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Scepter und Hammer

Karl May: Scepter und Hammer - Kapitel 56
Quellenangabe
typefiction
booktitleScepter und Hammer
authorCarl May
year1880
titleScepter und Hammer
sendernoname@abc.de, hille@abc.de
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Er eilte nach dem Mitteldeck, wo seine Leute ihn erwarteten. Er vertheilte sie und gab ihnen die Anweisung nebst den nöthigen Werkzeugen, alle Thüren und Luken zu vernageln und mit Handspeichen zuzustemmen. Sie begaben sich paarweise an die ihnen angewiesenen Plätze.

Unter Deck schlief alles, vom Kapitän bis zum letzten Jungen herab. Da auf einmal ertönten laute und vielzählige Hammerschläge durch das ganze Schiff, daß alle Mannen erwachten. Man sprang auf und schritt zu den Thüren der Kajüten und den schweren Fallklappen, welche zum wasserfesten Verschluß der Luken angebracht waren, und gelangte augenblicklich zu der Überzeugung, daß man eingenagelt werde. Es mußte etwas geschehen, es mußte vielleicht eine Meuterei ausgebrochen sein, oder hatten sich die Gefangenen befreit – alle, sowohl die Offiziere hinten als auch die Matrosen vorn strengten ihre Kräfte an, Thüren oder Klappen aufzusprengen, doch vergeblich, denn wenn auch die Nägel nachgegeben hätten, die eingestemmten Handspeichen wären selbst der riesigsten Kraft nicht gewichen. Die sehr natürliche Folge war ein Tumult unter Deck, der sich von Minute zu Minute zu vergrößern schien.

Unterdessen war Katombo an das Langboot getreten. Bei den ersten Hammerschlägen erwachten die schlafenden Maschinenleute und machten Miene, ihren Platz zu verlassen.

»Bleibt!« befahl er ihnen.

Sie erkannten die Uniform ihres Schiffes und gehorchten also dem Befehle.

»Ihr versteht, ohne alle fremde Hilfe eine Maschine zu behandeln?«

»Natürlich!« antwortete der Eine, ganz verwundert über diese höchst überflüssig scheinende Frage.

»Wollt Ihr eine fünfmal höhere Gage verdienen als die jetzige?«

»Natürlich!« klang es zum zweiten Male, und zwar mit noch kräftigerer Betonung als vorher.

»Nun gut; so hört was ich Euch sage: das Schiff befindet sich in den Händen Eurer Kriegsgefangenen, und alle Eure Mannen sind in den Raum eingenagelt – –«

»Wa– – –«

»Ruhig! Ihr sollt es besser haben als die Andern; Ihr sollt frei bleiben. Ihr bedient die Maschine, bis wir unser Ziel erreichen und erhaltet fünffachen Sold. Geht Ihr nicht mit darauf ein, so werdet Ihr natürlich auch eingesperrt. Gebt Antwort; ich habe keine Zeit!«

Sie sahen einander verlegen an; endlich meinte der Entschlossenste, indem er sich dennoch ein wenig hinter die Ohren kratzte:

»Das ist ja eine ganz verteufelte Geschichte! Sie tragen unsere Uniform und wollen uns zur Meuterei bewegen – – hm, wir sind bei der Maschine angestellt und werden sie bedienen so lange es von uns verlangt wird. Jetzt aber ist es das Beste, ich lege mich wieder auf das Ohr und bekümmere mich um nichts. Macht, was Ihr wollt! Jetzt ist es zu finster, um sehen zu können wie es steht; ich kann warten bis morgen früh!«

»Ich auch!«

»Ich auch!«

Sie wickelten sich in ihre Decken und legten sich wieder nieder. Katombo entfernte sich, sehr zufrieden mit dem praktischen Sinne dieser Männer. Als er in die Kapitänskajüte treten wollte, hörte er in derselben laut sprechen. Er legte das Ohr an die Thür und horchte.

