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Polnische Geschichten

Leopold Sacher-Masoch: Polnische Geschichten - Kapitel 4
Quellenangabe
typefiction
authorLeopold von Sacher-Masoch
titlePolnische Geschichten
created20011108
senderh.guhl@bluewin.ch
firstpub1886
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Jakob wo bist du?

In dem kleinen Palais, das die Wittwe des Marktgrafen Ludwig von Brandenburg, die schöne, geistreiche Prinzessin Louise Charlotte Radziwill, in Berlin bewohnte, herrschte noch tiefe Stille, obwohl die rothe Wintersonne schon hoch an dem weissen Himmel stand. Alles schien zu schlummern, die grünen Vorhänge waren niedergelassen, die Bäume des Parkes träumten unter den weissen Perrücken, die ihnen der Schnee aufgesetzt hatte und sogar die beiden steinernen Titanen, welche den Balcon trugen, schienen verdriesslich zu gähnen.

Die Prinzessin war spät von einem glänzenden Hoffeste zurückgekehrt und lag noch im dunklen Alkoven auf ihrem üppigen Lager, als die vertraute Kammerzofe, ihre Milchschwester Soschja, leise hereintrat und die hellblauen Seidengardinen zurückzog; zu gleicher Zeit schlug die grosse Uhr auf dem Kamin Mittag und die kleine Gesellschaft auf dem Zifferblatt begann zu geigen, zu flöten und zu trommeln. Während das silberne Glockenspiel eine schwermüthige, polnische Melodie erklingen liess, dehnte die Prinzessin sich halb träge, halb ärgerlich in den weichen Federn und Spitzen.

»Was hast Du denn?« fragte sie schmollend, »geht die Welt vielleicht unter, dass Du mich so früh, weckst ?«

»Es ist Mittag,« erwiderte Soschja, resolut mit ihren kurzen Röcken rauschend und mit den kleinen Stöckelschuhen klappernd, »und übrigens ist ein Courier aus Warschau da, den Sie empfangen müssen. Er bringt einen Brief. Es betrifft den Prinzen Jakob.«

»Also vom König.«

»Nein, von der Königin.«

»Mischt sich diese Furie auch noch hinein,« sprach die Prinzessin ärgerlich, »nein, wie man mich mit diesem Heirathsprojekt langweilt. Aber ich nehme Jakob nicht, jetzt nehme ich ihn erst recht nicht.«

»Der Prinz ist auf dem Wege nach Berlin,« sagte die Zofe, »deshalb macht der Courier die Sache so dringend.«

Sie kniete vor der Prinzessin und zog ihr die niedlichen Sammetpantoffeln an, und als diese sich endlich doch bequemte, ihr Lager zu verlassen, half sie ihr rasch in den prächtigen Schlafrock von gelber geblümter Seide, der mit blendendem Hermelin gefüttert und ausgeschlagen war.

Die Prinzessin trat an den Spiegel, ordnete ihr Haar, legte etwas Schminke auf und ein Armband um ihren schönen Arm. Dann liess sie den Courier eintreten.

Dieser beugte mit echt polnischer Galanterie das Knie vor ihr, küsste ihre kleine Hand und überreichte ihr dann das Schreiben der Königin.

»Ich weiss nicht, was man von mir will,« sagte die Prinzessin Louise Charlotte, »es ist offenbar meine Rente von 80’000 Pfund, die das Herz des Prinzen Jakob so sehr für mich entflammt hat; aber man kennt mich nicht in Warschau, ich habe meinen Kopf und ich setze ihn diesmal auf.«

»Wollen Hoheit nur allergnädigst das Schreiben meiner königlichen Herrin lesen,« erwiderte der Überbringer.

Die Prinzessin erbrach das Siegel und las, was sie im höchsten Grade überraschte. Die Königin unterrichtete sie von der Reise und den Absichten des Prinzen und warnte sie vor demselben.

