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Friedrich Gerstäcker: Sträflinge - Kapitel 32
Quellenangabe
typefiction
authorFriedrich Gerstäcker
titleSträflinge
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secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
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32

Fünfzehn Monate waren verstrichen; die Winterregen hatten das Land erfrischt und das junge Gras mit Macht herausgetrieben. Alles grünte und blühte.

Drei Reiter galoppierten die Straße von Adelaide her, hielten vor dem Saaldorf-Hotel und sprangen aus den Sätteln. Zwei waren Weiße, der dritte ein Schwarzer, welcher die Pferde hielt, während die beiden anderen in die Wirtsstube traten, um ein Glas Wein zu trinken. Hier saß nur ein einziger Gast vor einem Kruge Bier.

»Alle Wetter – Leutnant Walker!« rief er. »Ei, wo kommen denn Sie in aller Welt her, und wo haben Sie die ganze Zeit gesteckt?«

»In Sidney, lieber Doktor Spiegel«, erwiderte der Offizier, »und freue mich herzlich, Sie wieder begrüßen zu können. Übrigens habe ich jetzt das Vergnügen, Ihnen zuerst mich als Kapitän vorzustellen –«

»Ei, da gratulier' ich von Herzen.«

»Und Ihnen dann ebenfalls einen alten Bekannten und Freund ins Gedächtnis zurückzurufen.«

»In der Tat! – sehr angenehm«, sagte der Doktor, indem er des Kapitäns Begleiter musterte. »Das Gesicht ist mir allerdings sehr bekannt – aber – ich muß wirklich tausendmal um Entschuldigung bitten, wenn ich –«

»Nun, das ist nicht übel«, lachte der Offizier; »hat sich Doktor Schreiber in den fünfzehn Monaten so sehr verändert, daß Sie ihn gar nicht wieder erkennen?«

»Doktor Schreiber –« rief der Mann erfreut und streckte dem Fremden die Hand entgegen, die dieser herzlich schüttelte. »Aber ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, ich hätte Sie nicht wieder erkannt.«

»Bin ich denn so alt geworden?« lächelte Mac Donald.

»Alt? – jung sind Sie geworden. Sie sehen rot und blühend aus. Aber der volle Bart entstellt Sie und das längere Haar, und dann – trugen Sie denn nicht früher eine Brille?«

»Seine Augen haben sich außerordentlich gebessert!« rief Walker, Mac Donald auf die Schulter klopfend; »ich habe ihm das Mittel eingegeben und es hat vortreffliche Dienste geleistet.«

»Du lieber Gott!« seufzte Spiegel, »hat sich hier auch manches verändert. Sie hätten nicht fortgehen sollen von uns, Doktor – wir haben dadurch viel eingebüßt – ich besonders. Meine arme Frau wäre gewiß noch am Leben, wenn sie gute ärztliche Hilfe gehabt hätte.«

»Ihre Frau ist gestorben?«

»Leider ja – vor sechs Monaten schon. Dieser Laffe von Doktor, den wir hier hatten – Sie erinnern sich wohl noch an jenen Fiedel –, kurierte ohne die mindeste Erfahrung ins Blaue hinein. Er hat manchen hier auf dem Gewissen, und mußte endlich mit Schimpf und Schande von Saaldorf abziehen. Sie könnten uns allen keine größere Freude machen, als wenn Sie wieder bei uns blieben.«

»Jetzt nicht, bester Freund«, nahm Walker für ihn das Wort; »wir sind auf geradem Wege nach dem Murray – wer weiß aber, ob er nicht später zu Ihnen zurückkehrt und sich hier ganz bei Ihnen niederläßt. – Wir haben ein wichtiges Geschäft dort zu besorgen.«

»Aber sagen Sie mir doch, lieber Doktor, wie geht es bei Lischkes im Haus? Dort war großes Herzeleid, als ich die armen Leute verließ«, fragte Mac Donald.

Spiegel zog ein bedenkliches Gesicht und schüttelte den Kopf.

