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Friedrich Gerstäcker: Sträflinge - Kapitel 13
Quellenangabe
typefiction
authorFriedrich Gerstäcker
titleSträflinge
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secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
modyfied20140523
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13

An demselben Morgen, an dem die schwarze Polizei plötzlich und unerwartet die Station am Murray besuchte, saß Toby, der neue Hüttenwächter der ›trockenen Sumpf Station‹, vor seiner Hütte und kaute, in Ermangelung von Tabak, mürrisch an einem Zweige, den er sich in der Nachbarschaft abgebrochen hatte. Der Schäfer hatte eben seine Herde fortgetrieben.

»Hm«, brummte Toby vor sich hin, »da sitz' ich nun in dem verwünschten Nest hier und blase Trübsal. Hüttenwächter, mit zwanzig Pfund jährlichem Gehalt – jedenfalls gute Zinsen für die auf den Kopf gesetzten hundert – ohne ein Krümchen Tabak und mit der Aussicht, in dem verdammt trockenen Leben und Land hier einzuschrumpfen wie ein welker Pilz. Wär's nicht darum zu tun, daß ich die wundgelaufenen Füße erst einmal wieder ausheilen lassen wollte, ich würde den Teufel tun und ihnen die Schafe hüten, und den wilden Hunden den Spaß verderben. Muß doch machen, daß ich wieder an die Küste komme. Und Jack London auch hier – Gentleman wieder wie gewöhnlich, auf einem verdammt guten Pferde. John kann natürlich laufen. Hallo, wer kommt da?« unterbrach er sich, als der Klang nahender Hufe sein Ohr traf. Wie unwillkürlich stand er dabei auf, um sein Gewehr, das in der Hütte lehnte, rasch im Griff zu haben. Gleich darauf erkannte er durch die lichten Gumbüsche die Gestalt des Aufsehers, und seine Hände in die Taschen schiebend, ging er diesem langsam ein paar Schritte entgegen.

»Nun, Toby, so fleißig?« fragte Bale, der herbeigaloppierte; »die Hürden da drüben müssen ausgebessert werden, und auf das Dach hier, dächt' ich, könntet Ihr auch ein paar neue Stücke Rinde gebrauchen. Ich glaube, ich habe Euch das schon einmal gesagt; oder setzt Ihr vielleicht das Geschäft von Eurem Vorgänger fort?«

»Verdammt will ich sein«, entgegnete mürrisch der neue Hüttenwächter, »wenn ich einen Strich arbeiten kann, bis ich nicht ein Stück Tabak zwischen den Zähnen habe.«

Der Aufseher lachte.

»Nun gut«, sagte er, während er in seine Tasche griff und Toby ein Paket Tabak zuwarf, »wenn das nur fehlt, das hab' ich mitgebracht. – Aber da nun die Maschine geschmiert ist, wird sie auch hoffentlich arbeiten.«

»Denke so«, nickte der Mann mit vergnügtem Gesicht, indem er gierig in das ganze Stück hineinbiß – »sollt jetzt Eure Freude an mir erleben. – Donnerwetter, das schmeckt!«

»Wo ist Hendricks?«

»Mit den Schafen spazieren.«

»Wo hinaus? frag' ich.«

»Wohin? – dort hinüber. – Wo die hohe Kiefer da drüben steht, hab' ich ihn zuletzt gesehen.«

Der Aufseher hatte sein Pferd schon gewandt, um nach der bezeichneten Richtung hinüberzureiten, als ihm einfiel, dem Hüttenwächter noch etwas zu sagen.

»He, Toby!« rief er, »morgen früh wird wahrscheinlich der Karren herüberkommen – es ist möglich, daß der Alte noch mehr von den Schafen haben will, wenn er nicht vielleicht drin ein Rind schlachtet –«

»Die ganze Ladung ist doch noch nicht verzehrt?« sagte der Mann erstaunt.

