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Schiller's Leben

Gustav Schwab: Schiller's Leben - Kapitel 56
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authorGustav Schwab
titleSchiller's Leben
publisherVerlag S. G. Liesching
year1859
firstpub1840
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Besuche aus Schwaben; Abschied eines Freundes.

Viele Männer unseres Schwabenlandes von mittlerem Alter erinnern sich von ihren Tübinger Studentenjahren her recht wohl eines mit Fett gepolsterten Kopfes, dem die Wangen zu Mund und Augen kaum Platz ließen. Der ganze dicke Leib rührte sich nur schwerfällig, und die Lippen brachten, in Gesellschaft oder auf dem Katheder, Töne hervor, die mit Mühe sich zum Artikulirten steigerten. Aber wenn der Mann ins Feuer kam und die blauen Augen freundlich zu leuchten begannen, so lösten sich die Worte allmählig verständlicher von der sich überschlagenden Zunge: seine Bemerkungen, gewürzte Scherze, sprühende Funken Geistes, selbst tiefere Gedanken und gelehrte Untersuchungen ließen sich unterscheiden, und mau konnte dem stammelnden Lehrer der Beredtsamkeit das Zeugniß des alten Poeten nicht versagen:

»In uns waltet ein Gott, sein regend Bewegen erwärmt uns.«

Es war der Professor der Poesie und Eloquenz zu Tübingen, der schwäbische Dichter Carl Philipp Conz. Am 27. Sept. 1825, als eben Conz am Geburtstage unsres Königes seine letzte Festrede auf dem Katheder herauswürgte, trat auf der Durchreise ein nahmhafter Künstler mit dem Verfasser in den Hörsaal der Tübinger Aula, hörte verwundert zu, und fragte endlich, wer der Mann mit den stolpernden Lippen sey. Auf den Namen Conz rief der Maler erschrocken! »Was? doch nicht etwa ein Bruder von dem berühmten Dichter Conz

Dieser, mit Schiller schon in seinen Jugendjahren und selbst von Lorch her bekannt, stattete im Jahr 1792 dem berühmten Landsmann, als ein damals wohl besser proportionirter Mann von dreißig Jahren, einen Besuch in Jena ab, und hat nach andern dreißig Jahren schätzbare Mitteilungen darüber gemacht. Zeitung für die elegante Welt. Jahrg. 1823. Nr. 3, 4, 5, 6, 7. Conz war am 28. Okt. 1762 zu Lorch geboren, studirte zu Tübingen, wurde dort 1789 Repetent und, nach Versehung zweier Diakonate, im Jahr 1804 ordentlicher Professor der klassischen Literatur, der Eloquenz 1812. Er starb 1828.

Nachdem er einige Züge aus Schillers Stuttgarterleben in seinem Gedächtniß aufgefrischt, zeigt er uns den Dichter zu Jena in seinem Hause, an seinem Tische, auf Spaziergängen. »Er war,« erzählt uns Conz, dessen Bericht wir ins Kurze ziehen wollen, »die Humanität selbst, so wie seine treffliche Gattin ein Muster edler Gefälligkeit und Bescheidenheit. Sie führten damals keine eigene Haushaltung, sondern ließen sich mit dem (längst berühmten) Niethammer, damals Doktor Legens, Göriz und seinem Zöglinge von einem ältern Frauenzimmer des Hauses, das sie bewohnten, die Kost reichen. Die Tafel war einfach frugal, und durch Schillers sokratischen Ernst und Scherz gewann sie die beste Würze. Er sprach nicht viel, aber, was er sprach, gediegen, mit Würde, mit Anmuth; er liebte den gemäßigten Scherz. Ein Feind des Leeren, gleichförmig und heiter, wenn ihn Anfälle seiner Kränklichkeit nicht verstimmten, wie er war – hörte man nur selten einen Ausdruck von ihm, der an den glühenden, brausenden Schiller, wie er sich in seinen früheren Schriften oft darstellte, jetzt erinnert hätte. Einmal nur konnte er, über die niederträchtige That eines damals in Jena angesehenen Mannes, die während des Essens erzählt ward, lebhaft entrüstet, aber doch noch mit edler Haltung, und selbst lächelnd sagen: »Es ist zu verwundern, daß solche Menschen nicht im Gefühl ihrer Nichtswürdigkeit augenblicklich verwesen!« – »Seine Brust ist verschlossen wie ein Archiv,« sagte er von des Kirchenraths Griesbach Verschwiegenheit in Geschäftssachen. Ein milder Ernst und die Sehnsucht nach dem Ideellen begleitete ihn selbst zum Antheil an harmlosen Ergötzlichkeiten, zum Billard, zum Taroke, selbst zum Kegelschub. So hob er einmal, vom Kugelspiele sich wegwendend, die Augen zum schönen Abendhimmel empor und entgegnete wehmüthig auf die Bemerkung: »ein trefflicher Abend!« die ein Mitspielender machte: »Ach, man muß doch das Schöne in die Natur erst hineintragen!« Glücklich, wer wie Knebel, im harmlosen Reiche »der Vorstellung« lebend, bei dem Anblicke in Gold und Purpur getauchter Bergspitzen, von keiner spekulativen Philosophie geängstet, ausrufen kann: »Das kommt aus der Ewigkeit!« Vergl. Knebels Leben von Th. Mundt S. LVII.

