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Prinz und Bettler

Mark Twain: Prinz und Bettler - Kapitel 35
Quellenangabe
authorMark Twain
titlePrinz und Bettler
publisherVerlag von Otto Spamer
printrunDritte Auflage
editorRudolf Brunner
yearo.J.
translatorRudolf Brunner
illustratorGeorg A. Stroedel
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20170114
projectid18d38d41
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Dreiunddreißigstes Kapitel.
Wie Eduard sein Herrscheramt beginnt.

Michael Henden sah schon malerisch genug aus, bevor er wider Willen in den Tumult auf der Londoner Brücke geriet. Noch weit schlechter stand es um ihn, als er endlich wieder Luft bekam. Als er in das Gedränge hineinfiel, hatte er freilich nur noch wenig Geld. Aber er hatte gar keines mehr, als er endlich wieder frei war. Taschendiebe hatten ihm noch den letzten Heller geraubt. Aber das wollte er verschmerzen, wenn er nur seinen Schützling wiederfände.

Wie von einem alten Krieger zu erwarten stand, ging er nicht aufs Geratewohl darauf los, sondern machte sich erst seinen Feldzugsplan. Was würde der Knabe natürlicherweise tun? Wohin mochte er sich wenden? Ei, berechnete Henden, der natürliche Trieb zieht doch in solchen Fällen jeden Menschen, wenn er sich verlassen und vergessen fühlt, wieder in das alte Heim zurück! Und wo lag das? Seine Lumpen und das Aussehen des Schuftes, der sich seinen Vater nannte, wiesen mit Bestimmtheit auf einen der ärmsten Bezirke Londons hin. Gewiß würde er auf dem Wege dahin den Knaben inmitten einer Gruppe von Leuten finden, die sich ihren Spaß mit ihm machten, wenn er wie gewohnt sich als König gebärden sollte. Dann wollte ihn Henden wieder von seinen Quälgeistern befreien, ihn trösten und sich nie wieder von ihm trennen lassen.

So ging also Henden auf die Suche. Stunden und Stunden lang schritt er durch alle möglichen Seitengäßchen der schmierigen Viertel, ohne eine Spur von dem Knaben zu entdecken. Das befremdete ihn, aber entmutigte ihn nicht. Mit seinem Feldzugsplan war es aber offenbar doch nichts; darin hatte er sich jedenfalls verrechnet.

Als der Morgen anbrach, lagen viele Meilen hinter ihm und noch war er so klug wie vorher. Er war schrecklich müde, hungrig und schläfrig. Gerne hätte er etwas zu sich genommen, aber wie sollte er dazu kommen? Betteln paßte ihm nicht. Seinen Degen versetzen? Das wäre für ihn mit dem Verlust seiner Soldatenehre gleichbedeutend gewesen. Vielleicht konnte er etwas von seinen Kleidern entbehren? Aber ebenso leicht konnte man einen Käufer für eine Krankheit finden, wie er einen Abnehmer für diese Kleider.

Um die Mittagszeit irrte er immer noch umher. Er lief jetzt hinter der Menge nach, welche dem Krönungszuge folgte. Er dachte sich nämlich, dieser würde seinen kleinen Scheinkönig am meisten anlocken. Unverdrossen ging er weiter, bis er vor der Westminsterkirche stand. Hier schlängelte er sich durch die einzelnen Gruppen hindurch, wieder ohne etwas zu erreichen.

Er wanderte also weiter und sann über einen besseren Plan nach. Als er endlich den Kopf wieder hob, entdeckte er, daß die Stadt schon weit hinter ihm lag und der Tag zur Rüste ging. Er befand sich auf freiem Lande, nahe der Themse. Ringsum lagen prächtige Landhäuser. Er war also nicht in einem Bezirk, wo Kleider, wie die seinen gerne gesehen wurden.

