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Soll und Haben

Gustav Freytag: Soll und Haben - Kapitel 53
Quellenangabe
typefiction
booktitleSoll und Haben
authorGustav Freytag
publisherDroemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf.
addressMünchen
titleSoll und Haben
pages3-640
sendergerd.bouillon@t-online.de
secondcorrectorHerbert Niephaus
firstpub1855
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Unterdes ward Fink bei Sabine gemeldet. Sie kam ihm hastig entgegen, und ihre Wangen waren gerötet, als sie ihm sagte: «Mein Bruder hat mir gesagt, daß Sie uns verlassen müssen.»

Fink begann in lebhafter Bewegung: «Ich muß, ich kann aber nicht scheiden, ohne offen gegen Sie gewesen zu sein. Ich kam hierher ohne Interesse an dem stillen Leben, welches meinem zerstreuten Geist ungewohnt war; ich habe hier das Glück und die Innigkeit eines deutschen Haushalts kennengelernt. Sie, mein Fräulein, habe ich immer als den guten Geist dieses verehrt. Sie haben mich bald nach meinem Eintritt in einer Entfernung zu halten gesucht, welche mir oft schmerzlich war. Ich komme, Ihnen jetzt zu sagen, wie sehr mein Blick und meine Seele an Ihnen gehangen haben; ich fühle, daß mein Leben glücklich sein würde, wenn ich Ihre Stimme immerfort hören und wenn Ihr Geist den meinen begleiten könnte auf den Wegen meiner Zukunft.»

Sabine wurde sehr bleich und trat zurück: «Sprechen Sie nicht weiter, Herr von Fink», sagte sie bittend und bewegte halb bewußtlos die Hand, als wollte sie abwehren, was ihr bevorstand.

«Lassen Sie mich ausreden», fuhr Fink schnell fort. «Ich wurde es für mein höchstes Glück halten, wenn ich die Überzeugung mit mir nehmen könnte, daß auch ich Gnade vor Ihren Augen gefunden habe. Ich habe nicht die Anmaßung, Sie zu bitten, daß Sie mir jetzt folgen sollen in ein ungewisses Leben, aber geben Sie mir die Hoffnung, daß ich in einem Jahr zurückkehren und Sie bitten darf, mein zu werden.»

«Kehren Sie nicht zurück», sagte Sabine unbeweglich wie eine Statue, mit kaum vernehmbarer Stimme, «ich beschwöre Sie, machen Sie diesem Gespräch ein Ende.»

Ihre Hand faßte krampfhaft die Lehne des nächsten Sessels, sie hielt sich daran fest und stand ohne einen Tropfen Blut in den Wangen vor dem Flehenden, aber sie sah ihn durch ihre Tränen unverwandt an, mit einem Blick so voll Schmerz und Zärtlichkeit, daß der wilde Mann ganz aufgelöst wurde und in der Sorge um ihre Bewegung all sein Selbstvertrauen, ja seine Werbung vergaß und nur die Absicht hatte, sie zu beruhigen.

«Ich fühle großes Bedauern, daß ich Sie so erschreckt habe», sagte er. «Verzeihen Sie mir, Sabine!»

«Gehen Sie», sagte Sabine noch unbeweglich mit rührender Bitte.

«Lassen Sie mich nicht ohne einen Trost von Ihnen scheiden, geben Sie mir eine Antwort; auch die schmerzlichste ist besser als dieses Schweigen.»

«So hören Sie», sprach Sabine mit einer unnatürlichen Ruhe, während ihre Brust sich hob und ihre Hand zitterte. «Ich bin Ihnen gut gewesen seit dem ersten Tage Ihrer Ankunft; als ein kindliches Mädchen habe ich mit Entzücken auf den Ton Ihrer Stimme gehört und auf das, was Ihr Mund so schmeichelnd schilderte. Aber ich habe das Gefühl bekämpft. Ich habe es bekämpft», wiederholte sie. «Ich darf Ihnen nicht angehören, denn es würde mein Unglück sein.»

