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Roda Roda und die vierzig Schurken

Alexander Roda Roda: Roda Roda und die vierzig Schurken - Kapitel 153
Quellenangabe
typemisc
authorAlexander Roda Roda
titleRoda Roda und die vierzig Schurken
publisherPaul Zsolnay Verlag
year1932
firstpub1932
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160111
projectid6d74c599
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Das Lied

Ich ging auf der Furschtadtskaja in Petersburg spazieren – mit dem russischen Stabskapitän Kojuhoff.

Er sprach mir vom russischen Militär. Glühend, begeistert.

»Was sind eure Soldaten?« rief er. »Wehrpflichtige Sozialdemokraten, im besten Fall wehrfähige Puppen. Das Urra Suwaroffs kennen sie nicht, sie haben kein Herz. – Bei uns? Der letzte Mann stirbt freudig für seinen Offizier.«

Eine Infanterieabteilung näherte sich in Schritt und Tritt.

»Hörst du, Fremdling? Hörst du unsre Soldaten singen? So folgt der Slawe seinem Führer – in blindem Vertrauen, in Liebe, im Glauben an ihn.«

Die Abteilung kam immer näher. Und sang:

»General
krupi kral,
i palkownik
pamagal.
J parutschik,
nasch galubtschik,
po basarach
prodawal.«

Deutsch:

»General
Grütze stahl,
und der Oberst
half ihm mal.
Und der Leutnant,
aller Liebling,
er verkaufte
unser Mahl.«

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