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Scepter und Hammer

Karl May: Scepter und Hammer - Kapitel 50
Quellenangabe
typefiction
booktitleScepter und Hammer
authorCarl May
year1880
titleScepter und Hammer
sendernoname@abc.de, hille@abc.de
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Der gute Ali begann seinen schwierigen Bericht; es dauerte lange, ehe er, von hundert und aber hundert Fragen unterbrochen, mit demselben fertig wurde, aber kaum hatte er geendet, so krachte vom Flusse her eine Pistolensalve als Zeichen, daß der Sandal angekommen sei.

Manu-Remusat und Omar-Bathu eilten sofort hinaus an den Strom; Ali und die gerade anwesenden Diener folgten ihnen. Das Schiff hatte bereits den Vorderanker geworfen und drehte graziös seinen Stern an das Ufer. Eine Minute verging, dann sprangen alle, Herren und Diener, an Bord.

Sobeïde kniete, übermannt von Bewegung, in ihrem Zelte. Remusat stürzte zu ihr hin, warf sich neben ihr nieder und drückte sie lautlos an sein Vaterherz. Auf dem Hinterdecke begrüßten sich Katombo und Omar-Bathu; die Diener bewillkommneten die Schiffer; es war eine Scene, die sich unmöglich beschreiben läßt, und das Durcheinander entwirrte sich erst, als Sobeïde am Arme ihres Vaters aus ihrem Zelte trat, um an das Land zu gehen. Er führte sie zu Omar-Bathu.

»Hier nimm sie hin, um die Du heut geworben hast, sie sei Dein, und darum sollst Du sie in das Haus ihres Vaters bringen!«

Omar ergriff ihre Hand, half ihr über Bord und führte sie davon. Alle Anwesenden waren erstaunt über das die bisherige Gewohnheit über den Haufen werfende Verhalten des Abu-el-Reïsahn. Dieser aber trat nun zu Katombo und reichte ihm beide Hände.

»Mein Sohn, laß Dir später von mir danken! Du wirst Dich wundern über das, was ich jetzt that; aber Du hast die Gefangenen an Bord, und die Wuth des feurigen Bathu wäre nicht zu zügeln, wenn er den Mudellir erblickte. Wir müssen schnell handeln. Was räthst Du mir?«

»Deiner Tochter ist nichts geschehen, daher verzichte auf eine persönliche Rache und ziehe es lieber vor, den Mudellir beim Khedive zu verklagen. Vergreifen wir uns mit den Waffen in der Hand an ihm und den Seinigen, so sind wir verloren, da der Vizekönig nicht uns, sondern auf ihn hören wird.«

»Deine Rede ist weise, und ich werde sie befolgen. Wo sind die Gefangenen?«

»Der Mudellir befindet sich in der Kajüte, und seine Leute habe ich alle im Vorderraume zusammengesperrt.«

»Gib ihnen die Freiheit. Da drüben liegt eine Barke, welche nach Kairo geht. Unsere Leute mögen alles, was ihm gehört, hinüberschaffen und ihn dann selbst hinüberbringen. Du nahmst ihnen ihre Waffen?«

»Ja.«

»Gib sie ihnen wieder. Es gibt keine größere Demüthigung für den freien und muthigen Mann, als seiner Waffen beraubt zu sein.«

»Ist es nicht besser, sie bekommen sie erst auf der Barke ausgehändigt?«

»Nein, Katombo. Oder soll er meinen, daß wir uns vor ihm fürchten? Sein Angesicht muß erröthen, wenn er sieht, mit welcher Höflichkeit wir den Räuber meines Kindes behandeln.«

»Ich thue es nicht gern, aber wenn Du befiehlst, so muß ich gehorchen.«

Er befahl die Waffen herbeizubringen, und gab dann einen Wink, die Luke zu öffnen, welche in den Vorderraum führte. Er selbst schob den Riegel von der Kajütenthür zurück.

