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Soll und Haben

Gustav Freytag: Soll und Haben - Kapitel 90
Quellenangabe
typefiction
booktitleSoll und Haben
authorGustav Freytag
publisherDroemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf.
addressMünchen
titleSoll und Haben
pages3-640
sendergerd.bouillon@t-online.de
secondcorrectorHerbert Niephaus
firstpub1855
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Die Baronin verließ das Zimmer. Anton sah ernst vor sich nieder. Lenore lief auf ihn zu und rief, so heiter als sie vermochte: «Alles braun, Wohlfart; wir Braunen wollen auch hier treu zusammenhalten. Es ist Ihnen nicht recht, daß wir hergekommen sind, Sie ungalanter Herr.»

«Nur um Ihretwillen», erwiderte Anton und wies auf die Schneefläche draußen. «Wenn ich durch die Felder ging, habe ich immer gedacht, wie einsam es Ihnen hier werden muß. Wenn ich des Abends durch die großen Stuben schritt, da sorgte ich, wie langsam Ihnen der Tag hier vergehen wird. Die Kreisstadt ist über zwei Meilen entfernt, auch dort werden Sie wenig finden, die kleine Leihbibliothek ist für Sie gar nicht zu gebrauchen.»

«Ich will zeichnen», sagte Lenore, «ich will Frauenarbeit machen. Ach, das wird mir sauer werden, Herr Wohlfart, ich bin darin sehr ungeschickt. Ich selbst mache mir nichts aus Kragen und Spitzen, aber Mama, die gewöhnt ist, das alles so reichlich und in Ordnung zu haben. Ach, was mir Mama leid tut.»

Anton versuchte zu trösten.

«Wir mußten fort aus der Hauptstadt», rief Lenore, «es wäre unser aller Untergang gewesen, wenn wir in der schrecklichen Umgebung geblieben wären. Unser Gut unter fremder Verwaltung, überall verlegene und kalte Gesichter, überall falsche Freunde, gleißende Worte und ein Bedauern, welches das Herz empört. Mir ist wohl, daß wir hier allein sind. Und wenn ich hier frieren und hungern muß, ich will alles lieber ertragen als das Achselzucken der Frau von Werder und ihrer Kinder. Ich habe die Menschen hassen gelernt», rief sie heftig. – «Wenn Sie bei Papa gewesen sind, komme ich herunter, dann müssen Sie mir das Haus, den Hof und das Dorf zeigen; ich will sehen, wo mein armer Pony steht und wie die Leute hier aussehen.»

Die Baronin kehrte zurück und führte Anton in das Zimmer ihres Gemahls. Verlegen und unbehilflich erhob sich der Freiherr aus seinem Sessel. Als Anton das verfallene Gesicht, die gebeugte Haltung und die schwarze Binde über den Augen sah, fühlte er ein tiefes Bedauern mit dem Unglücklichen. Mit warmem Gefühl sprach er aus, wieviel guten Willen er habe, ihm zu dienen, und wie er um Nachsicht bitte, wenn er in dieser Zeit etwas nicht recht gemacht. Darauf erzählte er ihm noch einmal, wie er die Wirtschaft gefunden und was bis jetzt geschehen war.

Der Freiherr hörte schweigend den Bericht an, nur kurze Bemerkungen kamen aus seinem Munde. Als Anton aber anfing, von den übrigen Geschäften des Freiherrn zu sprechen, als er mit der größten Rücksicht, aber doch mit der Bestimmtheit eines Geschäftsmannes von den Verpflichtungen sprach, die der Freiherr jetzt hatte, und von den unzureichenden Mitteln, sie zu erfüllen: da wand der Edelmann sich auf seinem Stuhl wie ein Angeklagter unter der Folter. Und Anton empfand, während er sprach, wie peinlich es für ihn war, als ein Fremder in die geheimsten Angelegenheiten des Freiherrn eingeweiht zu sein, als ein Fremder, der den andern sehr schonte, aber bei jeder vorsichtigen Wendung verriet, daß er schonen mußte. Die Baronin, welche hinter dem Sessel stand, sah immer ängstlicher auf die Versuche ihres Gemahls, seine Aufregung zu meistern, endlich winkte sie heftig mit der Hand, und Anton mußte mitten in seinem Bericht abbrechen.

Als er das Zimmer verließ, warf sich der Freiherr zornig zu seiner Frau zurück und rief, in innerster Seele empört: «Ihr habt mir einen Vormund gesetzt.» Er war ganz außer sich, und vergebens suchte ihn die Baronin zu beruhigen.

Das war der Eintritt Antons in die Familie.