Kalt war es gar nicht, und so streckte er sich hinter einer schützenden Hecke aus, um zu ruhen und nachzudenken. Aber die Schläfrigkeit überwältigte seine Sinne. Aus der Ferne drang nur schwach das Dröhnen der Geschütze an sein Ohr. Er murmelte noch vor sich hin: »Der neue König wird gekrönt.« Dann schlief er ein; hatte er doch mehr als 30 Stunden nicht mehr geschlafen. Erst um die Mitte des nächsten Morgens wachte er wieder auf.

Lahm, steif und halb verhungert erhob er sich und wusch sich im Flusse. Seinen nagenden Hunger täuschte er durch einen kräftigen Schluck Wasser. Dann trottete er wieder fort gegen Westminster hin, ärgerlich über sich selbst, daß er soviel Zeit verschwendet hatte. Sein Hunger verhalf ihm zu einem neuen Plan. Er wollte versuchen, den alten Herrn Humfried Marlow aufzufinden, um einige Mark von ihm zu borgen, und dann ... Doch, das würde sich ja finden.

Um 11 Uhr mittags kam er an den Königspalast mitten unter eine Menge Schaulustiger. Er prüfte die Gesichter der Umstehenden, um jemand herauszufinden, der bereit wäre, eine Botschaft von ihm an seines Vaters alten Freund zu überbringen. Daß er selbst bei seiner schäbigen Kleidung keinen Zutritt in den Palast erlangt hätte, das stand ganz außer Frage.

Da kam eben unser wohlbekannte Prügeljunge aus dem Palast und ging an ihm vorbei. Dann drehte er sich wieder um, schaute den Ritter forschend an und sagte bei sich: »Ob das nicht derselbe fahrende Ritter ist, um den sich Se. Majestät so besorgt zeigt? Wahrhaftig, wenn er es nicht ist, will ich ein Esel sein! Freilich war ich schon bislang ein Esel. Daß Gott zwei solch wunderbar malerische Männer geschaffen habe, ist nicht anzunehmen und wäre auch nur Verschwendung. Wie fange ich es nur an, mich an ihn zu machen?«

Dieser Sorge enthob ihn Michael Henden selbst. Als er sah, daß der Knabe sich offenbar für ihn interessierte, redete er ihn an:

»Ihr seid eben aus dem Palast gekommen. Gehört Ihr zu den Hofbeamten?«

»Ja, Euer Ehren.«

»Ist Euch Herr Humfried Marlow bekannt?«

Der Knabe fuhr auf und dachte: »Beim Himmel, er meint gewiß meinen verstorbenen Vater«. Dann erwiderte er:

»Recht gut, Euer Ehren.«

»Schön. Ist er drinnen?«

»Gewiß«, sagte der Knabe und fügte in Gedanken hinzu: »Im Grabe«.

»Dürfte ich Euch wohl um den Gefallen ersuchen, ihm meinen Namen zu melden und zu sagen, ich hätte ein dringendes Anliegen an ihn?«

»Recht gerne will ich das besorgen, Herr.«

»Dann sagt ihm doch, Michael Henden, Sohn des Herrn Richard, sei hier draußen. Ich werde Euch sehr verbunden sein, wenn Ihr mir diese Freundlichkeit erweist.«

Der Knabe schaute enttäuscht drein. »Der König sprach doch von einem Grafen«, dachte er für sich. »Aber das tut nichts zur Sache. Dieser fahrende Ritter kann vielleicht über seinen Zwillingsbruder Aufschluß geben.« Er sagte also zu Henden:

»Bitte, Herr, tretet einen Augenblick hier ein und wartet, bis ich Euch Antwort bringe.«

Damit wies er auf eine Nische in der Mauer, worin eine steinerne Bank stand. Sie bildete bei schlechtem Wetter eine Art Schilderhäuschen für die Wache. Michael Henden setzte sich auf die Bank.

