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Richard Feverel

George Meredith: Richard Feverel - Kapitel 6
Quellenangabe
typefiction
booktitleRichard Feverel
authorGeorge Meredith
year1904
firstpub1859
publisherS. Fischer Verlag
addressBerlin
titleRichard Feverel
pages677
created20100628
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Sechstes Kapitel.

Jugendliche Strategen.

Sobald sie entwischen konnten, begaben sich die Jungen in eine dunkle Ecke des Parks, um über ihre verzweifelte Lage zu beraten.

»Was in aller Welt sollen wir jetzt nur tun?« fragte Ripton seinen Führer.

Kein vom Feuer eingeschlossener Skorpion war je in einem schrecklicheren Gefängnis als der arme Ripton. Das 51 tobende Element, das er selbst geholfen hatte zu entzünden, schien von Minute zu Minute engere Kreise um ihn zu ziehen.

»Es gibt nur einen Ausweg,« sagte Richard, aus seinem Nachsinnen auffahrend und die Arme entschlossen kreuzend.

Sein Gefährte war äußerst begierig zu erfahren, was für ein Ausweg das sein könnte.

Richard blickte starr auf einen Kieselstein und erwiderte: »Wir müssen den Burschen aus dem Gefängnis befreien.«

Ripton blickte in äußerstem Erstaunen auf seinen Freund. »Aber mein lieber Ricky, wie sollen wir das tun?«

Richard starrte noch immer auf die Kieselsteine und erwiderte: »Wir müssen eine Feile und einen Strick zu ihm hineinbringen. Es ist möglich, sage ich dir. Es ist mir ganz gleich, wie viel ich dafür zahle, es ist mir ganz gleich, was ich dazu tue. Er muß heraus.«

»Zum Teufel mit dem alten Blaize!« rief Ripton, nahm seine Mütze ab und trocknete sich die Stirn. Wieder erhielt er einen scharfen Verweis von seinem Freunde.

»Laß jetzt den alten Blaize zufrieden. Du sprichst davon, daß ich uns verraten hätte. Und was tust du? Ich schäme mich deiner! Du sprichst von Robin Hood und König Richard! Du hast ja nicht einen Funken von Courage. Du verrätst dich ja in jeder Minute des Tages. Sobald Rady anfängt zu sprechen, zuckst du zusammen. Ich sehe, wie der Schweiß dir herunterläuft. Fürchtest du dich denn? – Und dann widersprichst du dir immer. Du bleibst nie bei einer Geschichte. Nun höre auf mich. Wir müssen alles wagen, um ihn herauszubekommen. Vergiß das nicht. Und dann bleibe Adrian 52 fern, so viel du kannst. Und erzähle immer dieselbe Geschichte.«

Mit diesen weisen Befehlen schickte der junge Führer seinen Mitschuldigen fort, um das Gefängnis zu untersuchen, wo Tom Bakewell lag und über die Folgen seufzte, die sein Gespräch über Gott und Teufel gehabt hatte.

In Lobourne hatte Austin Wentworth den Ruf, ein Freund des armen Mannes zu sein.

Als Frau Bakewell, Toms Mutter, von ihres Sohnes Gefangennahme hörte, war sie zu ihm geeilt, um ihn zu trösten und ihm alle Hilfe zu gewähren, die in ihrer Macht stand; und das waren nur Seufzer und Tränen und: »Ach mein Himmel!« was den armen Tom nur beunruhigte. Er bat, man sollte doch einen so unglücklichen Burschen wie ihn sich selbst überlassen und ihm nicht noch das Gefühl erwecken, ein ganz abgefeimter Schurke zu sein. Worauf Mutter Bakewell ihn bat, Mut zu fassen, es würde auch ein rechter Tröster zu ihm kommen. »Und wenn er auch ein Herr ist, der zu dir kommen will, Tom, – denn er hat noch keinem armen Menschen etwas abgeschlagen,« sagte Frau Bakewell, »so ist er doch ein wahrer Christ, Tom! und Gott mag wissen, ob sein Anblick dich nicht retten wird, denn er ist wie ein Licht zu sehen und wie eine Predigt zu hören, das ist er.«

