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Wilhelm Rabener: Satiren - Kapitel 126
Quellenangabe
typesatire
booktitleSatiren
authorGottlieb Wilhelm Rabener
firstpub1764
year1764
publisherVerlag der Dyckischen Buchhandlung
addressLeipzig
titleSatiren
created20061022
sendergerd.bouillon
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Vetter,

Der Vater lebt noch. Er ist gesund. Hier ist sein Brief. Er ist geschrieben, daß Ihr ihn lesen sollt. Es wird Zeit dazu gehören, seine Liebe wieder zu gewinnen, die Ihr ganz verloren habt. Ich glaube, er würde noch heftiger seyn, wenn er vermuthen könnte, daß Ihr und ich etwas von seinen Absichten auf die Fräulein wüßten. Noch zur Zeit hält er Euch für unartig und dumm. Wüßte er so viel, als ich, so würde er Ursache haben, Euch für boshaft zu halten. Macht Euch den Fehler zu Nutze, den Ihr begangen habt. Seyd künftig klüger. Bemüht Euch, das Herz Eures Vaters wieder zu gewinnen. Es kostet Euch ein grosses Opfer; aber ich kann Euch nicht helfen. Das Fräulein ist unpaß, ich werde sie morgen besuchen. Lebt wohl, und glaubt, daß ich Euch liebe.

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