»Ich muß hinaus. Zurück, sonst brauche ich Gewalt!« befahl eine männliche Stimme.

»Sie bleiben, oder ich steche Sie mit diesem Messer nieder!« klang die Antwort der muthigen Ayescha.

Er trat ein und stand an der Seite seines braven Weibes dem Herzoge gegenüber. Dieser fuhr zurück, als ob er ein Gespenst erblickt habe.

»Katombo!«

»Ja, Excellenz! Ich komme, um Ihnen behilflich zu sein, Ihre "Anschauungen in Beziehung des Marinewesens zu erweitern." Sie sollen nämlich erfahren, wie man es anzufangen hat, um mit einem kleinen Nilboote ein so starkes Orlogschiff wie der "Drache" ist, wegzunehmen. Sie sind mein Gefangener!«

Das Alles kam dem Herzoge so überraschend, daß er den Mund aufsperrte und kein Wort zu sagen vermochte. Eben hörte Katombo Schritte hinter sich, er sah sich um und erkannte drei seiner Leute, welche kamen, um sich neue Befehle zu holen.

»Nehmt diesen Menschen hinaus und bindet ihn!«

»Binden – Mich – ? Mich, den Herzog von Raumburg!«

Er richtete sich stolz auf und funkelte Katombo mit Augen an, als wolle er ihn mit seinen Blicken erstechen.

»Der Herzog von Raumburg? Pah, jetzt bist Du nichts als ein armseliger elender Lump an Herz und Geist, den ich einfach niederschmettern würde, wenn meine Hand nicht zu rein für Dein schmutziges Fell wäre. Bindet ihn, und zwar fest!«

Raumburg wurde ergriffen und hinausgezogen. Er wand sich unter den kräftigen Fäusten der Araber vergebens; in weniger als zwei Minuten lag er bewegungslos am Boden.

»Schafft ihn hinunter in den Stall, in welchem ich eingesperrt gewesen bin, und wartet unten; ich komme nach.«

Jetzt war er mit Ayescha allein. Sie wollte ihn mit Zärtlichkeiten und Liebkosungen überhäufen, er aber wehrte ihr sanft ab, es galt jetzt zu handeln. Ein Tritt zerschmetterte die Thür, welche zum Waffenraume führte; hier war alles reichlich zu finden, was er brauchte.

»Komm herauf auf das Deck, Ayescha, und bleibe einstweilen beim Vater, bis Ruhe und Ordnung hergestellt sind, dann habe ich auch Zeit für Dich zu sorgen.«

Er führte sie zu Manu-Remusat, rief dann den Schiffsjungen und stieg mit ihm zunächst hinab zur Koje des Pascha. Er öffnete dieselbe und trat ein.

»Sallam aaleïkum!«

»Aaleïkum? Wer bist Du, und was hat der Lärm zu bedeuten, den ich höre?«

»Mein Name ist Katombo, und der Lärm hat zu bedeuten, daß Du frei bist.«

»Frei! Ists wahr? Wer ists, der mir die Freiheit wiedergibt?«

»Ich!«

»Du? Ich kenne Dich nicht und habe Deinen Namen noch niemals gehört!«

»Manu-Remusat ist der Vater meines Weibes.«

»Allah akbar, Gott ist groß! So habt Ihr Eure Fesseln zerbrochen?«

»So ist es. Die ganze Equipage des Drachen ist gefangen und mit ihr der Herzog von Raumburg, der sich an Bord befindet.«

»Wer? Der Herzog von Raumburg!« rief der Großvezier mit jubelndem Tone. »Dieser Fang wiegt ja zehn gewonnene Schlachten auf, wie der Feind auf meine Gefangennahme seine Hoffnung setzte. Beim Propheten, ich gäbe viel, sehr viel darum, wenn er nicht Dein, sondern mein Gefangener wäre!«

»Darüber laß uns später sprechen; vielleicht trete ich ihn Dir ab. Sind unter Deinen Leuten welche, die ein Kriegsschiff zu bedienen verstehen?«

