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Römische Geschichte

Livius: Römische Geschichte - Kapitel 100
Quellenangabe
typetractate
booktitleRömische Geschichte Bd. I
authorTitus Livius
translatorKonrad Heusinger
firstpub1821
year1821
publisherFriedrich Vieweg Verlag
addressBraunschweig
titleRömische Geschichte
created20060416
sendergerd.bouillon
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Dreissigstes Buch.

Jahre Roms 549 –551.

580 Inhalt des dreissigsten Buchs.

In Africa besiegt Scipio die Carthager, und zwar immer den Numidischen König Syphax nebst dem Hasdrubal, in mehreren Treffen durch Hülfe des Masinissa und erobert zwei feindliche Lager, in welchen vierzigtausend Menschen durch Schwert und Feuer aufgerieben werden. Durch den Cajus Lälius und den Masinissa bekommt er den Syphax gefangen. Masinissa verliebt sich gleich in die gefangene Sophonisba, des Syphax Gemahlinn, des Hasdrubals Tochter, und nach vollzogenem Beilager hält er sie als Gemahlinn. Nach einer Zurechtweisung vom Scipio schickt er ihr Gift. Sie trinkt es und stirbt. Endlich bewirken Scipios viele Siege, daß die in Verzweiflung gerathenen Carthager zur Rettung ihres Stats den Hannibal zurückrufen. Im sechszehnten Jahre räumt er Italien, geht nach Africa über, sucht in einer Unterredung mit Scipio den Frieden zu Stande zu bringen, und da sie über die Friedensbedingungen nicht eins werden können, wird er in einer Schlacht besiegt. Den Carthagern wird der erbetene Friede bewilligt. Den Gisgo, der den Frieden widerräth, zieht Hannibal mit eigner Hand vom Platze, entschuldigt sich wegen seiner Unbesonnenheit und redet selbst zur Empfehlung des Friedens. Mago, der im Gebiete der Insubren in einer Schlacht mit den Römern verwundet war, stirbt auf seiner Reise nach Africa, wohin er durch Gesandte zurückgerufen war, an seiner Wunde. Masinissa bekommt sein Reich wieder. Scipio hält bei seiner Rückkehr in die Stadt den prächtigsten und ruhmvollsten Triumph, wobei ihm der Senator Quintus Terentius Culleo mit einem Hute folgt. Scipio wird als der Africanische – es ist ungewiß, ob ihm diesen Zunamen schon früher die Liebe seiner Soldaten, oder ob Zuneigung des Volkes ihm denselben gab – wenigstens als der erste Feldherr durch die Benennung nach dem von ihm besiegten Volke, verherrlicht.

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