«Weshalb?» fragte Fink mit aufrichtiger Verzweiflung.

«Fragen Sie mich nicht», sagte Sabine kaum vernehmlich.

«Ich muß aus Ihrem Munde mein Urteil hören», rief Fink.

«Sie haben gespielt mit Ihrem eigenen Leben und mit dem Leben anderer; Sie werden einst schonungslos handeln für Ihre Pläne. Sie werden Großes und Edles unternehmen, das glaube ich; aber die Menschen werden Ihnen dabei nichts gelten. Ich kann einen solchen Sinn nicht ertragen. Sie würden gütig gegen mich sein, das glaube ich, Sie würden mich überall schonen, aber Sie würden mich immer schonen müssen, und das würde Ihnen eine Last werden; und ich, ich wäre in der Fremde allein. – Ich bin weich, ich bin verwöhnt, mit hundert Fäden bin ich festgebunden an den Brauch dieses Hauses, an die kleinen Pflichten des Haushaltes und an das Leben des Bruders.»

Fink sah finster vor sich nieder. «Sie strafen in dieser Stunde streng, was Ihnen an mir mißfallen hat.»

«Nein», rief Sabine, die Hand gegen ihn ausstreckend, «nicht so, mein Freund! Wenn ich Stunden hatte, wo Sie mir Schmerz machten, ich hatte ebenso viele, wo ich mit Bewunderung zu Ihnen aufsah. Und sehen Sie, das eben ist es, was uns für immer auseinanderhält. Ich kann nicht ruhig werden in Ihrer Nähe, immer fühle ich mich aus einem Gefühl in das andere geschleudert, jetzt in banger Scheu und wieder in mächtiger Freude. Ich bin unsicher Ihnen gegenüber, und das würde ewig so bleiben. Ich müßte diesen Kampf in mir verbergen in einem Verhältnis, wo ich mich mit all meinem Gefühl an Sie anschließen sollte. Und Sie würden das erkennen und würden mir deshalb zürnen.»

Sie reichte ihm die Hand hin, Fink beugte sich tief auf die kleine Hand und drückte einen Kuß darauf.

«Segen über Ihre Zukunft», sagte Sabine, am ganzen Körper bebend. «Wenn Sie eine Stunde hatten, wo Sie gern unter uns waren, so denken Sie in der Fremde daran. Wenn Sie in dem deutschen Bürgerhaus, in dem Tun meines Bruders je etwas gefunden haben, was Ihnen ehrenwert erschien, o so denken Sie in der Fremde daran. In dem großartigen Leben, das Sie erwartet, unter den mächtigen Versuchungen, in dem wilden Kampfe, den Sie führen werden, denken Sie niemals gering von unserer Art zu sein.» Sie hielt die Rechte über sein Haupt wie eine Mutter, welche angstvoll den scheidenden Liebling segnet.

Fink hielt ihre Hand fest. Beide sahen einander stumm in die Augen, beide mit erblichenen Wangen. Endlich rief Fink mit tiefem Tonfall seiner melodischen Stimme: «Leben Sie wohl!»

«Leben Sie wohl!» sagte das Mädchen leise, so leise, daß Fink kaum die Worte verstand. Er schritt langsam über die Türschwelle, sie sah ihm unverwandt nach, wie man einer Erscheinung nachsieht. -

Als der Kaufmann nach dem Schluß des Geschäfts in das Zimmer seiner Schwester trat, flog ihm Sabine entgegen, drückte sich fest an ihn und legte ihren Kopf an seine Brust. «Was hast du, Mädchen?» fragte der Bruder besorgt und strich ihr das Haar von der feuchten Stirn.

«Fink war bei mir», rief Sabine sich erhebend, «ich habe mit ihm gesprochen.»

«Worüber? Hat er dir einen Antrag gemacht? Ist er unartig gewesen?» fragte der Kaufmann scherzend.

