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Roda Roda und die vierzig Schurken

Alexander Roda Roda: Roda Roda und die vierzig Schurken - Kapitel 112
Quellenangabe
typemisc
authorAlexander Roda Roda
titleRoda Roda und die vierzig Schurken
publisherPaul Zsolnay Verlag
year1932
firstpub1932
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160111
projectid6d74c599
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Der Lebemann

Das war zu jener Zeit, wo die Aktiengesellschaften noch nicht Präsidenten hatten, sondern einfache Direktoren – und die Zwanzigmarkstücke waren von Gold.

In München lebte ein Direktor namens Grün.

Lebte?? Betrachtet man seine Impulse – zu deutsch: Süchte – so war er ein Lebemann.

In Taten setzten sich die Süchte nicht mehr um.

Direktor Grün war demnach besser als sein Ruf; und empfand sie schwer, diese ihm vom Schicksal auferlegte Demütigung.

Einst führte er die Jungfrau Gertrude Riffingerin aus dem Gewühl des Bal paré in abgelegene Galerien, tränkte sie mit Sekt und sprach also zu ihr:

»Trutscherl,« sprach er, »hier hast du zwanzig Mark. Ich flehe dich an: tratsch herum, ich hätt dir was angetan.«

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