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Rainer Maria Rilke: Gedichte

Rainer Maria Rilke: Rainer Maria Rilke: Gedichte - Der Marmor-Karren
Quellenangabe
titleDer Marmor-Karren
typepoem
booktitleLyrik und Prosa
authorRainer Maria Rilke
publisherInsel Verlag
senderguenter.ullwer@cmcc.com
created20030407
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Rainer Maria Rilke

Der Marmor-Karren

Paris

Auf Pferde, sieben ziehende, verteilt,
verwandelt Niebewegtes sich in Schritte;
denn was hochmütig in des Marmors Mitte
an Alter, Widerstand und All verweilt,

das zeigt sich unter Menschen. Siehe, nicht
unkenntlich, unter irgend einem Namen,
nein: wie der Held das Drängen in den Dramen
erst sichtbar macht und plötzlich unterbricht:

so kommt es durch den stauenden Verlauf
des Tages, kommt in seinem ganzen Staate,
als ob ein großer Triumphator nahte

langsam zuletzt; und langsam vor ihm her
Gefangene, von seiner Schwere schwer.
Und naht noch immer und hält alles auf.

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