«Er hat mir einen Antrag gemacht», sagte Sabine.

Der Kaufmann trat erschrocken zurück. «Und du, meine Schwester?»

«Ich habe getan, was du von mir erwarten konntest; ich werde ihn nicht wiedersehn.» Dabei stürzten ihr die Tränen aus den Augen, sie ergriff die Hand des Bruders und küßte sie: «Sei nicht böse, daß ich weine, ich bin noch angegriffen, es wird vorübergehen.»

«Meine holde Schwester, liebe, liebe Sabine!» rief der Kaufmann und umfaßte die gebeugte Gestalt der Weinenden. «Ich will nicht fürchten, daß du an mich gedacht hast, als du die Hand des reichen Erben ausschlugst.»

«Ich dachte an dich und dein auf opferndes pflichtgetreues Leben, und seine glänzende Gestalt verlor die schönen Farben, in denen ich sie wohl sonst gesehen hatte.»

«Sabine, du hast mir ein Opfer gebracht», rief der Bruder erschrocken.

«Nein, Traugott; wenn es ein Opfer war, so habe ich es diesem Hause gebracht, in dessen Räumen ich unter deinem Schutze aufgewachsen bin, und dem Andenken an unsere guten Eltern, deren Segen über unserem bescheidenen Leben ist.»

Es war spät, als Fink in Antons Zimmer trat, er sah erhitzt aus, setzte den Hut auf den Tisch, sich auf das Sofa und sagte zum Freunde: «Vor allem gib mir eine Zigarre.»

Kopfschüttelnd trug Anton ein Bündel herzu und fragte: «Nun, wie sieht's aus?»

«Hochzeit wird nicht», erwiderte Fink kalt. «Sie erklärte mir, ich sei ein Taugenichts und keine annehmbare Partie für ein anständiges Mädchen. Sie nahm die Sache wieder zu gefühlvoll, versicherte mich ihrer Hochachtung, gab mir eine Silhouette von meinem Wesen und entließ mich. Aber der Teufel soll mich holen», rief er aufspringend und warf die Zigarre in eine Ecke, «wenn sie nicht die beste Seele ist, die je in einem Unterrocke Tugend gepredigt hat: sie hat nur den einen Fehler, daß sie mich nicht heiraten will; und zuletzt hat sie auch darin recht.»

Das Heftige in der Laune des Freundes machte Anton besorgt. «Wo bist du aber so lange gewesen, und woher kommst du jetzt?»

«Nicht aus dem Weinhaus, wie deine Weisheit anzunehmen scheint. Wenn jemand einen Korb erhält, so hat er doch wohl das Recht, ein paar Stunden melancholisch zu sein; ich habe mich benommen, wie sich jeder in solchen verzweifelten Fällen benimmt, ich bin einige Zeit umhergelaufen und habe philosophiert. Ich habe mit der Welt gegrollt, das heißt mit mir selbst und dem Schwarzkopf, und habe zuletzt damit aufgehört, daß ich vor einer bunten Lampe stehenblieb und einer Hökerin diese Orangen abkaufte.» Bei diesen Worten zog er einige Früchte aus der Tasche. – «Jetzt aber, mein Sohn, ist die Vergangenheit abgetan, jetzt laß uns von der Zukunft reden, es ist der letzte Abend, den wir miteinander zubringen, an dem soll keine Wolke über unseren Seelen sein. Mach mir ein Glas Punsch und drücke die dicken Geschöpfe hinein. Orangenpunsch ist eine von deinen Stärken, die du mir verdankst. Ich habe dich's gelehrt, und du Schelm machst ihn jetzt besser als ich. Komm und setze dich her zu mir.»

Am andern Tage kam Vater Sturm in eigener Person auf das Zimmer des jungen Erben, um seine Reisekoffer in die Droschke zu tragen. Anton hatte den Morgen über mit Fink eingepackt und sich so über die bangen Empfindungen weggeholfen, welche den zurückbleibenden Freund mehr bewegten als den scheidenden.