»Es ist also der König Sobieski selbst, der diese Heirath wünscht,« sagte die Prinzessin Louise Charlotte lachend, »er hat also zum ersten Male in seinem Leben einen anderen Willen als seine Frau.«

»So ist es, aber die Königin kann den Prinzen nicht leiden und thut Alles, um seine Pläne scheitern zu machen.«

»Nun, auf mich kann sich Ihre Majestät verlassen, sagen Sie das der Königin.«

Als der Courier fort war, berieth sich die Prinzessin mit Soschja. »Was soll ich nur mit diesem unglückseligen Jakob anfangen?« fragte sie. »Mir gefällt der Fürst Karl von Neuburg viel besser; Jakob sieht auf dem Bilde, das er mir geschickt hat, wie ein Schaf aus.«

»Das ist sehr einfach,« erwiderte Soschja pfiffig. »Der Prinz hat Sie nie gesehen. Ich übernehme also Ihre Rolle, empfange ihn und spiele ihm eine Komödie vor, so toll und lustig wie jene von dem französischen Theaterschreiber, die wir neulich sahen.«

»Ein allerliebster Einfall!« rief Louise Charlotte und klatschte fröhlich in die Hände. »Du bist doch stets mein Schutzengel, Soschja!«

Während die Beiden ihre lustige Berathung fortsetzten, erschien schon der vertraute Kammerdiener Jakobs im Palais. Der Prinz sei incognito in Berlin angekommen, meldete er dem Fräulein Kaminska, dem Gesellschaftsfräulein der Prinzessin, und bitte um die Erlaubnis, sich der Letzteren sogleich vorstellen zu dürfen.

»Der Prinz sei jederzeit willkommen,« liess ihm Louise Charlotte sagen und half dann mit kindlicher Freude ihrer Milchschwester, sich in eine vornehme Dame zu verwandeln. Als die Metamorphose unter Scherzen und Kichern beendet war, fuhr Jakob vor. Während er die Vordertreppe heraufkam, echappirte die Prinzessin glücklich auf der Hintertreppe, stieg sie in ihre Sänfte und liess sich zu dem kaiserlichen Gesandten tragen, bei dessen Gemahlin sie den Tag verbrachte und wo sie Abends den vom kaiserlichen Hofe protegirten, männlich schönen Fürsten Karl von Neuburg traf, dem bereit Ihr Herz gehörte.

Soschja empfing indess den Sohn Sobieskis. Als er eintrat, sass sie in jener zugleich echt fürstlichen und capriciösen Haltung, welche sie ihrer Herrin abgelauscht hatte, in der Ecke des blauseidenen Sophas. Sie trug den gelben, hermelinbesetzten Schlafrock der Prinzessin, dessen weite Ärmel ihre etwas derben, aber schönen Arme in das richtige Licht setzten, und fädelte sich mit einem grossen Straussenwedel. Ihr rundes, gutgefärbtes Gesicht mit den schelmischen braunen Augen und dem allerliebsten Stumpfnäschen war dem Eintretenden zugewendet, der sich tief vor ihr verneigte und sie dann erfreut musterte.

»Gefalle ich Ihnen?« begann Soschja keck.

»O – ich bitte – welche Frage, reizende Cousine – ich – ich bin enchantirt,« stammelte Jakob und küsste der falschen Prinzessin zärtlich die Hand.

»Aber nehmen Sie doch Platz . . .«

»Mein Platz ist zu Ihren Füssen.«

»Das kommt später, lieber Vetter; nicht so rasch, Schritt für Schritt.«

»Ach! Sie sind allerliebst, Louise, ich hätte mir das niemals so leicht vorgestellt, mit Ihnen zu sprechen. Man gewinnt gleich Vertrauen zu Ihnen.«

Er streichelte sie wie ein Kätzchen, erst das Pelzwerk an ihrem Schlafrock, dann ihre Hand und endlich ihr weiches Haar.