Auch er ging traurig in sein Zimmer zurück. In diesen ersten Stunden erkannte er, daß zwischen ihm und dem Freiherrn sich schwerlich ein gutes Verhältnis bilden werde. Er war in allen Geschäften an schnelles Verständnis der Beteiligten und an kurze Behandlung gewöhnt und sollte jetzt durch den Mund der Frauen vielleicht nach langen Auseinandersetzungen unzweckmäßigen Entscheid erhalten. Auch seine Stellung zu den Frauen erschien ihm unsicher. Die Baronin hatte ihn sehr rücksichtsvoll behandelt, aber als einen Fremden. Auch sie, so fürchtete er, würde ihm eine vornehme Dame bleiben, die gerade so viel Vertrauen zuteilt, als ihr nützlich scheint, und jedes nähere Verhältnis durch artige Kälte von sich abzuhalten weiß. Selbst Lenorens freundliche Stimme vermochte ihn nicht aufzurichten. Beide schritten durch den Hof, nachdenkend wie zwei Geschäftsleute, die nur die Absicht haben, das Gut abzuschätzen.

Wie in den ersten Tagen ging für Anton das Leben auf dem Gut durch einige Monate fort, ernsthaft, einförmig, nicht ohne Zwang. Er arbeitete und aß allein auf seinem Zimmer, schweigend trug der alte Diener die Speisen auf und wieder ab. Auch wenn er als geladener Gast mit der Familie zusammenkam, war die Unterhaltung wenig erfreulich. Der Freiherr saß wie ein Eisklumpen und störte jedes Aufleben eines lebhaften Gesprächs. Früher hatte Anton die Umgebung der Familie, die Einrichtung ihres Salons, die elegante Dekoration ihres Hauses gern bewundert. Jetzt standen dieselben Möbel in den Besuchszimmern, die kleinen Vögel der Baronin hatten unter sorgfältigem Schutz die Winterreise überstanden, es waren dieselben Teppiche, Stickereien, derselbe Wohlgeruch der Zimmer. Aber jetzt, wo er die fremden Vögel täglich sah, kamen sie ihm langweilig vor, und an den Stuben war ihm bald nichts interessant, als daß er selbst die erste Einrichtung besorgt hatte.

Anton hatte einen tiefen Respekt vor dem gewandten Ton, der leichten Unterhaltung und den geschliffenen Formen des Umgangs in die Familie mitgebracht. Gedrückt, verstimmt und niedergeschlagen, wie die Familie war, konnte er nicht die zierliche Heiterkeit erwarten, die ihm im Tanzsalon der Frau von Baldereck so wohlgetan hatte. Sie waren herausgerissen aus dem gewohnten Kreise, alle die kleinen Beziehungen fehlten, die Anregung fehlte, welche den Geist elastisch erhält und Verstimmung und Schmerz überwinden hilft. Er sagte sich bescheiden, daß er diese nicht geben konnte. Aber noch anderes befremdete ihn. Wenn er nach einem wortkargen Abend in sein Zimmer zurückkehrte, beklagte er oft, daß sie an vielem, was ihm geläufig war, keinen Anteil nahmen, ja daß sie eine völlig andere Bildung besaßen als er. Und bald nahm er sich die Freiheit, zu behaupten, daß ihre Bildung nicht die bessere war. Das meiste, was er gelesen, war der Familie fremd; beim Besprechen der Zeitung, dem gewöhnlichen Unterhaltungsstoff, verwunderte ihn das geringe Verständnis fremder politischer Zustände. Die Tiefen der Geschichte waren dem Freiherrn kein angenehmer Aufenthalt, und wenn er das englische Staatsleben verurteilte, so konnte er seinen Standpunkt mit einigem Recht unbefangen nennen, denn es war ihm ganz fremd. An einem andern Abende ergab sich zu Antons Betrübnis, daß die Familienansichten über die Lage der Insel Ceylon im entschiedenen Widerspruch mit der Weltstellung standen, welche diesem Eilande durch die Seefahrer zugeteilt worden ist. Die Baronin, welche Interesse an unterhaltender Lektüre hatte und viel auf Vorlesen gab, verehrte Chateaubriand und las außer kleinen Modenovellen die Romane blasierter Damen; Anton fand Atala abgeschmackt und die Romane fade. Bald erkannte er, daß seine Hausgenossen alles, was die Welt ihnen entgegentrug, von einem Standpunkte betrachteten, den er nicht hatte. Überall maßen sie, ohne es selbst zu wissen, nach den Interessen ihres Standes. Was diesen schmeichelte, fand Gnade, auch wenn es für andere Menschen unerträglich war; was damit nicht zu stimmen schien, wurde verworfen oder wenigstens still beiseite geschoben. Ihr Urteil war oft mild, zuweilen liberal, immer aber saß ein unsichtbarer Helm mit der Krone auf ihrem Nacken, sie sahen aus der engen Öffnung des Visiers in das Treiben der andern Erdgeborenen hinein, und wenn sie ärgerte, was nicht zu ändern war; so klappten sie schweigend den Helmsturz herunter und schlossen sich ab. Der Freiherr machte das zuweilen ungeschickt, aber seine Gemahlin verstand meisterhaft, durch eine kleine reizende Handbewegung sich von Unwillkommenem abzusperren.