Fink faßte Antons Hand und sagte: «Bevor ich das Handschütteln mit den übrigen durchmache, wiederhole ich, was ich in den ersten Tagen zu dir gesagt habe: treibe dein Englisch weiter, damit du mir nachkommen kannst. Und wo ich auch sein mag, in einer Kajüte oder im Blockhause, für dich werde ich stets einen Raum offen halten. Sobald dir diese alte Welt mißfällt, komm zu mir! Unterdes sei überzeugt, daß ich aufhöre, dumme Streiche zu machen. Und jetzt keine Rührung, mein Junge, es gibt keine große Entfernung mehr auf Erden.» Er riß sich los, eilte in das Kontor, trat noch einen Augenblick vor seinen Prinzipal, und es war für Anton eine Freude, zu sehen, wie die beiden so verschiedenen Männer, die große breitschultrige Gestalt des Bürgers und die zierliche Figur des Aristokraten, nebeneinander standen. Noch einen Gruß an die Damen warf Fink in das Haus zurück, zog den Freund noch einmal an die Brust und sprang in den Wagen, fort in die neue Welt.

Anton aber ging traurig in sein Kontor zurück und schrieb einen Brief an Herrn Stephan in Wolfsburg, worin er dem ehrenwerten Mann eine neue Warenliste und Zuckerproben übersandte.

Anton fühlte den Verlust seines Freundes lange Zeit schmerzlich. Er blieb in den ersten Tagen vor Finks Tür stehen, weil er dessen fröhliches Lachen zu hören glaubte, oft sah er im Kontor von seinem Sitze auf, um sich an Finks spöttischer Miene zu erfreuen und einen schnellen Blick des Einverständnisses mit ihm auszutauschen.

Seine Stellung im Haushalt wurde durch den Abgang des Freundes außerordentlich geändert. Das ging so zu. Herr Liebold hätte jetzt bei Tische neben der Tante sitzen müssen, wenn es nach Rang und Würde gegangen wäre. So war es auch früher gewesen, und Fink war zwischen ihn und die Tante eingeschoben worden. Es ist für einen wahrheitsliebenden Chronisten schmerzlich, zu berichten, daß Herr Liebold über diesen Einschub aufs höchste erfreut war, indem er behauptete, es sei sehr angenehm, neben Damen zu sitzen, und kein Mensch verstehe besser weiblichen Umgang zu schätzen als er; aber zuweilen sei eine nahe Nachbarschaft doch sehr unbequem, zumal alle Tage und besonders beim Essen und außerdem, wenn die Tante über das Zeitalter der jugendlichen Torheiten hinaus sei. Diesen letzten Grund seiner Abneigung gestand er aber nur seinen vertrautesten Freunden, und seine Gegner, zu denen der Kassierer gehörte, behaupteten, er werde neben der jungen Nichte sich noch viel verlegener und unglücklicher fühlen als neben der ruhigen Schönheit der Tante. Das Resultat war, daß im Kontor wegen des Platzes am Mittagstisch eine stille Gärung und ein geheimes Intrigieren entstand, dessen letzter Grund leider, zur Schande des Männergeschlechts sei es gesagt, der war, daß keiner von den Herren neben der Tante und so nahe am Prinzipal sitzen wollte. Es wurde deshalb am Abend nach Finks Abreise, während Anton einige Aufträge des Freundes besorgte, im Hinterhause großer Rat gehalten, dem Herr Jordan präsidierte. Herr Specht erklärte sich bereit, überall und neben jeder Tante der Welt zu sitzen, aber der Vorsitzende bemerkte ihm mit vieler Artigkeit; seine Gegenwart sei unten am Tische zur Belebung der Unterhaltung unentbehrlich; denn seinen gewagten Behauptungen zu widersprechen, sei der Hauptspaß seiner Nachbarn. Und als jeder einzelne der Anwesenden gegen die Ehre protestiert hatte, erklärte Herr Jordan seine Ansicht dahin, daß Wohlfart neben der Tante sitzen solle; dies scheine ihm darum passend, weil er mit Fink am meisten befreundet gewesen sei und ein gutes Temperament für ältliche Damen habe. So wurde Anton am nächsten Tage durch Dekret seiner Kollegen an den leeren Platz gerückt, nachdem dieser Beschluß durch den Bedienten in das Vorderhaus getragen war und die stille Sanktion der Damen erhalten hatte.

