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Silberne Saiten

Stefan Zweig: Silberne Saiten - Kapitel 18
Quellenangabe
authorStefan Zweig
titleSilberne Saiten
publisherSchuster & Loeffler
year1901
correctorreuters@abc.de ohne Rechtschreibprüfung
senderbruce.welch@gmx.de
created20171117
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Im Abendpurpur.

Dank Dir, Abend, Dank für Dein Geleiten!
Kronreif webst Du meinen Locken hin
Pupurwogen mein Gewand umgleiten . . .
Und nun kann ich wie ein König schreiten
Hin zu Dir, Du meine Königin.

Was ich blicke ist mein Gut und Eigen,
Breiter Bäche helles Glitzergold,
Edelsteine, die sich von den Zweigen
Demantfunkelnd in die Sonne neigen
Winken mir als reicher Königssold.

Rosen streut der Abend mir zu Füßen. –
Machtbewußt und hoch schreit ich dahin
Hin zu Dir. – Und Deine märchensüßen
Blicke werden mich als König grüßen
Der ich doch bei Dir nur Bettler bin . . .

[28]

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