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Silberne Saiten

Stefan Zweig: Silberne Saiten - Kapitel 8
Quellenangabe
authorStefan Zweig
titleSilberne Saiten
publisherSchuster & Loeffler
year1901
correctorreuters@abc.de ohne Rechtschreibprüfung
senderbruce.welch@gmx.de
created20171117
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Vertrauen.

Oh, einmal kommt das Glück, wann es auch sei!
Da hastet nicht der Tag an mir vorbei
Hinein in's weite wirre Weltgetriebe,
Da trag' auch ich im Haare Frührotschein,
Und Sonne wird um meine Jugend sein,
Dem Prunkpokale meiner großen Liebe.

Da prangt die Welt in Glanz und Feierkleid
Und meine Liebe wird mir tote Zeit
Und stumme Zukunft morgengoldig färben! –
Am Tag, da meines Lebens Liebe blüht
Da ist des Leides letztes Scheit verglüht
Da wird auch meine wilde Sehnsucht sterben . . .

[18]

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