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Römische Mythologie

Ludwig Preller: Römische Mythologie - Kapitel 109
Quellenangabe
typetractate
booktitleRömische Mythologie
authorLudwig Preller
year1858
firstpub1858
publisherWeidmannsche Buchhandlung
addressBerlin
titleRömische Mythologie
pages801
created20090801
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Providentia

durch welches Wort bald die göttliche Vorsehung bald die menschliche Vorsicht und Fürsorge bezeichnet wird, beides zum Lobe der Kaiser. Bald ist nehmlich von der Providentia Deorum in dem Sinne der Vorsehung die Rede welche den Kaisern die Herrschaft verliehen, indem sie ihnen das Scepter oder die Weltkugel überreicht oder durch einen Adler aus der Höhe sendet, so daß man diese Idee etwa in die Kaiser von Gottes Gnaden nach unserm Sprachgebrauch übersetzen könnte. Bald ist es die Providentia Augusta oder Augustorum oder auch die einzelner Kaiser z. B. Divi Caesaris, Ti. Caesaris, Divi Titi u. A., 631 welche durch Münzen, Inschriften und andre Denkmäler gefeiert wird, in welchen Fällen also die Fürsorge der noch regierenden oder schon consecrirten Kaiser für Rom und die Römer durch ein weises oder strenges Regiment oder auch ganz materiell durch Zufuhr von Getreide u. dgl. zu verstehen istPlin. Panegyr. 10 Iam te Providentia Deorum primum in locum provexerat. Vgl. Marini Att. Arv. p. 41 und 80, Eckhel D. N. VI p. 507, VII p. 144, VIII p. 10 u. 24, Or. n. 689. 1826. 5822.. 632

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