»Aber Prinz, was fällt Ihnen ein?« rief Soschja und schlug ihn derb auf die Hand. »Tölpel, Dummkopf!« rief der Papagei aus seinem schaukelnden Messingring herab und der kleine Affe, der bisher oben auf einer Gardinenstange gesessen, liess sich blitzschnell herab, sprang dem Prinzen auf die Schulter und begann ihn beim Haar zu reissen. Soschja vertrieb ihn mit ihrem Fächer und wandte sich dann lachend zu Jakob Sobieski. »Sie sehen, ich habe zwei Beschützer, Prinz, also langsam, ohne Übereilung.«

»Aber Ihre Reize, liebe Base, machen es unmöglich –«

»Nur keine Liebe vor dem Diner,« unterbrach ihn Soschja. »Liebe verdirbt den Appetit, und ich hoffe, Sie speisen mit mir und werden meinem französischen Koch Gerechtigkeit widerfahren lassen.«

»Sie sind zu gnädig, Louise Charlotte.«

»Nun aber erzählen Sie mir von Warschau.«

Jakob begann Soschja die ganze Chronique scandaleuse der polnischen Residenz zu berichten, sie hörte zu, lachte, unterbrach ihn von Zeit zu Zeit mit treffenden Bemerkungen und bezauberte ihn vollständig. So nahte die Stunde des Diners. Soschja verschwand für kurze Zeit, um sich umzukleiden. Der Prinz tröstete sich mit dem Papagei, der ihm zärtlich zuflüsterte: »Krau mir das Köpfchen«, und mit dem Affen, dem er mit dem Fächer der Prinzessin einen Schlag gab und der ihn dafür von dem Ofen herab mit gebratenen Äpfeln bewarf.

Die falsche Prinzessin erschien jetzt in einer kostbaren Robe von schwarzem Sammet mit prächtiger Stickerei und bald meldete auch der Kammerdiener, dass das Essen servirt sei. Der Prinz führte Soschja zu Tisch, und da sie allein speisten, war er überzeugt, dass ihm die gewünschte Eroberung bereits geglückt sei. Soschja liess sich vollständig gehen; der Prinz musste sie bedienen, ihr Alles zerlegen, sie mit seiner Gabel füttern und dabei immer wieder die Gläser füllen. Sie stiess mit ihm an, liess Polen leben, den König, die Königin und endlich ihn selbst. Jakob war hingerissen, und da er den verschiedenen Weinen ordentlich zusprach, so kam mehr und mehr auch über ihn jene Heiterkeit, welche die tolle Soschja schon nach dem ersten Glase ergriffen hatte. Sie lachten und neckten sich gleich ausgelassenen Kindern, erst bewarfen sie sich mit Brotkügelchen, dann mit Orangenschalen, endlich mit Servietten.

»Ich bin so fröhlich wie schon lange nicht,« rief endlich Soschja, »wissen Sie, Vetter, was wir jetzt machen, ich rufe alle meine Damen zusammen, und wir spielen irgend ein tolles Spiel.«

»Ja, Louise, thun wir das.«

Soschja flog davon und kehrte mit dem ganzen Schwarm junger Mädchen, welcher in den Diensten der Prinzessin stand, zurück. Die Eine stellte sie Jakob als die Gräfin Buttertopf aus Sachsen, die Andere als die preussische Baronesse Schnipparitz, die Dritte als Fräulein Krentschitschka vor u. s. w.

»Was spielen wir also,« fragte dann der Prinz.

»Das französische Spiel Jakob und Jakobine.«

»Vortrefflich.«

Während die Anderen einen Kreis bildeten, liess sich Soschja die Augen verbinden und trat mit zwei Schlüsseln in der Hand in die Mitte. Nachdem der Kreis sich einige Zeit um sie bewegt hatte, warf sie den einen Schlüssel zur Erde und zwar genau dem Prinzen vor die Füsse, denn sie sah nur zu gut, die Spitzbübin.

»Ist es ein Jakob oder eine Jakobine?« fragte sie.