Tom war nicht sehr eingenommen von der Aussicht auf eine Predigt und sah mürrisch genug aus, als Austin in seine Zelle trat. Er war überrascht, als er sich, nach Verlauf von einer halben Stunde, in einer unbefangnen Unterhaltung mit einem Herrn befand, der sich als Christ und Mitmensch zeigte. Als Austin sich zum Gehen erhob, bat Tom um die Erlaubnis, ihm die Hand schütteln zu dürfen.

53 »Sagen Sie dem jungen Herrn auf dem Schlosse, daß ich kein Petzer bin. Er wird schon verstehen. Er ist ein junger Herr, der jeden Menschen dazu bringen kann, zu tun, was er will. Er ist ein fürchterlich wilder, junger Herr! Und ich bin ein Esel. Das ist es. Aber ich bin kein Schurke. Sagen Sie ihm das, Herr.«

So kam es, daß Austin den jungen Richard scharf ansah, während er in Raynham die Neuigkeit erzählte. Der Knabe fürchtete Austin mehr als Adrian. Warum, wußte er selbst nicht, aber er machte es Austin schwer, ihn allein zu treffen, und als Austin ihn traf, wurde er sogleich verstockt. Austin war nicht klug wie Adrian, er erriet selten andrer Leute Gedanken und ging immer graden Wegs auf sein Ziel los. So, statt auf den Busch zu klopfen, die Wachsamkeit des Knaben zu erregen und ihn bis zum Äußersten, zum Lügen, zu bringen, sagte er nur: »Tom Bakewell läßt dir sagen, daß er dich nicht verpetzen wird,« und ließ ihn dann allein.

Richard teilte Ripton die Nachricht mit, der laut erklärte, daß Tom ein famoser Kerl wäre.

»Er soll nicht darunter leiden,« sagte Richard und plante ein dickeres Seil und eine schärfere Feile.

»Aber wird dein Vetter uns verraten?« war Riptons Erwägung.

»Der!« Richards Lippen verzogen sich verächtlich. »Ein Knecht weigert sich zu petzen, und du fragst, ob einer aus unserer Familie es tun wird?«

Ripton erhielt wieder einmal einen Vorwurf in dieser Angelegenheit.

Die Knaben hatten die äußeren Mauern des Gefängnisses untersucht und kamen zu der Überzeugung, daß sich Toms Befreiung bewerkstelligen ließe, wenn Tom Mut hätte und man ihm Strick und Feile auf irgend eine Weise zustecken könnte. Aber um dieses zu tun, mußte 54 irgend jemand Zutritt zu der Zelle erlangen, und wen sollten sie ins Vertrauen ziehen?

»Versuch es mit deinem Vetter,« schlug Ripton nach langen Beratungen vor.

Richard wünschte lachend zu erfahren, ob er vielleicht Adrian meine.

»Nein, nein,« versicherte Ripton eiligst, »Austin.«

Denselben Gedanken hatte Richard auch schon erwogen.

»Laß uns zuerst den Strick und die Feile besorgen,« sagte er, und sie gingen nach Bursley, um die Werkzeuge einzukaufen, mit welchen sie den Gesetzen Trotz bieten wollten. Ripton kaufte die Feile in einem Laden, und Richard den Strick in einem andern, mit so meisterhafter List führten sie ihre Pläne aus, um jeder Möglichkeit einer Entdeckung vorzubeugen. Um nun ganz sicher zu gehen, zog sich Richard in einem Walde, in der Nähe von Bursley, bis aufs Hemd aus, wand sich den Strick um seinen Körper, und kostete so die Qualen der Anachoreten und büßenden Mönche, damit nur nichts versäumt würde, um Toms Befreiung zu sichern. Sir Austin sah die Spuren bei Nacht, als sein Sohn schlief, durch das halb offen stehende Nachtgewand.