Wie ein verwundeter Tiger sprang Hamd-el-Arek daraus hervor; als er aber die Zahl der Anwesenden bemerkte, wandte er sich um, trat an die Schanzverkleidung und that, als ob er von Allem nichts bemerke. Seine Begleiter waren jetzt auf das Deck gestiegen; nur der Verschnittene fehlte noch.

»Ihr seid wieder frei,« verkündigte Manu-Remusat. »Nehmt Eure Waffen!«

Er ergriff die Pistolen, den Säbel und das Messer des Mudellir und näherte sich ihm.

»Hamd-el-Arek, nimm, was Dir gehört!«

Der Angeredete griff zu, ohne sich umzudrehen. Unterdessen dachte Katombo an den Verschnittenen. Er befahl, auch diesen noch zu holen, und einer von den Leuten ging hinab, um ihn freizulassen. Als der Schwarze aus der Luke emportauchte, bot sein Gesicht einen höchst unschönen Anblick dar. Die Schwielen, welche von den Hieben Katombos stammten, waren aufgesprungen, und dazu entstellte eine unbeschreibliche Wuth die Züge des Verschnittenen. Sein Auge suchte Katombo, und kaum hatte er ihn erblickt, so riß er ein Messer aus dem Gürtel des ihm Zunächststehenden und stürzte auf ihn zu.

Katombo hatte sich abgewandt und achtete auf den Angreifer nicht eher, als bis er durch einen allgemeinen Schrei auf denselben aufmerksam gemacht wurde. Und doch wäre es zu spät gewesen, wenn sich nicht Manu-Remusat dazwischen geworfen hätte. Dieser faßte den Schwarzen beim Arme, um ihn am Stoße zu verhindern; doch die Wuth gab dem Angreifenden ungewöhnliche Kräfte; er riß sich los und versetzte Remusat einen Stich in die Wange, aus welcher sofort das Blut aufspritzte. Der Verwundete trat einen Schritt zurück, warf sich dann mit aller Kraft auf ihn und bohrte ihm das Messer, welches er ihm entriß, bis an das Heft in die Schulter.

Da richtete sich der Mudellir empor.

»Blut? Ja, Ihr sollt Blut haben! Drauf auf sie; haut sie zusammen!«

Er spannte die Pistole und zielte auf Remusat. Im Augenblicke des Schusses warf sich dieser zur Seite und entriß Katombo eine seiner Pistolen. Der Schuß war vorübergegangen. Jetzt blitzte es in den Händen Remusats auf, und der Mudellir stürzte, mitten durch die Stirn getroffen, zu Boden. Auf den Fall ihres Führers erhoben die Assuaner ein fürchterliches Geheul und drangen auf die Siuter ein. Es entspann sich ein allgemeiner Kampf, der allerdings mit der vollständigen Niederlage der ersteren endete, aber auch den letzteren manche Wunde brachte.

Dies alles war in weniger als fünf Minuten geschehen. Omar-Bathu, der Mameluke, hatte die Schüsse und das Geschrei gehört und kam jetzt herbeigeeilt, doch zu spät, denn eben wurde der letzte Assuaner niedergeworfen.

»Allah akbar, was ist hier geschehen?« frug er. »Wer hat den Gefangenen Waffen gegeben?«

»Ich,« antwortete Remusat kleinmüthig und doch wuthentbrannt über die Scene, welche das Deck mit Blut überschwemmt und mit Leichen bedeckt hatte.

»Du? Warum?«

»Ich wollte – Maschallah, ich wollte den größten Fehler begehen, den ich in meinem Leben begangen habe.«

»Du hast recht gesagt; denn seht Ihr dort die Khawassen (Polizisten) und den Mann an ihrer Spitze? Wer ist es?«

»Der Kaschef.«

»Dann erlaubt mir, daß ich gehe. Wenn ich Euch retten will, darf ich hier nicht getroffen werden.«

Natürlich hatte man auch in der Stadt das Schießen und Getöse des Kampfes gehört, der Kaschef war aufmerksam geworden und kam nun mit seinen Khawassen herbei, um den Thatbefund aufzunehmen. Er stieg an Bord und grüßte mit einer Miene, in welcher ein schlimmes Wetter leuchtete.

