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Reimchronik des Pfaffen Maurizius

Moritz Hartmann: Reimchronik des Pfaffen Maurizius - Kapitel 34
Quellenangabe
typesatire
booktitleReimchronik des Pfaffen Maurizius
authorMoritz Hartmann
year1874
firstpub1849
publisherVerlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung
addressStuttgart
titleReimchronik des Pfaffen Maurizius
pages220
created20101025
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Debreczin.

        Vom alten Pußtendorfe Debreczin,
Dem braven, patriotischen, besagen
Sprüchwörter, daß an tausend Ackerwagen
Auf seinem Schooße in die Felder ziehn.

Was Wunder nun, daß rings ein reiches Blühn,
Daß Saatenmeere hohe Wellen schlagen, 182
Daß Lerchen singend in die Lüfte tragen
Den Ruhm, den Glanz, die Macht von Debreczin?

O Heidedorf, du bist ein Gleichniß bloß
Fürs ganze Ungarn, das mit tausend Pflügen
Aufwühlt für edlen Keim der Erde Schooß.

Was Wunder nun, daß dich die Saat umringt
Der Freiheit, daß sich mit Begeistrungsflügen
Das Lied von deinem Ruhm zum Himmel schwingt?

 


 

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