Noch eine Veränderung machte Anton durch. Wenige Tage nach Finks Abreise erhielt Herr Schröter einen Brief aus Hamburg, in welchem ein offener Zettel Finks an Anton lag. Fink schrieb: ‹Die Möbel in der Stube, welche ich bewohnt habe, gehören mir, ich mache Dich hiervon, sowie von allem, was ich sonst hinterlasse, zu meinem Erben.› – Das Wort ‹Erbe› war unterstrichen. – ‹Ich habe Herrn Schröter ersucht, Dich in meiner Stube wohnen zu lassen.› Anton zog hinunter in das elegante Zimmer des ersten Stocks. In die zweite Stube Finks wurde Herr Baumann befördert, welcher so Antons Stubennachbar blieb. Anton vergaß nicht, die gelbe Katze von seinem Schreibtisch mit hinunterzuschaffen. Die Katze erwies sich übrigens in der ganzen Zeit als verstockt und machte auf ihrem Postament keine nächtlichen Bewegungen. Vielleicht kam das daher, daß Anton bei dem stillen und tätigen Leben, das er führte, nicht mehr träumte.

Seit dieser Zeit wurde er im Kontor Finks Erbe genannt, und diese Erbschaft wurde für ihn wichtiger, als seine Kollegen geglaubt hatten. Er saß jetzt am oberen Tische und hatte täglich seinen bescheidenen Teil an der Unterhaltung, welche von der Familie geführt wurde. Die Tante, deren Liebling Fink gewesen war, versöhnte sich bald mit der Änderung und nahm die kleinen Aufmerksamkeiten Antons gnädig hin, und der Kaufmann richtete oft das Wort an ihn und freute sich über die verständigen, mannhaften Ansichten des Jünglings; auch Sabine gewöhnte sich, mit ihm über die Interessen des Tages zu sprechen, und ihr Auge, welches sonst den Platz hinter der Tante so eifrig gemieden hatte, ruhte jetzt mit freundlichem Glanze auf dem offenen Gesicht unseres Helden. Zwischen beiden bestand ein stilles Einverständnis, eine von den reizenden leichten Beziehungen, welche das Leben so freundlich schmücken. Sabine sah in Anton den Freund, vielleicht den Vertrauten des Geschiedenen, und Anton fühlte gegen das Fräulein eine unbegrenzte Verehrung, welche sein Benehmen so zart und rücksichtsvoll machte, daß Sabine dies zuweilen mit Rührung empfand. Er sprach bei Tische nie von Fink, obgleich sein Herz voll von ihm war, und wenn die Tante in ihrer gutmütigen Weise bei hundert kleinen Veranlassungen an Fink zu erinnern wußte, so parierte Anton mit aller Diplomatie, die er aufbringen konnte, ihre Andeutungen und wußte das Gespräch wieder in eine unbedenkliche Richtung zu bringen.

Auch im Geschäft änderte sich die Stellung Antons: er war bis dahin einer der Adjutanten des Herrn Jordan im Provinzialgeschäft gewesen, jetzt erhielt er seinen Platz im auswärtigen Geschäft unter dem Prinzipal selbst. Dieselbe Tätigkeit, welche Fink gehabt hatte, wurde ihm zugewiesen, und er erlangte bald etwas von der Virtuosität Finks, mit Herrn Tinkeles umzugehen und die Zackelwolle aus Ungarn zu beurteilen.

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