»Wird nicht lange anhalten. – Wir haben zahlreichen Besuch bekommen, denn ein ganzer Schwarm schwarzer Polizei ist bei uns einquartiert. Daß mir der Bursche dann mit den Ochsen nicht lange aufgehalten wird.« Ohne eine Antwort abzuwarten, drückte er seinem Pferd die Sporen in die Flanken und verschwand in den Büschen, seinen neuen Hüttenwächter in keineswegs freudigem Erstaunen zurücklassend.

»Alle Teufel«, brummte Toby, »das ist eine schöne Geschichte – die Spürnasen hier, und meine Bescherung da drüben im Busch? Johnny, Johnny, das ist eine verzweifelte Geschichte, und wenn du dieses Mal glücklich aus der Klemme kommst, werd' ich allen Respekt vor dir haben! Aber bah«, setzte er plötzlich, den Kopf zurückwerfend, hinzu – »wer weiß denn, ob sie je hier in die Gegend kommen! Man darf nicht schreien, eh's einem wehe tut, und kommt Zeit, kommt Rat. Außerdem hab' ich das Schießeisen auch nicht um nichts da, und solange Pulver und Blei reicht, kann ich sie mir schon vom Leibe halten.«

Er ging in die Hütte, schnitt sich Tabak zu einer Pfeife klein, stopfte diese dann, und nahm, während er den Rauch mit augenscheinlichem Behagen in die Luft blies, sein Gewehr vor. Aus diesem zog er die alten Schüsse sorgfältig heraus, reinigte die Läufe, lud sie frisch und hing sich dann das Gewehr über, um die Arbeit an den Hürden vorzunehmen. Kam der Karrenführer morgen früh wieder heraus, so erfuhr er von diesem jedenfalls, was die Schwarzen machten. Vielleicht waren sie auch weiter gegangen, und er hatte dann gar nichts mehr zu fürchten.

Mit den Hürden wurde er nachmittags fertig, und danach ging er daran, die Ausbesserung an dem Dache vorzunehmen. Hierzu brauchte er einige große Stücke Rinde, und mit dem kleinen Beil, das er in einem der Hauspfähle stecken fand, schlenderte er einer alten, nicht sehr weit entfernten Lagune zu, an deren Rand mehrere starke Gumbäume standen.

Das Gewehr nahm er natürlich mit und lehnte es an einen der Bäume, worauf er mit geübter Hand die Rinde aushieb und abschälte. Er war dabei in seine Arbeit so vertieft, daß er seine Umgebung für den Augenblick darüber vergaß. Da hörte er plötzlich ganz dicht neben sich seinen Buschnamen: »Roter John« rufen.

Wie von einer Natter gestochen, fuhr er herum; kaum fünfzehn Schritt entfernt, das Gewehr auf ihn angelegt, aber freundlich nickend, stand ein Schwarzer in der gefürchteten Tracht der Buschpolizei vor ihm und rief lachend, als er die Überraschung in den Zügen des Überlisteten las:

»Wie geht's, roter John, he? butscheri? – jabon butscheri! – jawohl – bleiben jetzt zusammen – wollen jetzt nach dickem Rauch (bedeutet große Stadt) gehen. – Halt! nicht rühren!« rief der Bursche in seinem gebrochenen Englisch drohend, als der sogenannte Toby eine Bewegung nach der Stelle zu machte, wo sein Gewehr stand – »Kuyunko hat viel Blei drin und viel Pulver – bautz, geht es los und macht Loch in armen roten John.«

John, also ertappt, hätte vor Wut bersten mögen, daß er, der alte abgefeimte Buschranger, sich von einem Polizisten hatte überlisten lassen. Aber mit Gewalt war für den Augenblick nichts auszurichten. Ein einziger flüchtiger Blick, den er nach dem Baum warf, an dem sein Gewehr lehnte, überzeugte ihn, daß der Schwarze dessen Nähe nicht ahnte, er wäre sonst von jener Seite an ihn angeschlichen, um sich der Waffe zuerst zu versichern. Hier blieb also noch eine Hoffnung. Nur List mußte er der List entgegensetzen, und vollkommen ruhig, wenn auch mit eben keinem freundlichen Blick auf den Schwarzen, brummte er:

»Hallo, was ist los? Kann der Mensch nicht einmal ruhig im Busch seine Arbeit tun, ohne daß so ein schwarzer, blau eingeknöpfter Galgenstrick hinter ihm herschleicht und nach ihm zielt?«

»Alles gut, roter John, sehr gut«, lachte der Schwarze, innig vergnügt, daß ihm seine List so gut gelungen war – »nur nicht fortlaufen, sonst puff – Kugel noch schneller wie Bumerang.«

»O, geh zu Gras!« knurrte der Weiße – »was willst du eigentlich und warum nennst du mich roter John, he? – Ich heiße Toby und bin Hüttenwächter hier.«

»Butscheri«, lachte der Schwarze wieder – »alles gut – Mister Walker wird große Freude haben.«

»Walker – alle Teufel!« dachte John – »da bist du in eine schöne Falle geraten.« Den Schwarzen ließ er aber nicht merken, wie ihn der Name erschreckte, und fragte im Gegenteil zurück:

»Wer wird eine Freude haben? – Na, Donnerwetter, nimm einmal das Schießeisen von der Backe; das siehst du doch, du blinder Maulwurf, daß ich dir nicht weglaufen kann!« Dabei hinkte er, indem er dem Polizeisoldaten den Rücken zu drehte, langsam auf den kaum fünf Schritt von ihm entfernten Baum zu, an, dessen Wurzel er sich niederließ.

Kuyunko war dieser Bewegung höchst mißtrauisch gefolgt. Daß der Weiße nicht hinkte, wußte er aus der Fährte, der er bisher nachgespürt hatte, und jedenfalls war das eine List des gefürchteten Burschen, ihn zutraulich zu machen. Erst als der ›rote John‹ saß, nahm er die Flinte herunter und ging langsam, aber immer noch äußerst vorsichtig, auf ihn zu.

»Wer wird eine Freude haben, he?« fragte John noch einmal, indem er sich nach ihm umdrehte.

»Nun, Mister Walker, der Leutnant«, sagte der Schwarze.

»Der?« rief der rote John mit so gut geheuchelter Freude, daß selbst der schlaue Schwarze irre wurde, »na, wenn der da ist, da hab' ich auch nichts zu fürchten, mein Junge. Der hat mir ja geschrieben, daß er den vollen Pardon für mich in der Tasche trägt. Alle Wetter, Junge, die Nachricht ist ein Stück Tabak wert.«

»Tabak? habt Ihr welchen?« fragte Kuyunko begierig, ohne sich jedoch in den Bereich seines Gefangenen zu wagen.

»Na, ich sollte denken«, lachte der Buschranger – »der Aufseher hat mir ein ganzes Pfund herausgebracht – willst du ein Stück?«

Der Schwarze zögerte einen Augenblick. Sein Gewissen machte ihm aber keine weiteren Schwierigkeiten. Was er von dem Gefangenen für sich selber herausschlagen konnte, war reiner Gewinn; fort ließ er ihn deshalb doch nicht.

»Gut«, sagte er, »aber dann kommt roter John auch mit Kuyunko zu Leutnant Walker – guter Mann, Leutnant Walker, tut ihm nichts zuleide.«

»Ja, ich kenne seine Gutmütigkeit«, dachte John, sagte aber laut, indes er anscheinend ganz unbekümmert an seinen Taschen herum nach dem Tabak fühlte:

»Jawohl, mein Junge, mit dem größten Vergnügen – freue mich ganz verdammt, deinen Leutnant wiederzusehen – wo hab' ich denn den verwünschten Tabak – bist du allein hierher gekommen?«

