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Wilhelm Rabener: Satiren - Kapitel 13
Quellenangabe
typesatire
booktitleSatiren
authorGottlieb Wilhelm Rabener
firstpub1764
year1764
publisherVerlag der Dyckischen Buchhandlung
addressLeipzig
titleSatiren
created20061022
sendergerd.bouillon
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Sendschreiben

von der

Zuläßigkeit der Satire.S. Bel. des Verst. und Witzes, Augustmonat 1742.

 

 

Mein Herr,

Sie verlangen meine Gedanken von der Satire zu wissen. Ich soll Ihnen sagen, ob ich solche für zuläßig halte, und was vornehmlich bey deren Verfertigung zu beobachten sey. Vielleicht könnte ich der Mühe, davon zu schreiben, überhoben seyn, wenn ich Sie auf diejenigen Bücher wiese, welche von beyden umständlich gehandelt haben. Ich nehme aber dennoch diese Arbeit mit Vergnügen auf mich, weil ich glaube, der Unterricht eines Freundes werde hierinnen mit noch mehrerem Nachdruck bey Ihnen wirken, als die Regeln fremder Personen. Sie haben mich gebeten, Ihnen meine Gedanken davon zu schreiben; Sie dürfen Sich also um so viel weniger wundern, wenn Sie keine philosophische Abhandlung erhalten; und weil es ein Brief ist, den ich an Sie schicke, so bin ich hoffentlich entschuldigt, wenn ich keine systematische Ordnung dabey beobachte.

Von der Zuläßigkeit der Satire weitläuftige Gründe beyzubringen, scheint mir überflüßig zu seyn. Ich kenne Ihre angebohrne Neigung zu dieser Art von Schriften, und ich glaube, es würde mir schwerer fallen, Sie zu überzeugen, daß sie verwerflich wären, als zu beweisen, daß ich sie allerdings für ein nöthiges Stück der Sittenlehre halte. So lange eine Satire diese Absicht behält, daß sie die Laster lächerlich machen, und den Menschen einen Abscheu davor beybringen will: So lange sehe ich nicht, warum sie tadelhafter seyn soll, als die tiefsinnigste Abhandlung eines moralischen Satzes, welchen man durch eine Kette von Beweisen bündig, und durch die Zeugnisse berühmter Männer, oder gar der göttlichen Schrift ansehnlich machen will. Ich getraue mir so gar, zu behaupten, daß sie bey unterschiednen Fällen, und bey einer gewissen Art von Lastern beynahe nützlicher sey, als die ernsthafteste Strafpredigt. Wenn wir die Laster lächerlich machen; so greifen wir die Menschen an demjenigen Orte an, wo sie am empfindlichsten sind. Ihre Eigenliebe leidet darunter, und wenn sie nicht schon gar zu sehr verwildert sind, so müssen sie einen Abscheu vor derjenigen Angewohnheit bekommen, welche sie bey Vernünftigen zum Gespötte macht. Ein Exempel wird meinem Satze ein mehreres Licht geben. Ich will es aus demjenigen Theile der Belustigungen nehmen, welchen Sie mir zugeschickt habenS. die Belustigungen des Verstandes und Witzes 2 B. 2 St. a. d. 190. S.. Wenn ich zum Harpax sagen wollte: Schämst du dich nicht, du Geizhals, daß du mit so ängstlicher Sorge, mit so ungerechten Händen, unter so vielem Seufzen der Armen, eine Hand voll Erde, ein beschwerliches, ein vergängliches Gut an dich zu bringen suchst, welches du doch in der Welt lassen mußt, welches dir dein Leben kummervoll, und den Tod erschrecklich macht! Was meinen Sie, daß dieses beym Harpax für einen Eindruck schaffen dürfte? Spräche ich: Bedenke doch, Harpax, was du thust. Der Geiz ist ja eine Wurzel alles Uebels, und die da reich werden wollen, fallen in Versuchung und Stricke, und viel thörichte und schädliche Lüste, welche die Menschen ins Verderben, und Verdammniß versenken! Ja, ja, würde Harpax sprechen, unser Pfarrer sagte es am Sonntage auch. Er würde gähnen, und dieses wäre der ganze Nutzen von meiner Sittenlehre. Erzählen Sie ihm aber die Fabel vom kranken Hunde, welcher nur um deswillen bey seinem Sterben unruhig und ängstlich ist, weil er die verscharrten Beine nicht noch vor seinem Ende fressen, oder mit sich nehmen soll, welcher gegen seinen vetrautesten Freund argwöhnisch ist, welcher sich seine besten Knochen herzuschleppen läßt, um solche wenigstens noch einmal anzuriechen, welcher mitten unter Seufzern und Gelübden für ein längeres Leben seine geizige Seele von sich bläst: Erzählen Sie ihm, sage ich, diese Fabel; was gilts, Harpax wird sich schämen, und wenigstens eine innerliche Ueberzeugung empfinden, daß seine Leidenschaft thöricht ist.

