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Benno Rüttenauer: Pompadour - Kapitel 15
Quellenangabe
typenovelette
authorBenno Rüttenauer
titlePompadour
publisherGeorg Müller
year1921
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created201309
projectid93f754c4
wgs9110
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Der Graf von Hoorn

Es war zur Zeit, als unter der Regentschaft ihres Sohnes, des berüchtigten Regenten, jene berühmte Pfälzerin, vom Palais Royal zu Paris aus, ihre oft so tollen Briefe an ihre Freunde und Verwandten schrieb, welchen Briefen man so deutlich anmerkt, wie fleißig sie täglich in der Bibel las und eine wie stramme Kalvinistin sie geblieben war, trotz ihrer katholischen Wiedertaufe. Und da schrieb sie denn auch eines Tages, daß jetzt die Spielwut und gewisse unnennbare und unnatürliche Ausschweifungen die beste französische Jugend ergriffen hätten und zu den scheußlichsten Verbrechen und Schurkereien trieben, und daß darum die deutschen Fürstenfamilien sehr unrecht täten, ihre Söhne weiterhin nach Paris zu schicken, wo sie alle Scham und Ehre verlernten und ihrem sicheren Verderben entgegengingen.

Diese Worte aber – sie wurden von den deutschen Fürstenfamilien wenig genug beherzigt – waren in ganz besonderer Beziehung auf das schreckliche Ende des jungen Grafen von Hoorn geschrieben, eines Urenkels jenes ersten Grafen von Hoorn aus dem Hause Montmorency, dem am 5. Juni 1568 auf dem Marktplatz zu Brüssel von Henkershand das Haupt abgeschlagen wurde, zusammen mit dem Grafen von Egmont, und wenn das ein Tod auf dem Schafott war und von Henkershand, so wurden die Geköpften, und wenn man auch ihre bluttriefenden Häupter auf Lanzen aufgespießt zur Schau stellte, dennoch vom Volk wie Helden, wie Heilige verehrt und war ihr Tod ein glorreicher Tod, da Leben und Freiheit eines Volkes daraus wundersam emporblühten.

Die Tugenden der Ahnen jedoch sind keine Bürgschaft für die ihrer Enkel, und darum ist, wie jene kalvinistische Liselotte es ausdrückt, »die vornehme Abstammung ein erbärmlich Ding, wenn ihr nicht die Tugend zur Seite steht«.

Also war es die Meinung einer deutschen Fürstin. Das Volk aber in seinem besseren Kern mochte zu keiner Zeit – was es auch laut durch die Gassen schrie – sich in seinem inneren Gefühl ernstlich mit dem Glauben abfinden, daß ein vornehm Geborener ein gemeiner Hund sein könne wie ein anderer. Dieses ist, wenn auch vom Volk selbst geleugnet, uraltes Volksempfinden, das sich immer in ein fast religiöses Grauen und Entsetzen wandelt, wenn es von einer unleugbaren brutalen Tatsache gleichsam wie mit einem Dolchstoß ins Herz getroffen wird. Solches hat sich wieder einmal recht deutlich gezeigt bei der schandvollen Hinrichtung des genannten jungen Grafen von Hoorn auf dem Greveplatz zu Paris am 26. März 1720, wo das entsetzliche Geschick des schönen Jünglings, der da droben auf dem haushohen schwarzen Gerüst vor dem Balkon des Stadthauses von den gelb- und rotgestreiften Stadtknechten erbarmungslos aufs Rad geflochten wurde, nicht sehr verschiedene Gefühle auslöste als einst die Enthauptung seines Ahns, des belgischen Freiheitshelden auf dem Marktplatz zu Brüssel. Man brauchte in der Masse, die den Greveplatz und alle auf ihn hinausgehenden Fenster dicht anfüllte, nur ein wenig aufzuhorchen, besonders wo Bürger der besseren Klasse das Wort nahmen.

»Ihr seid auch gekommen, Gevatter.«

»Nun ja, einen Fürsten des Heiligen römischen Reiches kann man nicht jeden Tag aufs Rad flechten sehen! Und war so ein flottes feines Herrchen, dieser Graf von Hoorn, ein rechter Leichtfuß freilich; auch gab er den Leuten was zu verdienen.«

»Zum Teufel, sie flechten ihn wirklich aufs Rad, einen Fürsten des römischen Reiches und nahen Verwandten des Kaisers. Das ist ein starkes Stück vom Herrn Regenten.«

»Ihr wundert Euch, Herr Gevatter, das Verbrechen des jungen Grafen ist doch auch furchtbar; es war gegen den Goldesel des Regenten gerichtet, gegen seinen Liebling, seinen unermüdlichen Geldmacher. Was wohl der Herr Regent mit seinen schottischen Phantasten noch für Erfahrungen machen wird?«