»Bös«, sagte er, »das war damals eine schlimme Geschichte, und jener Herr von Pick, der nachher bei Nacht und Nebel von hier fortging, ist ein nichtswürdiger und ganz gemeiner Lump gewesen. Mein Vertrauen hat er ebenfalls auf das unglaublichste mißbraucht, an Lischkes aber besonders, und vorzüglich an dem ehrlichen Helling hat er schändlich gehandelt. Der arme Teufel, der Christian, hat sich die Sache so zu Herzen genommen, daß er menschenscheu geworden ist. Er verkehrt mit niemandem mehr. Susanna ist zu entfernten Verwandten nach Hahndorf gezogen, und der alte Lischke um zehn Jahre älter geworden. Aber, meine Herren –« unterbrach er sich plötzlich, als die beiden Reisenden ihre Gläser austranken und von ihren Plätzen aufstanden – »Sie wollen doch Saaldorf so rasch nicht wieder verlassen?«

»Diesmal müssen Sie uns entschuldigen, guter Doktor«, sagte Walker – »auf dem Rückwege denken wir uns länger hier aufzuhalten.«

Die Pferde wurden vorgeführt und die Reiter sprangen in die Sättel.

»Übrigens«, rief ihnen Doktor Spiegel noch zu – »das wissen Sie doch, daß Kapitän Helger die Frau Hohburg und ihr Kind mit nach Europa genommen hat?«

»Wir haben davon gehört«, sagte Walker.

»Der Hohburg selber starb im Säuferwahnsinn – ein Glück, daß er fortkam. – Und Sie wollen sich nicht halten lassen?«

»Wir haben heute noch eine tüchtige Strecke vor uns, lieber Doktor. So denn für jetzt ade!«

»Und grüßen Sie mir Lischkes, wenn Sie die alten Leute sehen«, bat noch Mac Donald zurück. »In nicht gar langer Zeit hoffe ich zurück zu sein und werde sie dann selber besuchen.«

»Und dann bleiben Sie bei uns!« rief Spiegel den schon Davonsprengenden nach.

»Vielleicht!« tönte die Antwort zurück. Noch einmal winkten die Reiter mit der Hand.

Bald ließen sie das Städtchen hinter sich und trabten fröhlich die Straße entlang, die nordöstlich über Tanunda und durch ›Angas' Park‹ zum Murray führte. In Tanunda übernachteten sie und erreichten am nächsten Abend Miranda am Murray, von wo an sie dem Laufe des Stromes aufwärts folgten.

Mabong ritt voraus, um den besten Pfad auszusuchen, und die beiden Weißen folgten ihm langsam nach.

»Walker«, wandte sich Mac Donald, der eine Weile sinnend vor sich niedergeschaut hatte, plötzlich an seinen Begleiter, »eine Frage müssen Sie mir erlauben, die mich schon die ganze Zeit über beschäftigt hat.«

»Und die wäre?« fragte der Offizier, sich lächelnd zu ihm wendend.

»Sie haben sich mir«, fuhr Mac Donald fort, »seit jenem Abend, wo wir uns in Lischkes Hause trafen, als ein treuer Freund gezeigt. Ihnen hauptsächlich, wie ich fest überzeugt bin, verdanke ich auch den so rasch erfolgten Freispruch.«

»Und hatten Sie das nicht alles der vielen Leiden wegen, die Sie so lange unschuldig ertragen, in reichem Maße verdient?«

»Das ändert an der Sache nichts«, sagte Mac Donald; »ich erwähne das auch nur jetzt wieder, um Ihnen zu zeigen, wie sehr ich mich Ihnen zu Dank verpflichtet fühle – wie sehr ich strebe, Ihnen das einmal wieder vergelten zu können, und wie gern ich alles von Ihnen fern zu halten wünschte, was Ihnen selbst in der Erinnerung unangenehm sein möchte – und jetzt –«

