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Soll und Haben

Gustav Freytag: Soll und Haben - Kapitel 126
Quellenangabe
typefiction
booktitleSoll und Haben
authorGustav Freytag
publisherDroemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf.
addressMünchen
titleSoll und Haben
pages3-640
sendergerd.bouillon@t-online.de
secondcorrectorHerbert Niephaus
firstpub1855
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3

Am nächsten Morgen eilte Anton zu Ehrenthal. Der Kranke war für ihn nicht zu sprechen, die Frauen empfingen ihn so feindselig, daß er es für schädlich hielt, ihnen irgend etwas über den Zweck seines Besuches zu sagen. Er ließ deshalb an demselben Tage dem Anwalt Ehrenthals durch Justizrat Horn anzeigen, daß zwanzigtausend Taler bereit lägen, um die Ansprüche Ehrenthals auf diese Summe zur Stelle zu tilgen, für die übrigen Forderungen, welche Ehrenthal – ohne Berechtigung – gegen den Freiherrn erhoben hatte, sollte richterliche Entscheidung abgewartet werden. Der Anwalt des Gläubigers weigerte sich, diese Zahlung anzunehmen. Sofort ließ Anton bei Gericht die nötigen Schritte tun, um Ehrenthal zur Annahme der Summe und zum Verzicht auf die Ansprüche, die er ihretwegen erhob, zu zwingen.

Es war gegen Abend, als Anton einen alten Kontorrock anzog und mit eiligem Geschäftstritt in das Haus von Löbel Pinkus trat. Durch das Fenster sah er in die kleine Branntweinstube. Er fand den würdigen Pinkus hinter seinem Schenktisch und richtete eine kurze kaufmännische Frage aus: «Herr T. O. Schröter läßt fragen, ob Schmeie Tinkeles aus Brody angekommen ist oder ob er erwartet wird? Er soll sich sogleich wegen des Geschäfts in der Handlung einfinden.»

Pinkus erwiderte vorsichtig, Tinkeles sei nicht anwesend und er wisse nicht, ob und wann dieser kommen werde. Tinkeles spreche manchmal bei ihm vor, manchmal auch nicht, die Sache sei unsicher. Er werde übrigens den Auftrag ausrichten, wenn er den Mann sehe.

Am andern Tag öffnete der Diener die Tür Antons, und Schmeie Tinkeles schlüpfte in das Zimmer. «Willkommen, Tinkeles!» rief Anton ihm entgegen und sah mit trübem Lächeln auf den Mann im Kaftan.

Der Händler war überrascht, als er sich Anton gegenüber fand. Über sein schlaues Gesicht flog ein Schatten, und eine innere Unruhe wurde aus dem lebhaften Gewirbel sichtbar, womit er seine Freude über das Wiedersehen auszudrücken suchte. «Gottes Wunder, daß ich Sie leibhaftig wiedersehe, ich habe mich oft erkundigt im Geschäft bei Schröter und habe nicht können erfahren, wo Sie hingereist sind. Ich habe immer gern mit Ihnen zu tun gehabt, wir haben doch zusammen gemacht manchen schönen Kauf.»

«Wir haben auch Krieg miteinander geführt, Tinkeles», warf Anton dazwischen.

«Es war ein schlechtes Geschäft», sagte Tinkeles ablenkend, «es sieht jetzt traurig aus mit dem Handel, das Gras wächst auf den Landstraßen. Es ist gewesen eine böse Zeit im Lande. Der beste Mann, wenn er sich schlafen gelegt, hat es nicht gewußt, ob er morgen noch wird Beine haben zum Stehen.»

«Ihr habt es doch durchgemacht, Tinkeles, und ich nehme an, die Zeit ist Euch nicht schlecht bekommen. Setzt Euch, ich habe mit Euch zu reden.»

