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Soll und Haben

Gustav Freytag: Soll und Haben - Kapitel 17
Quellenangabe
typefiction
booktitleSoll und Haben
authorGustav Freytag
publisherDroemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf.
addressMünchen
titleSoll und Haben
pages3-640
sendergerd.bouillon@t-online.de
secondcorrectorHerbert Niephaus
firstpub1855
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«Sie gefallen mir auch in diesem Augenblick nicht», sprach Anton, «Sie sind wieder rücksichtsloser gegen mich, als gegen einen Fremden schicklich ist. Ich weiß, daß ich noch jung bin und wenig von der Welt kenne, und ich glaube, daß Sie mich in vielen Dingen übersehen; aber ebendeshalb wäre es hübscher von Ihnen, wenn Sie freundlich und gütig gegen mich wären.» Anton sagte dies mit einer Bewegung, welche seinem Gegner nicht entging. Fink streckte seine geöffnete Hand gutmütig über das Bett und sprach: «Seien Sie nur nicht wieder böse, und geben Sie mir Ihre Hand.»

«Ich möchte gern», rief Anton mit hervorbrechender Rührung, «aber ich kann noch nicht; sagen Sie mir zuvor, daß Sie den Streit mit mir nicht deswegen so leicht behandeln, weil Sie mich für zu jung und zu gering halten oder weil Sie von Adel sind und ich nicht.»

«Hört, Master Wohlfart», sagte Fink, «Ihr setzet mir das Messer verzweifelt an die Kehle. Weil Ihr aber in Eurem reinen weißen Hemdchen so unschuldig vor mir liegt, so will ich ein übriges tun und wegen dieser Punkte mit Euch kapitulieren. Was meinen deutschen Adel betrifft, so viel drauf!» – hier schnalzte er mit den Fingern – «er hat für mich ungefähr denselben Wert wie ein Paar gute Glanzstiefel und neue Glacéhandschuhe. Was aber meine Scheu vor Ihrer Jugend und der hoffnungsvollen Würde eines Lehrlings betrifft, so will ich mich wenigstens zu dem Bekenntnis verstehen, daß ich nach dem, was ich heut abend an Ihnen kennengelernt habe, Ihnen fortan bei jedem neuen Zank, in den wir geraten werden, mit jedem Mordwerkzeug, das Sie vorschlagen, jede mögliche Genugtuung geben will. Damit können Sie sich begnügen.» – Nach diesem Trost hielt ihm Fink zum zweitenmal die Hand hin und sagte: «Jetzt schlagen Sie ein, es ist jetzt alles in Ordnung.»

Anton legte seine Hand in die dargebotene, und der Jockei schüttelte sie ihm kräftig und sagte: «Wir sind heute so offenherzig gegeneinander gewesen, daß es gut sein wird, wenn wir eine Pause machen, sonst haben wir einander gar nichts mehr zu erzählen. Schlafen Sie wohl, morgen mehr davon.» Dabei ergriff er seine Mütze, nickte mit dem Kopf und schritt klirrend zur Tür hinaus.

Anton war, die Wahrheit zu gestehen, über diesen unerwartet friedlichen Ausgang so vergnügt, daß er lange nicht einschlafen konnte. Herr Baumann, der in seiner Schlafkammer das Bett an derselben Wand hatte, konnte sich nicht enthalten, nach Finks Abgang seinen Glückwunsch durch Klopfen an der Wand auszudrücken, und Anton beantwortete das Signal sofort durch ein ähnliches Klopfen, welches seinen Dank für die Teilnahme anzeigen sollte.