Kaum aber saß er da, als einige Hellebardiere mit einem Offizier vorüberkamen. Der Offizier sah ihn, ließ Halt machen und befahl Henden hervorzukommen. Michael gehorchte und ward sofort als verdächtig verhaftet. Die Sache begann ernst zu werden. Er wollte sein Hiersein erklären. Aber der Offizier schnitt ihm barsch das Wort ab und befahl den Soldaten, ihn zu entwaffnen und zu durchsuchen. »Gebe der Himmel in seiner Gnade, daß sie in meinen Taschen etwas finden«, dachte Henden, »ich habe wahrlich genug gesucht und nichts gefunden.«

Sie fanden aber doch etwas, nämlich ein Schriftstück. Der Offizier erbrach es, und Henden lächelte. Waren es doch die Kratzfüße, die sein kleiner Schützling an jenem unglückseligen Tage in Hendenhall geschrieben hatte. Der Offizier wurde dunkelrot im Gesichte, als er den englischen Text las, während Henden darüber im Gegenteil erbleichte.

»Schon wieder ein neuer Thronbewerber!« rief der Offizier. »Wahrhaftig, die mehren sich ja, wie die Kaninchen. Ergreift den Schurken, Leute und haltet ihn fest, während ich das kostbare Papier dem König überreichen lasse.«

Er eilte hinweg und ließ den Gefangenen in den Händen der Hellebardiere.

»Endlich hat's doch mit meinem Elend ein Ende«, murmelte Henden, »denn bald werde ich am Ende eines Strickes baumeln, und das nur dieses Fetzchens Papier wegen. Aber was wird aus meinem armen, unglücklichen Schützling werden? Ach, das weiß nur Gott im Himmel.«

Es währte nicht lange, da kam der Offizier in großer Eile zurück. Henden nahm all seinen Mut zusammen, um seinem Schicksal so ruhig wie möglich zu begegnen. Der Offizier befahl seinen Leuten, den Gefangenen loszulassen und ihm seinen Degen zurückzugeben. Dann verbeugte er sich achtungsvoll vor Henden und sagte:

»Folgt mir, ich bitte Euch, mein Herr.«

Henden schritt hinter ihm drein und murmelte: »Ginge es nicht zum Tode und ans jüngste Gericht, so würde ich diesen Schuft für seine höhnische Höflichkeit erdrosseln. So aber muß ich mit meinen Sünden etwas sparsam umgehen.«

Die beiden durchschritten einen volkreichen Vorhof und betraten den Palast beim großen Eingangstor. Hier übergab der Offizier Henden wieder mit einer Verbeugung einem prächtig ausstaffierten Hofbeamten, der ihn mit hoher Achtung empfing und weiterführte.

Sie kamen durch eine große Halle an Garden in blitzender Stahlrüstung vorbei, welche präsentierten, während die beiden vorübergingen, aber spöttisch lächelten, sowie Henden es nicht mehr sehen konnte. Dann ging's eine breite Treppe hinauf, immer zwischen edlen Herren und Damen hindurch. Schließlich führte ihn der Beamte mitten in einen herrlichen Saal, wo er ihm Bahn durch den dichtgedrängten Adel schuf. Jetzt machte er wieder eine Verbeugung vor Henden und ließ ihn allein.

Die Umstehenden musterten Michael von Kopf bis zu Fuß, die einen entrüstet und stirnrunzelnd, die anderen belustigt und spöttisch. Henden wußte nicht, wie ihm geschah. Dort saß der junge König auf dem Thron, kaum fünf Schritte von ihm entfernt. Er schaute mit gesenktem Kopf zur Seite und sprach mit irgend einem menschlichen Paradiesvogel, einem Herzog vielleicht. Henden sagte sich, man hätte ihm diese Demütigung vor dem Tode doch eigentlich ersparen können. Er wünschte, der Auftritt möchte rasch ein Ende nehmen, wenn es auch geradesweges zur Richtstätte ginge. Einige Edelleute um ihn herum waren direkt beleidigend geworden.

