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Römische Geschichte

Livius: Römische Geschichte - Kapitel 91
Quellenangabe
typetractate
booktitleRömische Geschichte Bd. I
authorTitus Livius
translatorKonrad Heusinger
firstpub1821
year1821
publisherFriedrich Vieweg Verlag
addressBraunschweig
titleRömische Geschichte
created20060416
sendergerd.bouillon
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Acht und zwanzigstes Buch.

Jahre Roms 545 – 547.

428 Inhalt des acht und zwanzigsten Buchs.

Erzählung dessen, was Silanus, Scipio's Legat, und Scipio's Bruder Lucius gegen die Punier in Spanien, was der Proconsul Sulpicius und der Asiatische König Attalus gegen den Macedonischen König Philipp zum Besten der Ätoler ausrichten. Da den Consuln Marcus Livius und Claudius Nero der Triumph zuerkannt wird, so zieht Livius, unter dessen Oberbefehle in einer Provinz der Sieg erfochten war, auf dem Triumphwagen ein: Nero, der nur in der Provinz seines Mitconsuls ihm bei dem Siege geholfen hatte, folgt zu Pferde und erntet in diesem Aufzuge mehr Ehre und Achtung, als sein Amtsgenoß: er hatte auch in diesem Feldzuge mehr geleistet. Im Tempel der Vesta erlischt durch die Nachlässigkeit einer Vestalinn das Feuer, das sie unbewacht gelassen hatte. Sie wird zur Strafe gegeißelt. In Spanien macht Publius Scipio im vierzehnten Jahre dieses Krieges, im fünften nach seiner Ankunft dem dortigen Kriege mit den Puniern ein Ende und erobert Spanien mit gänzlicher Ausschließung der Feinde vom Besitze desselben: geht von Tarraco auf zwei Schiffen zum Numidischen Könige Syphax nach Africa über und schließt mit ihm ein Bündniß. Hier lag Gisgons Sohn Hasdrubal mit ihm auf Einem Polster zu Tafel. Seinem Vater und Oheime zu Ehren giebt er zu Neu-Carthago ein Fechterspiel, nicht von Fechtsklaven, sondern von solchen, die entweder ihrem Feldherrn zu Ehren, oder auf Herausforderung in den Zweikampf sich einließen: hier fechten auch zwei königliche Brüder um den Thron. Als die Römer die Stadt Astapa belagern, ermorden die Einwohner nach Errichtung eines Scheiterhaufens ihre Kinder und Frauen und stürzen sich ihnen nach ins Feuer. Scipio selbst dämpft nach seiner Widergenesung einen Aufruhr, der während seiner schweren Krankheit bei einem Theile des Heeres ausbrach, und zwingt die sich empörenden Völker Spaniens, sich zu ergeben. Nach gestifteter Freundschaft mit dem Numidischen Könige Masinissa, der ihm, wenn er nach Africa herüberkäme, Hülfe zusagt; auch mit den Gaditanern, welche Mago vermöge eines schriftlichen Befehls aus Carthago, nach Italien überzugehen, verlassen muß, kehrt Scipio nach Rom zurück und wird zum Consul gewählt. Da er sich Africa zum Standorte ausbittet, wird ihm auf den Widerspruch des Quintus Fabius Maximus Sicilien gegeben, mit der Erlaubniß, wenn er es dem State zuträglich fände, nach Africa überzusetzen. Mago, Hamilcars Sohn, geht von Minorca, wo er überwintert hatte, nach Italien über.

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