«Wozu setzen?» fragte der Jude mißtrauisch, als Anton nach der Tür ging und diese verriegelte. «Beim Geschäft hat man keine Zeit zum Sitzen. Verzeihen Sie, was verriegeln Sie die Tür? Man braucht keinen Riegel, wenn man machen will Geschäfte, es stört uns niemand.»

«Ich will mit Euch etwas im Vertrauen besprechen», sagte Anton, vor den Händler tretend, «es soll Euer Schade nicht sein.»

«So sprechen Sie», sagte Tinkeles, «aber lassen Sie offen die Tür.»

«Hört mich an», begann Anton. «Ihr erinnert Euch an die letzte Unterredung, die wir hatten, damals, als wir auf der Reise zusammentrafen.»

«Ich erinnere mich an nichts», sagte der Händler kopfschüttelnd und sah unbehaglich nach der Tür.

«Ihr gabt mir damals einen guten Rat, und als ich mehr von Euch erfahren wollte, wart Ihr aus der Stadt verschwunden.»

«Das sind alte Geschichten», antwortete Tinkeles immer unbehaglicher. «Ich kann mich jetzt nicht erinnern, ich habe auch zu tun auf dem Markt, ich dachte, Sie wollten mit mir reden von einem Geschäft.»

«Es ist ein Geschäft, von dem wir sprechen, und es kann für Euch ein gutes Geschäft werden», sagte Anton nachdrücklich. Er ging an seinen Schreibtisch und holte eine Geldrolle heraus, die er vor Tinkeles auf den Tisch legte. «Diese hundert Taler gehören dem, welcher mir eine Nachricht gibt, die ich brauche.» Tinkeles sah mit einem scheuen Seitenblick auf die Rolle und erwiderte: «Hundert Talerstücke sind gut, aber ich kann keine Nachricht geben, ich weiß von nichts; ich kann mich nicht besinnen. Sooft ich Sie sehe, fangen Sie an von ärgerlichen Sachen», schloß er unwillig, «es ist mir kein Glück, wenn ich habe mit Ihnen zu tun, ich habe immer nur gehabt Not und Kummer.»

Anton ging schweigend zu seinem Pult und holte eine zweite Geldrolle, die er neben die erste legte. «Zweihundert Taler», sagte er, ergriff die Kreide und schloß die Rollen durch vier Striche ein. «So viel ist Euer, wenn Ihr mir die Auskunft geben könnt, die ich haben will.» Die Blicke des Galiziers hefteten sich sehnsüchtig auf das Viereck. Anton stand daneben und wies schweigend mit dem Finger darauf. Der Händler kämpfte einen schweren Kampf, er sah auf Anton und verzog sein Gesicht zu einem harmlosen Lachen, er versuchte unbefangen auszusehen und blickte wie gleichgültig in der Stube umher; aber immer wieder fiel sein Blick auf Antons Zeigefinger und das weiße Viereck auf dem Tische. Keiner sprach, das stumme Schweigen dauerte einige Augenblicke, und doch war es eine lebhafte und beredte Unterhaltung. Immer glänzender wurden die Augen des Galiziers, immer unruhiger seine Gebärden, er zuckte mit den Schultern, hob die Brauen in die Höhe und rang heftig, von dem Zauber loszukommen, der ihn festbannte. Endlich wurde ihm der Zustand unerträglich. Er griff mit der Hand nach den Rollen.

«Erst redet», sagte Anton und hielt die Hand über das Geld.

«Seien Sie nicht so hart gegen mich», bat Tinkeles.

«Hört mich an», sagte Anton. «Ich will nichts Unrechtes von Euch, nichts, was ein ehrlicher Mann einem andern verweigern dürfte; ich könnte vielleicht Eure gerichtliche Vernehmung durchsetzen und ohne Kosten zu sichern Geständnissen kommen; ich weiß aber von früher, welchen Widerwillen Ihr gegen das Gericht habt, und auch deshalb biete ich Euch das Geld. Verstündet Ihr eine andere Sprache, so würdet Ihr mir sagen, was Ihr wißt, wenn ich Euch erzähle, daß eine Familie unglücklich geworden ist deshalb, weil Ihr mir früher nicht alles gesagt habt. Diese Sprache aber würde bei Euch nichts nützen.»

