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Schiller's Leben

Gustav Schwab: Schiller's Leben - Kapitel 32
Quellenangabe
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authorGustav Schwab
titleSchiller's Leben
publisherVerlag S. G. Liesching
year1859
firstpub1840
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Dermalige Philosophie Schillers.

Der junge Mann, der im Vollgefühle poetischer Produktionskraft so harmlos, und wir dürfens hinzusetzen, so demüthig zu scherzen wagte, war indessen kein so unbefangen dichtender Natursohn mehr, als er in der eben aufgeführten Scene erscheinen mochte. Nicht nur hatte er, wie äußerlicher beobachtende Freunde längst erkannt und »die Räuber« vor der Welt bestätigt hatten, mit der bürgerlichen Convenienz seine Lanze gebrochen, sondern es hatte sich auch in seinem Innern der Zwiespalt zwischen Glauben und Wissen schon seit geraumer Zeit aufgethan; das speculative Bewußtseyn hatte dem gemeinen, wie man heutzutage spricht, in seiner Seele schon vor Monaten, ja vielleicht vor Jahren die erste Schlacht geliefert, und einen Sieg gewonnen, dessen glänzendste Frucht auf dem Gebiete der Dichtung unstreitig eben jener Don Carlos war, in dessen Besitznahme durch den Geist ihn die Wäsche seiner Hausfrau zu Dresden unterbrach.

Der ausführliche und vollständige Bericht über diesen Kampf ist in den »philosophischen Briefen« enthalten, welche zuerst im dritten Hefte des ersten und im siebenten Hefte des zweiten Bandes der rheinischen Thalia erschienen sind, die somit ihrer reiferen Gestaltung nach, Hoffmeister weist aus einer Note der Anthologie nach, daß »die Briefe des Julius an Raphael,« was ihre erste Anlage betrifft, sich nach Stuttgart und ins Jahr 1781 zurückdatiren. A.a.O. I, 45. in Mannheim begonnen und in Leipzig oder Dresden vollendet worden zu seyn scheinen. Ueber die Personen Julius und Raphael darf man nicht grübeln; sie sind nur die Hypostasirung der sich unter einander verklagenden oder entschuldigenden philosophischen Gedanken des Jünglings, die in so weit eins und mit einander verschworen sind, daß sie beide in ihm den frommen, überlieferten Glauben des Elternhauses, der Schule und des Hörsaales bekämpfen; und die geheimen Bundesgenossen des speculirenden Dichters, die sich zum Schein einander bekriegen, sind zwei vornehme Freunde des Ringenden: hinter Julius versteckt, ein alter Bekannter von der Akademie her – Benedikt Spinoza, hinter Raphael (wie er zuletzt spricht) der erst in Sachsen hinzugetretene Immanuel Kant.

Aus dem verworrenen Schlachtgeschrei tönen aber vernehmliche Worte des Genius heraus, die uns mit Staunen und Hochachtung vor dem speculativen Geiste des Verfassers erfüllen. Es sind ungefähr folgende Gedanken, die sich aus dem chemischen Processe von vielen Schlacken als reines Metall (doch nicht als das Gold der Wahrheit) absondern.

Zuerst spricht Julius aus dem jungen, ringenden Geiste. Der Glaube ist ihm gestohlen, der ihm Frieden gab. Sein Freund Raphael, sein Lehrer in der Philosophie, hat ihn verachten gelehrt, wo er anbetete. Er glaubt nicht mehr, daß die Lehre, welche die Besten unter den Menschen bekennen, welche so mächtig siegt und so wunderbar tröstet, darum wahr seyn müsse. Er glaubt niemand mehr, als seiner eigenen Vernunft, es giebt nichts Heiliges als die Wahrheit, und was die Vernunft erkennt, ist Wahrheit. »Ich habe alle Meinungen aufgeopfert, gleich jenem verzweifelten Eroberer alle meine Schiffe in Brand gesteckt, da ich an dieser Insel landete, und alle Hoffnung zur Rückkehr vernichtet.« Schon vorher hat er bekannt, daß diese Vernunft ihm Zweifel gegen die Erschaffung der Welt und seiner Person und gegen die Unsterblichkeit der letzteren aufgedrungen, daß, wenn Gott vollkommen seyn wolle, die Welt von Ewigkeit seyn müsse. »Schrecklicher Irrgang meiner Schlüsse! Ich gebe den Schöpfer auf, sobald ich an einen Gott glaube. Wozu brauche ich einen Gott, wenn ich ohne einen Schöpfer ausreiche?«