Aber; wer hat euch den Beruf gegeben, andre zu tadeln? Seyd ihr selbst ohne Fehler, daß ihr euch um die Mängel des Nächsten bekümmern könnt? Schreibt ihr wohl eure Satiren aus Liebe, zu bessern, und nicht vielmehr aus Begierde, zu lachen? Dieses sind gemeiniglich die Einwürfe, die man macht. Sie sind leicht zu beantworten. Wer mir, als einem Liebhaber der Weltweisheit, die Macht gegeben hat, Sittenlehren zu schreiben, von eben dem habe ich auch den Beruf, Satiren zu verfertigen. Daß ich selbst nicht ohne Fehler bin, solches benimmt dem Werthe der Sache nichts. Mancher zeigt den Menschen den Weg zum Himmel, den er vielleicht selbst nicht geht, und dennoch bleibt sein Vortrag eine göttliche Wahrheit, welcher ich zu folgen verbunden bin. Die Erbauung muß allezeit die Hauptabsicht einer Satire seyn. Daß ich aber über die Fehler lache; daß ich sie andern lächerlich mache; dieses ist ein unschuldiges Vergnügen, welches man mir wohl gönnen kann.

Auf solche Art würde ich die Einwürfe beantworten. Wir wollen aber doch auch denjenigen kennen lernen, welcher sie gemacht hat. Es ist niemand anders, als der, welcher sich getroffen merkt. Prüfen Sie diese Grundregel, Sie werden sie allemal wahr befinden. Ich will bey meinem obigen Exempel bleiben. Wer wird über die Fabel vom Hunde schreyen? Gewiß nicht ein junger Herr. Dieser wollüstige Verschwender hält einen Geizigen für seinen Todfeind. Er würde darüber gelacht haben, wenn er auch seinen eignen Vater darinnen abgeschildert gefunden hätte. Harpax sieht sein Bildniß; er erblickt sich in seiner natürlichen Gestalt; diese kömmt ihm abscheulich vor. Er schmäht auf den Spiegel; er flucht demjenigen, der ihm solchen vorhält. Harpax ist der einzige, welcher Ihren Beruf hierzu wissen will, welcher Ihnen Ihre eignen Unvollkommenheiten vorwirft, welcher Ihre Absichten tadelhaft macht.