«Nein», sagte Tinkeles ehrlich, «sie würde nichts nützen. Lassen Sie sehen das Geld, das Sie haben hingelegt für mich. Sind es richtig zweihundert Talerstücke?» fuhr er fort, auf die Rollen starrend. «Es ist gut, ich weiß, sie sind richtig. Fragen Sie mich, was Sie wollen wissen.»

«Ihr habt mir gesagt», begann Anton, «daß Itzig, der frühere Buchhalter Ehrenthals, darauf ausging, den Freiherrn von Rothsattel zu ruinieren.»

«Ist es nicht gewesen, wie ich habe gesagt?» fragte Tinkeles.

«Ich habe Grund, anzunehmen, daß Ihr wahr gesprochen. Ihr habt damals zwei erwähnt, wer ist der andere?»

Der Händler stockte; Anton griff nach den Geldrollen. «Lassen Sie liegen», bat Tinkeles, die Hand bewegend. «Der andere heißt Hippus, wie ich habe vernommen. Er ist ein alter Mann und hat gewohnt lange Zeit bei dem Löbel Pinkus.»

«Ist er vom Geschäft?» fragte Anton.

«Er gehört nicht zu unsern Leuten und ist nicht vom Geschäft, er ist vertauft, er ist gewesen Sachwalter.»

«Habt Ihr mit Itzig in irgendeinem Geschäft zu tun?» fragte Anton weiter.

«Soll mich bewahren der gerechte Gott vor diesem Menschen», rief Tinkeles. «An dem ersten Tage, wo er ist gekommen in die Stadt, hat er mir wollen aufmachen den Schrank, worin sind gewesen meine Sachen. Ich habe gehabt meine Mühe, ihn zu verhindern, daß er mir nicht hat genommen meine Kleider. Er nimmt's von den Lebendigen. Ich mag nichts zu tun haben mit einem solchen Menschen.»

«Um so besser für Euch», antwortete Anton; «jetzt hört mir zu. Dem Freiherrn ist ein Kasten gestohlen worden, in welchem wichtige Papiere aufbewahrt wurden. Der Diebstahl ist in dem Kontor Ehrenthals verübt worden. Habt Ihr zufällig etwas über den Diebstahl gehört, oder habt Ihr Argwohn, wer der Dieb sein könnte?»

Der Galizier sah unruhig in der Stube umher, auf Anton und die Rollen, und sagte entschlossen, die Augen zudrückend: «Ich weiß von nichts.»

«Um so besser für Euch», antwortete Anton. «Jetzt hört mir zu. Und gerade dies will ich von Euch erfahren; und dies Geld ist für den, der mir darüber Auskunft gibt.»

«Wenn ich also muß reden», sagte der Galizier, «so soll es gesagt sein. Ich habe gehört, daß der Mensch, welcher heißt Hippus, als er ist gewesen betrunken, hat geschrien und hat gesagt: ‹Jetzt haben wir den Rotschwanz, er ist geliefert, wegen der Papiere ist er geliefert.›»

«Und weiter wißt Ihr nichts?» fragte Anton in ängstlicher Spannung.

«Nichts», sagte der Galizier, «es ist lange her, und ich habe nur wenig können verstehen, was sie haben miteinander gesprochen.»

«Ihr habt das Geld, welches hier liegt, Euch nicht verdienen können», entgegnete Anton nach einer Pause, «was Ihr mir gesagt habt, ist wenig. Damit Ihr aber seht, daß mir daran liegt, von Euch Auskunft zu erhalten, so nehmt hier diese hundert Taler; das zweite Hundert ist Euer, sobald Ihr mir irgendeine Spur des gestohlenen Kästchens oder der entwendeten Papiere schaffen könnt. Vielleicht ist das Euch nicht unmöglich.»