Schiller lebte und webte damals, erzählt Conz, ganz in Kants Schriften. In den abendlichen, geselligen Unterhaltungen, zu welchen sich mehrere jüngere Lehrer der Hochschule einfanden, war jene Philosophie der Gegenstand, über den immer am lebhaftesten gesprochen und gestritten wurde, und Schiller wußte mit seinem feurigen Geist und eindringenden Scharfsinne dem Gespräch oft das größeste Interesse zu geben.

Von dichterischen Arbeiten fand der Landsmann seinen Freund nur mit Übersetzungen beschäftigt, und bei seinem ersten Besuche las er ihm, noch frisch von der Freude über das Gelungene, von den fast nassen Druckbogen eines Thaliaheftes die ersten Proben seiner Verdeutschung aus Virgil vor. Er betrachtete damals, an seine Borussiade denkend, diesen Versuch zugleich als Studium, um der Kunstgriffe im Technischen voraus schon mehr Meister zu seyn. Indessen lag ihm der Entschluß, die dramatische Laufbahn wieder zu betreten, doch noch näher, und er sprach mit Begeisterung davon. » Es brenne ihn recht in der Seele – waren seine Worte– bald wieder mit einem neuen Drama aufzutreten, und er sey selbst begierig darauf; es müsse sich, ahne er, nach Form und Gestalt ganz unterscheiden von seinen vorigen. Seit er die Griechen studirt, schwebe ihm ein ganz neues Ideal von Trauerspiel vor.«

So rüstete er sich in seinem Innern zu einer neuen schriftstellerischen Epoche, die nach seiner Rückkehr aus dem Vaterlande (1794) und seit seiner engen Verbindung mit Göthe ihren Anfang nahm. –

Bis hierher der Württemberger Conz. Seine Erzählung verwischt bei unsrem Leser vielleicht die trüben und zum Theil schiefen Eindrücke, welche die Beobachtungen eines andern Landsmanns in der Seele zurückgelassen haben könnten.

In demselben Jahre, in welchem Schiller diesen Besuch aus dem Vaterlande erhielt, erwartete er einen für ihn selbst noch wichtigern und willkommenern. »Heute,« schrieb er – wir kennen das nähere Datum nicht Aber muthmaßlich ist der Brief schon vom Oktober 1791. – an seine Schwägerin, »heute habe ich einen Brief von Hause erhalten, worin die angenehme Nachricht steht, daß meine Mutter sich anfängt zu erholen. Herzlich hat sie mich erfreut. Ich hoffe noch einmal sie wieder zu sehen und ihr einige frohe Tage zu schenken. Auch dich und Lottchen muß sie noch sehen, und mein Vater euch seine Artigkeiten ins Gesicht sagen.«

1792 bis 1793.

