin hatte ebenfalls die helle Stimme unten gehört und den eilenden Schritt auf der Treppe. Es gab sicher ein Unglück, wenn der Herr jetzt hereinkam, während der fremde unheimliche Mensch bei der gnädigen Frau war! Sie stürzte in das Zimmer in dem Augenblick, wo der Herr von der andern Seite die Tür aufriß.

Ein Wutgeheul ausstoßend, mit hochgeschwungenem Stilett, raste ihm Antonio entgegen. Aber schon hatte sich Ferdinande zwischen beide geworfen, noch ehe Ottomar die Schwelle überschreiten konnte, mit weit ausgebreiteten Armen den Geliebten deckend, die eigene Brust dem niederzuckenden Stoß bietend, ohne Klagelaut zusammenbrechend in Ottomars Armen, während an ihnen vorüber der Mörder stürzte in feiger wilder Flucht vor dem Anblick der Untat, die er nicht gewollt und die, wie ein greller Blitz, die Nacht seines Wahnsinns zerriß, hinab die Treppe, mitten zwischen die Menschen hindurch, die das Wimmern der Sturmglocke, die Schreckensrufe der Vorübereilenden, aus dem Gastzimmer, überall her aus dem Hause aufgescheucht und die nun entsetzt vor dem fremden Menschen mit den flatternden schwarzen Haaren, der in seiner Hand ein blutiges Messer schwang, auf die Seite wichen; – auf die Dorfgasse, in der durcheinander rennenden, schreienden, heulenden Menge niederwerfend, was ihm in den Weg kam, hinaus in die heulende Nacht.

Und Mörder, Mörder! haltet ihn! haltet den Mörder! heulte es aus dem Hause.

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