Am andern Morgen war das Kontor eine Viertelstunde vor der Ankunft des Prinzipals vollzählig versammelt. Fink erschien als letzter und sagte mit lauter Stimme: «Mylords und Gentlemen aus dem Export- und Provinzialgeschäft, ich habe gestern Herrn Wohlfart von hier in einer Weise behandelt, die mir jetzt, nach dem, was ich von ihm kennengelernt habe, aufrichtig leid tut. Ich habe ihm gestern bereits meine Erklärung gemacht und bitte ihn heute in Ihrer Gegenwart freiwillig nochmals um Verzeihung. Zu gleicher Zeit bemerke ich, daß unser Wohlfart sich bei diesem Streit durchaus respektabel benommen hat und daß ich mich freue, mit ihm in Geschäftsverbindung getreten zu sein.» Das Kontor lächelte, Anton ging auf Fink zu und schüttelte ihm wieder die Hand, Herr Jordan tat mit beiden Parteien dasselbe, und die Sache war abgemacht.

Doch blieb sie nicht ohne Folgen. Auch die Kunde von der ehrlichen Sühne, welche Fink dem Lehrling gab, und von der freundlichen Ausgleichung gelangte in das Vorderhaus. Und als Anton zusammen mit Fink beim Mittagessen erschien, ruhten die Blicke der Damen mit Teilnahme und Neugier auf ihm, und der Prinzipal verbarg nicht ein freundliches Lächeln. Aber auch auf Fink fiel Sabinens Auge mit freudigem Glanz, und sooft sie zu ihm aufsah, war ihr, als hätte sie ihm etwas Großes abzubitten.

Bei den Herren vom Kontor war die Stellung Wohlfarts auf einmal eine ganz andere geworden, er wurde von allen mit einer Achtung behandelt, welche ein Lehrling sonst nicht durchzusetzen pflegt; Herr Specht erklärte ihn bei sämtlichen Kommis seiner Bekanntschaft – und seine Bekanntschaft war groß – für einen modernen Bayard, für den letzten Ritter Europas, für einen furchtbaren Haudegen im Reiche der Kontokurrenten; Herr Liebold wurde wahrhaft kühn in seinen Behauptungen, wenn er merkte, daß Anton auf seiner Seite stand, und sogar Herr Pix gönnte seinem Zögling von diesem Tage an augenscheinliche Hochachtung, er vertraute den Beobachtungen, welche Anton am Zünglein der großen Waage machte, ebenso fest wie seinen eigenen und überließ ihm zuweilen sogar den schwarzen Pinsel, sein geliebtes Zepter, das Zeichen seiner Herrschermacht.

Die größte Veränderung aber wurde in Antons Verhältnis zu Fink hervorgebracht. Denn einige Tage nach dem Streit, als Anton hinter dem Jockei die Treppe des Hinterhauses hinaufstieg, hielt Fink auf den Stufen an und fragte: «Wollen Sie nicht bei mir eintreten? Sie sollen mir heut Ihren Besuch machen und meine Zigarren probieren.»

Zum erstenmal überschritt Anton die Schwelle des Volontärs und blieb verwundert an der Tür stehen, denn das Zimmer sah sehr fremdartig aus. Elegante Möbel standen unordentlich umher, ein dicker Teppich, weich wie Moos, bedeckte den Fußboden, und der ordentliche Anton sah mit Betrübnis, wie rücksichtslos die Zigarrenasche auf die prächtigen Blumen desselben geworfen war. An der einen Wand stand ein großer Gewehrschrank, darüber hing ein ausländischer Sattel und pfundschwere silberne Sporen; die andere Wand verdeckte ein ebenso großer Bücherschrank aus kostbarem Holz, voll von Büchern in braunem Lederband, und über den Schrank reichten riesige Flederwische, die schwarzen Flügel eines ungeheuren Vogels, von einer Stubenwand bis zur andern.

«Welche Menge von Büchern Sie haben!» rief Anton erfreut.

«Es sind Erinnerungen an eine Welt, in der ich nicht mehr lebe», sagte Fink.

«Und diese Flügel, gehören sie auch zu Ihren Erinnerungen?»