»Was ist hier geschehen?«

»Ein Kampf, wie Du siehst.«

»Zwischen wem?«

»Zwischen Assuaner Männern und meinen Schiffern.«

Der Kaschef warf den Blick umher und erkannte die Leiche des Mudellirs. »Remallah! Wer ist das? Ist das nicht Hamd-el-Arek, der Mudellir von Assuan?«

»Er ist es.«

»Wer hat ihn getödtet?«

»Ich.«

»Warum?«

»Weil er zuerst auf mich schoß.«

»Kannst Du dies beweisen?«

»Diese Männer alle sind Zeuge.«

»Sie gelten nichts, denn sie haben sich mit an dem Kampfe betheiligt. Wie kommt der Mudellir auf Deinen Sandal?«

»Er wollte mit demselben nach Kairo fahren.«

»So war er Gast auf Deinem Schiffe, und Du hast ihm den Tod gegeben! Ich muß Dich gefangen nehmen.«

»Warte zuvor, bis Du alles weißt. Katombo, erzähle es ihm!«

Katombo, welcher aus einer schweren Armwunde blutete, trat vor und gab ihm trotz des rinnenden Blutes einen kurzen aber doch genügenden Bericht über alles Vorgefallene. Diese Erzählung schien die Strenge des Beamten zu mildern. Er wandte sich an Remusat.

»Hast Du nicht gewußt, daß der Mudellir der Freund des Khedive ist? Ihn kann keine Anklage treffen, denn er ist todt, Du aber wirst sie in ganzer Strenge fühlen.«

Während er die nothwendigen Aufzeichnungen machte, wurden die Verwundeten, die sich nicht entfernen durften, nothdürftig verbunden. Der Fall war ein so außerordentlicher, bei dem sich ein Polizeibeamter auszeichnen konnte, daß er höchst sorgfältig zu Werke ging und es längst schon Nacht war, als er endlich seine Entscheidung gab.

»Manu-Remusat, ich will Dich nicht arretiren, denn Du bist schwer beleidigt und gekränkt worden, aber wache über Dich und die Deinen, daß Keiner fehlt, wenn Ihr vor Gericht gefordert werdet. Dieser Sandal darf den Ankerplatz nicht verlassen, bis aus Kairo eine Besichtigung eingetreten ist, die Todten werden beerdigt, wenn der Kadi sie gesehen hat; die lebenden Assuaner aber nehme ich als Gefangene mit mir – im Namen des Khedive und des Gesetzes!«

Mit der wichtigsten Amtsmiene, die er ermöglichen konnte, nickte er Remusat und Katombo zu und verließ den Sandal, während zwei Khawassen als Wache auf demselben zurückblieben. Der Schech-el-Reïsahn wandte sich zu Katombo:

»Du hattest Recht, mein Sohn, als Du ihnen die Waffen nicht geben mochtest. Ich war so froh, mein Kind wiederzuhaben, und nun ist der Fittich des Todes über meine Freude gestrichen. Auch Du bist verwundet. Statt Dir zu danken für die Treue und Liebe, mit welcher Du für mich handeltest, habe ich Dein Blut verschuldet. Kannst Du mir vergeben?«

»Sihdi, sprich nicht so. Komme heim, wo man Dich mit Schmerzen und Sehnsucht erwarten wird!«

Sie gingen dem Hause zu. Unter dem Thore erwartete sie Omar-Bathu, der Mamelukenfürst.

»Wie ist es gegangen?« frug er.

Manu-Remusat erzählte ihm das Ergebniß der polizeilichen Untersuchung. Omar-Bathu wurde nachdenklich.

»Wußte der Kaschef, daß ich vor ihm auf dem Sandal gewesen bin?« erkundigte er sich.