Nach all ihren Plänen und Mühen war es ein harter Schlag, als Austin Wentworth sich weigerte, das Amt zu übernehmen, das die Knaben ihm mit solchem Eifer aufbürden wollten. Die Zeit drängte. In wenigen Tagen würde der arme Tom dem fürchterlichen Sir Miles gegenübergestellt und verurteilt werden, denn Gerüchte gingen durch Lobourne, daß man ihn durch überwältigende Beweise überführen könnte, und Farmer Blaizes Zorn war nicht zu besänftigen. Wieder und wieder bat Richard seinen Vetter, Tom von der Schande zu befreien und ihm in dieser äußersten Gefahr beizustehen. Austin lächelte nur.

»Sie prägt sich am tiefsten ein,« sagte Austin, »aber ob er Gutes oder Böses daraus lernen wird, das ist die Frage.«

55 »Mein lieber Ricky,« sagte er, »es gibt zwei Wege, einer Verlegenheit zu entgehen, einen langen und einen kurzen. Wenn du den Umweg vergeblich versucht hast, so komm zu mir, ich werde dir den geraden Weg zeigen.«

Richards Gedanken waren so ausschließlich auf den Umweg gerichtet, daß er in diesem Rat nur leere Worte sah, und bei Austins unfreundlicher Weigerung mit den Zähnen knirschte.

In letzter Stunde machte er Ripton die Mitteilung, daß sie es selbst tun müßten, und Ripton willigte schweren Herzens ein.

Am Vorabend des Tages, an dem Tom verurteilt war, vor seinem Richter zu erscheinen, hatte Frau Bakewell eine Unterredung mit Austin, der darauf sofort nach Raynham ging, um Adrians Rat einzuholen, was sie nun tun sollten. Ein homerisches Gelächter war alles, was er von Adrian erlangte, als dieser von den Taten der verzweifelten Jungen hörte. Wie sie Frau Bakewells Laden, den kleinsten aller Kramläden, betreten und Tee, Zucker und Stearinlichte gekauft hätten und allerhand Süßigkeiten, bis kein Kunde mehr in dem Laden war; wie sie Frau Bakewell dann eiligst ins Hinterzimmer gezogen hätten, wo Richard sein Hemd aufgerissen und den um seinen Körper gewundenen Strick enthüllt hätte; wie Ripton aus den Windungen und Schlupfwinkeln seiner Tasche die Spitze einer Feile hätte erscheinen lassen; wie sie der erstaunten Frau dann erzählt hätten, daß dieser selbe Strick und diese Feile Werkzeuge wären zur Befreiung ihres Sohnes; daß es in der ganzen Welt kein anderes Mittel gäbe, nachdem sie – die Knaben – alles andere erfolglos versucht hätten; wie Richard sie dann höchst ernsthaft hätte überreden wollen, sich zu entkleiden und den Strick um 56 ihren eignen Körper zu winden; und wie Ripton seine ganze Beredsamkeit entfaltet hätte, um sie dazu zu veranlassen, die Feile zu verbergen. Frau Bakewell hätte sich entschlossen dem Strick widersetzt, da wären aber beide Knaben für die Feile eingetreten; und in einer bösen Stunde – wie sie fürchtete, sagte Frau Bakewell – hätte sie die gnädige Erlaubnis von Sir Miles Papworth, ihren Sohn besuchen zu dürfen, damit vergolten, daß sie Tom hätte veranlassen wollen, das Gesetz durchzufeilen. Aber dem Himmel sei Dank, fügte Frau Bakewell hinzu, Tom hätte die Feile verachtet, und das hätte sie auch dem jungen Herrn Richard gesagt, der für einen jungen Herren sehr böse fluchen könne.

