Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Christian Felix Weiße >

Scherzhafte Lieder

Christian Felix Weiße: Scherzhafte Lieder - Kapitel 28
Quellenangabe
typepoem
booktitleScherzhafte Lieder
authorChristian Felix Weiße
year1965
firstpub1758
noteFaksimiledruck nach der Ausgabe von 1758
publisherJ. B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung
addressStuttgart
titleScherzhafte Lieder
pages160
created20130324
sendergerd.bouillon@t-online.de
Schließen

Navigation:

Die Schwatzhaftigkeit.

        So schweig doch, kleine Schwätzerin!
Hast du noch stets etwas zu sagen?
Und immer noch etwas zu fragen?
Die Zeit fliegt, wie ein Vogel hin.

Bringt dir das Gestrige Genuß?
Kennst du das Glück vom nächsten Morgen?
So laß uns lieber dafür sorgen,
Was man jetzt thun, nicht, sagen muß.

Bedenk, wie mancher Augenblick
Ist plaudernd, ungenützt verschwunden,
Und Augenblicke werden Stunden,
Und Jahre, Stunden voller Glück.

Du machst, daß ich selbst schwatzhaft bin –
Wohlan, laß uns mit heißen Küssen
Den plauderhaften Mund verschließen! –
Wenn wirds, du kleine Schwätzerin?

 

 << Kapitel 27  Kapitel 29 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.