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Silberne Saiten

Stefan Zweig: Silberne Saiten - Kapitel 50
Quellenangabe
authorStefan Zweig
titleSilberne Saiten
publisherSchuster & Loeffler
year1901
correctorreuters@abc.de ohne Rechtschreibprüfung
senderbruce.welch@gmx.de
created20171117
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Oh, komm in meiner Träume Reiche!
Dort drohen nicht brausende Stürme wie hier,
Dort ist meine Krone. Aus silbernem Teiche
Taucht sie empor und duftende weiche
Mädchenhände reichen sie mir.

Und laute jubelnde Sänge grüßen
Aus Tiefen und Thalen so wunderbar,
Die voll im Dufte des Abends erfließen . . .
. . . Da beug ich mich nieder mit bebenden Füßen
Und schmieg' Dir die Krone ins seidene Haar.

Dann schreiten wir tiefer ins Sonnenblinken
– Es haften Dir Rosen am schimmernden Kleid –
Wir wandeln zur Flut, das Vergessen zu trinken . . .
Und in die dämmernden Wogen versinken
Die Tage voll Sorge und menschlichem Leid . . .

[68]

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