«Ja, Herr, es sind die Fittiche eines Kondors; Sie sehen, ich bin stolz auf diese Jagdbeute», antwortete Fink und hielt unserm Anton ein Paket mit Zigarren hin. «Setzen Sie sich, Wohlfart, lassen Sie uns plaudern und zeigen Sie, ob Herr Specht recht hat, wenn er Sie als liebenswürdigen Gesellschafter rühmt.» Er schob unserm Helden mit dem Fuße einen großen Fauteuil zu. Anton sank behaglich in die weichen Kissen und blies blaue Wolken nach der Decke, während Fink die Lampe des silbernen Teekessels anzündete. «Sie haben mir neulich gefallen, Wohlfart», sagte Fink, sich der Länge nach auf dem Sofa ausstreckend, «verstehen Sie sich auf Pferde?»

«Nein», sagte Anton.

«Sind Sie Jäger?»

«Auch nicht.»

«Treiben Sie Musik?»

«Nur wenig», sagte Anton.

«Nun also, in Teufels Namen, welche menschliche Eigenschaft haben Sie denn?»

«In Ihrem Sinne keine», antwortete Anton ärgerlich. «Ich kann die Leute lieben, welche mir gefallen, und ich glaube, ich kann ein treuer Freund sein; wenn mich aber jemand übermütig behandelt, so empöre ich mich.»

«Schon gut», sagte Fink, «von der Seite kenne ich Sie. Für einen Anfänger war Ihr Debüt gar nicht übel. Ich sehe, es ist Rasse in Ihnen. Lassen Sie hören, wer Sie sind. Von welchem Volke der sterblichen Menschen stammen Sie, und welches Schicksal hat Sie hierher geschleudert in dieses traurige Mühlwerk, wo jeder zuletzt voll Staub und Resignation wird, wie Liebold oder im besten Fall wie der pünktliche Jordan?»

«Es war doch ein gutmütiges Schicksal», antwortete Anton und begann von seiner Heimat und seinen Eltern zu erzählen. Mit Wärme schilderte er den kleinen Kreis, in dem er aufgewachsen war, die Abenteuer seiner Schulzeit und einige närrische Leute aus Ostrau, mit denen er verkehrt hatte. «Und so ist für mich ein großes Glück, was Sie für ein Unglück halten», schloß er, «daß ich hierhergekommen bin.»

Fink nickte beistimmend und sagte: «Zuletzt ist der größte Unterschied zwischen uns beiden, daß Sie Ihre Mutter gekannt haben und ich die meine nicht. Übrigens ist es ziemlich gleichgültig, in welchem Nest einer aufwächst, man kann fast unter allen Umständen ein tüchtiger Gesell werden. – Ich habe Leute gekannt, die weniger Liebe in ihrem Vaterhause gefunden haben als Sie.»

«Sie haben so viel von der Welt gesehen», sagte Anton rücksichtsvoll, «ich bitte Sie, mir zu sagen, wie Sie dazugekommen sind.»

