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Silberne Saiten

Stefan Zweig: Silberne Saiten - Kapitel 33
Quellenangabe
authorStefan Zweig
titleSilberne Saiten
publisherSchuster & Loeffler
year1901
correctorreuters@abc.de ohne Rechtschreibprüfung
senderbruce.welch@gmx.de
created20171117
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Wunder des Abends.

Fern summt der Abendsang der Kathedrale . . .
In Dämmerflut versinkt ihr goldner Knauf,
Und von dem nebelstillen, tiefen Thale
Zieht stumm und groß, auf seidener Sandale
Die reife Sommernacht herauf.

Weit drüben siehst Du einen Stern versprühen . . .
Nun ahnst Du, daß ein Wunder Dir geschieht. –
Du träumst und sinnst . . . Und weiche Worte blühen
In dunkler Seele zitternd auf und mühen
Sich still zu einem neuen Lied . . .

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