»Ganz allein«, lachte Kuyunko, nicht wenig stolz darauf, auf eigene Faust den gefährlichen Weißen überlistet zu haben – »andere alle an Station –«

»Ahem – ah, ich glaube, ich hab den Tabak dort an den Busch gelegt – gerad' hinter dir, Kuyunko; du trittst darauf.«

Kuyunko sah sich, ohne John jedoch den Rücken zuzukehren, vorsichtig nach der bezeichneten Stelle um, und erst als der Buschranger, auf seinen Ellbogen gelehnt, ruhig liegen blieb, drehte er den Kopf zurück, den Tabak zu suchen. Es war nur ein Moment, er genügte aber für John, sich in die Höhe zu schnellen und, ehe Kuyunko sein Gewehr an die Backe reißen und zielen konnte, hinter den Baum zu springen. Der Schwarze, der keine Ahnung davon hatte, daß jener dort seine Waffe verborgen hatte, glaubte, er wolle nur den Baum zwischen sich und ihn bringen, um in den Busch zu entkommen. Er sprang deshalb, das Gewehr im Anschlag und um seine eigene Sicherheit nicht im mindesten besorgt, auf den Baum zu. Im nächsten Augenblick schmetterte ein Schuß durch den stillen Wald, und Kuyunko, dessen Händen das Gewehr entfiel, stand regungslos, seinen Mörder anstarrend, ließ dann die Arme sinken und stürzte tot zu Boden.

»Da haben wir die Bescherung«, murmelte der rote John. »Der Schuft hat seinen Lohn, aber wie lang wird's dauern, so hab' ich die ganze Meute auf den Hacken. Wollen doch einmal sehen, wer klüger ist, ich oder diese schwarzen Heiden.«

Vorsichtig horchte er noch kurze Zeit umher; aber alles blieb ruhig, und der Verbrecher ging jetzt rasch und sicher daran, seine Tat nicht etwa zu verbergen, denn das, wußte er, war unmöglich, aber die jedenfalls bald nahenden Verfolger irrezuleiten.

Erst schoß er vor allen Dingen das Gewehr des Getöteten in die Luft ab und warf es dann neben ihn auf die Erde nieder. Hiernach band er sich sein Halstuch ab und sättigte es mit dem Blute des Erschlagenen. Das Tuch legte er auf ein Stück Rinde, nahm dieses auf die Schulter und schritt dann, so rasch er konnte, der Hütte wieder zu, um sich dort mit Lebensmitteln und was er sonst noch etwa brauchen konnte, zu versehen. Nur manchmal blieb er unterwegs stehen und ließ einen Tropfen Blut auf die Erde fallen. In der Hütte hielt er sich nicht auf, denn er konnte dort jeden Augenblick durch neue Spione überrascht werden. Hendricks Kiste aber, die in der einen Ecke stand, erbrach er noch vorher, nahm etwas Geld, ein Taschenmesser und ein Feuerzeug heraus, drückte den Deckel wieder zu und schlug die Richtung nach dem Flusse ein.

Seine Flucht setzte er anfangs so rasch fort, als es ihm die Füße erlaubten, und vermied dabei alle weichen Stellen im Boden, die seine Fährte zu deutlich verraten hätten. Daß ihm das nicht das geringste half und die Schwarzen seinen Spuren leicht folgen würden, wußte er recht gut; aber glauben mußten sie wenigstens, daß er sie hätte irreführen wollen. Er spielte, mit einem Worte, die Rolle eines Verwundeten, der im Anfange flüchtete, so rasch er laufen konnte, und den die Kräfte nach und nach verließen. Er blieb manchmal stehen und setzte sich nieder, überall – wenn auch nur leichte – Blutspuren zurücklassend, und ging die letzten paar hundert Schritt bis zum Flusse, als er das mit hohen Gumbäumen bewachsene Tal gerade bei Sonnenuntergang erreicht hatte, mit schleppenden Schritten dem Ufer zu, legte sich einmal, wenn auch nur wenige Sekunden, unter einen Baum, und suchte sich dann eine geeignete Stelle aus, um den hier ziemlich tiefen Fluß zu durchschwimmen.