»Sie alle sind gute Seeleute.«

»So gehe auf das Deck; Du findest Manu-Remusat am Steuer.«

Der Pascha eilte, dieser Aufforderung nachzukommen, dann stieg Katombo hinab zu seinem früheren Kerker, in welchem er den Herzog bereits eingeriegelt fand. Von hier aus führte ein enger Gang zum andern Bord hinüber, wo die Türken gefangen saßen. Er ließ sich von Balduin führen, die drei Araber folgten. Der Schiffsjunge öffnete eine Thür, hinter welcher ein erstickender Dunst hervordrang. Beim Scheine der Laterne erkannte man die Gestalten der Gefangenen, welche auf fauligem Stroh lagen und sich jetzt erhoben.

»Wollt Ihr frei sein?« frug Katombo.

Ein einstimmiges »Ja« erscholl.

»So gelobt mir beim Propheten, daß Ihr mir gehorsam sein wollt, wenn Euer Herr, der Pascha es befiehlt!«

»Wir geloben es!«

»Kommt.«

Der lange Zug setzte sich in Bewegung und langte oben auf dem Verdecke an. Die Befreiten wurden nach dem Vorderkastell gewiesen, Katombo wandte sich nach dem Steuer, wo ihm Malek-Pascha die Hand entgegenstreckte.

»Du hast dies Schiff erobert mit Allem, was darauf ist; es gehört Dir. Willst Du mich nach Stambul bringen?«

»Frage Remusat! Was er will, thue auch ich.«

»Er hat mir Alles erzählt. Die Gnade des Khedive ist wie der Halm, der sich vor jedem Winde beugt, aber die Gnade Allahs ist ewig und unveränderlich. Mein Bruder Remusat geht mit nach Istambul, dem "Wangenglanz des Weltmanngesichtes", er hat es mir bereits versprochen. Der Großherr wird ihm geben Vergessenheit für die erlittenen Schmerzen.«

»Ist es wahr?« frug Katombo den Vater.

Dieser nickte.

»So gehe ich mit, nur möchte ich dann, daß Du mir eine Bitte erfüllst, o Vezier!«

»Sprich sie aus; sie ist erfüllt!«

»Nimm dies Schiff mit Allem, was zu ihm gehört, als mein Geschenk entgegen!«

»Allah illa Allah! Sprichst Du im Ernste?«

»Wie sollte ich mit Dir scherzen!«

»Auch der Herzog gehört mir?«

»Dir und dem Großherrn. Er hat mir meine Jugend vergiftet, die Mutter getödtet und mich hinausgetrieben in die Fremde. Allah gab ihn heut in meine Hand, ich aber schenke ihn Dir, denn das Angesicht des Sultans wird über Dir leuchten in Freude und Segen, wenn Du ihm diesen Gefangenen bringst.«

»Sein Angesicht soll auch über Dir erglänzen. Sei mein Sohn, wie Du der Sohn meines Freundes und Bruders bist! Du warst Reïs?«

»Ja.«

»Verstehst Du dieses Schiff zu führen?«

Das Auge Katombos leuchtete auf. Er mußte frisch zugreifen, denn hier öffnete sich ihm vielleicht eine glanzvolle Zukunft, wie sie ihm nicht wieder geboten wurde.

»Ich versteh es; frage Remusat!«

»Ich glaube es Dir und werde mich Dir anvertrauen. Du sollst Kapitän des Drachen sein, bis der Großherr etwas Besseres über Dich bestimmt.«

»So bitte ich Dich, Deinen Leuten unverzüglich zu sagen, daß sie mir zu gehorchen haben! Es ist hohe Zeit, daß wir die nothwendige Ordnung an Bord erhalten.«

»Komm!«

Er schritt ihm voran nach dem Vorderkastell, wo sich die Türken sofort vor ihm zur Erde warfen.