Allein, die Satire hat noch andre Feinde, welche behutsamer gehen. Sie loben die Einrichtung und Absicht derselben; sie geben aber nicht zu, daß jemals ein Lasterhafter dadurch gebessert worden sey. Ich weis nicht, ob diese Wahrheit allgemein ist. Bessert die Satire nicht allemal den Lasterhaften; so hält sie doch vielleicht andre ab, lasterhaft zu werden. Fiele aber auch gleich beydes weg; so muß die Satire doch in ihrem Werthe bleiben. Nicht in ihr, sondern in den Gemüthern der Menschen wäre der Fehler zu suchen. Wenn die Schaubühne so eingerichtet ist, wie sie seyn soll, so verdient sie alle diejenige Hochachtung, welche man einer Sittenschule schuldig ist; und dennoch halte ich es für mühsam, die Beyspiele derer beyzubringen, welche durch die Schaubühne gebessert worden sind. Wir stehen dabey; wir lachen über die Thorheiten; wir haben Mitleiden mit der unterdrückten Tugend; wir können uns kaum der Thränen enthalten, wenn wir das standhafte Christenthum der Zayre sehen: Werden wir aber allemal tugendhafter? Werden wir beßre Christen? Wenigstens liegt der Fehler nicht an der Schaubühne.

Man könnte noch sagen: Durch die Satire erregen wir den Zorn andrer gegen uns; wir machen uns Feinde. Wäre es nicht also den Regeln der Klugheit gemäß, sich mit einer so gefährlichen Arbeit gar nicht zu vermengen? Ich weis beynahe nicht, was ich hierauf antworten soll.

Die Wahrheit, so edel sie ist, macht dennoch auch Feinde. Es würde unbedachtsam seyn, wenn man bey aller Gelegenheit die Wahrheit sagen wollte, und ich glaube, wer Satiren schreiben will, der muß seine Umstände wissen, und allerdings vorsichtig seyn. Vielleicht habe ich im Nachfolgenden Gelegenheit, mehr davon zu reden.

Dieses sind ungefähr meine Gedanken von der Zuläßigkeit der Satire. Die Lehre von dem, was bey ihrer Verfertigung zu beobachten sey, ist von einem viel weitläuftigern Umfange. Ich will die umständliche Abhandlung davon bis zu einer andern Gelegenheit, oder bis zu unsrer mündlichen Unterredung aussetzen, voritzt aber nur etwas erinnern. Es würde schon genug seyn, wenn ich hier bloß dasjenige wiederholte, was ich oben von der Absicht der Satire gesagt habe. Soll diese Absicht vernünftig seyn, so muß sie suchen, die Laster lächerlich zu machen, und den Menschen einen Abscheu davor beyzubringen.

Was also kein Laster ist, mit dem hat die Satiren nichts zu thun. Lisette schielt. Ein muthwilliger Kopf, welcher gern sinnreich heißen, und in einer Gesellschaft die lustige Person abgeben wollte, beobachtet an Lisetten diesen natürlichen Fehler. Wäre er vernünftig, so würde er hier eine Gelegenheit finden, an denjenigen mit dankbarem Gemüthe zu denken, welcher ihm gesunde und muntere Augen gegönnt hat; allein er ist zu leichtsinnig dazu. Er will lachen; er will andre zu lachen machen, und Lisette muß der unschuldige Gegenstand seiner ausschweifenden Einfälle seyn. Aber Lisette thut verliebt, sie wirft ihre schielenden Blicke mit einer wollüstigen Frechheit in der Kirche herum. Nunmehr wird sie lächerlich; nunmehr giebt sie die schönste Gelegenheit zu einer Satire.

Eine der gemeinsten Regeln ist diese: Die Satire soll die Laster tadeln, nicht aber die Personen. Ich muß dieser Regel Beyfall geben, und sie scheint aus demjenigen Satze zu fließen, welchen ich oben zum Grunde gelegt habe. Dennoch aber halte ich auch diejenigen nicht für strafbar, welche ihre Gedanken bey Verfertigung der Satire auf eine gewisse Person richten. Meine Begriffe, meine Ausdrückungen, meine ganze Arbeit wird viel lebhafter seyn, wenn ich ein Urbild vor mir sehe. Ich tadle alsdann nicht die Person, ich tadle das Laster, welches diese an sich hat. Lese ich den Abriß, welcher von dem leonischen Doctor in den Belustigungen gemacht worden ist, so werde ich viel mehr gerührt, wenn ich an Arganten denke; und vielleicht hat der Verfasser auch an ihn gedacht, um das Bild eines leonischen Doctors recht nach dem Leben zu schildern. Deswegen aber darf ich nicht sagen, daß dieses eine Satire auf Arganten sey. Die geht auf alle diejenigen, welche eben so, wie unser Argant, ihre faule Unwissenheit unter dem Doctorhute verbergen wollen.

