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Reimchronik des Pfaffen Maurizius

Moritz Hartmann: Reimchronik des Pfaffen Maurizius - Kapitel 32
Quellenangabe
typesatire
booktitleReimchronik des Pfaffen Maurizius
authorMoritz Hartmann
year1874
firstpub1849
publisherVerlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung
addressStuttgart
titleReimchronik des Pfaffen Maurizius
pages220
created20101025
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Die braven Wiener Studenten.

      Wer hat geschlagen die große Schlacht
In Siebenbürgen am Rothen Thurm?
Wer jagte die Russen wie ein Sturm?
Das haben die Wiener Studenten gemacht,
    Die braven Wiener Studenten!

Wer hat den Puchner ausgelacht,
Den alten, dicken, gnädigen Herrn
Mit seinem großen Ordensstern?
Das haben die Wiener Studenten gemacht,
    Die braven Wiener Studenten!

Und als es bei Gödöllö gekracht,
Wer hat denn da dem tapfern Schlick
Geschlagen gelb und blau das Genick?
Das haben die Wiener Studenten gemacht,
    Die braven Wiener Studenten! 179

Da hat denn der Dembinski gelacht:
Ihr seid doch eine teuflische Brut!
Der Bem, der sagte: Ihr junges Blut,
Bei Gott, Das habt ihr gut gemacht,
    Ihr braven Wiener Studenten!

Ja, ja, die deutsche Fahne siegt,
Die halbe Aula ist ja dort –
Der Windischgrätz, trotz allem Mord,
Er hat sie doch nicht untergekriegt,
    Die braven Wiener Studenten!

Sie wissen's besser, als ihr's wißt,
Daß dort die Freiheit wird auferstehn,
Daß Deutschlands Feinde dort untergehn,
Daß dort der Deutschen Schlachtfeld ist,
    Die braven Wiener Studenten!

Will's Gott, so wird nun wieder bald
Die theure Fahne aufgerollt
Im Aulahofe: Schwarz-Roth-Gold,
Und lustig bald das Lied erschallt
    Von den braven Wiener Studenten! 180

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