Ein geübter Schwimmer, erreichte er leicht das andere Ufer. Hier nun begann seine List, die Schwarzen irrezuführen. Mit den Fingern krallte er sich in den steilen Lehmboden ein, als ob er versucht hätte, daran hinaufzuklettern, brachte das Knie hinauf, rutschte dann wieder hinab und zog das blutgetränkte Tuch ein paarmal über den Boden. Dann aber wusch er sein Rindenstück sauber im Wasser ab, packte seine Sachen darauf und schwamm, sein kleines Kanu nachziehend, mit der Strömung langsam den Fluß hinunter. Es dämmerte schon stark, er wußte aber recht gut, daß er für diese Nacht von seinen Verfolgern nichts weiter zu fürchten hatte.

Seine Berechnung war auch insofern vortrefflich gewesen, als die Feinde erst die Rückkehr ihres Kundschafters abwarten wollten, ehe sie daran gingen, ihn einzufangen. Bis sie erfuhren, welches Schicksal den ereilt, und bis Hendricks, wütend über den an ihm verübten Diebstahl, Klage gegen den flüchtig gewordenen Hüttenwächter geführt hatte, gewann John fast vierundzwanzig Stunden Vorsprung und damit Zeit genug, seine Fährte viele Meilen weit zu unterbrechen.

Als die Schwarzen den Leichnam ihres Kameraden fanden, folgten sie mit Leichtigkeit der Spur des Entflohenen, dabei auf das Blut zeigend, das, wie sie meinten, von einer schweren Wunde herrührte – war doch Kuyunkos Gewehr abgeschossen gewesen. Auch an der anderen Seite des Stromes trafen sie auf die Blutspuren und die anderen Zeichen. Hierauf hatte der Wachtmeister jede Hoffnung aufgegeben, die schon sicher geglaubte Beute lebendig einzuholen.

»Jungens«, rief er seinen Leuten zu, »die Kanaille hat den Hals voll Wasser bekommen, und mit unseren hundert Pfund Sterling ist's faul, wenn wir nicht noch irgendwo in einem gefälligen Gumwipfel das angeschwemmte Aas finden. Hier hat er herausgewollt und ist zweimal wieder zurückgerutscht – muß geblutet haben wie ein Schwein. Pest und Tod, ich gäbe meinen kleinen Finger darum, wenn wir den Schuft lebendig hätten!«

Für den Augenblick blieb jetzt auch wirklich nichts weiter zu tun, als den Leichnam des, wie man vermutete, durch den Schuß schwerverwundeten Verbrechers zu suchen. Der Wachtmeister schickte deshalb einen seiner Leute, Mabong, augenblicklich zu dem Leutnant, ihm von dem Stande der Sache Kunde zu geben, und die Schwarzen warfen unterdessen ihre Kleider ab, um unter dem Wasser nach ihrer Beute zu suchen.

Wenig wilde Stämme der ganzen Erde sind so geübte Schwimmer, besonders Taucher, wie die Schwarzen im Flußgebiete des Murray.

Bessere Wasserspürer hätte der Wachtmeister sich also garnicht wünschen können. Die Schwarzen konnten aber nicht das geringste finden und suchten vergebens, bis die Nacht ihren Nachforschungen ein Ende machte.

Bis dahin hatte der Wachtmeister seinen Leutnant erwartet, und erst als dieser mit Dunkelwerden nicht kam, mußten die Leute lagern. Mit der ersten Morgendämmerung brach er dann selber mit ihnen auf, um zur Station zurückzukehren und dort Bericht über die halb gelungene, halb verfehlte Expedition abzustatten. Nur zwei Schwarze ließ er am Flusse zurück, um weitere Nachforschungen anzustellen.

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