»Liegt im Staube und hört, was ich Euch sage! Dieser Mann ist mein Sohn und Freund; ich übergebe ihm die Leitung des Schiffes, und Ihr habt ihm bei Eurem Leben ebenso zu gehorchen wie mir selbst. Ihr kennt die Bastonnade und die Schlinge! Jetzt sprich Du mit ihnen weiter!«

Er kehrte zum Steuer zurück. Katombo aber rief auch seine Araber herbei und hatte bald seine Dispositionen so getroffen, daß jede Stelle wenigstens nothdürftig besetzt war und er hoffen konnte, Stambul glücklich zu erreichen.

Während dieser Vorkommnisse waren immerhin einige Stunden vergangen. In der ersten Zeit war der Lärm unter Deck in ununterbrochener stürmischer Weise erschollen; dann hatte er sich nach und nach vermindert, und endlich war es ruhig geworden. Die Überlisteten hatten eingesehen, daß sie an ihrer Lage nichts zu ändern vermochten.

Jetzt hellte sich der Osten, zum Zeichen, daß der Tag heranzubrechen beginne, und die Maschinisten stiegen zum Feuerraume hinab, um dem Schiffe Dampfkraft zu geben. Für Ayescha war das Zelt aus dem Sandal heraufgeholt und auf dem Quarterdecke aufgerichtet worden; Katombo stand neben demselben. Manu-Remusat hielt immer noch am Steuer, und Malek-Pascha hatte sich in die Kapitänskajüte zurückgezogen, welche, als die beste und eleganteste Räumlichkeit, ihm zum Aufenthalte dienen sollte.

Da trat Ali herauf zu Katombo.

»Sihdi, da unten pocht Einer immerfort und will mit dem Kapitän reden, dort wo die Offiziers stecken!«

Ali war Bootsmann geworden und that sich nicht wenig auf diese Würde zu gut.

»Rufe die Leute, die nicht beschäftigt sind, unter die Waffen, und dann wollen wir öffnen.«

Die Waffen waren bereits vertheilt worden und nach wenigen Augenblicken marschirte eine stattliche Reihe Seemänner vor den Kajüten auf.

»Ali, öffne!« befahl Katombo.

Die Handspeichen wurden fortgenommen und die Nägel entfernt. Sofort trat der Kapitän hervor, gefolgt von sämmtlichen Offizieren. Sie hatten sich Alle bis an die Zähne bewaffnet, mußten aber einsehen, daß ein Widerstand ohne Hilfe ihrer eingeschlossenen Mannschaften ein gleich von vorn herein verunglücktes Unternehmen sei.

Daß etwas einer Meuterei oder einer Empörung Ähnliches vorliege, hatten sie sich wohl denken können, wie die Verhältnisse aber eigentlich und wirklich standen, das hatten sie sich natürlich nicht sagen können.

Katombo hatte die Uniform ab- und seine Kleider wieder angelegt. Die Haltung welche er einnahm, mußte ihnen sagen, daß er der Mann sei, an den sie sich zu wenden hatten.

Die Offiziere blieben halten, der Kapitän trat vor.

»Wo ist Seine Durchlaucht der Herzog von Raumburg?«

Katombo lächelte überlegen.

»Sie stehen nicht an dem Platze, welcher Sie berechtigen könnte, irgend eine Frage an mich, den gegenwärtigen Kommandeur des "Drachen" zu richten. Das Schiff ist seit einigen Stunden Eigenthum meines Kriegsherrn, des Sultans von Stambul, und ich an Ihrer Stelle würde vorziehen, das Weitere ruhig abzuwarten. Dennoch will ich ausnahmsweise Ihre Frage beantworten: Malek-Pascha ist frei, Raumburg aber befindet sich jetzt in demselben Käfige, in welchen Sie mich einsperren zu lassen beliebten.«

»Der Herzog – in diesem Loche!«

»Der Schuft – in diesem Loche! wollen Sie wohl sagen. Es haben bessere Männer dort gesteckt, wie ich mich selbst überzeugt habe, wenn auch nur für wenige Stunden, und zwar nicht nur als politische, sondern sogar auch als Kriminalgefangene, wie Sie sich entsinnen werden. Auch Sie sind Gefangene, und zwar die meinigen, und es steht ganz in Ihrem Belieben, ob Ihre Lage leicht oder schwer zu ertragen sein wird. Geben Sie Ihre Waffen ab!«

Die Herren blickten einander fragend an, dann schnallte der Kapitän seinen Säbel ab und entledigte sich des Messers und der Pistolen. Die Übrigen folgten seinem Beispiele.