«Es ist nicht möglich», sagte der Galizier bestimmt, die empfangene Geldrolle in der Hand wägend und die zweite betrachtend. «Was der Itzig tut, tut er nicht so, daß ein anderer auf seinen Weg sehen kann, und ich bin doch nur ein Fremder im Ort und mache keine Geschäfte mit Spitzbuben.»

«Versucht es doch, die Spur zu finden», entgegnete Anton. «Sobald Ihr etwas erfahrt, bringt mir Nachricht, dies Geld hebe ich für Euch auf. Ich habe nicht nötig, Euch zu sagen, daß Ihr sehr vorsichtig sein und unter Umständen vermeiden müßt, dem Itzig oder seinen Spießgesellen Argwohn zu geben. Verratet gegen niemand, daß Ihr mich kennt.»

«Ich bin kein Kind», antwortete Tinkeles beistimmend, «aber ich fürchte, ich werde Ihnen nichts dienen in dieser Sache.»

So entfernte sich der Galizier, nachdem er die Geldrolle in die Tasche seines Kaftans versenkt hatte.

Anton hatte den Namen dessen erfahren, der vielleicht den Diebstahl verübt hatte. Es war ihm die Möglichkeit gegeben, an diesen Namen weitere Nachforschungen zu knüpfen. Aber die Schwierigkeit, die fehlenden Dokumente ohne Hilfe der Behörde wiederzuerlangen, wurde immer größer. Unter diesen Umständen faßte er den Entschluß, welcher einem Kaufmann näher lag als einem Beamten. Es war ein gewagter Schritt, aber er bot die Möglichkeit, in kurzer Zeit und ohne Aufsehen die Papiere in die Hand des Barons zurückzubringen.

Er wollte mit Itzig selbst in Verbindung treten und das wenige, was er durch den Galizier erfahren hatte, dem Verschlagenen, Gewissenlosen gegenüber so gut als möglich zu benutzen suchen. Wohl fühlte er, wie unsicher der Schritt sei und daß ein harter Kampf mit Itzig bevorstehe. Hätte er alles gewußt, was der unternehmende Geist des Agenten in sich herumtrug, er hätte noch mehr Bedenken gehabt, den Weg zu machen.

Itzigs verschmitzter Bursch öffnete die Tür. Anton stand seinem Schulkameraden gegenüber. Der Agent wußte bereits, daß Anton von dem Gut bei Rosmin nach der Stadt zurückgekehrt war, und hatte sich auf diesen Besuch vorbereitet. Einen Augenblick betrachteten die beiden Männer einander, beide bemüht, in Gesicht und Haltung des Gegners zu lesen und sich zu dem beginnenden Kampf zu rüsten. Beiden hatte ein vieljähriger vorsichtiger Verkehr mit Menschen und den Interessen des Handels einiges Gleichartige gegeben. Beide waren gewöhnt, den Schein kaltblütiger Ruhe zu behaupten und das Ziel, das sie erreichen wollten, zu verbergen, beide waren gewöhnt an schnelle Überlegung, an behutsames Sprechen, an kühle Haltung, beide zeigten auch in Sprache und Gebärde etwas von der Form, welche der kaufmännische Verkehr dem Geschäftsmann verleiht, beide waren heut in einer großen inneren Aufregung, welche die Wange Antons rötete und die Backenknochen Veitels mit einem hellen Schimmer überzog. Aber dem klaren Blick Antons begegnete das Auge des Gegners unruhig und lauernd, dem herben Ernst seiner Haltung eine Mischung von Trotz und Unterwürfigkeit; beide erkannten im ersten Augenblick, daß der Gegner gefährlich und schwer zu besiegen sei, und beide sammelten ihre ganze Kraft. Der Kampf begann. Itzig eröffnete ihn in seiner Weise. «Es ist mir eine Freude, auch Sie einmal bei mir zu sehen, Herr Wohlfart», sagte er mit plötzlicher Freundlichkeit. «Es ist lange her, daß ich nicht das Vergnügen gehabt habe, Ihnen zu begegnen. Ich habe doch immer ein großes Interesse genommen an Ihnen. Wir sind zusammen in der Schule gewesen, wir sind an einem Tage hierhergekommen, wir haben uns beide vorwärtsgebracht in der Welt. Ich hatte gehört, daß Sie seien gegangen nach Amerika. Die Leute reden so vieles. Ich hoffe, daß Sie jetzt wieder in der Stadt bleiben. Vielleicht treten Sie auch wieder in das Geschäft des Herrn Schröter, man sagt, er hat sehr bedauert Ihren Abgang.» – So flossen ihm die Worte von den Lippen, aber sein Blick suchte von allen Seiten durch die Außenseite Antons durchzudringen in das, was den Besuchenden beschäftigte.