Jetzt hob der König sein Haupt leicht empor und Henden konnte voll in sein Antlitz sehen. Der Atem stockte ihm vor Erstaunen. Er konnte den Blick nicht von dem schönen jungen Gesicht wenden und stand da wie eine Bildsäule. Endlich brachte er halblaut hervor:

»Wie, der König im Reiche der Träume und Schatten auf seinem Thron!«

Er murmelte noch etwas Unverständliches vor sich hin und konnte nicht aufhören, hinzustarren. Endlich ließ er seine Augen über den ganzen Saal schweifen, um sich Gewißheit zu verschaffen, ob er wache oder träume. Dann sagte er zu sich: »Aber es ist doch alles Wirklichkeit, alles Leben. Das kann kein Traum sein.«

Er starrte wieder nach dem König und dachte: »Oder ist es doch noch ein Traum? Der arme, freundlose Knabe, den ich für irrsinnig hielt, kann doch unmöglich der König sein, von dem der alte Andreas erzählte! Er war doch die ganze Zeit über bei mir. Doch halt! das werden wir bald heraushaben!«

Er schritt zur Wand hin, ergriff einen Stuhl, brachte ihn her und setzte sich darauf.

Eine allgemeine Entrüstung äußerte sich. Eine Hand legte sich auf seine Schulter, und eine Stimme rief:

»Willst du wohl aufstehen, du ungesitteter Hanswurst? Oder willst du sitzen bleiben in Gegenwart des Königs?«

Ob dieser Störung wurde der König aufmerksam. Er streckte abwehrend die Hand aus und rief:

»Laßt ihn sitzen! Es ist sein gutes Recht.«

Staunend traten die Herren zurück. Der König aber fuhr mit lauter Stimme fort:

»Erfahret alle, meine Damen und Herren: dies ist mein würdiger und geliebter Diener Michael Henden, der mit dem Schwert seinen König vor Verwundung und vielleicht vor dem Tode rettete. Dafür habe ich ihn zum Ritter geschlagen. Wisset ferner, daß er mir noch einen höheren Dienst erwiesen hat. Er bewahrte seinen Herrscher vor schimpflichen Streichen und Schmach, indem er sie auf sich selbst nahm. Und dafür ist er Reichsbaron, Graf von Kent und soll Ländereien und Reichtümer erhalten, wie es ihm, seiner neuen Würde gemäß, gebührt. Mehr noch; das Vorrecht, von dem er soeben Gebrauch machte, ist ihm als besondere Auszeichnung von seinem König gewährt worden. Wir, Eduard der Sechste, König von England, haben verordnet, daß er und seine Nachkommen in ihrem jeweiligen Oberhaupt das Recht haben und behalten sollen, in Gegenwart der Majestät Englands jetzt und in allen Zeiten sitzen zu dürfen. Störet ihn also nicht!«

Zwei Personen, welche infolge einer Abhaltung erst diesen Morgen vom Lande kamen, hatten eben den Saal betreten. Sie blickten erstaunt erst auf den König, dann nach dem Ritter von der traurigen Gestalt, der wie eine Vogelscheuche dasaß, und dann wieder auf den König. Sie glaubten ihren Sinnen nicht trauen zu können. Es waren Herr Hugo und Edith. Aber der neue Reichsbaron bemerkte sie nicht. Noch immer starrte er nach dem Monarchen, als wäre er plötzlich in den siebenten Himmel gekommen und murmelte für sich:

»So wahr Gott lebt, das ist mein Schützling, mein irrsinniger Knabe! Ihm wollte ich zeigen, was Glanz und Größe sei, in meinem Haus mit seinen 70 Zimmern und 27 Bediensteten! Er ist es, der niemals anderes als Lumpen zur Kleidung, Püffe zur Abwechselung und alte Brotkrumen zur Nahrung hatte! Er ist es, den ich adoptieren und zu einem geachteten Manne heranbilden wollte! Hätte ich doch einen Sack, um meinen Kopf darin zu verhüllen!«

Dann plötzlich fiel ihm ein, was seine Pflicht sei. Er trat heran und ließ sich vor dem König auf die Kniee nieder. Dann ergriff er die Hände seines Fürsten, gelobte Treue und dankte für die erwiesene Ehrung. Jetzt stand er wieder auf und trat ehrerbietig zur Seite. Alle Blicke hefteten sich auf ihn, und viele beneideten ihn.