»Reit' ich mit Ihnen der Stelle wieder zu«, unterbrach ihn lachend Walker, »wo ich mir vor nun fast anderthalb Jahren einen Korb geholt, und in diesem Augenblick keine größere Aussicht auf Erfolg habe wie damals. Wollten Sie das nicht sagen?«

»Nicht mit den Worten, Walker.«

»Bah, das bleibt sich gleich!« lachte der Offizier – »aber was hat Mabong dort? – Er ist abgestiegen und untersucht irgend eine Fährte.«

Ihren Pferden die Sporen gebend, sprengten die beiden Reiter rasch in dem schmalen Malleytal hin und erreichten bald die Stelle, wo Mabong, jetzt langsam sein Pferd am Zügel führend, auf einer Fährte hinschritt und diese unausgesetzt höchst aufmerksam zu betrachten schien.

»Was gibt es da, Mabong?« fragte ihn Walker, »etwas Neues, he?«

»Neues?« brummte der Schwarze, seinen Weg dabei ruhig verfolgend; »alter Bekannter!«

»Ein alter Bekannter!« rief der Offizier erstaunt.

»Nguyulloman!« sagte Mabong.

»Nguyulloman, wahrhaftig!« rief Walker, der die leicht kennbare Spur der Hände des Krüppels jetzt deutlich unterschied; – »aber was ist das? da seh' ich ja auch noch die Spuren von Schuhen, die kann doch Nguyulloman nicht getragen haben?«

»Nein – hat er auch nicht«, sagte Mabong – »ist ein Weißer; Nguyulloman darauf hingekrochen, wie eine Schlange.«

»Nach ihm?«

»Versteht sich. Weißer ist im Regen gegangen, Nguyulloman nachher –«

»Und hast du noch keine Spuren weiter von anderen Schwarzen den Weg kreuzen sehen?«

»Keine«, antwortete Mabong, ohne seinen Blick vom Boden zu wenden.

Den Spuren folgend, erreichten sie, etwa drei- oder vierhundert Schritt vom Strome entfernt, eine Stelle, wo ein Gumbaum umgestürzt war. Diesen Platz schien sich der Weiße zu seinem Nachtlager gewählt zu haben, und an der Wurzel des Baumes lag noch ein mächtiger Haufen Kohlen, von Asche leicht bedeckt. Die Kohlen glühten noch, als sie Mabong mit einem der Holzstücke aufstörte – sie waren jedenfalls erst an diesem Morgen verlassen worden.

So weit war alles in Ordnung, seltsamerweise konnten sie aber von hier aus keine Spur von Schuhen mehr erkennen, während die Fährten von Nguyullomans Händen und seinem nachschleifenden Körper deutlich sichtbar blieben.

Wildes Geschrei und Peitschenknallen tönte da plötzlich von Osten her zu ihnen herüber, und sie führten ihre Pferde etwas tiefer in den Busch, um die vermeintliche Viehherde vorüber zu lassen. Bald erkannten sie aber, daß es Pferde waren, die dort vorbeigetrieben wurden. Vorn ritt eine sonnverbrannte, bärtige Gestalt. Mac Donald hatte augenblicklich seinen alten Grauschimmel erkannt, und dem eigenen Tier die Sporen gebend, sprengte er auf ihn zu.

»Wie geht es, Mr. Bale?« rief er ihm schon von weitem entgegen.

»Mr. Mac Donald – hol's der Teufel!« rief der ehrliche Stockkeeper, vor Freude mit seiner Peitsche knallend; »wieder einmal im Busch und – alle Wetter!« unterbrach er sich plötzlich, »und Leutnant Walker.«

»Der sich herzlich freut, Sie wieder einmal begrüßen zu können!« rief dieser.