»Ein Jakob,« antwortete der lustige Chor.

Der Prinz hob den Schlüssel auf und näherte sich leise Soschja.

»Jakob, wo bist Du?« rief diese. Er schlug mit dem Schlüssel leise auf jenen, den sie in der Hand hatte, und wollte dann entfliehen, Aber sie hatte ihn schon gefangen und riss jubelnd das Tuch herab. Während das Spiel seinen Fortgang nahm, begann Soschja, welche jetzt im Kreise neben dem Prinzen stand, denselben von Neuem zu necken.

»Wie kann man sich so leicht fangen lassen, Vetter,« flüsterte sie ihm mit kokettem Muthwillen zu.

»Wär es möglich, in Ihre Nähe zu kommen, Louise, und nicht Ihr Sklave zu werden?« erwiderte Jakob ebenso leise.

»Wie vielen Damen haben Sie dieses Compliment schon gemacht?«

»Ach! Prinzessin, könnte ich nur einmal, einen einziges Mal eine Viertelstunde vertraulich mit Ihnen Plaudern,« begann Jakob zu flehen, »ich habe so viel auf dem Herzen.«

»Ist das Ihr Ernst, Vetter?«

»Es ist mein voller Ernst, Sie einst zur Königin von Polen zu machen, Louise Charlotte.«

»Still Vetter,« sagte Soschja, »kein Wort mehr, aber Sie sollen heute Abend eines meiner Fenster nach dem Garten zu offen finden.«

»Ich falle Ihnen zu Füssen.«

»Später, Prinz, Sie gehen zu rasch, das kommt Alles noch.«

»Also heute Abend.«

»Ja, heute Abend.«

Der Prinz nahm hierauf bald Abschied und verliess das Palais, um, als es vollständig dunkel geworden war, durch den Park zurückzukehren. Er fand in der That ein Fenster offen, erstieg einen nahen Baum, schwang sich hinein und wurde sofort von einer kleinen Hand ergriffen und durch zwei dunkle Zimmer vorsichtig in das Schlafzimmer der Prinzessin geführt. Beim rothen Licht der Ampel sah er jetzt Soschja, welche über ein duftiges Nachtkleid von weissem Atlas und Spitzen eine mit Hermelin gefütterte und besetzte Kazabaika (polnische Jacke) gezogen hatte.

Sie lächelte zärtlich und zog ihn zu sich auf die weichen Polster eines echt türkischen Sitzes. »Also, was haben Sie mir zu sagen, Vetter?«

»Dass ich Sie liebe.«

»Scherzen Sie nicht?«

»Sie wollen mich nur quälen, Louise.«

»Würden Sie sich dann hier an meiner Seite befinden?«

»Sie haben Recht,« rief Jakob feurig, er war noch immer vom Weine erhitzt. »Und so bitte ich denn um Ihre Hand, Louise Charlotte, und biete Ihnen dafür eine Krone und den königlichen Hermelin.«

»Ich will Sie nicht länger im Zweifel lassen, lieber Jakob, wozu auch?« sagte Soschja scheinbar verschämt, aber eigentlich bemüht, das Lachen zu verbergen, »hier ist meine Hand, sie gehört Ihnen.«

»Ich danke Dir, mein süsser Engel, meine theure, einzige Louise!« rief der Prinz und sank vor ihr in die Knie.

»Siehst Du, Jakob,« erwiderte Soschja, »jetzt ist es an der Zeit, man muss nichts übereilen.«

Er drückte hierauf den ersten Kuss auf ihre Lippen und steckte ihr dann einen kostbaren Ring an den Finger, für den sie ihm einen anderen gab, der bisher an ihrer Hand gefunkelt hatte.

»Also jetzt ist Alles zwischen uns in Ordnung,« sagte Jakob.