»Ihr fragt noch? Betrachtet Euch Eure eigene Erfahrung. Der Schotte ist ein Hexenmeister. Er hat das rollende Gold wie weggezaubert. In die eigenen Taschen hat er sich's gezaubert. In den unsern hat sich alles Gold und Silber in lumpiges Papier verwandelt, das jeden Tag schmieriger und schmutziger wird. Alter Trick der Herren Hexenmeister.«

»Er ist dennoch der Abgott mancher Leute, man nennt eine gewisse Herzogin, die ihm sogar öffentlich die Hand geküßt hat.«

»Oeffentlich ist gut, was wird man ihm erst heimlich küssen. Und er hat freilich viele Leute reich gemacht, nicht nur den Herrn Regenten, das muß er doch irgendwo hernehmen.«

»Aber, sagt doch, Nachbarn, was bedeuten denn die sechsspännigen goldenen Staatskarossen, die vor dem Schafott aufgefahren sind, fast wie bei einer Königskrönung?«

»Ihr fragt noch, das sind die hohen Verwandten des Geräderten! Sie sind erschienen dem Herrn Regenten zum Tort. Er wird sich schön ärgern. Seht doch, droben, den Marquis von Créquy, wie er in seiner Uniform eines Generalobersten, den Cordon Bleu über der Brust, stolz aufgerichtet am Fuße des Sarges steht und Befehle gibt, indes seine Leute die blutigen Klumpen Fleisch aus den Zähnen des Rades lösen. Und auf der andern Seite des Schafotts, die schlanke Greisengestalt im schwarzen Sammetmantel, das ist der alte souveräne Fürst Ligne, Herzog von Aremberg; der, mit dem er spricht, ist der Herzog von Montmorency-Havré. Ein anderer steigt eben die Stufen des Schafotts hinauf, es ist keine Geringerer als der Fürst von Rohan-Espinay. Sie sind wahrhaftig vollzählig erschienen.«

»Brave Leute, daß sie ihren Verwandten bei einer solchen Gelegenheit nicht verleugnen; aber was wird der Herr Regent dazu sagen?«

Solche und ähnliche Reden konnte man hören. Die Vorgänge aber, die zu dieser außerordentlichen Hinrichtung geführt haben, lagen um kaum vier Tage zurück. Ihr Schauplatz war die enge Gasse von Quincampois im Marais, die damals jedoch mehr genannt wurde und sozusagen berühmter war als irgendeine, denn hier lag das vielbeschriene Bankinstitut des Herrn Law, und unzähligen glücklichen Spekulanten klang der Name dieser engen schmutzigen Gasse angenehmer und lieblicher im Ohr als der des Paradieses, des christlichen, mohammedanischen oder jüdischen.

In dieser Glücksgasse lag nun auch ein schmales altes Haus, genannt zum Hölzernen Schwert, und in dessen einzigem Fenster im Erdgeschoß, es machte einen erkerartigen Vorsprung, saß am Nachmittag des 22. März ein junger, vornehm aussehender Mann, der wie gelangweilt vor sich hinausblickte und doch die Vorübergehenden aufmerksam musterte. Und einmal, es war schon gegen abend, schien ihn ein altes Männlein, das in einfacher bürgerlicher Kleidung, eine mächtige Ledermappe unter dem Arm, vorübertrippelte, besonders zu interessieren.

»Holla, Freundchen,« rief er, »tretet doch einmal näher, wenn es Euch beliebt.«

Der Angerufene hatte einen Augenblick lang einen erstaunten Blick, näherte sich dann aber in höflicher Zuvorkommenheit dem Fenster.

»Seid Ihr nicht ein Agent des Herrn Generalkontrolleurs von Law?« fragte der andere, was ihm bestätigt wurde.

»Ich habe nämlich gestern abend beim Spiel eine hohe Summe gewonnen, zweitausend Louisdor, und um nicht in Versuchung zu geraten, sie wieder zu verspielen, möchte ich sie in Mississippi-Aktien anlegen, die man mir als sehr vorteilhaft gerühmt hat, denn selber weiß ich keinen Bescheid, ich bin erst seit drei Tagen in Paris; was kosten denn Eure Aktien jetzt, sie sollen teuer sein; aber gleichviel was sie kosten, ich will sie haben.«

»Ihr braucht nur mit mir hinüber auf die Bank zu kommen,« erwiderte das Mappenmännlein, »den genauen Preis von heut abend weiß ich augenblicklich selber nicht. Aber habe ich etwa die Ehre mit seiner Gnaden, dem reichen polnischen Grafen zu sprechen, der hier gestern eingezogen ist und das ganze Haus in Beschlag gelegt hat?«

