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Roda Roda und die vierzig Schurken

Alexander Roda Roda: Roda Roda und die vierzig Schurken - Kapitel 140
Quellenangabe
typemisc
authorAlexander Roda Roda
titleRoda Roda und die vierzig Schurken
publisherPaul Zsolnay Verlag
year1932
firstpub1932
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160111
projectid6d74c599
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Schwärmerei

Welch sonderbare Anlässe die Seele entflammen können – davon hab ich unlängst ein Beispiel erlebt:

Die Geschichte spielte sich ab im Hotel Continental.

Meine Nichte, frisches Ding von siebzehn Jahren, geht die Treppe hinab, und der Nichte folgt ihr Dackel.

An einem Tisch dicht am Fuß der Treppe sitzt ein glatzköpfiger alter Herr, liest die Zeitung.

Der Dackel schnuppert – langt freundlich mit der Zunge durch das Treppengitter, leckt dem alten Herrn breit über die Glatze hin.

Eh sich der alte Herr umständlich gewendet hat, ist der Dackel verschwunden.

Die Augen des alten Herrn ruhen auf der Nichte – erschrocken zuerst – überrascht – und fragend – fragend: Was, was ist da geschehen?? Hat dies reizende Mädchen ihn ... ge ... ge ... streichelt??

Seitdem kommt der alte Herr mit seinen schwärmenden Blicken nimmer los von meiner Nichte. Und immer ist die Frage ..., die Frage in seinem Blick.

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