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Wilhelm Rabener: Satiren - Kapitel 142
Quellenangabe
typesatire
booktitleSatiren
authorGottlieb Wilhelm Rabener
firstpub1764
year1764
publisherVerlag der Dyckischen Buchhandlung
addressLeipzig
titleSatiren
created20061022
sendergerd.bouillon
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Mademoiselle,

Ich habe neulich vergessen, Ihnen noch einen Fehler von mir zu sagen. Es ist dieser, daß ich sehr ungeduldig liebe, wenn ich liebe, und daß ich sehr unruhig bin, wenn ich in vierzehn Tagen die Erklärung noch nicht erhalten kann, die ich mir binnen acht Tagen ausgebethen. Haben Sie die Güte, melden Sie mir Ihre Entschliessung. Auf der Welt wünsche ich mir nichts so sehr, als Ihre Gegenliebe. Ich werde vielleicht untröstbar seyn, wenn Sie mir eine abschlägliche Antwort geben; aber ich schätze Sie zu hoch, als daß ich Ihnen den geringsten Zwang anthun sollte. Erklären Sie sich frey. Bin ich unglücklich genug, Sie nicht zur Frau zu bekommen; so lassen Sie mir wenigstens die Hoffnung, daß Sie mich für Ihren Freund annehmen wollen. Ich werde das ewig seyn, und mich aufrichtig freuen, wenn es Ihnen allezeit so wohl geht, als es Ihre Tugend verdient. Ich bin

        der Ihrige,

R – –

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