»Gewiss, Du hast mein Wort,« erwiderte Soschja, »und wenn ich es nicht halten sollte, will ich lieber alle meine Güter verlieren.«

Der Prinz küsste wiederholt Soschjas Hand und nahm dann an ihrer Seite Platz. Sie verstand es, ihn trotz seiner Weinlaune fern zu halten, indem sie in ihrer drolligen Weise zu plaudern begann. Der Prinz hörte einige Zeit zu, dann ward ihm der Kopf schwer und schwerer. Es zeigte sich, dass der Tokayer schliesslich doch noch stärker war als er. Plötzlich ging die Thür und ein Kleid rauschte. Die Prinzessin war zurückgekehrt, Soschja kam ihr kichernd entgegen.

»Wo ist Jakob?« fragte Louise Charlotte neugierig.

»Jakob wo bist Du?« rief Soschja und schlug den Vorhang des Alkovens zurück. Die Prinzessin blickte hinein und begann gleichfalls leise zu lachen. Der Prinz sass vom Tokayer vollständig bewältigt auf dem Polstersitz neben dem Himmelbett und schlief. Er erwachte nicht, als die Prinzessin ihm mit dem Straussenwedel neckend um die Nase strich, und ebenso wenig als ihre Diener ihn in eine Sänfte hoben und in seine Wohnung brachten.

Am nächsten Tage reiste er ab, im Gefühl, einen vollständigen Sieg, die reizendste Frau und die reichste Erbin Polens errungen zu haben.

Während er in einer schwerfälligen Kutsche auf der schlechten Landstrasse davonrasselte, empfing die schöne Wittwe zum ersten Male den Fürsten Karl von Neuburg in ihrem kleinen Palais und unterhielt sich mit ihm vortrefflich auf Kosten des armen Jakob Sobieski. Als der Fürst sie verliess, trug er einen Ring am Finger, den ihm die echte Prinzessin als Zeichen ihrer Gunst gegeben hatte.

Zwei Tage später vermählte sie sich mit dem geliebten Manne in der Wohnung des kaiserlichen Gesandten.

Ahnungslos langte Prinz Jakob in Warschau an und überbrachte seinen Eltern die Nachricht von seinem Siege. Die Königin war zuerst ziemlich erbost auf die Prinzessin, liess sich aber durch die Aussicht auf die reiche Aussteuer derselben bald beruhigen und sendete einen Courier nach Berlin, welcher Louise Charlotte reiche Geschenke an Kleidern, Pelzwerk und Juwelen überreichte.

Wie nun aber die überraschende, vollkommen unerwartete Kunde von der plötzlichen Vermählung der Prinzessin kam, änderte sich mit einem Male die ganze Stimmung am polnischen Hofe. Die Königin lachte den Prinzen aus, während der König in Zorn gerieth. Der französische Gesandte, Marquis von Arquien, dessen Regierung den Prinzen Jakob unterstützt hatte und sich durch Österreich besiegt sah, hetzte den Letzteren auf, den Fürsten von Neuburg zum Duell zu fordern. Die Königin lachte Indess auch über diesen Vorschlag und nun beschloss Sobieski, die Sache dem Reichstag vorzulegen und, auf das Versprechen der Prinzessin und die keinem Ausländer im Königreiche das Recht des Grundbesitzes gestattenden Gesetze gestützt, die Confiscation der Güter Louisens zu beantragen. Die von Österreich gewonnenen Sapiehas wussten jedoch auch dies zu hintertreiben.

Die Prinzessin, jetzt Fürstin von Neuburg, schrieb aber an den König: Sie habe seinem Sohne keinerlei Versprechen gegeben, es sei im Gegentheil ihre Milchschwester, die das Herz des Prinzen gewonnen und die er zur Königin von Polen zu machen versprochen habe, welche nun ihre Ansprüche geltend machen werde.

Der lächerliche Streit endete merkwürdiger Weise damit, dass Prinz Jakob sich schliesslich mit der Prinzessin Elisabeth, der Schwester seines Rivalen, des Fürsten von Neuburg, vermählte.

 

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