«Sehr einfach», begann Fink. «Ich besitze einen Onkel in New York, der dort einer von den Aristokraten der Börse ist. Dieser schrieb meinem Vater, als ich vierzehn Jahre war, ich solle eingepackt und herübergeschickt werden, er habe die Absicht, mich zu seinem Erben zu machen. Mein Vater ist sehr Kaufmann, ich wurde emballiert und abgeschickt. In New York wurde ich bald ein gottverdammter kleiner Schuft und Taugenichts, ich trieb jede Art von Unsinn, hielt einen Stall von Rassepferden in einem Alter, wo bei uns ehrliche Jungen noch auf offener Straße ihre Buttersemmel verzehren und mit einem Papierdrachen spielen. Ich bezahlte Sängerinnen und Tänzerinnen und mißhandelte meine weißen und schwarzen Domestiken so sehr durch Fußtritte und Haarraufen, daß mein Oheim genug zu tun hatte, um Entschädigungsgelder an diese freien Bürger zu bezahlen. Sie hatten mich aus meiner Heimat fortgerissen, ohne sich um meine Gefühle zu bekümmern; ich bekümmerte mich jetzt den Teufel um die ihren. Übrigens, je toller ich's trieb, desto mehr Geld bekam ich in die Hände. Ich war bald der verrufenste unter den jungen Bengeln, welche die vornehmen Unarten jenseits des Wassers kultivieren. Einst an meinem Geburtstage kam ich um sechs Uhr früh von einem kleinen Souper, bei dem ich aus Kaprice den Spröden gegen einige zuvorkommende Damen gespielt hatte, und unterwegs fiel mir ein, daß diese Wirtschaft ein Ende nehmen müsse, oder ich selbst würde ein Ende nehmen. Ich ging nach dem Hafen statt nach Hause, steckte mich in grobe Matrosenkleider, die ich unterwegs kaufte, und bevor es Mittag wurde, fuhr ich als Schiffsjunge auf einem dickbäuchigen Engländer zum Hafen hinaus. Wir segelten einige tausend Meilen um Kap Horn herum und auf der andern Seite des Festlandes wieder hinauf. Als wir in Valparaiso ankamen, erklärte ich dem Kapitän, daß ich ihm für die Überfahrt dankbar sei, traktierte die ganze Mannschaft und sprang ans Land, um mit den zwanzig Dublonen, die ich noch in der Tasche hatte, auf eigene Faust mein Glück zu machen. Ich traf bald einen verständigen Mann, der mich auf seine Hazienda brachte, wo ich als Ochsenhirt und Reitkünstler nicht geringe Lorbeeren erntete. Ich war etwa anderthalb Jahre dort oben und befand mich sehr wohl, ich wurde als eine Art diensttuender Gastfreund behandelt, ich war verliebt, ich war bewundert als Jäger und tummelte mich tüchtig im Sattel, was fehlte mir? – Doch alle Freude ist vergänglich. Wir hatten gerade großes Rinderschlachten, und ich war fleißig beschäftigt, von meinem Pferd aus die Kühe in den Schlachthof zu eskortieren, als plötzlich zwei Regierungsbeamte in unser Fest hineinritten. Diese behandelten mich selber mit viel Artigkeit wie ein junges Rind, nahmen mich samt meinem Pferd in die Mitte und führten mich zwischen ihren Steigbügeln im Trott und Galopp nach der Hauptstadt. Dort wurde ich beim amerikanischen Konsul abgeliefert, und da mein Oheim Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt hatte, mich auszuspüren, und ich aus einem langen Briefe meines Vaters erkannte, daß dieser Herr sich wirklich über mein Verschwinden ängstigte, so beschloß ich, ihm den Gefallen zu tun und zurückzukehren. Ich unterhandelte mit dem Konsul und reiste mit dem nächsten Schiff nach Europa ab. Als ich auf diesem bejahrten Erdhaufen ankam, erklärte ich meinem Vater, daß ich nicht Kaufmann werden wolle, sondern Landwirt. Darüber geriet die Firma Fink und Becker außer sich, aber ich blieb fest. Endlich kam ein Vertrag zustande. Ich ging zunächst auf zwei Jahre in eine norddeutsche Wirtschaft, dann sollte ich einige Jahre in einem Kontor arbeiten, dadurch hoffte man meine Kapricen zu bändigen. So bin ich jetzt hier in Klausur. Aber alle Mühe ist umsonst. Ich tue meinem Vater den Gefallen, hier zu sitzen, weil ich merke, daß sich der Mann viel unnützen Kummer um mich macht, aber ich bleibe nur so lange hier, bis er sich überzeugt, daß ich recht habe. Dann werde ich Landmann.»

«Wollen Sie bei uns ein Gut kaufen?» fragte Anton neugierig.