»Knaben sind wie die Affen,« erklärte Adrian, nachdem er sich ausgelacht hatte. »Sie sind die ernsthaftesten Akteure possenhaften Unsinns, die die Welt besitzt. Möchte ich doch nie gezwungen werden, da zu leben, wo es keine Knaben gibt. Ein paar Jungen, die man sich selbst überläßt, versorgen uns mit mehr Amüsement, als irgend eine Truppe geschulter Komödianten. Nein – in der Komödie reicht keine Kunst an die Kunstlosigkeit der Natur heran. Du kannst den Affen nachahmen, aber deine Luftsprünge werden langweilig bleiben, denn sie haben nicht die bezaubernde Widersinnigkeit des natürlichen Tieres. Beobachte nur diese beiden! Denke an all die Ausflüchte, die sie tagüber ersinnen müssen! Sie wissen, daß ich alles weiß, und doch wird ihre heitere Unschuld durch meine Gegenwart fast gar nicht beunruhigt. – Du bist traurig, wenn du an das Ende der Geschichte denkst, Austin? – Das bin ich auch! Ich fürchte den Augenblick, da der Vorhang fallen wird. Aber es wird Ricky unendlich gut tun. Eine praktische Lektion ist immer die beste.«

Adrian streckte sich behaglich aus.

»So kosten sie zum ersten Male von der Erfahrung, 57 von der Frucht der alten Zeit, die dem Gaumen der Jugend so verhaßt ist! aber welchem Alter ist sie willkommen! Erfahrung! Du kennst Coleridges vortreffliches Gleichnis? – Du nennst es traurig? – Nun ja, alle Weisheit ist traurig. Deshalb, Vetter, lieben ja auch alle weisen Männer die komische Muse. Ihre eigne erhabene Nahrung würde sie töten. Du wirst die großen Dichter, die vortrefflichen Philosophen Abend für Abend in hellem Gelächter vor dem gelben Licht der Lampen und vor den Fratzen schneidenden Masken finden. Und warum das? Weil bei ihnen zu Hause alles dunkel ist. Die Bühne ist der Zeitvertreib großer Geister. Deshalb liegt das Theater jetzt so darnieder. Die kleinen Geister nehmen überhand, mein lieber Austin! – Wie ich dein Gerede hasse über ein Zeitalter der Arbeit – du und deine Mortons, und dein Pfarrer Brawnley, böse Radikale seid ihr alle, niedrige Materialisten.«

Adrian streckte sich behaglich aus und lächelte. Das Zeitalter war ein altes Schlachtfeld für ihn und Austin.

»Mein Pfarrer Brawnley hofft nicht nur das Beste von dem Zeitalter, – dabei könnte er zu deiner Genugtuung toll werden, sondern er tut sein Bestes dafür. Warte, bis du ihn kennen lernst. Er wird in kurzem nach Poer Hall kommen, und dann wirst du sehen, was ein Mann der Zeit bedeutet. – Aber nun, bitte, gib mir deinen Rat in betreff der Knaben.«

»Ach diese Knaben!« Adrian winkte mit der Hand. »Gibt es Knaben der Zeit sowohl wie Männer? Nicht? Nun dann sind die Knaben besser als die Männer, sie passen in jedes Zeitalter hinein. Was denkst du wohl, Austin? Sie haben Latudes Flucht studiert. Ich fand das Buch offen in Rickys Zimmer, auf Jonathan Swift liegend. Jonathan hat die Geheimnisse seines Berufes bewahrt und ihnen nichts verraten. So wollen sie aus 58 Herrn Tom Bakewell einen Latude machen. Er muß der Bakewell der Bastille werden, ob er will oder nicht. Laß sie doch. Laß das wilde Füllen sich frei tummeln! Wir können ihnen nicht helfen. Wir können nur zusehen. Wir würden das Spiel verderben.«

Es war Adrians Gewohnheit, das reizbare Tier Ungeduld mit Scherzen zu füttern, keine angenehme Kost; und Austin, der geduldigste aller Sterblichen, fing an, seine Selbstbeherrschung zu verlieren.