Diese Hoffnung wurde jetzt, im Sommer 1792, theilweise erfüllt. Die Mutter, von der schweren Krankheit genesen, erfreute den geliebten Sohn aufs innigste durch ihren und seiner fünfzehnjährigen Schwester Nanette Diese hatte er schon im Januar 1790 sich von den Eltern erbeten. Boas II, 451. Besuch. Die letztere hatte die schönsten Geistesanlagen. Stellen aus des Bruders Gedichten zu deklamiren war ihre größte Freude, und ihren norddeutschen neuen Anverwandten machte sie mit der schwäbischen Naivetät große Freude.

Wurde Schiller auf diese Weise durch Besuche aus der Heimath erfreut, so mußte er dafür einen seiner wertheren Jenaer Freunde, seinen philosophischen Glaubensgenossen Fischenich, verlieren, der in diesem Jahre als Professor der Rechte nach Bonn abging. Er ward später nach Berlin versetzt, und starb im Jahr 1831 als K. preuß. Geheimeroberjustizrath. Hoffmeister II, 263 f. – Der Brief steht ganz bei Demselben II, 264-266. Am 11. Februar berichtete ihm unser Dichter, oder dießmal eigentlich, wie oft, unser Denker, ausführlich aus Jena, und erfreute sich der guten Aufnahme, welche die Kant'sche Philosophie durch ihn bei Lehrern und Lernenden finde. »Bei der studirenden Jugend wundert es mich übrigens nicht sehr; denn diese Philosophie hat keine andere Gegner zu fürchten, als Vorurtheile, die in jungen Köpfen doch nicht zu besorgen sind ... Die völlige Neuheit Ihres Evangeliums in Bonn muß sehr begeisternd für Sie seyn. Hier hört man auf allen Straßen Form und Stoff erschallen, man kann fast nichts Neues mehr auf dem Katheder sagen, als wenn man sich vornimmt, nicht Kantisch zu seyn. So schwer dieses unser einem ist, so habe ich es doch wirklich versucht. Meine Vorlesungen über Aesthetik Ein privatissimum. Hoffm. II, 286. haben mich ziemlich tief in diese verwickelte Materie hineingeführt, und mich genöthigt, mit Kants Theorie so genau bekannt zu werden, als man seyn muß, um nicht mehr bloß Nachbeter zu seyn. Wirklich bin ich auf dem Weg, ihn durch die That zu widerlegen, und seine Behauptung, daß kein objektives Prinzip des Geschmackes möglich sey, dadurch anzugreifen, daß ich ein solches aufstelle. Ich bin, seitdem Sie weg sind, der Philosophie sehr treu geblieben, ja, weil alle andere Zerstreuungen durch schriftstellerische Arbeiten aufgehört haben, so habe ich mich der Theorie des Geschmackes ausschließlich gewidmet. Ich habe Kant studirt und die wichtigsten andern Aesthetiker noch dazu gelesen. Dieses anhaltende Studium hat mich auf einige wichtige Resultate geführt, von denen ich hoffe, daß sie die Probe der Kritik aushalten werden.«

Auch von Schillers geselligem Leben erfahren wir Einiges aus diesem Briefe. »Für meinen Umgang,« sagt er, »habe ich an meinem neuen Landsmann M. Gros, Der nachmalige berühmte Lehrer des Naturrechts, Christ. Heinr. v. Gros, Erzieher Sr. Maj. des Königs Wilhelm von Württemberg, geb. zu Sindelfingen im Württembergischen den 10. Nov. 1765, ordentl. Professor der Rechte zu Erlangen 1796, zu hohen Richterstellen nach seinem Vaterlande berufen 1817, seit 1820 K. W. Geheimerrath u.s.w. Er starb zu Stuttgart den 9. Nov. 1840. der bei dem Prinzen von Wirtemberg Hofmeister gewesen ist, eine sehr gute Eroberung gemacht. Es ist ein sehr heller Kopf, der besonders in der Kant'schen Philosophie vortrefflich zu Hause ist. Von den hiesigen Schwaben, Paulus selbst mit eingeschlossen, kommt ihm an Sagacität keiner gleich. Von Reinhold hält er nicht viel, besucht auch seine Collegien nicht. Er studirt Jurisprudenz und wird nächsten Sommer nach Göttingen gehen.«

Mit seiner Gesundheit war es nach diesem Briefe noch immer das Alte, weder besser noch schlimmer; doch schien die Fieberperiode glücklich vorüber. Thätigkeit söhnte ihn mit der traurigen Existenz aus, zu der sein kranker Körper ihn verurtheilte.