Und welches System hat nun diese spinozistisch gewordene Vernunft aufgebaut? »Das Universum ist ein Gedanke Gottes. Nachdem dieses idealische Geistesbild in die Wirklichkeit hinübertrat, und die geborene Welt den Riß ihres Schöpfers erfüllte – erlaube mir diese menschliche Vorstellung – so ist der Beruf aller denkenden Wesen, in diesem vorhandenen Ganzen die erste Zeichnung wiederzufinden, die Regel in der Maschine, die Einheit in der Zusammensetzung, das Gesetz in dem Phänomen aufzusuchen und das Gebäude rückwärts auf seinen Grundriß überzutragen. Die große Zusammensetzung, die wir Welt nennen, bleibt mir jetzo nur merkwürdig, weil sie vorhanden ist, mir die mannichfachen Aeußerungen jenes Wesens symbolisch zu bezeichnen. Alles in mir und außer mir ist nur Hieroglyphe einer Kraft, die mir ähnlich ist. Die Gesetze der Natur sind die Chiffern, welche das denkende Wesen zusammenfügt, sich dem denkenden Wesen verständlich zu machen – das Alphabet, vermittelst dessen alle Geister mit dem vollkommensten Geiste und mit sich selbst unterhandeln.« Seit dieser Entdeckung ist Alles um ihn her bevölkert. Wo er einen Körper entdeckt, da ahnt er einen Geist, wo er Bewegung merkt, da räth er auf einen Gedanken;

Wo kein Todter begraben liegt, wo kein Auferstehen seyn wird,

redet noch die Allmacht durch ihre Werke zu ihm, und so versteht er die Lehre von einer Allgegenwart Gottes.

Einige Verlegenheit zeigt Julius, wenn er von dieser metaphysischen Identitätslehre von Gott und der Welt ins ethische und gemüthliche Gebiet hinübergehen soll, eine Schwierigkeit, die der Spinozismus auch in der neuesten Zeitform nicht überwunden hat. Das Streben nach Vollkommenheit, das er bei allen Geistern wahrnimmt, erkennt der denkende Dichter in dem gemeinschaftlichen Trieb derselben, ihre Thätigkeit auszudehnen, alles, was sie als gut oder reizend erkennen, sich zu eigen zu machen. »Welchen Zustand wir wahrnehmen, in diesen treten wir selbst. In dem Augenblicke, wo wir sie denken, sind wir die Eigenthümer einer Tugend, Urheber einer Handlung, Erfinder einer Wahrheit, Inhaber einer Glückseligkeit.... Unser eigener Zustand ist es, wenn wir einen fremden empfinden; die Vollkommenheit wird auf den Augenblick unser, worin wir uns eine Vorstellung von ihr erwecken; unser Wohlgefallen an Wahrheit, Schönheit und Tugend löst sich endlich in das Bewußtseyn eigner Veredlung, eigner Bereicherung auf.«

Mit Recht sieht Hoffmeister in diesen spekulativen Träumen (»deren Hauptresultate wir auch in unsern Tagen, mit der Anmaßung der absoluten Wahrheit, haben wiederkehren sehen«) die glänzendste, geistreichste Darstellung des Pantheismus. Doch vollendet der Verfasser diese Bahn nicht ganz. »Wir haben Begriffe von der Weisheit des höchsten Wesens,« sagt er, »von seiner Güte, von seiner Gerechtigkeit – aber keinen von seiner Allmacht. Seine Allmacht zu beweisen, helfen wir uns mit der stückweisen Vorstellung dreier Successionen: Nichts, sein Wille, und Etwas. Es ist wüste und finster – Gott ruft: Licht! – und es wird Licht. Hätten wir eine Realidee seiner wirkenden Allmacht, so wären wir Schöpfer, wie Er.«

Der gemüthliche Theil dieses Systems, Liebe überschrieben, ist auch der unklarste, und höchst wahrscheinlich derjenige, der schon vom Jahr 1781 und aus Stuttgart stammt, denn in ihm finden sich die Citate aus der Anthologie. Er erklärt die Liebe, dieses schönste Phänomen der beseelten Schöpfung, den allmächtigen Magnet in der Geisterwelt, die Quelle der Andacht und der erhabensten Tugenden, für den Wiederschein jener einzigen Kraft, des Vollkommenheitstriebes, für eine Anziehung des Vortrefflichen, gegründet auf einen augenblicklichen Tausch der Persönlichkeit, eine Verwechselung der Wesen. Aehnliche Gedanken haben wir in dem Bauerbacher Briefe an Reinwald, vom 14. April 1783 gelesen (Buch I. S. 140). »Wenn ich hasse, so nehme ich mir etwas; wenn ich liebe, so werde ich um das reicher, was ich liebe. Verzeihung ist das Wiederfinden eines veräußerten Eigenthums – Menschenhaß ein verlängerter Selbstmord; Egoismus die höchste Armuth eines erschaffenen Wesens.« Von nun an werden die Gedanken verworrener, besonders wo Julius von der Liebe zur Aufopferung übergeht. Hier tritt nun der Zweifel an der Unsterblichkeit deutlich hervor. »Rücksicht auf eine belohnende Zukunft schließt die Liebe aus. Es muß eine Tugend geben, die auch ohne den Glauben an Unsterblichkeit auslangt, die auch auf Gefahr der Vernichtung, das nämliche Opfer wirkt.« Den Glauben an Unsterblichkeit schilt er einen Egoismus, der auf Zinsen leiht, die in einem andern Leben fällig sind. Der Mann, der für eine Wahrheit stirbt, und in dessen ahnender Seele das vollständige Ideal der großen Wirkung, die sie haben wird, emporsteigt – ein solcher Mensch bedarf ihm der Anweisung auf ein anderes Leben nicht.

