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Roda Roda und die vierzig Schurken

Alexander Roda Roda: Roda Roda und die vierzig Schurken - Kapitel 61
Quellenangabe
typemisc
authorAlexander Roda Roda
titleRoda Roda und die vierzig Schurken
publisherPaul Zsolnay Verlag
year1932
firstpub1932
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160111
projectid6d74c599
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Ein Vortragsabend, wie ich mir ihn wünsche

Ja, das war ein Vortragsabend, wie ich mir ihn wünsche – damals zu Spandau, im unseligen Umsturzjahr.

Um halbacht sollt er beginnen.

Als ich aber den Saal betrat, war noch keine Sterbensseele da.

Fünf Minuten darauf strömte nur so das Publikum herein: gleich zwei Damen auf einmal.

Die eine fragte:

»Bin ich hier recht – bei Auguste Rodin?«

Und die andre sprach, bitter enttäuscht:

»Nanu – nur Eena? Ick dachte, Roda Roda – det sin so zwee Zusammjewachsene?«

Dann aber setzten wir uns gemütlich.

Die eine von den Damen war Gemüsehändlerin, die andre war von der Regierung. Bald gab die eine nette Indiskretionen zum besten aus dem Staatsbetrieb – dann erzählte die andre etwas aus ihrer Sphäre – ja, Sie glauben nicht, was für komische Szenen vorkommen im deutschen Gemüsehandel! – mittendrein erzählte wieder ich etwas: es wurde der hübscheste Abend, den ich je erlebt habe, bis lange nach Mitternacht.

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