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Roda Roda und die vierzig Schurken

Alexander Roda Roda: Roda Roda und die vierzig Schurken - Kapitel 120
Quellenangabe
typemisc
authorAlexander Roda Roda
titleRoda Roda und die vierzig Schurken
publisherPaul Zsolnay Verlag
year1932
firstpub1932
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160111
projectid6d74c599
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Die Schule

In Möckingen ist ein Landerziehungsheim für junge Mädchen, sehr fromm.

Als mich die Oberin durch die Anstalt führte, sah ich eine ... Männerunterhose am Zaun hängen.

Die Oberin fing meinen Blick auf und erklärte leis errötend:

»Damit die Schülerinnen mit Herrenwäsche umgehen lernen, haben wir ein Stück in unserm physikalischen Kabinett.«

*

Man soll sich ein wenig um seine Kinder bekümmern.

Mein Oheim, Ignaz Roda, der Konsistorialrat, ist Witwer. Er brachte vor ein paar Jahren sein Söhnchen in ein Knabeninstitut nach Lausanne.

Diese schweizerischen Institute sind ausgezeichnet organisiert: man braucht nur ein Kind beizustellen, die Erziehungskosten und einen Wunsch – nach ein paar Jahren kriegt man das Kind wieder – genau nach Wunsch fertig erzogen.

Der Sohn des Konsistorialrats Ignaz Roda sollte Feldprediger werden.

In diesem einen Fall muß in Lausanne eine Verwechslung passiert sein: Ignaz der Zweite ist eben zurückgekommen, fertig ausgebildet – leider irrtümlich als Rabbiner.

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