Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Livius >

Römische Geschichte

Livius: Römische Geschichte - Kapitel 76
Quellenangabe
typetractate
booktitleRömische Geschichte Bd. I
authorTitus Livius
translatorKonrad Heusinger
firstpub1821
year1821
publisherFriedrich Vieweg Verlag
addressBraunschweig
titleRömische Geschichte
created20060416
sendergerd.bouillon
Schließen

Navigation:

Fünf und zwanzigstes Buch.

Jahre Roms 539 und 540.

168 Inhalt des fünf und zwanzigsten Buchs.

Publius Cornelius Scipio, der nachmalige Africanus, wird vor dem dazu erforderlichen Alter zum Ädil erwählt. Durch einige junge Tarentiner, welche eine nächtliche Jagdpartie vorgeben, bemächtigt sich Hannibal der Stadt Tarent bis auf die Burg, in welche sich die Römische Besatzung rettet. Den Göttersprüchen des Marcius zufolge, in welchen man auch die Niederlage bei Cannä vorhergesagt fand, werden die Apollinarischen Spiele eingeführt. Die Consuln Quintus Fulvius und Appius Claudius fechten gegen den Punischen Feldherrn Hanno mit Glück. Der Proconsul Tiberius Sempronius Gracchus, den sein Lucanischer Gastfreund in einen Hinterhalt lockt, wird vom Hanno getödtet. Centenius Penula, bis dahin Hauptmann, der aber auf seinen Antrag im Senate, ihm ein Heer zu geben, und auf sein Versprechen, falls ihm seine Bitte gewährt würde, den Hannibal zu besiegen, über die achttausend Mann, die man ihm giebt, zum Anführer gesetzt wird, liefert dem Hannibal eine Schlacht, und wird mit seinem Heere niedergehauen. Der Prätor Cneus Fulvius ist gegen den Hannibal unglücklich, verliert sechzehntausend Mann in der Schlacht und entkommt mit zweihundert Rittern. Capua wird von den Consuln Quintus Fulvius und Appius Claudius eingeschlossen. Claudius Marcellus erobert Syracus im dritten Jahre und zeigt sich als großen Mann. Im Getümmel der Eroberung verliert Archimedes, vertieft in die Figuren, die er im Sande verzeichnet hatte, sein Leben. Die beiden Scipione, Publius und Cneus, ernten in Spanien von ihren zahlreichen und so großen glücklichen Thaten ein trauriges Ende: sie werden im achten Jahre nach ihrem Eintritte in Spanien fast mit ihren ganzen Heeren niedergehauen: und für die Römer war es um den Besitz ihrer Provinz geschehen, hätte nicht Lucius Marcius, ein Römischer Ritter, durch seine Tapferkeit und Thätigkeit mit den gesammelten Resten der Heere, denen er Muth einsprach, zwei feindliche Lager erobert. Er tödtete an siebenunddreißig tausend Feinde, bekam an tausend achthundert und dreißig gefangen und machte große Beute. Die Soldaten gaben dem Marcius den Titel: Führer.

 << Kapitel 75  Kapitel 77 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.