»Ja aber – Gentlemen –« sagte der Stockkeeper, der sich noch nicht von seinem Erstaunen erholen konnte, »wie in aller Welt kommen Sie beide denn hier einmal wieder zusammen?«

»Das wäre eine zu lange Geschichte, um sie im Sattel zu erzählen«, lachte Mac Donald. »Nur so viel genüge Ihnen, daß ich diesmal die Station nicht mehr als Buschranger besuche –«

»Und Sie sind noch nie einer gewesen«, rief der ehrliche Stockkeeper, ihm die Hand hinüberreichend – »verdamm' mich, wenn ich's glaube. Wohl tut mir's aber desto mehr, Sie beide hier wieder anzutreffen, und auf der Station – hol's der Teufel, ich habe mich das ganze Jahr darauf gefreut, den Pferdetrupp nach Adelaide treiben zu können, und jetzt gäb' ich Gott weiß was darum, wenn ich mit Ihnen auf die Station zurückkehren könnte.«

»Sie sind doch alle wohl?«

»Gesund wie die Fische im Wasser. Nur Miss Sarah hat das Jahr über ein wenig gekränkelt, wie ich mir aber so denke, ist der rechte Doktor für sie gerade unterwegs.«

»Aber Sie müssen uns erzählen –«

In diesem Augenblick kam Mabong von der anderen Seite, daß er keine Spur von dem weißen Mann fände.

Was aber war aus dem Weißen geworden?

Als sie an dem verlassenen Feuer vergebens die verlorenen Spuren suchten, sagte Walker zu Bale:

»Mabong, mein Bursche hier, hat die Spur eines alten Freundes von Ihnen drin in den Malleyhügeln mit der Fährte eines weißen Mannes gefunden, denen er bis zu dieser Stelle gefolgt ist, und die eine Fährte verschwindet hier auf die rätselhafteste Weise.«

»Eines alten Freundes?« sagte Bale erstaunt, »da wär' ich doch neugierig.«

»Nguyullomans.«

»Tod und Teufel!« rief der Stockkeeper, »ist die Kanaille wieder in der Nähe?«

»Hier können Sie seine Spur sehen – er hat sich dort in den Busch hineingezogen.«

»Beim Himmel, das ist der blutige Halunke!« rief der Stockkeeper; – »der schwarze Krüppel hat mehr Morde auf seiner Seele, als irgend ein Buschranger in ganz Australien.«

»Hier«, rief in diesem Augenblick Mabong, der an dem Feuer die Kohlen beiseite geworfen hatte, in vollem Erstaunen und Entsetzen aus – »hier sind die Fährten!«

»Unter der Asche?« rief Bale ungläubig.

»Ja«, sagte Mabong, und deutete mit dem Holz, das er in der Hand hielt, auf die Glieder eines menschlichen Körpers, der verscharrt unter dem Feuer lag. Es war jetzt gar kein Zweifel mehr, daß der Schwarze, der den Wanderer jedenfalls im Schlafe überrascht und getötet haben mußte, den Körper in das Loch geworfen hatte, das die Wurzel des Stammes aus dem Boden gerissen hatte, Sand, Erde und Laub waren dann mit außerordentlicher Schlauheit und Vorsicht darüber gescharrt worden.

Ein kurzer Kriegsrat wurde von den Männern gehalten, und Walker ersuchte Mac Donald, den linken, und Mr. Bale, der seine Leute mit den Pferden hier rasten hieß, den rechten Flügel zu nehmen und sich etwa zwei- oder dreihundert Schritt von Mabong, den er selber begleiten wollte, entfernt zu halten.

So zogen sie wohl eine volle Stunde lautlos durch den Busch, Ihre Jagd schien aber erfolglos enden zu sollen, denn schon sahen sie auf einige hundert Schritt Entfernung das steile Ufer des Stromes vor sich, und es blieb kaum noch einem Zweifel unterworfen, daß Nguyulloman diesen erreicht hatte. Bale rief, als sie eine kleine Blöße erreichten, zu dem Leutnant hinüber:

»Es ist vergebens – die schwarze Bestie hat den Strom angenommen, und wir möchten ebensogut versuchen, einen Fisch da aufzuspüren, als den spinnebeinigen Halunken. Ich will einmal den trockenen Billibong da vorn durchreiten, vielleicht finde ich die Fährte.«