Mitten unter seinen philosophischen Studien flammte das politische Interesse noch einmal bei Schiller auf, als der Proceß des unglücklichen Ludwigs XVI. verhandelt wurde. Der Verfasser der Räuber und Fiesko's wollte noch einmal, und zwar unmittelbar, der Sache der bürgerlichen Freiheit dienen, indem er den König vertheidigte. »Weißt du,« schreibt er an Körner im December 1792, »Niemand, der gut ins Französische übersetzte, wenn ich etwa in den Fall käme, ihn zu brauchen? Kaum kann ich der Versuchung widerstehen, mich in die Streitsache wegen des Königs einzumischen, und ein Memoire darüber zu schreiben. Mir scheint diese Unternehmung wichtig genug, um die Feder eines Vernünftigen zu beschäftigen, und ein deutscher Schriftsteller, der sich mit Freiheit und Beredsamkeit über diese Streitfrage erklärt, dürfte wahrscheinlich auf diese richtungslosen Köpfe einen Eindruck machen. Wenn ein Einziger aus einer ganzen Nation ein öffentliches Urtheil sagt, so ist man wenigstens auf den ersten Eindruck geneigt, ihn als Wortführer seiner Classe, wo nicht seiner Nation, anzusehen, und ich glaube, daß die Franzosen gerade in dieser Sache gegen fremdes Urtheil nicht ganz unempfindlich sind. Außerdem ist gerade dieser Stoff sehr geschickt dazu, eine solche Vertheidigung der guten Sache zuzulassen, die keinem Mißbrauch ausgesetzt ist. Der Schriftsteller, der für die Sache des Königs öffentlich streitet, darf bei dieser Gelegenheit schon einige wichtige Wahrheiten mehr sagen, als ein Anderer, und hat auch schon etwas mehr Kredit. Vielleicht räthst du mir an, zu schweigen; aber ich glaube, daß man bei solchen Anlässen nicht indolent und unthätig bleiben darf... Es, gibt Zeiten, wo man öffentlich sprechen muß, weil Empfänglichkeit dafür da ist, und eine solche Zeit scheint mir die jetzige zu seyn.«

Die Ereignisse eilten diesem edeln Gedanken des Dichters, der vielleicht im Zusammenhange mit diesen Planen noch im December 1792 an eine Reise nach Paris dachte, zuvor. Der Kopf des Königes fiel, und Schiller behielt keine persönliche Erinnerung aus dieser Schreckenszeit, als das französische Bürgerdiplom, das, wie er aus den Zeitungen erfuhr, unterzeichnet von Roland Briefwechsel von Schiller und Göthe IV, S. 131. und zwei andern Mitgliedern des Nationalconvents, ihm zugesendet, erst nach fünf Jahren durch Campe. Compe steht bei Fr. v. Wolz. II, 98; es ist Campe gemeint (Schiller an Göthe vom 2. März 1798). in seine Hände kam.

Soeben (Oktober 1840) kommen die merkwürdigen hierher gehörenden Dokumente, durch eine sehr gütige Mittheilung aus Weimar, in unsre Hände; da dieselben dem Publikum bisher gänzlich unbekannt waren, so fügen wir sie, als eine werthvolle Zugabe, und als Gegenstück zum deutschen Reichsadelsdiplom, diesem zweiten Drucke unsrer Biographie bei. Der unkenntliche Name Gille (oder Giller?) macht es nun auch erklärlich, warum das Diplom so spät erst seinen Weg zu der gemeinten Adresse fand.