»Er hat nichts gesagt.«

»So ist es möglich, daß alle Deine Habe gerettet werden kann.«

»Glaubst Du, daß sie verloren sei?«

»Ich hielt es für möglich oder sogar für sehr wahrscheinlich.«

»Warum?«

»Der Kaschef muß schleunigst direkt an den Khedive Anzeige machen, da Hamd-el-Arek der Liebling desselben war. Er wird wohl noch heut einen zuverlässigen Boten nach Kairo schicken, und was dann erfolgt, kannst Du Dir denken.«

»Ja, das kann ich mir denken: der Khedive ist gerecht und wird seinen Günstling nicht ungestraft sterben lassen.«

»Der Khedive ist gerecht, und Du bist reich; die Gerechtigkeit bedarf des Reichthums, wenn sie bestehen will. Sie wird ihren Arm nach Siut ausstrecken, um Dich von dem Mammon zu befreien, der das Heil Deiner Seele gefährdet, und vielleicht gar diese Seele aus den Banden des Körpers erlösen, der ihr hinderlich ist, empor zu Allah zu steigen. Komm herauf in Deinen Divan, damit wir weiter über diese Sache sprechen!«

Sie schritten durch den Hof und die Stufen zu dem Sprechzimmer empor. Dort wurden sie von den beiden Mädchen empfangen, die sich allerdings zunächst mit dem Vater beschäftigten, welcher nicht unverwundet davongekommen war. Katombo stand da und beobachtete die kindliche Sorgfalt, mit welcher Ayescha die Wunde trotz der Anwesenheit zweier Männer behandelte; mit Entzücken aber bemerkte er trotz ihrer Verhüllung den Schreck, welcher durch ihre Glieder zuckte, als sie dann bemerkte, daß auch er verletzt worden sei, und zwar noch schwerer als der Vater.

»Katombo!« hauchte sie, unwillkürlich einen Schritt auf ihn zutretend. Manu-Remusat hörte den Schreckensruf.

»Fürchte Dich nicht vor mir, meine Tochter,« meinte er, sie bei der Hand erfassend und zunächst auf Omar-Bathu deutend. »Dieser Mann hat die Hand Deiner Schwester begehrt, Du darfst Dich vor ihm nicht scheuen. Und erinnerst Du Dich meines Versprechens, welches ich Euch gab, als Katombo nach Assuan ging, um uns Sobeïde zu holen? Ich schwur, daß Du sein Weib sein solltest, wenn es ihm gelänge, mir die geraubte Tochter wiederzugeben. Gehe hin zu ihm, führe ihn in sein Gemach oder in Dein Harem, denn Du bist sein Weib, und er soll keinen Preis für Dich zahlen, sondern mein Sohn sein, der sich einst nach meinem Tode mit Omar-Bathu in mein Erbe theilt!«

Da trat der Mamelukenfürst näher und legte ihm die Hand auf den Arm.

»Manu-Remusat, Du weißt, daß ich der Schätze so viele besitze, wie Keiner, der am Nile oder in der Wüste wohnt. Gib Katombo all Dein Erbe; er ist es werth und hat es verdient; mir aber gib Sobeïde, denn sie allein macht mich glücklicher, als all' Dein Gold und alle Deine Edelsteine. Dort unten im Serai halten meine Kameele mit den Gaben, welche ich Dir für Sobeïde brachte. Erlaube, daß ich sie herbeiholen lasse!«

»Warum soll ich Schätze von Dir nehmen, da ich doch nicht einmal die meinigen erhalten kann?«

»Du wirst sie erhalten. Rufe den Kadi, damit er jetzt gleich unsere Ehe schließe!«

Manu-Remusat neigte zustimmend das Haupt und klatschte in die Hände, um dem sofort erscheinenden Diener den betreffenden Befehl zu ertheilen.

»Komm!« flüsterte jetzt Ayescha.

