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Reimchronik des Pfaffen Maurizius

Moritz Hartmann: Reimchronik des Pfaffen Maurizius - Kapitel 23
Quellenangabe
typesatire
booktitleReimchronik des Pfaffen Maurizius
authorMoritz Hartmann
year1874
firstpub1849
publisherVerlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung
addressStuttgart
titleReimchronik des Pfaffen Maurizius
pages220
created20101025
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Es lebt ein Volk im Osten.

        Es lebt ein Volk im Osten,
In dessen Adern glüht und schwillt
Und kocht und treibt und gährt es wild
Als war's von edlen Mosten. 148

Es lebt ein Volk im Osten,
Das steht nun schon an tausend Jahr
Und wird wohl stehen immerdar
Auf einem bösen Posten.

Es lebt ein Volk im Osten,
Ach, stünd' es nicht vor unsrer Thür,
Es ginge traurig her dafür:
Es schützet unsre Pfosten.

Es lebt ein Volk im Osten,
Das hat getragen schon viel Leid,
Und niemals durfte in der Scheid
Das gute Schwert ihm verrosten.

Es lebt ein Volk im Osten,
Deß Schwerterklang, deß Schlachtgesang
Die ganze Welt so wild durchgellt,
Ob tausend Stürme tosten.

Und dieses Volk im Osten,
Das führt jetzt einen heiligen Krieg,
Gott geb ihm einen vollen Sieg –
Franz Joseph zahl die Kosten. 149

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