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Reimchronik des Pfaffen Maurizius

Moritz Hartmann: Reimchronik des Pfaffen Maurizius - Kapitel 31
Quellenangabe
typesatire
booktitleReimchronik des Pfaffen Maurizius
authorMoritz Hartmann
year1874
firstpub1849
publisherVerlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung
addressStuttgart
titleReimchronik des Pfaffen Maurizius
pages220
created20101025
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Der Diamant »Bem«.

        Wie Liebliches der Kossuth schon erfand!
Jüngst brach er aus der ungarischen Krone
Den schönsten Diamanten, und zum Lohne
Hat er dem tapfern Bem ihn zugesandt.

Und sprach dazu: Es sei der Diamant
Ein Zeichen unsrer Schuld dem Polensohne,
Und künftig sei in Stephans heil'ge Krone
Der Name »Bem« an seiner Statt gebannt.

Franz Joseph, ach, willst du's noch immer wagen,
Solch einen gottverfluchten Reif zu tragen,
Und willst du noch am KrönungshügelDer Krönungshügel in Preßburg, wo sonst der österreichische Kaiser als König von Ungarn mit der Krone des heiligen Stephan gekrönt wurde. fackeln? 178

Solch eine Kron mit solchen Edelsteinen
Wird ewig doch, wie kluge Leute meinen,
Auf deinem Haupt mit deinem Haupte wackeln.

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