Mabong richtete sich ärgerlich auf, als er die laute Stimme des Stockkeepers hörte. Dieser aber kümmerte sich wenig darum, und galoppierte in ein sandiges schmales Bett hinein, das sich der Fluß bei hohem Wasserstande, etwa hundert Schritt von seinem eigentlichen Bett entfernt, gerissen hatte. Selbst die Fährte des kleinsten Tieres zeigte sich deutlich hier im leichten Sande, und Bale erkannte schon von weitem die breite Spur, die der Krüppel in den weichen Sand gerissen hatte.

»Hier ist er durch!« rief er, sich im Sattel aufrichtend, zu Mabong hinüber.

»Dort kriecht er! Hinauf mit Euch, Bale!« schrie ihm in diesem Augenblick Walker zu, indem er dem eigenen Tier die Sporen in die Seite stieß.

»Wo? – den Teufel auch!« rief der Stockkeeper. Rasch riß er sein Pferd herum und entdeckte, kaum noch zwanzig Schritt vom Flusse entfernt, die unheimliche Gestalt des Schwarzen, die sich wie eine riesige Kröte nach dem Ufer zu bewegte.

»Tallyho!« schrie der Stockkeeper, sich hoch im Sattel aufrichtend, »tallyho!« und in wenigen Sekunden hatte er den Krüppel erreicht. Der Wilde glitt dem nächsten Gebüsch zu, das über dem Ufer des unter ihm dahinbrausenden Stromes hing. Bale aber, während Walker und Mabong ebenfalls herbeisprengten, riß sein Tier herum, und die schwere Peitsche um den Kopf schwingend, traf er den linken Arm des Krüppels mit solcher Kraft, daß er das Fleisch bis auf die Knochen durchschnitt.

Nguyulloman lag, vor Schmerz heulend, auf der Seite. Wie aber der Weiße wieder an ihn heranritt, richtete er sich empor, und Bale war nicht mehr imstande auszuweichen, denn schon traf ihn ein scharfes Stück Kalkstein, von der nie fehlenden Hand des Krüppels geschleudert, mit solcher Wucht an die Stirn, daß er Peitsche und Zügel fallen ließ und schwerfällig aus dem Sattel stürzte.

Wohl versuchte jetzt Nguyulloman so rasch wie möglich mit seiner einen Hand das Ufer zu erreichen, aber Mabong flog heran, und den blanken Säbel in der Faust, traf er den Krüppel mit sicherem Hieb, gerade als dieser den Uferrand gewann, in den Hals.

Einen Blick des tödlichsten Hasses warf der Krüppel auf seinen Feind zurück und schlug dann die steile Uferbank hinunter in die über ihm zusammenzischende Flut, die er mit seinem Blute färbte.

Bale kam bald wieder zu sich; der Stein hatte ihm nur die Stirn aufgerissen.

Eine traurige Pflicht blieb ihnen indes noch zu erfüllen, und zwar den Körper des Ermordeten zu untersuchen, ob sie vielleicht etwas an ihm entdecken könnten, das ihnen sagte wer er war und wohin er gehörte. Die Untersuchung, die Mabong mit großer Genauigkeit und noch größerer Kaltblütigkeit ausführte, ergab aber nicht das geringste Ergebnis.

Sie legten ihn wieder in die Grube, deckten Sand und Erde, Äste und Zweige darüber, um die wilden Hunde vom Grabe fern zu halten, und steckten ein roh zusammengebundenes Kreuz darauf.

Bale, der sich indessen wieder vollkommen erholt und seinem Herzen durch eine ganze Sammlung der wunderlichsten Flüche und Verwünschungen über die Schwarzen im allgemeinen, wie Nguyulloman im besonderen Luft gemacht, konnte sich aber nicht länger aufhalten und mußte seinen Pferden folgen. Auch Walker und Mac Donald drängte es, ihr Ziel noch vor Abend zu erreichen.

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