«Nein, Herr», antwortete Fink, «das will ich nicht. Ich würde es vorziehen, vom frühen Morgen bis gegen Mittag zu reiten, ohne an einen Grenzstein meines Landes zu stoßen.»

«Sie wollen also wieder nach Amerika zurück?»

«Oder anderswohin, ich bin in Erdteilen nicht wählerisch. Unterdes lebe ich in diesem Kloster als Mönch, wie Sie sehen», sagte Fink lachend und goß aus einer großen Flasche eine Menge Rum unter ein geringes Maß andere Substanzen, rührte das Getränk um und trank zum geheimen Schreck Antons die feurige Mischung behaglich hinunter. «Frisch, Mann», rief er, Anton die Flasche zuschiebend, «macht Euren Trunk zurecht, und jetzt laßt uns lustig plaudern, wie sich für gute Gesellen und versöhnte Feinde schickt.»

Seit diesem Abend behandelte Fink unsern Helden mit einer Freundlichkeit, welche sehr verschieden war von dem nachlässigen Wesen, das er den übrigen Herren vom Geschäft gönnte. In kurzem wurde Anton der Liebling des Mönchs in der Klausur, oft rief ihn Fink in sein Zimmer, ja er verschmähte sogar nicht, drei Treppen hoch in das Heiligtum der lederfarbenen Katze hinaufzusteigen, wenn er gerade gelaunt war, einen Abend im Hause zu verleben. Allerdings war das nicht oft der Fall. Anton merkte bald, daß sein neuer Freund eine in der Stadt sehr bekannte und vielbesprochene Person war, daß er unter der eleganten Jugend mit einem wahren Despotismus herrschte und bei Herrenreiten, Jagdpartien und anderen nützlichen Tätigkeiten Anführer und vielbegehrte Autorität war. Er war jung, gewandt, von Adel, galt für unermeßlich reich und besaß eine Meisterschaft in allen Dingen, die mit einem Pferdehuf, einem Gewehrlauf und einem vergoldeten Teelöffel irgend in Verbindung gedacht werden können, und was über allem stand, er behandelte jeden, der in seine Nähe kam, mit der leichten Süffisance, welche von je bei dem großen Haufen unselbständiger Menschen als Zeichen von überlegener Kraft gegolten hat. Fink war deshalb viel in Gesellschaft und kam oft erst gegen Morgen nach Hause. Anton hörte ihn zuweilen ankommen, wenn er bereits vor seinem Buche saß; er bewunderte die Lebenskraft seines Freundes, der dann nach ein oder zwei Stunden Ruhe seinen Platz im Kontor einnahm und während des ganzen Vormittags keine Spur von Mattigkeit zeigte. Gegen die strenge Ordnung des Hauses stach Fink auch dadurch ab, daß er sich die unerhörte Freiheit herausnahm, zuweilen eine Stunde nach Eröffnung des Kontors zu erscheinen und sich vor dem Schluß zu entfernen. Anton konnte nicht erraten, ob sein Prinzipal diese gelegentliche Selbständigkeit für ein großes oder für ein kleines Verbrechen hielt. Jedenfalls schwieg er dazu.

So verging der Winter, und Anton merkte an untrüglichen Zeichen, daß der Frühling und der Sommer über das Land daherzogen. Die Fuhrleute brachten nicht mehr Schneeflocken ins Kontor, sondern Regentropfen und braune Fußstapfen, zuweilen wagte sich ein Mädchen mit Veilchensträußchen in die Nähe der unermüdlichen Wanduhr; dann schien die Sonne Herrn Liebold kriegslustig auf seine Fensterecke, dann kamen die Mäkler und erzählten von der gelben Blüte der Ölfrucht draußen im Freien, und endlich erschien Herr Braun und trug die erste Rose in der Hand. Ein Jahr war vergangen, seit Anton mit den Schwänen über den See gefahren war. Er hatte das ganze Jahr hindurch an die Fahrt gedacht.

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