Ob Schiller diese Gedanken haltbar tröstlich gefunden, ob er dieses System für den Hafen der Seelenruhe gehalten, in dem sich sein eigenes Lebensschiff vor Anker legen könne, werden wir im Verlaufe unserer Biographie zu untersuchen Gelegenheit finden.

Nachdem Julius in Gott, als der Substanz, und in der Natur, als dem Abbilde dieser Substanz, dem Prisma des göttlichen Einen Lichtstrahls, zum Abschlusse seines Systems gekommen, ist auch er schon weit entfernt, in diesem Glaubensbekenntnisse seiner Vernunft Ruhe zu finden. »Möglich, daß das ganze Gerüste seiner Schlüsse ein bestandloses Traumbild gewesen.« Die menschliche Vernunft macht einen Kalkul, wie der Weltentdecker Columbus, »wenn sie das Unsinnliche mit Hülfe des Sinnlichen ausmißt, und die Mathematik der Schlüsse auf die verborgene Physik des Uebermenschlichen anwendet. Noch fehlt die letzte Probe zu ihren Rechnungen, denn kein Reisender kam aus jenem Lande zurück, seine Entdeckung zu erzählen.« Und alsdann schließt er: »Vier Elemente sind es, woraus alle Geister schöpfen: ihr Ich, die Natur, Gott und die Zukunft. Alle mischen sich millionenfach anders – aber Eine Wahrheit ist es, die, gleich einer festen Achse, gemeinschaftlich durch alle Religionen und alle Systeme geht –: »Nähert euch dem Gotte, den ihr meinet!«

Julius hatte gestanden, daß er keine philosophische Schule gehört und wenig gedruckte Schriften gelesen. Nun erhebt sich Raphael zum Schlußworte, er, der wenigstens Eine Schrift weiter gelesen hat, als sein Freund, das neueste Orakel der Zeit, – die Kritik der reinen Vernunft. Oder wo sonst her können, bei aller ihrer Eigenthümlichkeit, der letzten Quelle nach, seine besänftigenden Sprüche stammen? Der Brief Raphaels ist zwar (vergl. Hoffmeister II, 35) erst im Jahr 1789 verfaßt, oder eigentlich gedruckt hinzugekommen; da aber eben derselbe Gewährsmann nachweist, daß diese philosophischen Briefe der Freundschaft Körners manches schuldig zu seyn scheinen, so dürfen wir wohl annehmen, daß die erste Bekanntschaft Schillers mit Kants Kritik der reinen Vernunft, wahrscheinlich durch Körners Vermittlung, in die Zeit von Schillers Aufenthalt zu Leipzig und Dresden, also zwischen 1785 und 1787 zu setzen ist, und damals zuerst (noch vor Vollendung des Don Carlos) das Kant'sche System, wenn gleich nur vom Hörensagen, bei ihm angesetzt hat. Hoffmeister selbst macht darauf aufmerksam, daß der letzte Brief Raphaels mit dem Buchstaben »K.« (Körner) unterzeichnet ist. Schwerlich hat ihn Körner, der allerdings im Jahre 1789 von Schiller getrennt war, geschrieben, sondern Schiller will dem Freunde wohl nur die durch ihn im früheren persönlichen Umgange zu Leipzig und Dresden in seine Seele gepflanzten Ueberzeugungen vindiciren. Wenigstens trägt die Form dieses Briefes das Gepräge des Schillerschen Geistes und Styls. Das tiefere, selbstständige Studium der Kant'schen Philosophie ist darum bei unserm Dichter noch keineswegs vor 179l zu setzen, wo, wie wir sehen werden, Kant von ihm erst aus den Quellen studirt wurde.

