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Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes

Johann Peter Hebel: Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes - Kapitel 115
Quellenangabe
typenarrative
authorJohann Peter Hebel
titleSchatzkästlein des rheinischen Hausfreundes
publisherVerlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung
year1888
firstpub1811
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20151210
projectida841eee1
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Das bequeme Schilderhaus.

Ein Schilderhaus hatte wie gewöhnlich auf beiden Seiten runde Oeffnungen zum Durchschauen, die etwas groß waren. Dem Rekruten, der drin stand, war daher der Luftzug etwas zu lebhaft. Also ersuchte nach der Ablösung er den Unteroffizier, ob's nicht besser wäre, wenn man diese Oeffnungen mit ein paar Brettlein vernagelte. Der Unteroffizier strich den Bart und sagte: »Nein, das geht nicht an, wegen dem Winter. Im Winter kommen Aermel hinein, im Sommer ist's ein Kamisol.« Also streckte der Rekrut, als er wieder auf den Posten kam, die Hände hindurch und sagte, jetzt sei er erst gern Militär, weil er sehe, daß man doch auch für die Bequemlichkeit des Mannes sorge.

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