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Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes

Johann Peter Hebel: Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes - Kapitel 15
Quellenangabe
typenarrative
authorJohann Peter Hebel
titleSchatzkästlein des rheinischen Hausfreundes
publisherVerlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung
year1888
firstpub1811
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20151210
projectida841eee1
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Auflösung des ersten Rechnungsexempels und ein zweites.

Wie groß mag denn nun wohl die Barschaft des betrogenen Mannes anfänglich gewesen sein, den wir vorhin dreimal über die Brücke gehen ließen? Jedesmal verdoppelte sich sein Geld, jedesmal mußte er auf dem Heimweg dem bösen Feind ein Vierundzwanzigkreuzerstück zum Opfer bringen. – Antwort: 21 Kreuzer war seine Barschaft, mit welcher er anfing. Denn als sie sich das erste Mal verdoppelte, hatte er 42 kr., und 24 kr. davon, bleiben 18 kr. Das zweite Mal 36kr., und 24 kr. davon, bleiben 12 kr. Das dritte Mal 24 kr., und gerade so viel mußte er noch haben, um dem listigen Feind zum letztenmal Wort zu halten. Das war leicht zu erraten, aber folgende Aufgabe wird etwas mehr Nachdenken erfordern.

Um die Osterzeit, wo jede Mutter ihren Kindern gerne mit ein paar gefärbten Eiern eine Freude macht, verkauft eine Händlerin an ihre Nachbarsfrau die Hälfte von allen Eiern, die sie hatte, und noch ein halbes Ei dazu. Aber wohl verstanden! es darf keines zerbrochen oder geteilt werden. Es kommt die zweite, diese kauft vom Rest wieder die Hälfte und ein halbes dazu. So die dritte und die vierte, jedesmal vom Rest die Hälfte, und ein halbes mehr. Am Ende hatte die Händlerin noch ein einziges Ei übrig. Jetzt ist die Frage: wie groß war ihr Vorrat von Anfang?

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