»Daß ein System wie das deinige,« sagt Raphael zu Julius, »die Probe einer strengen Kritik nicht aushalten konnte, darf dich nicht befremden. Alle Versuche dieser Art, die dem deinigen an Kühnheit und Weite des Umfangs gleichen, hatten kein anderes Schicksal... Der erste Gegenstand, in dem sich der menschliche Forschungsgeist versuchte, war von jeher das Universum... Sokrates rief die Philosophie seiner Zeiten vom Himmel zur Erde herab. Aber die Gränzen der Lebensweisheit waren für die stolze Wißbegierde seiner Nachfolger zu enge. Neue Systeme entstanden aus den Trümmern der alten... Einigen gelang es sogar, den Resultaten ihres Nachdenkens einen Anstrich von Bestimmtheit, Vollständigkeit und Evidenz zu geben. Es gibt mancherlei Taschenspielerkünste, wodurch die eitle Vernunft der Beschämung zu entgehen sucht, in Erweiterung ihrer Erkenntnisse die Grenzen der menschlichen Natur nicht überschreiten zu können. Bald glaubt man neue Wahrheiten entdeckt zu haben, wenn man einen Begriff in die einzelnen Bestandtheile zerlegt, aus denen er erst willkürlich zusammengesetzt war. Bald dient eine unmerkliche Voraussetzung zur Grundlage einer Kette von Schlüssen, deren Lücken man schlau zu verbergen weiß, und die erschlichenen Folgerungen werden als hohe Weisheit angestaunt. Schiller spricht hier heute noch für die Vielen, denen die trostlose Unfehlbarkeit in den Schlüssen der Begriffsphilosophie unsrer Zeit nicht einleuchten will, und die sich dafür von den Adepten des Begriffs über die Achsel ansehen lassen müssen. Bald häuft man einseitige Erfahrungen, um eine Hypothese zu begründen, und verschweigt die entgegengesetzten Phänomene, oder man verwechselt die Bedeutung der Worte nach den Bedürfnissen der Schlußfolge. Und dieß sind nicht etwa blos Kunstgriffe für den philosophischen Charlatan, um sein Publikum zu täuschen. Auch der redlichste, unbefangenste Forscher gebraucht oft, ohne es sich bewußt zu seyn, ähnliche Mittel, sobald er einmal aus der Sphäre heraustritt, in welcher allein die Vernunft sich mit Recht des Erfolgs ihrer Thätigkeit freuen kann.«

Zum Schlusse warnt Raphael seinen Julius, seine Kräfte nicht im Streben nach einem unerreichbaren Ziele zu verschwenden. Die höchste Bestimmung des Menschen sey nicht, den Geist des Weltschöpfers in seinem Kunstwerke zu ahnen. »Zwar weiß auch ich für die Thätigkeit des höchsten Wesens kein erhabeneres Bild als die Kunst. Aber das Universum ist kein reiner Abdruck eines Ideals, wie das vollendete Werk eines menschlichen Künstlers... In dem göttlichen Kunstwerke ist der eigenthümliche Werth jedes seiner Bestandtheile geschont, und dieser erhaltende Blick, dessen er jeden Keim von Energie, auch in dem kleinsten Geschöpfe würdigt, verherrlicht den Meister eben so sehr, als die Harmonie des unermeßlichen Ganzen. Leben und Freiheit im größten, möglichen Umfange, ist das Gepräge der göttlichen Schöpfung.«

Von da bis zu einem Beweise der Unsterblichkeit hatte Raphael nicht weit. Vielleicht hielt ihn nur der kritische Skepticismus seines neuen Meisters zurück. Dafür ruft er seinem Julius (d.h. Schiller sich selber) zu, nicht fremde Größe im Schöpfer Im Titular-Schöpfer; denn auch hier ist, wie der Zusammenhang zeigt, der Gott Spinoza's gemeint. träge anzustaunen. »Dem edlern Menschen fehlt es weder an Stoff zur Wirksamkeit, noch an Kräften, um selbst in seiner Sphäre Schöpfer zu seyn. Und dieser Beruf ist auch der deinige.«

Solcher Ueberwindung des Spinozismus, die in einer andern Zeit und für einen anders geführten Menschen durch das geoffenbarte Wort, zu Ende des achtzehnten Jahrhunderts aber, wo man Jesum höchstens als einen guten Mann Wieland schreibt unterm 27. Okt. 1783 an J. H. Merk (s. dessen Briefwechsel S. 403): »Ich möchte lieber, daß die Leute meine Existenz gar läugneten, als daß sie mir, wie die Theologen, einen Charakter geben, dessen sich jeder ehrliche Kerl schämen würde. Mein einziger Trost ist, wenn ich im Evangelio lese, daß ein so guter Mensch, wie Jesus Christus war, sich eben so übel und noch übler mitspielen lassen mußte.« Diese Herren sahen also in Jesus Christus wirklich nur ihres Gleichen! gelten ließ, und auf Schillers Lebensbahn vorerst nur durch Kants Kritik möglich war, verdanken wir den Glauben des Dichters an die menschliche Freiheit, seinen erhöhten Produktionsmuth, und zunächst, als die erste reifere Frucht seines Genius, den Don Carlos, wie er in Dresden umgestaltet ward.

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