»Du sprichst, als wenn die Zeit dir gehörte, Adrian. Es bleiben uns nur wenige Stunden. Handle erst und scherze dann. Das Schicksal des Knaben wird jetzt entschieden.«

»Auch das jedes andern Menschen, Austin,« gähnte der Epikuräer.

»Ja, aber dieser Knabe steht augenblicklich unter unserer Leitung, unter deiner besonders.«

»Noch nicht, noch nicht,« warf Adrian gleichgültig ein. »Er wird nicht mehr in Verlegenheiten geraten, wenn ich ihn erst habe. Die Leine, junger Hund! die Halfter, junges Füllen! Augenblicklich habe ich gar keine Verantwortung.«

»Wenn du jetzt so denkst, dann wirst du mit noch anderm zu tun bekommen, sobald die Verantwortung auf dir liegt.«

»Ich nehme meinen jungen Prinzen, wie ich ihn finde, Vetter: ein Julian oder ein Caracalla, ein Konstantin oder ein Nero. Wenn er die Geige spielen will zu einer Feuersbrunst, dann soll er sie gut spielen: wenn er ein streitsüchtiger Apostat sein will, dann soll er wenigstens Logik und die Menschen verstehen gelernt haben und sich daran gewöhnt haben, seine Gebete zu sagen.«

»Dann überläßt du es mir also, allein zu handeln?« sagte Austin und erhob sich.

59 »Ohne dich im geringsten zu beschränken;« Adrians Miene deutete sein ruhiges Zurücktreten an. »Ich bin sicher, daß du keinen Schaden tun willst, noch sicherer, daß du keinen tun kannst. Und erinnere dich meiner prophetischen Worte. Was auch geschieht, der alte Blaize muß mit Geld abgefunden werden. Damit ist die Angelegenheit sofort erledigt. Ich werde wohl heute abend noch zu unserm Gebieter gehen müssen und es in Ordnung bringen. Wir können es nicht zugeben, daß der arme Teufel verurteilt wird, obgleich es Unsinn ist zu behaupten, daß ein Knabe der Anstifter war.«

Austin warf einen Blick auf die selbstzufriedene Gleichgültigkeit des weisen Jünglings, und wie wenig er auch von seinen Mitmenschen wußte, so viel wußte er doch, daß er hier in alle Ewigkeit sprechen könnte, ohne verstanden zu werden. Die Ohren des weisen Jünglings waren durch seine eigne Weisheit verschlossen. Es war klar, Adrian fürchtete nur eins: die Kraft des Gesetzes.

Als er fortgehen wollte, rief ihm Adrian noch nach: »Halt, Austin! Sei nicht zu ängstlich. Du nimmst alles zu schwer. Ich habe schon etwas getan. Es kommt nicht darauf an, was es war. Wenn du nach Belthorpe gehst, sei höflich, aber nicht zu entgegenkommend. Besinnst du dich auf die Taktik des Scipio Africanus gegen die punischen Elefanten? Also verrate es nicht – nur ein Wort dir ins Ohr, Vetter: Ich habe Meister Blaizes Elefanten zur Umkehr bewogen. Wenn sie zum Angriff vorgehen, geschieht es nur zum Schein, und zurückdrängend werden sie seine übrigen Gruppen vernichten! Du verstehst doch? Nicht? Nun, schadet auch nichts. Nur soll keiner sagen, daß ich schlafe. Wenn ich ihn heute abend noch aufsuchen muß, dann geschieht es in dem Bewußtsein, daß er uns nicht in seiner Macht hat.«

Der weise Jüngling gähnte und streckte seine Hand 60 nach dem Buche aus, das ihm zunächst erreichbar war. Austin verließ ihn, um den Park nach Richard zu durchsuchen.

 

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