»Natürlich bin ich der,« antwortete der Jüngling, sonst säße ich nicht hier im Fenster. Aber mit Euch auf die Bank kommen kann ich nicht, ich habe mir in der verflossenen Nacht auf dem Heimweg den Fuß verstaucht, darum wollte ich Euch fragen, ob Ihr nicht die gewünschten Stücke zufällig in Eurer Mappe habt, dick genug sieht sie aus.«

»Es sind meist Banknoten,« erklärte das Männlein, »nur sechs Stück Aktien sind zufällig noch darunter; wollt Ihr den gestrigen Preis im Betrag von zwölftausend Lires das Stück bezahlen, stehen sie Eurer Gnaden zur Verfügung, Ihr seid damit nicht überfordert.«

»So tretet herein, es soll mir auf ein paar Prozent mehr oder weniger nicht ankommen.«

Mit diesen Worten gab der Sprecher nach dem Innern des Hauses einen Befehl, worauf eine Schnur gezogen wurde und die Haustür sich auftat, die hinter dem Eintretenden in ihr Schloß zurückfiel. Das Geldmännlein schmunzelte vergnügt in sich hinein. Er hatte seinen unvermuteten Klienten unverschämt überfordert. Die gute Zeit der Mississippi-Aktien war vorüber, sie sanken täglich, er machte also nicht nur für die Bank ein glänzendes Geschäft, sondern zog auch für seine Person daraus eine Provision, wie er sie so hoch noch nie eingesackt hatte.

Leider war der Hausgang ganz finster, das Männlein konnte nicht anders als wie ein Blinder sich mit vorgestreckten Händen der Wand entlang zu tasten. Dabei mußte es schon nach wenigen zaudernden Schritten an eine offengebliebene Falltür geraten sein, die zum Keller führte, es strauchelte, und plumps fiel es in eine noch dunklere Tiefe.

Eine halbe Stunde später aber wurde am unteren Ende der Gasse von Quincampois, wo sie zum Ufer der Seine hinausführt, ein junger hübscher Kavalier von der Scharwache angehalten, weil sein goldbebordeter grünseidener Schoßrock und die vorhängenden Spitzenmanschetten frische Blutflecken zeigten. Er wurde von den Wachtleuten gebeten, sie zum Kommissar im nahen Châtelet zu begleiten, um sich zu verantworten, worüber er indessen nur verächtlich die Achsel zuckte mit der Bemerkung, das sei ohnedies sein Weg, er sei selber im Begriff gestanden, den Kommissar aufzusuchen.

Dem Kriminalbeamten im Châtelet sagte er dann, er sei der Graf von Hoorn, seine Wohnung in der Straße von Vaugirard beim Luxemburgpalast kenne jedermann, wie auch männiglich wisse, daß er unter dem besonderen Schutze stehe seines hohen Verwandten, des Herrn Regenten. Und nun habe er vor einer halben Stunde eine schauerliche Sache erlebt und habe sich, um darüber Anzeige zu erstatten, bereits auf dem Wege zu dem hohen Kriminalgericht befunden, als er von der Scharwache wegen der Blutspuren an seinen Kleidern mit Gewalt hierher gebracht worden sei, wohin er bereits freiwillig seine Schritte gelenkt habe.

Nach seiner Erzählung, in die er dann eintrat, kam er von der Bank des Herrn Law in der Straße von Quincampois. Dort hatte er sich eine Anzahl Mississippi-Aktien gekauft – er zog bei diesen Worten die Papiere aus der Schoßtasche seines Rockes und legte sie vor den Kommissar auf den Tisch – darauf, in der Gasse von Quincampois, die wegen der Essenszeit bereits fast ganz menschenleer war, hatte er in einem schmalen Häuschen, das ein hölzernes Schwert zum Anzeichen ausgehängt hat, aus der Kellerluke heraus entsetzliche Schreie gehört wie von einem, der ermordet wird. Da die Tür des Hauses offenstand, drang er, noch von einem unbekannten jungen Offizier begleitet, der ebenfalls auf die Schreie gehorcht hatte, hinein in das Haus, ob der Unglückliche vielleicht noch zu retten wäre. Durch eine offenstehende Falltür im Hausgang gelangten sie in den Keller, und hier stießen sie auf zwei Männer, die eben dabei waren, einem Dritten, der im letzten Todesröcheln am Boden lag, die Taschen auszurauben. In demselben Augenblick merkten die Mörder den Ueberfall, und da der Raum fast nächtig dunkel war, gelang es ihnen, zu entwischen. Der unbekannte Offizier, der mit ihm, dem Grafen, in den Keller gekommen war, verfolgte sie, der Graf konnte aber beim Heraufsteigen weder von dem Verfolger, noch von den Verfolgten eine Spur entdecken, und so schlug er den Weg, wie er bereits gesagt, nach dem Châtelet ein, um hier, wie er es für seine Pflicht hielt, den Vorfall zu Protokoll zu geben.