Er hatte sich eine Blöße gegeben, als er sich anstellte, nicht genau zu wissen, wo Anton in der letzten Zeit gewesen war. Denn daß er den Namen Rothsattel zu nennen vermied, gab Anton die feste Überzeugung, er habe Grund, bei Nennung dieses Namens ungewöhnliche Vorsicht zu beobachten.

Anton begann, diesen Fehler Veitels benutzend, so kalt, als ob der andere seine ganze Rede in die Luft gesprochen hätte: «Ich komme, Herr Itzig, um in einer Geschäftsangelegenheit mit Ihnen Rücksprache zu nehmen. Sie sind mit den Verhältnissen des Familiengutes bekannt, welches dem Baron Rothsattel gehört und jetzt im Wege der notwendigen Subhastation verkauft werden soll.»

«Im allgemeinen bin ich damit bekannt», antwortete Veitel und lehnte sich entschlossen an die Ecke des Sofas, «Wie man bekannt ist mit so etwas; ich habe manches darüber gehört.»

«Sie haben doch im Kontor von Ehrenthal dessen Geschäfte mit dem Baron, welche jahrelang verliefen und die Geldverhältnisse des Gutes betrafen, geleitet und müssen, wie sich voraussetzen läßt, dadurch genaue Einsicht erhalten haben. Da gegenwärtig mit Ehrenthal selbst seiner Krankheit wegen ein geschäftlicher Verkehr nicht möglich ist, so ersuche ich Sie um einige Auskunft.»

«Was ich etwa in Ehrenthals Kontor erfahren habe als Buchhalter», sagte Itzig, «das habe ich im Vertrauen erfahren und kann es einem andern nicht mitteilen. Ich wundere mich, daß Sie so etwas von mir verlangen», schloß er mit einem boshaften Blicke.

Anton erwiderte kaltblütig: «Ich verlange nichts, wodurch das Pflichtgefühl, welches Sie äußern, verletzt werden könnte. Es liegt mir daran, zu erfahren, in welchen Händen die Hypotheken gegenwärtig sind, welche auf dem Gute haften.»

«Das können Sie leicht erfahren durch einen Auszug aus dem Hypothekenbuch», sagte Veitel mit wohlangenommener Gleichgültigkeit.

«Sie werden vielleicht gehört haben», fuhr der angreifende Anton fort, «daß einige der Hypotheken in den letzten Monaten am hiesigen Platz aus einer Hand in die andere gegangen sind; die gegenwärtigen Besitzer sind jedenfalls im Hypothekenbuche nicht eingetragen. Es ist anzunehmen, daß die Instrumente aufgekauft sind, um einem Kauflustigen bei der Subhastation den Kauf entweder zu erleichtern oder auch zu erschweren.»

Bis hierher war das Gespräch eine alltägliche Vorbereitung zum ernsten Gefecht gewesen, etwa wie die ersten Züge im Schach oder wie der Anfang eines Wettrennens. Itzigs Ungeduld führte durch einen Sprung weiter hinein.

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