Paris, le 10. Octobre 1792, l'an 1<sub>r</sub> de la République Française. J'ai l'honneurs de Vous adresser ci-joint, Monsieur, un imprimé revêtu de sceau de l'Etat, de la loi du 26. Août dernier, qui confère le titre de Citoyens français à plusieurs Etrangers. Vous y lirez la Nation vous a placé au nombre des amis de l'humanité et de la société, auxquels Elle a dèféré ce titre. –

L'Assemblée Nationale, par un Décret du 9. Septembre, a chargé le Pouvoir exécutif de Vous adresser cette Loi; j'y obéis, en Vous priant d'être convaincu de la satifaction que j'éprouve d'être, dans cette circonstance, le Ministre de la Nation, et de pouvoir joindre mes sentimens particuliers à ceux que vous témoigne un grand Peuple dans l'enthousiasme des premiers jours de sa liberté.

Je Vous prie de m'accuser la réception de ma Lettre, afin que la Nation soit assurèe que la Loi Vous est parvenue, et que Vous comptez également les Français parmi vos Frères.

              le Ministre de l'Interieur
              de la République Française.

               (gez.) Roland.
              M. Gille (Schiller) Publiciste allemand.

Loi Qui confère le titre de Citoyen Français à plusieurs Etrangers.

Du 26. Août 1792, l'an quatrième da la liberté.

L'Assemblée Nationale, considérant que les hommes qui, par leurs écrits et par leur courage, ont servi la cause de la liberté, et préparé l'affranchissement des peuples, ne peuvent être regardés comme étrangers par une Nation que que ses lumières et son courage ont rendue libre; –

Considérant que, si cinq ans de domicile en France suffisent pour obtenir à un étranger le titre de citoyen Français, ce titre est bien plus justement dû ceux qui, quelque soit le sol qui'ils habitent, ont consacré leurs bras et leurs veilles à défendre la cause des peuples contre le despotisme des roi, à bannir les préjugés de la terre, et à reculer les bornes de connaissances humaines;

Considérant que, s'il n'est pas permis d'espérer que les hommes ne forment un jour devant la loi, comme devant la nature, qu'une seule famille, une seule association, les amis de la liberté, de la fraternité universelle, n'en doivent pas être moins chers à une Nation qui a proclamé sa renonciation à toutes conquêtes, et son désir de fraterniser avec tous les peuples;

Considérant enfin qu'un moment où une convention nationale va fixer les destinées de la France et préparer peut-être celle du genre humain, il appartient à un peuple généreux et libre, d'appeler toutes les lumières et de déférer le droit de concourir à ce grand acte de raison, à des hommes qui par leurs sentimens, leurs écrits et leur courage s'en sont montrés si éminemment dignes:

Déclare déférer le titre de citoyen Français au docteur Joseph Priestly, à Thomas Payne, à Jérémie Bentham, à William Wilberforce, à Thomas Clarkson, à Jacques Mackintosh, à David Williams, à N. Gorani, à Anacharsis Cloots, à Corneille Pauw, à Joachim-Henri Campe, à N. Pestalozzi, à George Washington, à Jean Hamilton, à N. Maddisson, à Fr. Klopstock, et à Thadée Koscuisko.

Du même jour.

Un membre demande que le sieur Gille (Schiller), publiciste allemand, soit compris dans la liste de ceux à qui l'Assemblée vient d'accorder le titre de citoyen Français; cette demande est adoptée.

Au nom de la nation, le conseil exécutif provisoire mande et ordonne à tous les Corps administratifs et Tribunaux, que les présentes ils fassent consigner dans leurs régistres, lire, publier et afficher dans leurs départemens et ressorts respectifs, et exécuter comme loi. En foi de quoi nous avons signé ces présentes, auxquelles nous avons fait apposer le sceau de l'Etat. A Paris, le sixième jour du mois de septembre mil sept cent quatre-vingt-douze, l'an quatrième de la liberté. –

Signé:Clavière Contresigné: Danton. Et scellées du sceau de l'Etat

Certifié conforme à l'original
L.S. (gez.) Danton.

A Paris
de l'imprimerie nationale exécutive du Louvre. 1792.

Aus technischen Gründen wird diese Fußnote im Text wiedergegeben. Re.

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