Nun erblickte der König auch Herrn Hugo und rief mit zorniger Stimme und funkelnden Augen:

»Ergreift den elenden Räuber, entkleidet ihn seines gestohlenen Flitters und verwahrt ihn unter Schloß und Riegel, bis ich Gericht über ihn halte!«

Herr Hugo wurde abgeführt.

Jetzt trat eine Bewegung am anderen Ende des Saales ein. Die Edlen machten Tom Canty Platz, welcher zierlich und reich gekleidet hereinkam. Anmutig und leicht schritt er zwischen den lebenden Mauern hindurch und kniete vor dem König nieder. Gütig sprach der Herrscher zu ihm:

»Ich habe vernommen, was du während deiner kurzen Regierungszeit getan hast und bin von deinem Wirken durchaus befriedigt. Du hast dich milde und weise gezeigt. Fandest du deine Mutter und Schwestern wieder? Gut; es soll für sie gesorgt werden und dein Vater soll an den Galgen, wenn du es wünschest und die Gesetze es billigen. Vernehmet ihr alle, die ihr mich hört: das Christushospiz, das mein erlauchter Vater zum Unterhalt armer Waisenknaben gründete, soll hinfürder nicht nur ihrem Körper, sondern auch ihrer Seele Nahrung bieten. Dieser Knabe aber soll dort Wohnung nehmen als Leiter des Wohltätigkeitshauses Dem jungen König lag die Umwandlung des einfachen Asyls in ein Erziehungsheim für arme Kinder sehr am Herzen. »Herr Gott«, sagte er, »ich danke Dir aus ganzem Herzen, daß Du mich solange leben ließest, daß ich dieses Werk zur Ehre Deines Namens vollenden konnte.« Wenige Tage nach dieser Äußerung gab der gute, unschuldige Herrscher seinen Geist auf.
In der großen Halle des Hospizes, das seither mehrere Filialen errichtet hat, hängt ein Kolossalgemälde. In der Mitte thront König Eduard VI. in Scharlach und Hermelin. In der Linken hält er das Zepter, während er mit der Rechten dem vor ihm zur Seite knienden Lordmayor den Freibrief darreicht. Neben ihm steht der Kanzler mit dem großen Siegel und andere hohe Würdenträger. Bischof Ridley kniet vor dem König mit aufgehobenen Händen, als flehe er des Himmels Segen auf dieses gottgefällige Werk herab.
Das Christushospiz ist heute noch eine der größten und edelsten Wohltätigkeits- und Erziehungsanstalten der Welt.
auf Lebenszeit. Weil er aber König gewesen ist, so ist es angezeigt, daß ihm mehr als gewöhnliche Beachtung geschenkt wird. Merket euch das Staatskleid, das er jetzt trägt! Daran soll man ihn erkennen und niemand soll ein ähnliches tragen. Wohin er auch kommt, sein Kleid soll das Volk daran erinnern, daß er einst König war. Keiner soll ihm die schuldige Ehrerbietung und achtungsvollen Gruß versagen. Er steht unter dem Schutze der Krone und soll bekannt und genannt werden unter dem Titel: »Des Königs Schützling!«

Stolz und glücklich erhob sich Tom, küßte die Hand des Fürsten und entfernte sich. Er verlor keine Zeit, sondern eilte zu seiner Mutter, um ihr und Netty und Betty alles zu erzählen und sich mit ihnen der frohen Zukunft zu erfreuen.

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