Gemeiniglich verstehen wir unter dem Worte Laster die drey Hauptfehler, den Ehrgeiz, Geldgeiz, und die Wollust. Ich glaube, es giebt noch einige Sachen, welche man so gar füglich unter eines von diesen dreyen Lastern nicht bringen kann, und mit denen die Satire doch auch zu thun hat. Ich weis nicht, ob ich es werde ehrgeizig, geldgeitzig, oder gar wollüstig nennen können, wenn das Frauenzimmer in der größten Kälte, mit dem Fächer geht, oder ein artiger Herr im Sturme und Regen den Hut unter dem Arme trägt. Dergleichen Gewohnheiten sind nicht lasterhaft, aber vielleicht lächerlich; und es bleibt einem Satirenschreiber unverwehrt, über beyde zu lachen. Mit einigen Dingen der Gelehrsamkeit hat es gleiche Bewandtniß. Ich will nur ein einziges anführen. Wer über diejenige Schreibart spotten wollte, die in öffentlichen Gerichten eingeführt ist, und die man den Stylum curiae nennt, der würde unrecht handeln: Wenn aber Javolenus an seine Schöne ein Schreiben schickt, das einer Rüge ähnlicher sieht, als einem Liebesbriefe: so ist Javolenus ein Pedant. Er ist nicht lasterhaft, er verdient aber doch, daß man ihm seine Thorheit vorrückt.

Wenn die Satire die Laster der Menschen straft; so vertritt sie die Stelle der Wahrheit. Gleichwie aber diese keine Verstellung noch einiges Ansehen der Person leidet; also könnte es auch scheinen, daß die Satire keines Menschen schonen dürfe. Wenn ich dieses behauptete; so würden sonder Zweifel sehr viele, und vielleicht die meisten jungen Leute, auf meine Seite treten. Ich bin aber ganz andrer Meinung. So verhaßt mir die Lügen ist, so unbesonnen scheint es zu seyn, wenn ich allemal die Wahrheit reden wollte. Kann ich durch ein vernünftiges Stillschweigen so wohl meinen Pflichten, als der geselligen Klugheit, Genüge thun; so thue ich am besten, wenn ich schweige. Ich bin verbunden, eher mein Leben zu lassen, als meinen Glauben zu verläugnen: Würden Sie aber denjenigen nicht für unsinnig halten, welcher seinen Glauben ohne Noth nur darum bekennte, damit er sterben möchte? Die Pflichten gegen uns sind stärker, als die Pflichten, welche wir andern schuldig sind; und der Schade, welchen wir durch eine unüberlegte Freymüthigkeit uns selbst augenscheinlich zuziehen, ist wichtiger, als der ungewisse Nutzen, den wir durch eine unbedachtsame Satire zu schaffen suchen. Ich mag hier nicht untersuchen, ob wir auch allemal die vernünftige Absicht haben, zu nutzen. Vielleicht ist es eine Begierde, bekannt zu werden; vielleicht ist es nur ein Muthwille, der uns die Feder in die Hände giebt. Wie unvermerkt kann man sich selbst betrügen! Es giebt Personen, welche ihre Gewalt gefährlich, und ihr Stand ehrwürdig macht, welche wir als Gönner und Beförderer verehren müssen. Sie haben vielleicht ein tadelnswürdiges Laster an sich; aber hüten Sie sich dieses Laster anzugreifen. Es bleiben noch tausend andre Fehler übrig, womit sich Ihre Satire beschäfftigen kann. Wer wollte die Trunkenheit nicht für strafenswerth achten? Stellen Sie sich aber zween Söhne vor, welche ihren trunknen Vater auf der Erde und entblößt liegen sehen. Der eine lacht darüber, er ruft die Nachbarschaft herzu; er zeigt ihr an seinem Vater, wie schändlich die Trunkenheit sey, er weist ihr dessen Blösse. Der andre wendet sein Gesicht ab, er bedeckt den entblößten Vater. Welcher von diesen beyden Söhnen ist wohl der vernünftigste?