Die Familie gehörte zu der deutschen Kirche in Neudorf. Dort war aber kein Chor und keine Loge neben dem Altar, man hätte im Schiff der Kirche neben den Landleuten sitzen müssen. Das war unpassend. Der Freiherr richtete eine Kapelle in seinem Hause ein und ließ den Geistlichen zuweilen nach dem Schloß holen. Anton erschien selten bei dem Hausgottesdienst, er ritt nach Neudorf hinüber und saß dort an der Seite des Schulzen unter der Gemeinde.

Auch seine Tätigkeit war nicht ohne allerlei Störung. Der Reisende einer Weinhandlung drang durch Sand und Kiefernwälder bis in das Arbeitszimmer des Gutsherrn. Er war ein kecker Schlingel mit einer großen Beredsamkeit und einer leidenschaftlichen Neigung zu Wett- und Hindernisrennen. Er brachte eine ganze Tasche von Sportneuigkeiten und betörte dadurch den Freiherrn, ein Oxhoft Rotwein zu bestellen. Anton sah auf die leere Kasse, fluchte dem Oxhoft und eilte in das Arbeitszimmer der Baronin. Es bedurfte einer langen Intrige im Damenzimmer, um diese Bestellung auf ein bescheidenes Maß zurückzuführen.

Der Freiherr war mit seinen Wagenpferden unzufrieden, sie waren nicht mehr jung und waren Füchse. Diese letztere Eigenschaft hätte dem armen Herrn gleichgültig sein können, aber gerade sie bekümmerte ihn schon seit Jahren. Denn der Sinn seiner Familie war von je auf eine besondere Pferdefarbe gerichtet. Nach einer alten Sage hatte ein Ahnherr des Geschlechts auf einem Rotschimmel in einer verschollenen Schlacht ausgezeichnete Taten verrichtet; ja es gab ein schönes Lied von ältlichem Aussehen, in welchem folgender Vers vorkam:

Wer ritt durch das Getümmel?
Ein edler Reitersmann,
Das rote Blut vom Schimmel
Und rot vom Sattel rann.

Dieses Lied deuteten die Rothsattel auf ihren Vorfahr und schätzten deshalb Rotschimmel vor andern Rossen. Da aber diese Farbe bei guten Pferden ziemlich selten ist, so war dem Freiherrn eine solche Erwerbung noch nie geglückt. Jetzt wollte das Schicksal, daß ein Händler aus der Nachbarschaft ein Paar Rotschimmel vorzuführen wußte. Der blinde Freiherr hatte an den Tieren eine Freude, welche die Frauen zutiefst bewegte; er ließ sich die Pferde immer wieder vorreiten und vorfahren, hörte auf den Schlag ihrer Füße, betastete sie sorgfältig, holte Karls Ansicht ein und vertiefte sich in den Plan, seiner Gemahlin durch ihren Ankauf eine Freude zu machen. Karl lief in der Angst vor einer unnützen Ausgabe zu Anton und vertraute diesem die drohende Gefahr. Anton ging wieder in das Audienzzimmer, aber diesmal fand er auch hier kein geneigtes[*] Gehör. Die Baronin gab zu, daß er nicht unrecht hatte, aber sie bat ihn dringend, nur diesmal ihrem Gemahl seinen Willen zu lassen. Zuletzt wurden die neuen Pferde in aller Stille an die Krippe gebunden, und der Käufer gab außer den Füchsen und allem Geld seiner Privatkasse dem Händler noch das Versprechen, nach der nächsten Ernte zweihundert Scheffel Hafer zu einem übermäßig niedrigen Preis zu liefern. Anton und Karl waren über diese letzte Bedingung, welche ihnen erst nach einigen Monaten zu Ohren kam, im Interesse des Gutes sehr erzürnt.

Der Förster hatte das Unglück, bei der Gutsherrschaft nicht in sonderlicher Gunst zu stehen. Daß Anton sein erstes Zusammentreffen mit dem Waldmenschen in lebhaften Farben schilderte, trug möglicherweise dazu bei, diesen dem Freiherrn zu verleiden. Der Baronin mißfiel das kurze Wesen des Alten, der in seiner Einsamkeit allerdings die Geschmeidigkeit verloren hatte, welche die Herrschaft an ihren Untergebenen wünschte. An einem Teeabend kam der Plan zum Vorschein, den Mann zu entlassen, bevor er durch längeren Dienst Ansprüche auf Unterhalt im hilflosen Alter erwerbe. An seiner Stelle sollte ein jüngerer Förster gesucht werden, der gelegentlich in der Livree des Freiherrn als repräsentierender Jäger zur Bedienung brauchbar wäre. Die Familie war von dem früheren Gute an ein solches Verhältnis gewöhnt. Anton bezwang mit Mühe seinen Unwillen, als er auseinandersetzte, daß bei der wilden und unsicheren Nachbarschaft des Gutes gerade der erfahrene Mann, der von jedem Strauchdieb der Gegend gefürchtet wurde, viel zuverlässiger sei als ein Fremder. Lenore schlug sich auf seine Seite, und unter kaltem Schweigen des Freiherrn und einem resignierten Blick der Baronin wurde der Plan beiseite gelegt. Beide ertrugen fortan mit zugeklapptem Visier und gutem Anstand den verbauerten Alten.