»Und nun,« so schloß der junge Graf von Hoorn seine Rede, »darf ich mich wohl für entlassen halten; wenn die peinliche Gerichtsbarkeit meiner Zeugenschaft weiter bedürfen sollte, so weiß sie ja, wo ich zu finden bin.«

Und gewiß, einem andern als einem Polizeimenschen möchte die Erzählung des jungen Grafen ganz glaubhaft vorgekommen sein. Der Kriminalbeamte aber machte ein bedenkliches Gesicht. Ein Mann, über und über mit Blut besudelt (dies zu erklären, hatte der Graf vergessen) und selber ohne eine Spur von Verwundung, schien ihm mindestens verdächtig, und so drückte er dem Grafen sein Bedauern aus, daß er Seine Gnaden bitten müsse, für die Nacht im Châtelet Quartier zu nehmen, die Seinigen und auch der Herr Regent würden unverzüglich davon benachrichtigt werden, das weitere werde sich finden.

Bei diesen Worten des Kommissars wurde von der Wache ein Mann hereingebracht im roten Offiziersrock, dessen weiße Lederhose über den schwarzen Stulpstiefeln ebenfalls mit zahlreichen Blutflecken bedeckt waren.

»Ah,« rief der Graf von Hoorn, »da ist ja jener unbekannte Offizier, der mit mir zusammen in das Haus zum Hölzernen Schwert eingedrungen ist, er wird alles bestätigen, was ich Ihnen erzählt habe.«

Das war nun aber keine geschickte Rede, denn der Ankömmling wußte ja nicht, was der andere erzählt hatte, und auch die verstohlenen Zeichen mit den Augen, womit der Graf ihn zu verständigen suchte, reichten dazu nicht hin, vielmehr glaubte er, daß der eingefangene Freund bereits alles gestanden habe und machte dementsprechend seine Aussagen, dahingehend, daß die Mörder im Haus zum Hölzernen Schwert niemand anders waren, als sein Freund, der Graf von Hoorn, und er selber.

Eine Spielschuld hatte den Grafen zu dem unglaublichen Schritt verleitet. Im Luxemburg war es gewesen, bei der Herzogin von Berry, der tugendhaften Tochter des Regenten, wo dieser fast täglich seine Abende zuzubringen pflegte, und wo der Herr von Law, der Generalkontrolleur (oder Finanzminister, wie wir heute sagen) beim Spiel gewöhnlich den Bankhalter machte. Hier hatte zwei Abende vorher der junge Graf von Hoorn, der wegen seiner etwas femininen Schönheit (und vielleicht auch noch aus anderen Gründen) von seinen Freunden gern der neue Antinous genannt wurde, eine ungeheure Summe verloren, die er auf sein Ehrenwort hin, innerhalb drei Tagen zu bezahlen, schuldig geblieben war.

Man hat oft gesagt, daß die Leidenschaft des Spiels das Gehirn der Menschen wie mit einer Art Wahnsinn umnebelt, und wer wollte genau bestimmen, wo der Wahnsinn in Blödsinn übergeht, besonders wenn das betreffende Gehirn schon ohnehin ein mehr oder weniger zerrüttetes Organ ist. Der Graf war wohl reich von Haus aus, aber die schuldige Summe bar herbeizubringen, sah er keine Möglichkeit. Und so war er, was man nur einem Verrückten oder Halbverrückten zutrauen sollte, auf den Gedanken gekommen, unter dem Namen eines Grafen Czartoriski das Haus zum Hölzernen Schwert zu mieten und vermittels dieser Anstalt einen Agenten der Lawschen Bank in die Falle zu locken, was ihm ja auch, vom letzten Ausgang abgesehen, über alles Erwarten gelungen ist.

Vor dem Gericht sagte er später aus, daß er es für kein Verbrechen, sondern für eine Art ausgleichender Gerechtigkeit gehalten habe, einem so großen Räuber an den Reichtümern der französischen Nation einen winzigen Teil seines Raubes abzunehmen, worüber die Richter natürlich mitleidig lächelten. Einer war wohl darunter, der seinem Nachbar ins Ohr leis zuflüsterte, daß in dem Unsinn ein Körnchen Sinn läge, wenn der Graf den Law selber ermordet hätte, statt eines ärmlichen Werkzeugs; das Urteil aber hatte als Ergebnis das gräßliche Schauspiel, wie es eingangs der Geschichte geschildert worden ist.

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