Von der Schreibart, deren man sich in der Satire zu bedienen hat, will ich nur noch ein paar Worte sagen. Mein Vortrag muß ordentlich seyn; denn ich will andre überzeugen. Er muß nicht ausschweifend seyn, und meine Ueberlegung muß mehr Antheil daran haben, als meine Einbildungskraft. Aber dunkel darf er auch nicht seyn; denn ich will den Verstand meiner Leser nicht ermüden, sondern belustigen. Alle niederträchtige, alle anstößige Schreibart muß ich sorgfältig vermeiden; sonst werde ich mehr schaden, als erbauen. Viele glauben, recht beissend zu schreiben, wenn sie schmähen und schimpfen. Allein dieses schickt sich für einen Sittenlehrer nicht, welcher die Laster und Fehler der Menschen lächerlich machen will. Vielmehr könnte man sie unter die muthwilligen Jungen zählen, welche die Vorübergehenden mit Koth werfen.

Ich muß noch etwas erwähnen, welches besonders Ihnen nützlich seyn kann. Sie haben eine Lebensart erwählt, worinnen Sie, wie ich hoffe, künftighin Gelegenheit haben werden, öffentlich und an heiliger Stäte zu reden. An diesem Orte müssen Sie die Laster strafen; aber hüten Sie Sich, daß Sie sie nicht alsdann lächerlich zu machen suchen. Sie werden mir diese Warnung zu gute halten. Ich weis Ihre Neigung, und kenne große Männer, welche ihre Lebhaftigkeit in diesen Fehler gebracht hat. Oftmals vergeht man sich wohl gar so weit, daß man auf der Kanzel über solche Sachen eifert, welche nicht einmal wider die Wohlanständigkeit sind, geschweige wider das Christenthum laufen. Ich habe in meiner Jugend einen um die Kirche sehr verdienten Lehrer gekannt welcher dem Volke die Pracht der Großen lächerlich machen wollte, und mit dem Poeten sagte, sie hätten

– – – – – – sechs Viehe vor dem Wagen
Und sechse hinten drauf.

Redete er aber von den Feinden unsers Glaubens, so wußte ich vielmals nicht, ob ich über die Ketzerey weinen, oder lachen sollte? Dergleichen Vortrag ist allenfalls annehmlich, aber gewiß nicht erbaulich. Ich will Ihnen ein andres Muster geben, da ich wohl wünschen wollte, daß Sie es, wie in andern Sachen, also auch darinnen nachzuahmen Sich bemühen möchten. Die Religionsspötter sind Leute, welche wegen ihrer abgeschmackten Meinungen wohl verdienten, nicht überführt, sondern lächerlich gemacht zu werden; aber wie ernsthaft, wie beweglich, wie nachdrücklich weis nicht der berühmte Mosheim ihnen ihre Thorheiten in seinen heiligen Reden vorzuhalten! Dieses ist die wahre Sprache eines geistlichen Redners. Wenn er von eben dieser Sache an einen vornehmen Mann schreibt, oder in andern Schriften handelt, so ist sein Ausdruck schon aufgeweckter, und in vielen Stellen satirisch.

Ich will die weitere Ausführung dieses Satzes bis zu einer andern Zeit versparen, und ich werde alsdann Gelegenheit nehmen, meine Gedanken von den Stachelschriften überhaupt, und insonderheit von der Kanzelsatire durch neuere Exempel zu erläutern.

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