Das waren kleine Verstimmungen, wie sie unvermeidlich sind, wenn Menschen mit verschiedenen Gewohnheiten sich zu gemeinsamem Leben verbinden, aber es war kein Zeichen von Behagen, daß Anton sich dies häufig sagen mußte. Er verstand sich nicht nur mit Karl, auch mit dem Förster und Schäfer in vielen Dingen besser als mit der Herrschaft des Gutes, und er fühlte jetzt zuweilen mit Stolz, daß er anders als sie und einer aus dem Volke war.

Auch Lenore war nicht so, wie er sie geträumt hatte. Immer hatte er in ihr das vornehme Fräulein verehrt und die herzliche Vertraulichkeit, mit der sie ihn behandelte, als einen Vorzug empfunden. Jetzt hörte sie auf, ihm eine vornehme Erscheinung zu sein. Er kannte die Muster ihrer Spitzenärmel persönlich und sah sehr gut einen kleinen Riß im Hauskleide, den die sorglose Lenore lange nicht beachtete. Er hatte die wenigen Bücher, die sie mitgebracht, gelesen und war in der Unterhaltung oft um die Grenzen ihres Wissens herumgegangen. Ihre Aussprüche imponierten ihm nicht mehr, und er hätte jetzt seinen Freund Fink schwerlich wegen der Frage, ob sie auch Geist habe, geprügelt. Er fragte sich das selbst und beantwortete die Frage recht verständig. Sie hatte nicht soviel gelernt wie ein anderes Mädchen, das er kannte, und ihr Empfinden war durchaus nicht so gebildet; aber sie war eine gute, frische Natur, kräftig in ihrem Gefühl und ehrlich in ihrem Urteil. Und sie war schön. Immer hatte er sie dafür gehalten, aber seine zarte Ehrfurcht umgab lange ihr Bild mit einer duftigen Wolke. Jetzt, wo er sie täglich sah, im einfachen Morgenrock, in der gewöhnlichen Stimmung des Arbeitstages, jetzt erst fühlte er den ganzen Zauber ihrer blühenden Jugend.

Er war manchmal unzufrieden auch mit ihr. Gleich in den ersten Tagen fragte sie ihn dringend, wie sie sich dem Hause nützlich machen könnte. Er sagte ihr, daß die Aufsicht über den Haushalt und die genaue Führung der Hausrechnung eine sehr nützliche Arbeit sei. Er liniierte ihr ein Rechenbuch, und da sie Mangel an Übung zeigte, die gezogenen Linien zweckmäßig zu benutzen, so hatte er die Freude, sie das zu lehren. Sie warf sich mit Eifer auf die neue Tätigkeit und lief den Tag zehnmal zu Babette in die Küche, um sich Auskunft zu holen. Aber ihre Rechnung erwies sich unsicher und die mysteriösen Striche Babettens immer noch zuverlässiger. Und wenn sie eine Woche die Bücher gewissenhaft geführt hatte, kamen einige Tage, wo die Sonne lustig schien: dann konnte sie sich nicht enthalten, mit dem Förster schon am Morgen auf die Jagd zu gehen oder auf ihrem kleinen Pferde weit über die Grenzen des Gutes hinauszustreifen, dann vergaß sie den Stadtboten, die Köchin und ihre Buchführung. – Sie wollte Geschichte treiben und unter Antons Leitung etwas Englisch lernen. Anton war glücklich über den Einfall. Aber die Jahreszahlen konnte sie nicht behalten, die Vokabeln waren ihr schrecklich, sie entlief diesen Hieroglyphen und ging in den Pferdestall oder wohl gar in die Stube des Amtmanns, dessen mechanischen Kunstarbeiten sie stundenlang mit großem Interesse zusah. Als Anton sie einst zur englischen Stunde rufen wollte, fand er sie in Karls Stube, einen Hobel in der Hand, eifrig an der Pritsche eines neuen Schlittens arbeitend, und gutmütig sagte sie zu ihm: «Geben Sie sich nicht soviel Mühe mit mir, Wohlfart. Ich lerne nichts, ich habe immer einen harten Kopf gehabt.»

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