»Sie werden hier ruhig und im Gliede warten, bis ich Ihre Räume besichtigt habe. Wer eine verdächtige Bewegung unternimmt, wird erschossen!«

Er verschwand mit Ali in den Kajüten, und es dauerte sehr lange, ehe er zurückkehrte. Als dies geschah, trug der neue Bootsmann einen ganzen Pack von allerlei Effekten auf den Armen.

»Ich habe mir erlaubt mir Einiges auszusuchen, dessen Sie vorläufig nicht mehr bedürfen – Depeschen und Instruktionen, die für uns von großer Wichtigkeit, für Sie aber von keinem Belange mehr sind. Folgen Sie diesem Manne; er wird Ihnen diejenigen Räume anweisen, welche ich für Sie bestimme!«

Ali legte den Pack ab und führte sie zurück. Sie wurden eingeschlossen und erhielten nur die Hälfte des Platzes, den sie früher innegehabt hatten; den übrigen nahm Katombo für sich, Ayescha und Manu-Remusat in Anspruch. Jetzt mußte Ali die konfiszirten Schriftstücke zu Malek-Pascha in die Kajüte tragen; dann wurden die Luken geöffnet, um mit den gefangenen Mannschaften zu verhandeln. Dies war eine nicht leichte Aufgabe, aber sie wurde zwar erst nach längerer Zeit aber endlich doch zur Zufriedenheit gelöst. Die Leute mußten ihre Waffen abgeben und blieben eingesperrt. Diese Maßregel war sehr nothwendig bei der geringen Anzahl von Männern, welche Katombo zur Verfügung standen.

Während dieser ganzen Zeit hatte sich der Großvezier nicht blicken lassen; die Papiere mußten von außerordentlicher Wichtigkeit für ihn sein. Nun aber kam er auf das Verdeck und schritt mit einer Miene auf Katombo zu, in welcher die hellste Genugthuung erglänzte.

»Allah ist mit Dir und Deiner Hand, denn wo Du hingreifst, da sprießt die Blume des Segens hervor. Die Instruktionen, welche Du gefunden hast, sind mehr als zehntausend Beutel werth. Wir haben heut den Feind besiegt zu Lande und zur See, ohne daß wir eine Schlacht geschlagen oder auch nur einen Mann verloren hätten. Im Gegentheile, wir haben einen gewonnen, nämlich Dich, dem alle Ehren offen stehen, welche die hohe Pforte zu vergeben hat. Ich sage noch einmal: sei mein Sohn! Willst Du?«

»Ich will.«

»Und trage von jetzt an den Namen, den mein Erst- und Einziggeborener trug, bevor ihn der Engel des Todes zu sich nahm!«

»Welchen?«

»Den Namen Nurwan. Darf ich Dich so nennen?«

»Herr, ich bitte Dich darum!«

»So lasse Allah seinen Segen leuchten über Dir auf allen Deinen Wegen. Du hast mir das Leben und die Freiheit wiedergegeben, hast dem Großherrn den Sieg gebracht; es warten Deiner große Ehren und Würden, doch bleibe immer so kühn und stark, so treu und wahr, als ob Du lebtest auf der einsamen Insel, zu welcher Du mit Manu-Remusat und Deinem Weibe gehen wolltest. Und hast Du dann noch einen Feind, Allah inhal, der Herr verbrenne ihn!« – – –

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