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Silberne Saiten

Stefan Zweig: Silberne Saiten - Kapitel 12
Quellenangabe
authorStefan Zweig
titleSilberne Saiten
publisherSchuster & Loeffler
year1901
correctorreuters@abc.de ohne Rechtschreibprüfung
senderbruce.welch@gmx.de
created20171117
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Gewährung

Allein, wir zwei. – In jedem unsrer Blicke
Ein süßes, sehnendes Zusammenstreben,
Verhaltne Worte, die auf dieser Brücke
Mit goldnen Flügeln stumm hinüberschweben
Und unsre Seelen leise ineinander weben.

Und meine wilden, heißen Worte prangen
Von schwüler Rosen Duft an Sommertagen
Von kraftdurchtoster Jugend Lustverlangen. –
Und tiefer wird das Drängen. Es verzagen
Die reichen Worte und nur stumme Lippen fragen . . .

Du schweigst. – Doch deine dunkeln Augen leuchten
In mattem Glanz und deine Hände winken
Verheißung mir. – Ich küsse dir die feuchten
Thauperlen ab, die von den Wangen blinken. –
– Und tosend will mein Leben in dein Sein versinken . . .

[22]

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