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Wilhelm Rabener: Satiren - Kapitel 149
Quellenangabe
typesatire
booktitleSatiren
authorGottlieb Wilhelm Rabener
firstpub1764
year1764
publisherVerlag der Dyckischen Buchhandlung
addressLeipzig
titleSatiren
created20061022
sendergerd.bouillon
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Antwort.

Mein Herr,

Es ist ein grosser Fehler von meinen Aeltern, daß sie mich haben Dorothea nennen lassen. Weil ich aber auch Johanna, und Sie Caspar heissen; so mache ich mir ein Gewissen daraus, die Natur in ihrer Ordnung zu stören, und mit Ihnen ein Bündniß einzugehn, welches mir nicht den grossen Absichten der mütterlichen Natur gemäß zu seyn scheint. Ich weis nicht, was ich thun würde, wenn Sie ein vernünftig denkender Grieche wären, und ich eine wilde Scythin; so viel aber weis ich, daß ich es lieber zufrieden bin, wenn die Welt in ihr erstes Chaos zurückfällt, als wenn ich mich, gleich einer Sonnenblume, nach Ihnen wenden und kehren soll. Jene malte einen kleinen Korb, mit der Ueberschrift:

Mein Herr,

Ihre Dienerinn.

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