Halb zärtlich und halb zagend ergriff sie Katombos Hand und trat mit ihm durch die Thür, welche nach ihrem Harem führte. Dort angekommen mußte sich der Jüngling auf einen seidenen Divan niederlassen, worauf sie seine Wunde untersuchte und verband. Er fühlte kaum die Schmerzen, welche ihm dadurch verursacht wurden; er fühlte nur die Seligkeit, welche ihm die Nähe des herrlichen Wesens bereitete, und das Entzücken des Gedankens, mit ihr von jetzt an immerdar vereinigt sein zu können. Sie hatte den Schleier längst vom Angesicht genommen, und er konnte nun sein Auge an ihrer Schönheit weiden. Seine Züge besaßen schon lange Zeit nicht mehr jene künstliche Bräune, welche sie bei den Zigeunern gehabt hatten, zwar waren sie von der Sonne des Südens mit einem tieferen Kolorit überzogen worden, doch ließ sich ihre kaukasische Abstammung unmöglich mehr verkennen, und die edle Ruhe, welche sich in ihnen mit dem Ausdrucke der Entschlossenheit und des Muthes paarte, gaben ihnen ein Selbstbewußtsein, welches ein weibliches Herz sehr wohl zu fesseln vermochte.

Jetzt legte er den Arm um sie und frug sie in jenem Tone, der nur der wahren innigen Liebe eigen ist:

»Hast Du mein gedacht, als ich in Assuan war, Ayescha?«

»Ja, Geliebter, an jedem Tage, zu jeder Stunde und zu aller Zeit.«

»Hast Du geglaubt, daß ich Dir Sobeïde wiederbringe?«

»Ich habe nicht daran gezweifelt, denn ich weiß, daß Du alles vermagst, was Du Dir einmal vorgenommen hast.«

»So muß es sein; der Mann muß an die Liebe seines Weibes und sie muß an die Macht des Mannes glauben! Deine Liebe ist wahr und innig, und wir werden unendlich glücklich sein. Halte sie fest, Ayescha, denn es werden böse Tage kommen. Der Smum (Samum, giftiger Wüstenwind) erhebt sich über uns, und die Gefahr des Todes wälzt sich heran wie die Wogen des Kataraktes, der Alles zu verschlingen droht. Wirst Du stark und muthig bleiben an meiner Seite? Wirst Du Allah vertrauen, der im Himmel wacht, und mir, der tausend Leben hingeben würde, um das Deinige zu schützen?«

»Ich vertraue ihm und Dir!«

Sie schmiegte sich fester an seine Brust, und er blickte ihr mit unendlicher Seligkeit in die herrlichen Augen, die so klar und offen in die seinen blickten.

»Ich danke Dir! Und nun mag kommen, was da will, wir werden gerüstet sein und nicht verzagen!«

Der Stern, zu dem er einstens in heißer Liebe aufgeblickt hatte, war untergegangen auf Nimmerwiederkehr; Zarba war vergessen, und an dem neuen Himmel erglänzte ihm ein neues Licht, dessen Glanz ihn niemals täuschen konnte.

So saßen sie, selig in sich versunken, bis sich der Vorhang leise öffnete und Sobeïde erschien.

»Kommt, der Kadi ist da!«

»Müssen wir uns nicht schmücken?« frug Ayescha.

»Nein. Der Vater sagt, es sei heut keine Zeit dazu.«

Sie verließen das Gemach und traten in den Divan, wo der Beamte sich neben Remusat und Omar-Bathu niedergelassen hatte, um das "Nargileh der Einleitung" zu rauchen. Er erhob sich, verbeugte sich auf das Tiefste vor den Eintretenden und ließ sich dann wieder in seine würdevolle Haltung nieder. Auch Katombo nahm Platz und griff zur Pfeife, welche ihm einer der Sklaven reichte. Die beiden Mädchen setzten sich mit untergeschlagenen Beinen und tief verschleiert auf die Kissen, welche man zu diesem Zwecke auf den Teppich gelegt hatte.

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